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21.11.08

Linkwertig: Meinungen zum dritten IT-Gipfel

Diese Woche fand in Darmstadt der Dritte Nationale IT-Gipfel statt, ein Treffen von Vertretern großer deutscher IT-Unternehmen und der Bundesregierung, wie etwa der Bundeskanzlerin. Siehe zum Gipfel auch die Berichterstattung auf heise.

Die Meinungen im Netz zum IT-Gipfel sind einhellig negativ:

Der IT-Gipfel ist eine reine Lobby-Veranstaltung der Branchenriesen, damit diese Firmen noch mehr aufgebläht werden können und mehr vom finanziellen Kuchen abbekommen.

Mit dieser Politik wird der IT-Standort Deutschland viel zu einseitig gefördert, kleine kreative Firmen gehen leer aus und Themen wie Open Source fallen einfach mal ganz hinten runter.

» Der IT-Gipfel und seine Auswirkungen [Lummaland - das Weblog]

In einem Jahr sind Bundestagswahlen. Wenn man dann fragt, warum die ersten Merkel-Jahre eigentlich so eigentümlich schwerfällig, gut vernetzt und doch visionslos waren - man könnte auf Ereignisse wie den dritten IT-Gipfel verweisen.

» “IT-Gipfel”: Korporatistisches Schaulaufen ohne Vision | CARTA

Auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung gibt es die [großen Würfe] nicht. Es gibt lauwarme Ankündigungen und weltfremde Subventionierungen. Ein trauriges Manifest der Non-Wertschätzung von Informationstechnologie in Deutschland anno 2008.

» Die Lethargie des IT-Gipfels [Indiskretion Ehrensache]

Markus Beckedahl hat einen Kommentar für die taz verfasst, dessen längere Rohfassung er auf netzpolitik.org veröffentlicht hat:

Die Bundesregierung überraschte mit dem IT-Gipfel. Statt offener Diskussion wichtiger gesellschaftlicher Fragestellungen rund um die Informationsgesellschaft wurde es eine geschlossene Veranstaltung. Auf dem ersten IT-Gipfel war selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte nicht eingeladen. [..]

Der Gipfel symbolisiert, wie das Thema Internet in der Bundesregierung verwurzelt ist. Informationstechnologie wird als Standortpolitik nach dem Modell der alten Deutschland-AG verstanden. Regelmäßig werden IT-Großprojekte präsentiert, die selten auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen hin untersucht werden. Automatisierung von Verwaltungsprozessen steht auf der Agenda. Die Regierung sieht IT-Politik als Organisieren von Großprojekten in Zusammenarbeit mit der IT-Wirtschaft. Die tatsächliche Innovationen finden in der Gesellschaft und in den kleinen und mittelständischen Unternehmen statt.

» Kommentar zum IT-Gipfel : netzpolitik.org

Netzpolitik.org hat außerdem weitere Artikel zum IT-Gipfel gesammelt:

» Presse-Echo zum IT-Gipfel : netzpolitik.org

siehe auch:

» Ergebnisse auf Google News zum diesjährigen IT-Gipfel

Hier erscheinen jeden Morgen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu gelungenen Texten. Viel Spaß bei der Lektüre!

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