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20.07.11Kommentieren

Nach 146 Tagen in Apples Warteschleife: simfy veröffentlicht iPad-Applikation

146 Tage hat Apple mit der Freigabe von simfys iPad-Applikation gewartet. Seit heute steht sie für Premium-Mitglieder des Kölner Musikdienstes im App Store.

 

Aus meiner Sympathie für Spotify mache ich ja nicht gerade einen Hehl. In einem Punkt jedoch bleibt der schwedische Musikdienst, dem gerade der viel beachtete US-Launch geglückt ist, hinter meinen Erwartungen zurück: Ihm fehlt eine iPad-Applikation.

simfy, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbare Spotify-Konkurrent, hat damit ab sofort etwas, das zum aktuellen Zeitpunkt weder Spotify noch ein anderer On-Demand-Musikservice bietet: Denn nachdem Apple sich mit der Freigabe der simfy-iPad-Applikation ungewöhnlich lange Zeit ließ (genau 146 Tage) und simfy deshalb sogar zu einer Beschwerde beim Bundeskartellamt veranlasste, steht die App für das Apple-Tablet seit heute im App Store.

Genau wie simfys iPhone- und Android-Applikation erfordert auch der jüngste Spross aus der simfy-Familie eine Premium-Mitgliedschaft, die je nach gewünschter Laufzeit ab 8,33 Euro pro Monat zu haben ist.

[photos title="iPad-App von simfy"]

Premium-Mitgliedern bietet die iPad-App unbegrenzten und werbefreien On-Demand-Zugriff auf simfys kompletten Musikkatalog - momentan mehr als 11 Millionen Songs von Major- und Independent-Labels.

Nutzer haben Zugang zu ihren Playlisten, können neue anlegen, Titel und Alben für den Offline-Zugriff lokal speichern sowie per Drag-and-Drop in Playlisten ablegen. Mein erster Eindruck: Alles funktioniert erwartungsgemäß. Wer sich nicht sofort zurechtfindet, kann durch ein Tutorial blättern.

Da die iPad-Applikation seit ihrer Übermittlung an Apple nicht mehr aktualisiert wurde, hinkt sie simfys iPhone-Anwendung hinsichtlich des Entwicklungsstandes derzeit hinterher. Das Unternehmen hat deshalb bereits ein baldiges Update angekündigt. Das offenbar noch nicht endgültige Stadium der App unterstreicht auch die nach dem Download auf mein iPad erscheinende Bezeichnung "simfy_test".

Was genau Apple dazu bewogen hat, für die App nach über vier Monaten im Schwebezustand jetzt doch grünes Licht zu geben, und inwieweit die Kartellbeschwerde hier irgendeinen Effekt hatte, bleibt (vorläufig) simfys Geheimnis. Auf Nachfrage wollte man uns dazu keine weitere Auskunft erteilen.

Link: simfy

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