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27.03.14Leser-Kommentare

Mesh-Netzwerke: FireChat macht Hoffnung auf ein "neues" Internet

Die neue iPhone-App FireChat führt eine Funktion vor, die unter iOS-Apps den kettenartigen Datenaustausch von Endgerät zu Endgerät gestattet. Von intensiver Netzzensur Gebrauch machende und überwachende Staaten könnten bald Grund zum Zittern haben.

FireChatEine spannende Chat-App für das iPhone namens FireChat macht gerade die Runde im Netz. Interessant ist das Projekt des kalifornischen Startups Open Garden nicht aufgrund der momentan spärlichen Funktionalität, sondern im Hinblick auf die zum Einsatz kommende Technologie. Die kostenfreie Anwendung macht sich ein neues, mit iOS 7 eingeführtes Merkmal namens Multipeer Connectivity Framework zunutze, das die direkte Kommunikation zwischen Endgeräten ohne vorhandene Internetverbindung oder zentrale Server ermöglicht.

Das Ergebnis sind sogenannte Mesh-Netzwerke, die Interaktion und Datenaustausch zwischen Individuen erlauben, selbst wenn keine aktive Verbindung zu einem Netzknotenpunkt existiert. Es genügt, den WLAN- und Bluetooth-Sensor einzuschalten, um Smartphone oder Tablet mit einem in der Nähe befindlichen Gerät in Kontakt zu bringen. Im Idealfall, wenn genug Endgeräte innerhalb einer Mesh-Kette aktiv sind, können Informationen so über enorme Distanzen ausgetauscht werden, ohne dabei nur ein Kilobyte durch die Leitungen der Internetzugangsprovider geschickt zu haben. FireChatEs verwundert angesichts dieser mächtigen Eigenschaften nicht, dass einige diesem dank Apple (und bald wohl auch dank Google) nun massentauglichen Feature bereits Weltveränderungspotenzial attestieren. FireChat ist die erste bekannte Smartphone-App, die Mitteilungen und Bilder explizit über Mesh-Konstrukte versenden kann. Die App bietet einen globalen Chatstream sowie einen "Nearby"-Chatraum. In diesem erscheinen lediglich solche Texte und Fotos, die von Endgeräten in einem Abstand von idealerweise weniger als zehn Metern versendet werden. Dies soll mittels dem erwähnten Multipeer Connectivity Framework auch in Funklöchern funktionieren. In meinen Tests klappte die Kommunikation bei jeweils eingeschaltetem Bluetooth-Sensor, jedoch nicht, wenn zwei Endgeräte sich im selben WLAN befanden. Es dürfte sich hierbei allerdings nur um Anfangsschwierigkeiten handeln.

Das Erreichen einer kritischen Masse ist augenscheinlich essentiell für das Entstehen effektiver Mesh-Netzwerke. Im Hinblick darauf ist die initiale Resonanz auf FireChat sehr beachtlich: Wie GigaOm berichtet, verzeichnet die App aktuell 100.000 Downloads pro Tag und konnte sich aus dem Stand in einer Reihe von Ländern auf den vordersten Plätzen der App-Store-Charts platzieren. Wirklich brauchbar ist die keine Registrierungsoption beinhaltende Anwendung zwar noch nicht - der "globale" Stream, der aufgrund des Andrangs von den Machern bereits auf einzelne Länder und maximale Nutzerzahlen limitiert wurde, "glänzt" mit der Qualität an Inhalten, die man von einer vollständig anonymen Chat-App erwartet. Und um produktiv ohne Webzugang per Mesh-Netzwerk über größere Distanzen zu plaudern, dafür fehlt es dem Service dann doch noch an Usern.

Doch die vielseitigen Einsatzzwecke, die sich mit FireChat oder einer anderen, die Möglichkeiten des Frameworks ausnutzenden Software auf mobilen Geräten realisieren ließen, bringen einen tatsächlich in Versuchung, die Aussichten der Technologie mit großen, gewaltigen Worten zu beschreiben. Von Regionen mit schlechter Netzabdeckung über Katastrophenfälle bis hin zu staatlicher Netzsensur und Überwachung fallen einem schnell eine Menge Szenarien ein, in denen spontan entstehende, von Endgerät zu Endgerät gesponnene Datennetze ohne direkten Anschluss an das Web einiges verändern könnten. Es passt gut, dass FireChat bereits auf Türkisch angeboten wird, herrscht doch in der Türkei ein Machthaber, der nur allzu gerne die Kommunikation überwacht und das Internet zensiert.

Ob es am Ende FireChat ist, das für das Entstehen riesiger, gar globaler Mesh-Netzwerke verantwortlich sein wird, oder eine andere App, steht heute in den Sternen. Aktuell ist FireChat primär eine triviale Demonstration dessen, was mit Mesh-Netzwerken machbar ist. Sofern aber Entwickler künftiger und bestehender Social-Applikationen die neuen Möglichkeiten ausschöpfen, dann könnte zwischen all den dunklen Wolken, die sich derzeit in Form von Privatsphäre-, Datensicherheits- und Überwachungsbedenken vor Nutzern auftürmen, bald wieder ein wenig Sonne durchscheinen. Nichts würde dem Internet besser tun.

Mehr zu Mesh-Netzwerken gibt es bei t3n sowie den Netzpiloten/mw

Kommentare

  • Özgür

    27.03.14 (11:32:24)

    Sehr guter Artikel. Ich habe mich schon immer gefragt ob man die bestehenden Netze um uns herum nicht benutzen könnte. Da fällt mir ein Artikel ein der beschrieb wie Apple ein eigenes Netz aufbauen wollte ohne die Provider. Leider finde ich ihn nicht mehr. Es scheint aber mit den Mesh-Netzweken zutun zuhaben wie es aussieht.

  • Moritz Wiederaenders

    28.03.14 (08:29:03)

    http://berlin.freifunk.net/ Was haben Mesh-Netzwerke mit "Privatsphäre-, Datensicherheits- und Überwachungsbedenken vor Nutzern" zu tun? Wenn "Mesh" derart mit Phrasen gepuscht wird, kann auch gleich das Biosiegel und Klimaschutz, Gendergerechtigkeit und kampf gegen AIDS mit in den Artikel. Dann haetten wir vielleicht mehr Klicks. Steve Jobs ist auch noch nicht so lange tot... leitender Redakteur... leidende Information.

  • Ben

    28.03.14 (14:24:14)

    Klingt spannend! Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt!

  • Martin Weigert

    28.03.14 (16:30:00)

    In einem mobilen Mesh-Netzwerk wie im Artikel beschrieben kannst du theoretisch ohne aktive Netzverbindung und mit erhöhter Anonymität mit anderen Teilnehmern kommunizieren. Damit werden Überwachung und andere Angriffe auf deine Daten und Informationssouveränität aus der Distanz schwieriger. Oder sehe ich das falsch?

  • Uli

    28.03.14 (18:01:47)

    Habe die App mehrmals ausprobiert. Hinter ihr steht eine gute Idee. Leider schlechtes Ergebnis. Die anonymen User bewegen sich auf dem Niveau von Chatroulette "Wer will mich F**ken" Da werden die meisten User die App schnell wieder deinstallieren.

  • Moritz Wiederaenders

    28.03.14 (18:44:15)

    Zu aller erst einmal Danke fuer den Artikel. Das hatte ich oben vergessen. Dann nochmals Dank fuer die Antwort auf den Kommentar. Richtig ist, Mesh hat potential und laesst hoffen. Aber vielleicht war nicht nur ich etwas zu stuermisch, deshalb: 1. Der Artikel beschreibt keine Mesh-Netzwerke sondern eine Software die Kommunikation zwischen Endgeraeten ueber eine Mesh-Netzwerk-Technologie ermoeglicht. 2. "ohne aktive Netzverbindung" ist zu allgemein. Ohne INTERnetzverbindung aber mit Meshnetzverbindung. Aktiv und Passiv? Damit kann ich nichts anfangen. A. Anonymitaet, B. Ueberwachung, C. Souveraenitaet haben mit Meshnetzwerken an sich nichts zu tun und ich kann dem Artikel auch nicht entnehmen, was sie mit der Software "FireChat" zu tun haben. Auszer, dass diese keinerlei Anmeldung benoetigt, was aber auch nur fuer eine Anonymitaet gegenueber den Betreibern der Software hinreicht (hier muss also differenziert werden). Ergo sind die Punkte A, B und C fehl am Platz oder es fehlt Platz im Artikel fuer Erklaerungen / weiterfuehrende Hinweise. Anders formuliert: Das duenne Eis, auf dem die Informationen geboten werden ist schon an dem Ausbleiben von LINKS in den letzten ZWEI DRITTELN des Artikels ersichtlich. Das Mesh-Prinzip schafft doch nur die Identitaet zwischen Provider (Infrastruktur oder Inhalt) und User. Damit hat sich fuer den User selbst kaum etwas in den Punkten A. Anonymitaet, B. Ueberwachung, C. Souveraenitaet geaendert. Und das Mesh bisher nicht einmal in Ballungszentren erfolgsversprechend FUNKtioniert ist an dem marginalen Erfolg von "freifunk" ersichtlich. Dieser "Erfolg" kann schon daran ersehen werden, dass freifunk im Artikel nicht erwaehnt wurde. Was dazu fuehrt, dass die genannten Szenarien "Von Regionen mit schlechter Netzabdeckung über Katastrophenfälle bis hin zu staatlicher Netzsensur und Überwachung" wenig real erscheinen. " Damit werden Überwachung und andere Angriffe auf deine Daten und Informationssouveränität aus der Distanz schwieriger. " Aus der Distanz schon. Worin besteht diese Distanz? In dem Provider. Der wird aber vom Mesh-Prinzip mit dem User gleichgesetzt. Die Ueberwachung aus der Distanz wird also insofern schwieriger, da es keine Distanz mehr gibt. Die Ueberwachung an sich wird jedoch genau dadurch erleichtert. Platt formuliert: Die Daten landen per Mesh erst einmal ueberall und nicht nur dort wo sie hin sollen. UND jeder der Knoten kann ans Internet angeschlossen sein. Die Chance, dass meine Daten nicht an einem "falschen" Ort landen sollten mit jedem Knoten exponential Ansteigen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass WENN die Daten den gewuenschten Empfaenger erreichen, diese DANN mit Sicherheit auch wesentlich mehr ungewuenschte Empfaenger erreicht haben. Von schwierigerer Ueberwachung zu sprechen ohne das Thema Verschluesselung zu erwaehnen ist damit zumindest fragwuerdig. Letztendlich sollte ganz nuechtern festgestellt werden: Bei dem aktuellen Funktionsumfang ist "FireChat" nicht mehr, eher weniger als Amateurfunk. Mit etwas mehr Mobilitaet, dafuer weit weniger Reichweite. Wann wurde hier der letzte Artikel ueber CB-Funk geschrieben? Zum Schluss: Weiterhin viel Erfolg und interessante Artikel.

  • Martin Weigert

    29.03.14 (01:58:27)

    Danke. Und ich erwähne ja im Text, dass FireChat in der aktuellen Form eher eine Demo ist. Inwieweit Mesh-Netzwerke nun in der Praxis Überwachung erschweren und Datenschutz erhöhen, darüber lohnt sich eine weitere Diskussion wohl erst dann, wenn es massentaugliche Use Cases gibt. So wie ich das sehe, sind Freifunk und mobile Meshnetzwerke, zwei komplett verschiedene Dinge. Freifunk ist ein Nischending für Nerds und auch entsprechend aufgemacht. Wenn aber Durchschnittsnutzer allein mit dem Öffnen einer mobilen App Teil eines Meshnetzwerks werden, DANN kann daraus ein großes Phänomen werden. Anders ausgedrückt: Dass Freifunk bislang lediglich "marginalen Erfolg" hatte, sagt meines Erachtens nach nichts über das Potenzial und die Erfolgschancen von Meshnetzwerken im Allgemeinen aus.

  • Andrew Cone

    29.03.14 (03:50:34)

    Ich arbeite bei Open Garden, und habe das App geschrieben. Verzeihe mir mein schlechtes Deutsch—habe vor zehn jahren Deutsch an der Uni gelernt. Also. Ich will Mortiz' Kommentar beantworten. Erstens: es stimmt, das wenn zwei iOS geräte nah sind, gilt das technisch als "Netzwerk." Martin schrieb "ohne Netzverbindung," und obwohl das technisch falsch ist, braucht FireChat keine externe Infrastruktur. Auch wenn Ergodan das Türkische Internet ausschaltet, würde FireChat mit "Nearby" noch funktionieren. Das finde ich wichtig und interessant, und darum habe ich das App geschrieben. Ich will Moritz' A, B und C beantworten. A. Anonymität Wenn ich mit "Nearby" mode chatte, kann kein zweiter wissen, wer ich bin, ohne dass er mein iPhone hackt oder stehlt. Man weiss nur, dass ich in der Nähe bin. Meshnetzwerken an sich haben ja nichts mit Anonymität zu tun—FireChat aber doch. Man könnte ja die MAC-Addressen sehen, aber das gilt für wenig. Mann weiss nicht, wem eine Addresse gehört. Auch wir bei Open Garden wissen ja nicht, was man unter "Nearby" sagt. Die BfV und NSA auch nicht, soviel ich weiss. Das gilt nicht bei Twitter, Facebook, Snapchat, Chatroulette, Tinder, usw. Das stimmt natürlich nicht bei "Global" mode. Ich weiss ja nicht, warum wir das geschrieben haben, ohne das mein Chef gesagt hat, das wir es brauchte. Er war offenbar richtig (darum ist er CEO :-), denn viele finden es interessant, oder mindestens Suchterregend. B. Überwachung Wie würde man Firechat genau überwachten, ohne in der Nähe zu stehen? Chats werden nicht gespeichert—entweder man steht in der Nähe, oder er kann nichts überwachten. C. Souverenität Tja ich weiss nicht, was hier gemeint wird. Meldungen werden unabhängig des Staats oder Firmen geschickt. Die Netzwerke, die durch FireChat erscheinen können (werden!) sind Autonym. Wie sonst soll man "souverän" kommunizieren? Mit einem Open Source app, vielleicht? Dann schrieb's! Es stimmt, das FireChat nicht 100% sicher ist. Meshnetzwerke auch nicht. Das gilt ja auch für alle Software. Wir finden FireChat ein Schritt weiter in dieser Richtung. Ich frage dir Moritz: was sollen wir mit FireChat tun, dass du es nützlich und gut finden würdest? Schrieb's hier, oder schrieb mir ein email bei andrew@opengarden.com.

  • Moritz Wiederaenders

    29.03.14 (09:50:39)

    Vielen Dank fuer die Antworten. Zuerst muss ich mich selbst korrigieren: "nicht" ist zu streichen bei: " Die Chance, dass meine Daten nicht an einem “falschen” Ort landen sollten mit jedem Knoten exponential Ansteigen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass WENN die Daten den gewuenschten Empfaenger erreichen, diese DANN mit Sicherheit auch wesentlich mehr ungewuenschte Empfaenger erreicht haben. " Dann muss ich mir selbst vorwerfen, dass auch ich wenig weiterfuehrende Links zum Thema biete. Zum Thema: Wie unter dem LINK auf t3n.de (http://t3n.de/news/mesh-netzwerke-488157/) schnell nachvollzogen werden kann: Freifunk und FireChat basieren auf derselben Technologie (Meshnetzwerke) und formulieren gleiche Ziele (A, B, C). Es bestehen keine wesentlichen Unterschiede abgesehen von der Organisationsstruktur der "Betreiber" (Zentral / Dezentral). Nerds und Durchschnittsnutzer basieren auf der gleichen Technologie und haben die gleichen Ziele (A, B, C). Es bestehen keine wesentlichen Unterschiede abgesehen von der Wissensstruktur der "Betreiber". " die Erfolgschancen von Meshnetzwerken im Allgemeinen " werden durch die REALE Praxis von Meshnetzwerken im freifunk besser abgebildet, als durch PHANTASIE Demonstrationen. Andrew: Concerning your final question: Some phrases.. open source, independent, free for all, (cross plattform and crowd funded), anonymous and encrypted by default (type of the encryption = choice of the user), shared with ease. See "serval project" https://play.google.com/store/apps/details?id=org.servalproject http://www.servalproject.org/about/how-it-works Concerning your other replies: A. Anonymität " Wenn ich mit “Nearby” mode chatte, kann kein zweiter wissen, wer ich bin, ohne dass er mein iPhone hackt oder stehlt. " The phone producers are selling the costumers data and ways to hack their data. " Man könnte ja die MAC-Addressen sehen, aber das gilt für wenig. Mann weiss nicht, wem eine Addresse gehört. " I strongly doubt that nobody can identify someone by a unique number which has the only purpose to identify something. " Auch wir bei Open Garden wissen ja nicht, was man unter “Nearby” sagt. " As long as the data is not encrypted EVERYONE ("nearby") knows. B. Überwachung " Wie würde man Firechat genau überwachten, ohne in der Nähe zu stehen? Chats werden nicht gespeichert—entweder man steht in der Nähe, oder er kann nichts überwachten. " The only target of surveillance is to be "the man in the middle". Again: Without encryption anonymity is not real but surveillance is. http://www.ted.com/talks/edward_snowden_here_s_how_we_take_back_the_internet Minute 09:00. C. Souverenität see above So much being said, thanks for your efforts and all the best for the future projects.

  • Moritz Wiederaenders

    29.03.14 (17:11:58)

    Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: opengarden.net macht interessante und nuetzliche Projekte. Die vorgestellte Software "FireChat" stellt nur einen Teil der Entwicklungen und ist ebenfalls der Rede wert. Dem allen wuensche ich entsprechend Erfolg. Es ging mir eher um das WIE als das OB. Verschluesselung sollte heutzutage ganz oben bei der Entwicklung und Berichterstattung stehen. Alles andere ist fahrlaessig. Im Nachgang noch ein paar weiterfuehrende Links: Uebersichten zu Mesh-Projekten: http://www.meshnetworking.org/why-mesh/mobile-ad-hoc-mesh-networks-or-the-egyptbig-game-problem http://www.technologyreview.com/news/516571/build-your-own-internet-with-mobile-mesh-networking/ Cross Plattform Mesh-Projekte: https://projectmeshnet.org/ http://commotionwireless.net/

  • Martin Weigert

    29.03.14 (21:18:38)

    Toll dass du dich hier zu Wort meldest, Andrew.

  • mo_wie

    29.09.14 (19:45:47)

    http://mobile.nytimes.com/blogs/sinosphere/2014/09/29/hong-kong-protesters-flock-to-off-grid-messaging-app/?ref=business

  • Martin Weigert

    29.09.14 (23:29:45)

    thx

  • mo_wie

    30.09.14 (08:48:57)

    http://wired.co.uk/news/a…/2014-06/25/firechat FireChat is NOT SECURE! Two quotes from the article: ” “People need to understand that this is not a tool to communicate anything that would put them in a harmful situation if it were to be discovered by somebody who’s hostile,” he said. “It was not meant for secure or private communications.” ” ” Encrypted, secure messaging apps which do protect user privacy are becoming increasingly popular, but the message from Open Garden is clear: for now, FireChat isn’t one of them. ” End of quotes. That is a clear statement which should lead to a corresponding behavoir in writing about and using this app.

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