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03.10.08Leser-Kommentare

Linkwertig: Die Definition von Web 2.0

Wie definiert man jetzt noch mal Web 2.0?

Im Laufe der Zeit hat sich die Definition stark verschoben. Ursprünglich bezeichnete Tim O'Reilly als Web 2.0 Webangebote, welche per Design Netzwerkeffekte ausnutzen, um besser zu werden, je mehr Leute sie nutzen. Oder anders ausgedrückt: Webdienste, die die "kollektive Intelligenz" für sich zu nutze machen.

Mittlerweile wird ja fast alles, das an irgendeiner Stelle Ajax einsetzt, als Web 2.0 bezeichnet. Zum Glück steht der Begriff kurz vor dem Aussterben.

» Why Dell.com (was) More Enterprise 2.0 Than Dell IdeaStorm - O'Reilly Radar

» Tim O’Reilly Course Corrects the Definition of Web 2.0 « I’m Not Actually a Geek

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kommentare

  • Justin

    03.10.08 (14:56:49)

    Gefällt mir sehr gut der Artikel, das Web 2.0 entwickelt sich langsam zu allem. Alles ist Web 2.0, das einfachste Blog über Katzen ist ein Web 2.0 Blog ;)

  • Casi

    03.10.08 (18:21:59)

    Was gestern web 2.0 war ist heute vermutlich web 1.0 - die Dinge, die damit assoziiert werden, sind aus dem Netz nicht mehr wegzudenken und werden somit auch nicht als Weiterentwicklung sondern als Standard wahrgenommen. Ich glaub auch nicht, dass sich jemals sowas wie web 3.0 als Begrifflichkeit durchsetzen wird.

  • Oliver Springer

    03.10.08 (18:40:55)

    @Casi: Ich kann mir schon vorstellen, dass sich Web 3.0 als Begriff durchsetzen wird und zwar dann, wenn man damit (entsprechendes Bedürfnis vorausgesetzt) eine klare Aussage treffen kann. Nur: Steht Web 3.0 heute für das Semantische Web oder das Internet der Dinge, in dem alle möglichen Gegenstände mit dem Internet verbunden sein werden? In beiden Fällen dürfte es viel attraktiver sein, den Begriff Web 3.0 zu verwenden, weil er kurz und griffig ist.

  • Marcel Weiss

    03.10.08 (19:01:43)

    Ich hoffe nicht, dass sich Web 3.0 oder Web 4.0 als Begriff durchsetzt. Die implizite Annahme einer Versionierung bzw. von Quantensprüngen in der Entwicklung des Webs ist doch albern. :)

  • Oliver Springer

    03.10.08 (21:06:58)

    Albern vielleicht, aber das gilt für Web 2.0 ja auch - und Web 2.0 ist einfach so schön griffig, dass es sich als Wortschöpfung schnell durchgesetzt hat. Das war ja nicht nur schlecht. (?) Hinsichtlich Versionierung stimme ich zu. Web 2.0 könnte man schon als Quantensprung betrachten - auch wenn nicht alles so im Web 2.0 ist, wie manchmal getan wird. Immer weiter zu zählen, wäre wohl nicht sinnvoll, also bis Web 42.0 wird es sicher nicht gehen - aber Web 3.0 sehe ich auf uns zukommen, wenn sich nicht jemand etwas Besseres einfallen lässt. Vorschläge? "Semantisches Web" wird sich nicht allgemein durchsetzen und "Internet der Dinge" wäre zwar hübsch anschaulich, aber es ist zu lang. Wie wäre es mit "DingsNet"? Eher nicht, oder? ;-)

  • CashBlog

    04.10.08 (20:48:53)

    Man kann diesen Begriff ja schon garnicht mehr hören. Web 2.0 ist im Grunde das Mitmachweb, das technologien vereinigt die es seit jahren gibt. Aber hauptsache es steht Web 2.0 auf der Verpackung.

  • Oliver Springer

    07.10.08 (17:23:22)

    Die Verpackung ist halt auch wichtig. Davon, dass Menschen nur rational den Nutzwert betrachten und sich logischen Mustern folgend ein Urteil bilden, sind wir doch weit entfernt. Wir sind doch keine Vulkanier. ;-) Und ob das gut wäre, sei auch hinterfragt. Mitmachweb finde ich als Kurzbegriff übrigens ganz passend. Und das mit der Vereinigung der Technologien passt auch.

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