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06.10.10Leser-Kommentare

PackageCloud: Auch Webhosting benötigt seine Revolution

Der Webhostingmarkt ist gekennzeichnet von Mindestvertragslaufzeiten, intransparenten Produkt- und Preisdifferenzierungen sowie einem fehlenden Kundenfokus. PackageCloud aus Heilsbronn möchte all dies ändern.

 

Einen geeigneten Anbieter für das Hosting einer Webpräsenz zu finden, kann zu einem zeitraubenden Prozess ausarten. Allein auf dem deutschsprachigen Markt gibt es über 2.000 große wie kleine Webhoster mit jeweils verschiedenen Paketen, die sich in Preis, Umfang und enthaltenen Features unterscheiden. Gemein haben die meisten Lösungen allerdings lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen, was die Entscheidung aus Kundensicht nicht leichter macht.

Nachdem dann irgendwann ein Entschluss gefallen ist, werden Benutzer mit ihrem Hostingpaket in der Regel alleine gelassen. Speziell für wenig versierte Anwender, die sich an einem Blog oder einem Onlineshop versuchen möchte, beginnt dann erst die eigentliche Herausforderung.

PackageCloud heißt ein neues Startup aus Heilsbronn, das frischen Wind in den eingerosteten Webhostingmarkt bringen möchte und sich zum Ziel gesetzt hat, jedem das Aufsetzen einer Webpräsenz ohne Handbücher oder Vorkenntnisse zu ermöglichen. Im Gegensatz zum Homepagebaukasten Jimdo, der einer ähnlichen Vision folgt, konzentriert sich PackageCloud voll auf den Webhostingbereich und die Anwendern hierdurch gebotenen Freiheiten in der Verwendung des gebuchten Serverplatzes.

Um sein Versprechen zu halten, Nutzern in fünf Minuten das "Erschaffen ihrer digitalen Welt" zu erlauben, verzichtet PackageCloud auf alle sonst üblichen Kniffe zur Schaffung von Intransparenz sowie auf unnötige Zusatzleistungen wie Inklusivsoftware, die zwar gut klingen, aber letztlich lediglich als Vorwand dafür dienen, um unwissende Kunden in teurere Pakete zu locken.

Bei PackageCloud gibt es lediglich ein Paket: die Webhosting-Flatrate. Der Name ist dabei Programm : Für fünf Euro pro Monat erhalten User bei dem Service ein Hostingpaket ohne Einschränkungen. Enthalten sind unbegrenzter Speicherplatz und Traffic sowie beliebig viele FTP-Zugänge, E-Mail-Adressen (POP3, IMAP, Webmail), Subdomains und MySQL-Datenbanken. Alle gängigen Programmiersprachen wie PHP5, Perl/CGI, SSI, Python und Ruby werden unterstützt. Inbegriffen ist zudem eine Wuschdomain (de, eu, com, net, org, name, biz, info).

Statt sein Produkt mit einem Softwarepaket aufzublähen, das für alle Zeit in einer Schublade landet, bietet PackageCloud seinen Kunden einen "Apps-Installer". Dort listet das Startup Dutzende gängige CMS-Systeme, Shop-Lösungen, Wikis, Foren-Tools und andere Anwendungen, die direkt mit wenigen Klicks über das Administrationsmenü installiert werden. Die Notwendigkeit zur manuellen Einrichtung von WordPress, Joomla, Mambo, Typo3, magento oder OsCommerce entfällt. Irgendwann wäre hier sicherlich auch Platz für diaspora...

Auch bei den Vertragskonditionen hebt sich PackageCloud, das mit einer englischen Sprachversion ganz im Trend liegt , angenehm von der Konkurrenz ab: Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht, ebenso wenig wie eine Einrichtungsgebühr. Gezahlt wir im Prepaid-Verfahren entweder per Überweisung oder via PayPal.

Eines der aus Kundensicht wichtigsten Qualitätskriterien im Bezug auf Webhostinganbieter ist deren Verfügbarkeit. Hierzu lässt sich aktuell wenig sagen. Laut Chris Branston, bei PackageCloud für das Marketing zuständig, stehen die von dem Startup genutzen Server bei Hetzner, einem renommierten deutschen Betreiber von Rechenzentren und Hostinglösungen. Insofern dürften, was die Erreichbarkeit betrifft, keine unangenehmen Überraschungen zu erwarten sein.

Reicht all das, um den Webhosting-Markt zu revolutionieren? Durchaus möglich. Doch das i-Tüpfelchen kommt noch: Um potenzielle Nutzer zum Ausprobieren von PackageCloud zu animieren, bietet der Dienst sein Paket ohne Begrenzungen in einer kostenlosen Version an - mit einer Subdomain der Form domainname.packagecloud.com. Die Gratisvariante bietet 100 MB an Speicherplatz. Erst wer eine "echte" Domain für die eigene Präsenz benötigt, muss zur kostenpflichtigen Webhosting-Flatrate wechseln.

Speziell für User, die lediglich eine private Homepage, eine Website für den örtlichen Skat-Verein oder ein anderes, geringe Reichweite erzielendes Onlineangebot betreiben wollen, ist PackageCloud mit (bei der Hosting-Flatrate) jährlichen Kosten von 60 Euro definitiv nicht die günstigste Alternative. Wie bei jeder Flatrate bringt Transparenz sowie das Fehlen von Limitierungen eine Art "Bequemlichtkeitszuschlag" mit sich.

Allein die Tatsache, sich das stundenlange Vergleichen von Feature-Tabellen und die Suche nach dem (häufig vorhandenen) Kleingedruckten sparen zu können, spricht meines Erachtens nach jedoch für PackageCloud. Bald werden wir wissen, ob das Startup sein aus unternehmerischer Sicht immer auch etwas riskantes Flatrate-Versprechen einlösen können wird. Zu wünschen wäre es! Im Sinne eines kundenfreundlicheren Webhostingmarktes.

Link: PackageCloud

Kommentare

  • Florian

    06.10.10 (09:45:53)

    Danke für den Tipp! Scheinen wirklich faire Preise zu sein, auch für die zusätzliche Domainaufschaltung.

  • Rainer

    06.10.10 (10:26:58)

    Muss man den aktuellen Modebegriff "Cloud" in den Startupnamen integrieren um bei Dir eine Rezension zu bekommen? (Rhetorische Frage) So besonders und neu ist das Angebot nicht. Für 4,95 Euro/Monat bekomme ich das auch beim guten Hoster all-inkl.com Da reagiert der Support auch Nachts um 1 Uhr in kurzer Zeit mit hilfreichen Antworten. Hier bekomme ich zwar nicht 9.342 E-Mail-Postfächer (sondern "nur" 500) - aber Hand aufs Herz, welcher Privatuser braucht das? Die unbegrenzten Flatrateangebote werden sowieso durch die begrenzten Ressourcen im Alltag begrenzt. Bei 1 kBit Bandbreite ist auch noch ein Zugang zum Webangebot vorhanden...

  • Dominik

    06.10.10 (10:37:08)

    @Rainer Ich glaube prinzipiell auch nicht an Flatrate-Angebote weil die Kalkulation schon bei einigen Versuchen nicht aufgegangen ist und die Unternehmen immer wieder schnell verschwunden sind. Allerdings ist all-inkl. für mich auch keine Alternative mehr - denn von den 1 GB wird alles abgerechnet, auch Email etc. ... und was nützen mir 500 Email-Fächer mit insgesamt (alle zusammen) 1 GB Speicher, wenn ich den Webspace zu 0% nutze, sonst noch weniger ?

  • Richard

    06.10.10 (10:54:05)

    War heute gsepannt, als ich deinen Tweet zum Thema „Revolution im Webhosting“ gelesen habe. Nachdem ich den Artikel jetzt gelesen habe, muss ich sagen, ich bin mehr als enttäuscht. PackageCloud hat für mich, als jahrelangen Programmierer, kaum Neuerungen zu bieten. Im Gegenteil. Sowohl der Web-Auftritt (pixeliges Logo im Header der Seite, eine relativ billig und lieblos wirkendes Layout) sowie das angebotene Featureset lassen mich eher zweifeln. Ein App Installer ist bei allen namhaften Hosting-Anbietern seit Jahren Gang und Gebe. Zum Thema „Unbegrenzt“: Mich macht das immer ein wenig skeptisch. Für den 0815-User hört sich das natürlich immer verlockend an. Bei Telefonie ist „Unbegrenzt“ angebracht, ja. Aber im Webhosting? Wir betreuen in unserer Firma sicher rund 40 Webseiten. Keine ist dabei größer als 5 GB. Webspace ist daher imho vernachlässigbar. „Unbegrenzt“ schafft hier nur Probleme (Warez, illegale Uploads, Downloadportale). Und das ist in diesem Fall nicht nur ein Problem von PackageCloud, sondern indirekt auch von mir, wenn ich mir einen Server mit (im besten Fall) 50 anderen Kunden teile, die unbegrenzt hochladen. Für Firmenkunden ist PackageCloud daher nicht verwendbar. Die im Artikel angesprochenen langen Vertragsdauern kann ich so auch nicht 1:1 unterschreiben. Natürlich ist eine etwas längere Vertragsdauer die Regel, es gibt aber auch Ausnahmen bei Anbietern wie HostEurope (1 Monat Kündigungsfrist, bei einmaliger Aufzahlung), oder JiffyBox (ähnlich Amazon EC2). Das einzig positive ist die wirklich kostenlose (Subdomain-)Nutzung des Dienstes. Positiv für Privatkunden, die schnell ein eigenes Webhosting betreiben möchten. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass ähnliche Anbieter innerhalb von ein bis max. zwei Jahren wieder vom Markt verschwinden (sei es wegen den Kosten, oder rechtlichen Problemen, oder zu viel negativen User-Kritiken). Glück wünsch ich dem Team von PackageCloud dennoch. Nachtrag: Warum der Dienst eigentlich PackageCloud heißt, obwohl keine „klasssiche“ Cloud dahintersteckt, eröffnet sich mir nicht wirklich. Hier wird meiner Meinung nach ein Mode-Begriff marketingtechnisch zweckentfremdet. Mogelpackung, quasi.

  • nico

    06.10.10 (12:15:28)

    bietet der Dienst sein Paket ohne Begrenzungen in einer kostenlosen Version an – mit einer Subdomain der Form domainname.packagecloud.com Das stimmt wohl nicht so ganz, ich habe mich da mal angemeldet und spaßeshalber mal magento installiert und folgende Meldung erhalten: HINWEIS: Leider wurde dein free account deaktiviert, da du mehr als 100Mb in anspruch nimmst. Du solltest eine E-Mail erhalten haben in der erklärt wird wie du deinen Account wieder aktiverst. Ansonsten, wenn dass die Revolution ist hat sie wohl eher FATCOW http://www.fatcow.com/ losgetreten.

  • Dominik

    06.10.10 (12:20:44)

    Hm könnte mir hier jemand freundlicherweise erklären, wo genau der Unterschied zwischen dem hier Angebotenen und einer echten Cloud ist? Auch verstehe ich nicht, wo zur Zeit der Unterschied zwischen einem virtuellen gehosteten Server (VPS) und einem gemieteten Server in einer Cloud ist? Übrigens stimme ich Richard voll und ganz zu.

  • Martin Weigert

    06.10.10 (12:23:22)

    @ Florian Gern geschehen! @ Rainer All-inkl gilt aber auch als seit Jahren als DER Vorzeigehoster und führt die Top-List der beliebtesten Anbieter bei Webhostlist an. Insofern ist dein Argument ungefähr so, wie beider Einführung einer neuen Technologie bei einem Wagen der Mittelklasse damit zu argumentieren, dass seine S-Klasse das aber schon lange hat (wenn wir mal annehmen, dass All-Inkl in diesem Fall die Oberklasse der Webhoster darstellt). Sprich, es gibt hunderte Anbieter, die keine überzeugenden Produkte, Preise und Support anbieten. Und davon abgesehen bietet PackageCloud eben doch eine ganz andere, neue Art von Webhosting-Produkt (was nicht heißen soll, dass sich dies im Langzeittest bewährt - das weiß ich nicht). @ Richard Sorry für die Enttäuschung. "Auch Webhosting für den kleinen Mann benötigt seine Revolution" war als Überschrift zu lang. Aber rein interessehalber: Was hättest du dir denn eigentlich erwartet? Also was wäre in deinen Augen eine Revolution im Webhosting? @ nico Danke, sehr guter Hinweis. Ich habe keinerlei Informationen zu eventuellen Limits der Free-Version erhalten oder gefunden, ein Upload eines mehrere MB großen Files via FTP ging auch. Allerdings habe ich keine 100 MB-Datei installiert. Was stand in der E-Mail? Bzgl Cloud: Stimmt - meine erste Frage an Chris war per Mail, wo gehostet wird - bei Amazon? Die Antwort hat mich dann auch etwas überrascht ;)

  • Martin Weigert

    06.10.10 (12:34:25)

    Und welchen Bekanntheitsgrad oder Stellenwert hat Fatcow wohl in Deutschland? ;) Webhosting ist theoretisch zwar eine globale Sache, praktisch dann aber doch nicht. Aber danke für den Hinweis, kannte ich bisher nicht.

  • Rainer

    06.10.10 (13:49:30)

    @ Martin Was ist denn an all-inkl Luxusklasse und an PackageCloud Mittelklasse? all-inkl ist einfach ein guter Hoster für günstiges Geld, der seine Klasse schon seit Jahren unter Beweis gestsellt hat. Wenn ich die Leistungen von all-inkl und PackageCloud vergleiche, kann ich keinen Beleg für Deine Aussage "Auch Webhosting benötigt seine Revolution" finden. Es findet keine Revolution statt, zumindest nicht seitens PackageCloud. Habe schon viele gehypte Hoster kommen und gehen sehen - da stimme ich mit Richard überein. btw - bin selber Kunde bei all-inkl, sehr zufrieden und habe den Hoster schon mehrmals Bekannten empfohlen. Daneben nutze ich auch andere Hoster, die ich auch schon weiterempfohlen habe.

  • Martin Weigert

    06.10.10 (13:57:31)

    Die Unterschiede habe ich doch im Artikel deutlich gemacht. Muss ich das wirklich noch mal wiederholen? - Ein Paket mit unbegrenzten Features (ungeachtet dessen, an welchen Stellen es am Ende zu Engpässen kommen könnte), nicht 10 - Keine Vertragsbindung, Einrichtungsgebühr oder Kündigungsfrist - Möglichkeit zum kostenlosten Testen - keine Sternchentexte (allein das ist ein riesiger Fortschritt - schau dir einfach mal 1und1.de an, vielleicht verstehst du dann, was ich meine) Allein diese vier Punkte halte ich im seit zehn Jahren quasi nicht weiterentwickelten Webhostingmarkt für ziemlich wegweisend. Egal, ob es nun bei PackageCloud am Ende an der ein oder anderen Stelle doch noch hakt - sowas passiert bei jungen Startups.

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (14:51:17)

    Hallo liebe Leserinnen und Leser, Ich freue mich sehr über die angeregte Diskussion und das scheinbar viele von euch gleich mal bei uns vorbei geschaut haben um die Cloud zu testen. Als erstes eine kleine Anmerkung zum Thema Freepaket: Im free Paket enthalten sind 100Mb Webspace mit denen es möglich sein soll, als Privatuser vielleicht die eigene kleine Homepage o.ä. zu hosten und seine ersten Erfahrungen mit dem Medium zu sammeln. Für User die mehr Anspruch an einen Hoster haben ist es mit dem free Account möglich PackageCloud in allen Funktionen und Bereichen zu testen und dann bei Gefallen Problemlos auf den Flat Tarif zu wechseln um unbegrenzten zugang zu erhalten ;). Zum Thema Cloud aus Trendgründen: Ich sehe die Wolke als metapher für ein Gebilde, das sich zusammenziehen, ausdehnen, aufsaugen oder entleeren kann und eine homogene Verbindung mit anderen Wolken eingehen kann. Druch das entstehen von Content (über dessen Aussage die User entscheiden) auf den Wolken und dem vermischen, bewerten oder nutzen der entsandenen Quellen ( über z.B. installierte Pakete ;) wird es möglich Kommunikation und Austausch entstehen zu lassen.... Da dies jetzt wohl zu weit abschweift ( und wir eine Cloud / Einen Cluster für euch als Server laufen haben) empfehle ich folgenden meiner Artikel der das etwas ausführlicher beschreibt: http://lampoe.packagecloud.com/dilated-me/?p=146 Ich denke was Martin sagt ist ganz richtig: Wir sind ein neues Webhosting Unternehmen und uns liegt es am Herzen den Usern eine Plattform zu bieten mit der es möglich ist, einfach und schnell zu arbeiten und das ganze auch zu einem fairen Preis mit fairem Support anzubieten. Wir legen Wert auf Optik, digitale Haptik und Funktionalität. Vielleicht haben wir ja nicht das Rad neu erfunden... Aber wir haben es runder gemacht :) Wir freuen uns über jedweden Input von euch, da genau dieser uns hilft ein perfektes System zu erschaffen! Ich freue mich schon von euch zu hören und euch auf unserer Wolke zu sehen. Grüße Chris Lampoe Branston | PackageCloud

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (15:18:27)

    Nachtrag (nachdem ich von der Technik auf den Deckel gekriegt habe) =): ( und wir eine Cloud / Einen Cluster für euch als Server laufen haben) Der Name PackageCloud setzt sich so zusammen weil: Package = Paket (abzuleiten vll auch von den Apps die man installieren kann) Cloud = Weil unsere technische Basis ein hochverfügbares Clustersystem ist Nochmals viele Grüße und auf bald, lampoe

  • Richard

    06.10.10 (16:22:47)

    „Wir legen Wert auf Optik, digitale Haptik und Funktionalität.“ Warum dann das pixelige Logo im Header, bzw. generell das nicht sehr liebevolle Layout (das ein wenig den Charme eines Layouts von der Stange beinhält)?

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (16:36:17)

    Das pixelige Logo wird hoffentlich bald entpixelt ;) Und ich persönlich finde im Vergleich zu allen anderen Webhostern da draussen unser Desing sehr übersichtlich und ansprechend (vgl. Evanzo & Co). Aber wenns um Design geht ist das ja immer ne Geschmackssache ;). Dennoch danke für den Input. Wird direkt mal an den Designer weiter geleitet... L

  • Richard

    06.10.10 (16:38:03)

    @Martin: Ich seh das wie folgt: Unbegrenzte Features: Macht mich eher skeptisch (siehe erster Kommentar von mir). Ein einziges Paket: Da bin ich prinzipiell bei dir. Schlanke Produktseiten, ohne das man eine Stunde zum Vergleichen braucht, sind wünschenswert. Für Business-Hosting ist dies jedoch zwingend erforderlich, weil die Bandbreite der Anforderungen einfach immens hoch ist. Keine Vertragsbindung, Gebühren oder Kündigungsfrist: Top. Das ist ein Punkt, den ich sehr schätze und für mich das einzige Kriterium, warum Packagecloud erwähnenswert erscheint. Kostenloses Testen: Gibts bei sehr vielen Hosting-Anbietern sogar rauf bis zu virtuelle Server für 30 Tage. Wie Nico ja herausgefunden hat, ist das Testen auf 100 MB beschränkt, von dem her auch nicht unlimitiert. Keine Sternchentexte: Das macht mich am aller meisten skeptisch. Ich VERLANGE Sternchentexte. Fehlen sie gänzlich, ist es für mich ein Spaßanbieter, bzw. jemand, der sich noch nicht genug Gedanken über sein Produkt gemacht hat. Darüber hinaus hat Packagecloud sehr wohl Kleingedrucktes, sprich AGB (https://www.packagecloud.com/agb.pdf). Die Frage ist also, wie das kleingedruckte auf der Webseite präsentiert wird. Alles in allem kann man zusammenfassen, dass das einzig neue, was Packagecloud bietet, tatsächlich Hosting für Privatkunden ist. Das ist mir jetzt nach den vielen Kommentaren und paar Stunden darüber nachdenken klar geworden. Alle großen Hosting-Anbieter richten sich in erster Linie an Firmen (und zusätzlich an private). Natürlich gibt es da viele verschiedene Produkte und Kleingedrucktes. Dennoch frage ich mich, ob es Webhosting für Privatpersonen tatsächlich benötigt. Ich denke, dass Hosted Service (wordpress.com, Jimdo, Google Pages) IMMER die klügere Wahl sind, weil die meisten technischen Schritte (mühsame Updates wegen neuen Versionen, Backups, ...) wegfallen. Und bei diesen Services gibt es auch selten Kosten, Kleingedrucktes oder eine lange Vertragsdauer. Wie seht ihr das?

  • Max

    06.10.10 (17:15:09)

    @chis: Fast noch interessanter als Dein Link ist der hier: http://lampoe.packagecloud.com/ Absicht??? Grüße, Max

  • Dominik

    06.10.10 (17:47:26)

    @Richard Hosted Services haben schon auch einen ganz wichtigen Nachteil, der auch für Privatleute interessant sein kann. Wordpress.com und Co. bieten keinerlei Möglichkeit einen vollständigen Datenexport durchzuführen, wenn man dann doch mal umziehen möchte. Beispiel Wordpress.com: Die Artikel können als XML exportiert werden, die Bilder und alle Uploads nicht. Es kann also durchaus Sinn machen dass auch eine Privatperson Updates auf einem Hostingpaket selbst macht, denn so schwierig ist das nun heutzutage auch wieder nicht (bei Wordpress mit richtiger Konfiguration z.B. nur ein Knopfdruck). Nicht zu vergessen dass man bei solchen Services kein Email-Adressen mit seiner Domain hat.

  • Dominik

    06.10.10 (17:50:43)

    Den Directory Index nicht abzustellen ist für einen Hostinganbieter in der Tat sehr speziell. Ist halt ein "besonderer" Service :-)

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (18:31:36)

    http://lampoe.packagecloud.com/ alles was da frei zugägnlich is darf auch jeder sehn ;)

  • Max

    06.10.10 (18:39:08)

    Insbesondere http://lampoe.packagecloud.com/Filedump/fuckedup.jpg

  • Richard

    06.10.10 (19:03:43)

    @Dominik: Geb dir bei beiden Punkten recht. Wenn man als erfahrener Benutzer Hosted Services wie Wordpress.com ansieht, ist es natürlich ein Jammer (kein löschen von Account möglich, kein sinnvoller Umzug, ...). Und eigene Domain fehlt auch. Ich glaube jedoch, dass insgesamt die Probleme geringer sind. Meinen Eltern würde ich eher ein Hosted Service empfehlen, als ein eigenes Hosting. Aber generell: Je besser man sich auskennt, desto eher Hosting. Klar.

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (19:20:00)

    Schlimme unfälle passieren manchmal... lampoe is auch nur ein mensch ;)

  • Dominik

    06.10.10 (19:22:29)

    @Richard Eine eigene Domain ist bei Wordpress.com sogar gegen Aufpreis möglich, das wäre gar nicht so schlimm. Ich hatte ja selbst als Techniker damit gespielt um mich nicht um Updates kümmern zu müssen wegen Zeitmangel - aber ohne Export blieb es dann ein NoGo. :) Für den Laien wird ein fertiger Service immer leichter zu bedienen sein - da gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Wenn man niemanden kennt der im Notfall aushilft dann hat man mit einem Hosted Service natürlich eine Sicherheit das es läuft (so lange der nicht zu macht).

  • Chris Lampoe Branston

    06.10.10 (19:26:48)

    aber danke für die hinweise ;)

  • Martin Weigert

    07.10.10 (01:41:05)

    @ Richard Keine Sternchentexte: Das macht mich am aller meisten skeptisch. Dann bist du offenbar ein großer Skeptiker ;) Ich nehme nicht automatisch an, dass etwas nicht stimmen muss, wenn es keine Sternchentexte (womit ich nicht AGB meine) gibt. Im Gegenteil: Ich wünsche mir, dass mehr Firmen auf Tricks bei der Preisgestaltung verzichten. Sternchentexte sind bei Hostern i.d.R. die Folge ihrer Preis- und Produktdifferenzierung. z.B. bei Strato am Seitenende in Grau: "* Preis-Aktion bis 31.10.2010: BasicWeb L 0 €/Mon. für 6 Monate, danach 2,59 €/Mon., DynamiX Basic 0,99 €/Mon. für 6 Monate, danach 2,99 €/Mon., PowerPlus, PowerPlus L und PowerPlus XL je 2,99 €/Mon. für 6 Monate, danach 6,90 €/Mon., bzw. 14,90 €/Mon. bzw. 24,90 €/Mon. Einmalige Einrichtungsgebühr BasicWeb-Pakete und DynamiX Basic je 9,90 €, PowerPlus-Pakete 14,90 €. Mindestvertragslaufzeit bei BasicWeb-Paketen 12 Monate, bei PowerPlus-Paketen 12 Monate und bei DynamiX-Paketen 6 Monate. Bei Bestellung von Software 6,90 € Versandkosten. Preise inkl. MwSt. 1) HiDrive Media 20 nur 0 €/Mon. für 12 Monate, danach 0,99 €/Mon..Nur 1 Paket pro Kunde. Mindestvertragslaufzeit 12 Monate. Preise inkl. MwSt. 3) Nur für eload24-Neukunden. Einlösbar bis zum 31.12.2010." Und ohne zig Pakete und ohne Vertragslaufzeiten benötigt man eben auch keine Sternchentexte.

  • Flokass

    07.10.10 (20:55:02)

    Wow, das sieht gut aus! Gibt sogar SSH-Zugang!

  • Thomas

    08.10.10 (09:41:37)

    Hetzer und Verfügbarkeit in einem Satz *Kopfschüttel*

  • sonyon

    08.10.10 (10:57:23)

    Nichts was diese Firma anbietet ist neu oder gar Revolutionär. Diese allinklusive angebote gibt es bei den Amis schon viele Jahre und meistens sind das angebote wo man bald rausfliegt wenn man es wirklich wie ne Flat benutzt.

  • Martin Bangemann

    08.10.10 (11:10:39)

    @ Chris Lampoe Branston Alles sehr „frisch“ und „jung“ aber dennoch sollte man, besonders bei AGBs oder neu-deutsch TOS wie sie auch in Eurem Fall heißen gut Korrekturlesen bevor man sie der Allgemeinheit übergibt. Diese „Aufsätze“ werden zwar eh in den wenigsten Fällen wirklich gelesen, aber dennoch sollten sie schon stimmig, syntaktisch und semantisch in Ordnung sein. Im ersten Satz der TOS heißt es bei Euch dann: <<1. Coverage, changes, beginn of contract>> es sollte entweder „beginning“ oder „begin“, besser noch „start of contract“ heißen. Aber das nur am Rande :) Es sind auch noch weitere Fehlerchen zu finden, also zurüch ans Reißbrett! ;) Ich hab mir erlaubt Euch ein unverpixeltes PNG zu erstellen von Eurem Logo, das findet ihr unter diesem Link PNG-LOGO Ansonsten hab ich mich bei Euch angemeldet und werde mir anschauen, was ihr zu bieten habt. Good luck to youse :) (NewYorker Plural zu you)

  • Martin Weigert

    08.10.10 (11:13:14)

    Ich hab mir erlaubt Euch ein unverpixeltes PNG zu erstellen von Eurem Logo, das findet ihr unter diesem Link PNG-LOGO netzwertig.com hat einfach die besten Leser :)

  • bluberle

    08.10.10 (12:00:27)

    Jeah, so sieht Cloudhosting aus. Syscp als unterbau(kostenloses Contropanel) Ein Server bei Hetzner beide Nameservereinträge(ns1.ns2) gehen auf denselben Server. Kunden und Controlpanel auch auf dem Server. Na wenn das nicht nach ner ner grossen Wolke und ner noch grösseren Zukunft aussieht weiss ich auch nicht ;)

  • Chris Lampoe Branston

    08.10.10 (18:59:11)

    danke für den vielen Input... wird alsbald umgesetzt =)

  • Richard

    11.10.10 (20:33:16)

    Da hat netzwertig die besten Leser, die sogar neue Logos bereitstellen, und dann wirds einfach nicht verwendet? Zum Austauschen eines Logos bedarf es ja nicht wirklich großem technischen Background-Wissen. Ich muss bluberle leider zustimmen. Größere Wolken findet man selten :-)

  • Chris Lampoe Branston

    12.10.10 (10:56:44)

    @ Richard Das war natürlich ein feiner Zug und natürlich hat Netzwertig die besten Leser überhaupt... Nur wollte unser Designer beweisen, das er es selber auch kann ;) Und siehe da... das Logo is unpixelig.. Ich freue mich schon auf jeden weiteren User und wünsche weiterhin viel Spass auf der Cloud! Greets Chris

  • Stefan Klingner

    14.10.10 (21:59:37)

    hi bluberle, ich hoffe es geht deinem ego jetzt besser. ;) 1) wir verwenden als basis opensource software wie ein großteil der professionellen it welt das heutzutage nun mal macht. und das ist auch gut so. 2) es sind mehrere spezielle server bei hetzner, welche zu einem wieder mit opensource werkzeugen gebauten cluster vereint sind. leider konnten wir uns zum start des unternehmens noch kein eigenes rechenzentrum leisten. kommt aber sicher noch :) 3) die nameserver gehen auf hochverfügbare ips, wechseln also einfach den server im hintergrund wenn einer ausfällt. übrigens auch seit über 10 jahren profesionelle praxis. 4) cloudhosting ist wie alle cloud wörter ein modewort. wir verstehen unter cloud einen hochverfügbaren verbund von servern, der die verfügbarkeit der sich darauf befindlichen applikationen von hardwareausfällen unabhängig macht. virtualisierung bzw virtuelle maschinen bieten andere anbieter. wir bieten qualitativ hochwertigen webspace für jedermann und nicht nur für administratoren oder computer freaks. 5) ich habe nichts gegen kritik, aber sie sollte fachlicher natur sein und nicht nur zu selbstbestätigung des kritikers dienen.

  • neb

    23.02.11 (23:17:33)

    Gibt's Langzeiterfahrungen? Irgendwelche Neuigkeiten? Ist so still um den Hoster geworden …

  • Martin Weigert

    24.02.11 (01:12:55)

    Erwartest du eine wöchentliche "PackageCloud im Fokus"-Rubrik bei netzwertig.com? ;) Hatte vor wenigen Tagen News von denen im Postfach bzgl einer gerade lancierten Unterstützung von ownCloud.org. Was PackageCloud aber tatsächlich benötigt, ist ein eigenes Blog, um über Neuerungen zu informieren. Wenn der Eindruck entsteht, dass es still geworden ist, dann ist dies in der Tat nicht gerade geschäftsfördernd. Andererseits - eine Newssektion haben sie ja immerhin direkt auf der Homepage.

  • Chris Branston

    24.02.11 (08:12:14)

    Hallo liebe Leserinnen und Leser, eien wöchentliche Rubrik "PackageCloud im Fokus" wär doch echt mal was tolles... so ne art PackageCloud reality Blog :P Wer neuste News rund um PackageCloud und unsere Features und Aktionen möchte kann wie Martin schon erwähnt hat, alle Neuigkeiten in der News auf der Page lesen oder einfach den PackageCloud Newsletter Abonnieren... Dann kriegt man immer alle Neuigkeiten direkt in den Postkasten. Und wer weiß? Vielleicht wird es zukünftig auch einen Blog mit Themen rund ums hosting geben :) Schaut doch einfach mal vorbei! Grüße von der Wolke Chris

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