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05.11.08

MindMapping: MindMeister mit neuen Features

Seit Anfang dieser Woche gibt es MindMeister in der Version 3.0. Neben einigen inkrementellen Verbesserungen gibt es auch spannende neue Features.

MindMeister, der beliebte Dienst zum webbasierten und kollaborativen Erstellen, Verwalten und Teilen von MindMaps, steht nun in Version 3.0 zur Verfügung. Wir haben es im April ausführlich vorgestellt und uns dort auch einige Gedanken zur Monetarisierbarkeit gemacht, in diesem Beitrag stelle ich deshalb nur die neuen Features vor.

History View

Das auffälligste neue Feature ist wohl die History View, mit der man die Evolutionsgeschichte einer MindMap visualisieren kann. Ein Klick auf das entsprechende Symbol öffnet eine Timeline, mit einem Schieberegler kann man dann durch die Zeit der MindMap reisen. Alle vorgenommenen Änderungen werden dabei dynamisch angezeigt, bei Bedarf kann man den Stand der Map auf einen beliebigen Zeitpunkt zurücksetzen.

Nettes Feature für private und kollaborative Maps. Einerseits lässt sich die Entwicklung einer Idee bei privaten Maps nachvollziehen, andererseits kann man bei geteilten Maps leicht die Aktivitäten der anderen Benutzer rekonstruieren und besser verstehen.

Auch neu sind WikiMaps - MindMaps, die nach dem Wiki-Prinzip von allen verändert und befüllt werden können. In den Einstellungen für die jeweilige Map lässt sich dieses Feature für beliebige Maps aktivieren.

Andere neue Features sind unter anderem:

  • die Unterstützung von OpenID als Authentifizierungsmechanismus
  • eine Fülle von Attributen für Aufgaben-Knoten mit denen sich auch rudimentäres Projektmanagement realisieren lässt
  • verbesserte Suche in Maps und übersichtlichere Organisation von Maps
  • neue Keyboard Shortcuts
  • ein neues, proprietäres Export-Format – MindMeister .mind
  • Maps können nun auch mit Safari offline benutzt werden
  • Subskriptions-Modell für akademische Institutionen

Ganz interessant finde ich auch, wie das Partnerprogramm mit Amazon realisiert wurde. Benutzer der kostenfreien Version bekommen in der Sidebar prominent platzierte Hinweise auf Produkte angezeigt, die oft sehr kontextsensitiv sind und auch auf Änderungen in einer Map reagieren. Wer etwa einen Knoten mit dem Titel ‘flickr’ anlegt, bekommt auch gleich ein Buch über flickr empfohlen. Kleiner Wermutstropfen dabei: Bei kleineren Monitoren werden dadurch Funktionen der Sidebar nach unten und aus dem Blickfeld verschoben und damit unzugänglich.

Alle anderen Änderungen sind in dieser MindMap akribisch beschrieben.

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