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22.07.11

Neues Startup aus Berlin: Amen mixt den ultimativen Hype-Cocktail

Das im "Stealth Mode" befindliche Berliner Startup Amen weiß, wie man auf sich aufmerksam macht, ohne sein Produkt zeigen zu müssen: Man mixt den ultimativen Hype-Cocktail zusammen.

 

Foto: stock.xchngMan nehme die derzeit am häufigsten mit Lobpreisungen überhäufte Stadt der Welt, kombiniere dies mit einer geheimnisvollen Startup-Idee, einer Prise Eigenlob sowie einigen Superlativen, gebe ein paar bekannte Namen hinzu, mixe das Ganze mit einer Portion Hollywood-Glamour und schmecke das Resultat mit etwas Risikokapital ab. Das Resultat: Amen .

Unter diesem polarisierenden Namen schickt sich ein neues Startup aus Berlin an, die beste Meinungsplattform der Welt aufzubauen. Oder zumindest etwas in diese Richtung. Denn Amen befindet sich derzeit im so genannten Stealth Mode. In dieser Frühphase junger Unternehmen wird bis auf vage Andeutungen nicht verraten, um was für ein Produkt es sich handelt.

 

Spartanisch: Amens Website

Während Amen sich mit seiner informationsarmen Spartanisch: Amens Website für Außenstehende noch immer als verspäteter Aprilscherz entpuppen könnte, hat das von einem illustren Gründerteam angeschobene Startup laut TechCrunch Europe angeblich bereits zwei Millionen Dollar von Index Ventures, US-Schauspieler und Promi-Geek Ashton Kutcher sowie Madonna-Manager Guy Oseary eingetrieben.

Man muss annehmen (und hoffen), dass die Geldgeber Amen in Aktion gesehen haben. Vielleicht stammen von ihnen auch die auf Amens Job-Site veröffentlichten Nutzer-Zitate über den Dienst: "auf seltsame Weise süchtig machend", "besser als Pornos". Entweder ist das Projekt eine echte Sensation, oder die vier Amen-Macher Felix Petersen (Gründer von Plazes), Florian Weber (erster Twitter-Entwickler), Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen besitzen einen ganz besonderen Humor.

Apropos Superlative: Das Amen-Team hat diverse freie Stellen zu besetzen und verspricht Kandidaten den besten Job der Welt. Falls jemand von euch diesem Angebot nicht widerstehen kann, bewerbt euch ruhig, schaut euch den Service an und erzählt uns anschließend, ob es sich lohnt, Amen auf netzwertig.com weiter im Blick zu behalten.

(Foto: stock.xchng)

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