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05.01.09Leser-Kommentare

Leserkommentare: Das liebe Klickvieh

Kommunikation auf Augenhöhe oder geschlossene Anstalt? Die SonntagsZeitung über den "anonymen Mob", über Kommentare auf Nachrichtenseiten.

Bin da, wer noch? (iStockphoto)Nichts als Ärger, nichts als Kosten – von außen betrachtet scheint Tamedia seine Leser mehr zu fürchten, als den in den letzten drei Monaten über 55 Prozent eingebrochenen Aktienkurs: "Der anonyme Mob" heisst darum der Artikel von David Bauer, der sich erneut sorgt um Menschen, die Publikationsmöglichkeiten im Internet nutzen. Bitterlich beklagen sich Peter Wälty, Chefredakteur des hinter mehreren Tamedia-Titeln stehenden Newsnetz ("Anonymität verleitet oft zu einem inakzeptablen, gehässigen Ton") und David Bauer selbst:

Onlinemedien sind immer mehr mit Lesern konfrontiert, die ihre Seiten mit Kommentaren jenseits von Recht und Anstand überfluten. Es wird beleidigt, verleumdet und verbal randaliert. Man hatte sie gerufen, in der Hoffnung, sie würden den Medien Anregungen für neue Artikel liefern und zu mehr Klicks verhelfen. Und muss nun feststellen, dass man sich da ziemlich etwas eingebrockt hat.

Man hatte sie gerufen, in der Hoffnung, sie würden den Medien Anregungen für neue Artikel liefern? Entschuldigung, aber das ist die pure Heuchelei. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten grossen Portale, so auch das Newsnetz, Leserkommentare nur verwalten, also wie im Artikel beschrieben auf (eigene) rechtliche Konsequenzen abchecken. Von "lesen" oder "lernen", gar "antworten", also "einen Dialog führen", kann nicht die Rede sein.

Es geht auch anders bei Tamedia

Eine Ausnahme im Verlag Tamedia ist dasmagazin.ch. Deren Redakteure versuchen ab und zu, auf einzelne Inputs der Weiss-Gott-nicht-immer-dümmeren Leser zu reagieren. Ein spannendes Beispiel eines solchen Dialogs ist die Nachfrage des Chefredakteurs Finn Canonica auf einen Kommentar zum Artikel "Roger Federers Genie". Ist das nicht ein Anfang?

Immerhin ist jeder, der die Website besucht, ein Kunde. Nicht jeder ist ein erwünschter Kunde, doch das sind die Kunden auch anderswo nicht. Klar ist, dass sie sich an die Hausregeln halten müssen, das müssen sie hier auch – dazu gibt's unsere Kommentarregeln.

Anonyme Hasskommentare sind ein Thema, keine Frage. Wer auch immer im Internet schon mit Pseudonymen zu tun hatte, egal, ob in Blogs, als Kommentierender, in Chats, in Foren, der kann bestätigen, dass sich einige von ihnen unter einem vermeintlich anonymen Deckmantel mehr zutrauen als dann, wenn sie einer echten Person gegenüberstehen.

Her mit den Kommentaren!

Meine eigene Haltung dazu ist simpel: Ich schreibe nur, was ich jedem auch erzählen oder sagen würde, wenn er physisch vor mir steht. Das hat sich bisher bewährt und ich hoffe, dass sich das auch in Zukunft bewähren wird. Die Bibelmaxime "denn was der Mensch sät, das wird er ernten" (Galater 6,7) funktioniert natürlich nicht immer, ist aber so komplett unwahr nicht.

Trotz den doch manchmal angriffigen Texten auf medienlese.com sind die Kommentare in den vergangenen Jahren (für mich erstaunlich) sachlich geblieben, nur selten sehen wir uns gezwungen, Kommentare auf den Blogwerk-Blogs zu löschen. Dafür sind wir dankbar, das haben wir schon mehrmals zum Ausdruck gebracht.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich kaum woher so wertvolles Feedback kriege, wie aus den Kommentaren. Auch aus denen, wo ich nicht mehr als ein Pseudonym zur Kenntnis nehme. Bei Blogwerk haben wir bisher die Entscheidung, auch anonyme Kommentare zuzulassen, nicht bereut.

Ökonomische Entscheidung

Ich bin dafür, Reaktionen online wie Leserbriefe zu behandeln. Es kann jede Zuschrift, die den Voraussetzungen für das Erscheinen eines Leserbriefs genügt und auch in einer Printpublikation erscheinen würde, online gehen. Wenn ein Leser Substantielles rückzumelden hat, dann darf man sich darüber freuen; es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass einer kostenlos seine Zeit opfert. Und wenn die Rückmeldungen nicht substantiell sind, dann könnte das auch damit zu tun haben, dass die Inhalte, auf die Bezug genommen werden, nicht substantiell sind.

Schlussendlich wird es eine ökonomische Entscheidung sein. Es geht nur darum, ob die anonymen Kommentare mehr Klicks (und damit Werbegeld) einbringen, als die Moderation kostet. Dem Publikum wird das natürlich als eine publizistische Entscheidung verkauft, an der man schwer leidet. Doch Klagen, wie nieder und gemein die Menschheit ist, interessieren nicht.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • mds

    05.01.09 (10:57:24)

    Ich bin dafür, Reaktionen online wie Leserbriefe zu behandeln. Bitte nicht – damit würde ein grosser Teil der Reaktionen entsorgt, der kleine Rest gekürzt oder entstellt mit einigen Tagen Verspätung publiziert … Wer der NZZ einen Leserbrief schreibt, findet sich nur in seltenen Fällen in der gedruckten Ausgabe wieder, wer hingegen bei Blogwerk einen Kommentar abgibt, findet diesen innert Sekunden online und die betreffenden Autoren gehen üblicherweise in eigenen Kommentaren darauf ein. Ersteres motiviert, Letzteres trägt zur Qualität auf beiden Seiten bei.

  • andreas

    05.01.09 (11:46:15)

    Ich persönlich finde die Kommentare bei Newsnetz oder Blick teilweise ziemlich erschreckend -- niveaumässig. Bei derartigen Diskussionen möchte ich mich gar nicht beteiligen und kann es darum auch den Machern nicht verübeln, wenn sie keinen Bock haben. Das Problem ist in meinen Augen, dass mit wachsender Masse der User die Chance für eine gesittete Unterhaltung sinkt, solange man keine Wege findet, Krawallbrüder von echten Diskutanten zu filtern. Der Heise Newsticker ist in meinen Augen von den reichweitestarken Online-Portalen am weitesten. Dass es an vielen anderen Orten (noch) nicht ausartet, liegt meiner Einschätzung nach vor allem an den Themen. Zu Migros, SVP, Deutschen und Israel hat nun einfach mal jeder eine Meinung. Zu Tennis und Berner Frauen nicht unbedingt und Kravall lässt sich dabei erst recht schlecht machen.

  • Bruder Bernhard

    05.01.09 (12:23:14)

    Die Kommentare im Newsnetz sind tatsächlich und schon seit dem Start absolut uninteressant. Wer dort liest, ist selber schuld - schade um die Zeit. Wer dort schreibt, hingegen, kommt voll auf seine Rechnung: Endlich eine Webseite, die zum Monologisieren einlädt. Und mehr findet sich dort auch nicht. Was soll also die Bauer'sche Suada schon wieder? Das Abschieben der Schuld auf die Kunden? Ich habe schwer den Verdacht, dass hier das Versagen der Branche vernebelt werden soll. Newsnetz ist eine durch und durch zynische Angelegenheit, was in den letzten Monaten (in den blogs) mehrfach Thema war. Dass die miese Qualität von Newsnetz auch entsprechende Kommentare anzieht - das müsste eigentlich Thema sein!

  • Zappadong

    05.01.09 (12:26:19)

    Ein scheinheiliger Artikel! Da geht ein Verlagsnetzwerk online, und weil man für die Werbung Klicks und Hits braucht, darf kreti und pleti unter den blühendsten Namen schreiben, was immer kreti und pleti auch immer schreiben will, egal, auf welcher Tiefflugstufe. Redaktionell eingegriffen wird nicht (im Gegensatz zu manchem Blog, wie auch diesem, wo man - wenn man über die Stränge schlägt - freundlich an die Hausregeln erinnert wird). Das hatte zwar eine Kommentarflut zur Folge (und damit auch die gewünschten Klicks), aber was für eine! Nun, newsnetz hat irgendwann gemerkt, dass Hits und Klicks nicht gar alles sein können und hat reagiert. Leider völlig lachhaft mit einem total missglückten Versuch, die Leute zu bewegen, sich unter ihrem Realnamen anzumelden. Weil dies ohne jede Kontrolle geschah, konnte weiterhin jeder unter jedem oder gleich unter zwanzig verschiedenen Namen, einen Kommentar schreiben. Wer dermassen diletantisch in den Online-Bereich Einzug hält, muss sich nicht wundern, wenn dann die Geister, die man rief, auch wirklich erscheinen und sich nicht mehr so leicht vertreiben lassen. Dabei hätte man vom "Magazin" oder auch aus den Fehlern von Facts lernen können, oder mal kurz bei der NZZ vorbeischauen hätte auch nicht geschadet, aber ich vermute jetzt mal, dass man das gar nicht wollte, weil es eben um das Klickvieh ging, das man dringendst brauchte. Jeder Blog- oder Forumbetreiber weiss um die Sorgfalt, die man beim Moderieren von Kommentaren walten lassen muss. Der Umgangston hier bei Medienlese ist nicht einfach vom Himmel gefallen; da steckt Arbeit dahinter ... und auch der Wille, sich nicht bei allen beliebt zu machen, sowie der Wille, Zeit in die Kommentare zu stecken. Mittlerweile tun die Kommentare auf newsnetz fast körperlich weh. Ich habe selten so viel (Fremden)feindlichkeit und Aggression gebündelt in Kommentaren gesehen. Man hat auf newsnetz zugelassen, dass sich gewisse Kreise dort gemütlich eingerichtet und andere vertrieben haben. Niemand setzt bei Newsnetz ein Zeichen und sagt: "So nicht." Wer die z.Bsp. die Kommentare zur Kirchenbesetzung gelesen hat, dem ist jetzt noch übel. Und dann erscheint in einem Produkt von Tamedia, die newsnetz massgeblich gestaltet, ein solcher Artikel. Frechheit ist noch das Mindeste, was mir dazu einfällt! Und ja, Herr Bauer. Bei newsnetz erschienen genau die Geister, welche gerufen worden waren. Von den Netzbetreibern selbst.

  • mds

    05.01.09 (12:42:11)

    @andreas: Ich persönlich finde die Kommentare bei Newsnetz oder Blick teilweise ziemlich erschreckend — niveaumässig. Bei derartigen Diskussionen möchte ich mich gar nicht beteiligen und kann es darum auch den Machern nicht verübeln, wenn sie keinen Bock haben. Diskussionen? Dafür ist das Kommentarsystem bei «Newsnetz» (jenes von «Blick» kenne ich nicht) doch gar nicht ausgelegt.

  • andreas

    05.01.09 (13:12:07)

    @mds; Naja, ab und zu gibt's schon sowas wie eine Diskussion. Aber nur, wenn erst sehr wenige Leute kommentiert haben.

  • Zappadong

    05.01.09 (13:34:52)

    Keinen Bock haben? Also bitte sehr: Wenn man Kommentare zulassen will, gehören sie zur täglichen Arbeit. Ja, ARBEIT! Wer je ein Forum moderiert hat, weiss, wie zeitraubend das ist. Und wer es nicht gewusst hat, dem spreche ich Kompetenz für einen Online-Auftritt glatt ab. Zu meiner Arbeit gehören auch Bereiche, auf die ich nicht unbedingt "einen Bock habe". Gerade diese sind es, die meine ganze Aufmerksamkeit fordern. Ob ich will oder nicht. Wenn ich dort laufen lasse, verliere ich die Fäden aus der Hand. Wenn man "Keinen Bock hat", soll man den Bereich einstellen. Und nein, für Diskussionen sind die Kommentare bei newsnetz wahrlich nicht ausgelegt. Es sei denn, man versteht unter Diskussion das, was die Arena im SF veranstaltet - wo jeder einfach seine Meinung in die Runde hupt, egal, ob gleichzeitig noch ein anderer redet oder nicht - und sowieso keiner zuhört.

  • mds

    05.01.09 (14:05:38)

    @Zappadong: Dabei hätte man vom “Magazin” oder auch aus den Fehlern von Facts lernen können, oder mal kurz bei der NZZ vorbeischauen hätte auch nicht geschadet, aber ich vermute jetzt mal, dass man das gar nicht wollte, weil es eben um das Klickvieh ging, das man dringendst brauchte. Bei der NZZ vorbeigeschaut und aufgrund der AGB entschieden, dort niemals zu kommentieren. In den NZZ-Richtlinien für Kommentare heisst es unter anderem: Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NZZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern. Satz 1 geht noch halbwegs in Ordnung, Satz 2 hingegen ist absurd und für jeden, der halbwegs sorgfältig kommentiert, nicht hinnehmbar – vor allem, wenn man auch noch folgende Bestimmung liest: Der Verfasser von Beiträgen ist für die inhaltliche Richtigkeit, für rechtliche Korrektheit sowie für die Beachtung der Rechte Dritter verantwortlich. Er trägt allfällige rechtliche Konsequenzen alleine. Er verpflichtet sich, die NZZ von sämtlichen Ansprüchen Dritter, die aufgrund seiner Beiträge geltend gemacht werden, freizustellen. Wer kommentiert, muss sich also strengen Regeln unterwerfen und sämtliche Rechte an die NZZ abtreten, gleichzeitig aber jede Verantwortung selbst tragen? Die NZZ ist nicht nur in ihrer Berichterstattung sehr nahe an Banken, auch ihre AGB könnten von einer Bank stammen … :->

  • Zappadong

    05.01.09 (14:15:44)

    oha mds ... so genau habe ich das nicht gelesen. Ich habe einfach nur festgestellt, dass man sich registrieren muss. Ich kommentiere nur in Blogs. Und früher mal bei facts ... und genau dort ist mir die Lust abhanden gekommen, irgendwo anders als in Blogs zu kommentieren.

  • Hildebrandt

    05.01.09 (14:59:17)

    mir ist die Lust aufs Kommentieren auch bei facts vergangen. Weil es irgendwie das Umkehrphänomen von Newsnetz (noch gröber zu beobachten bei 20min.ch) war. Nett, aber intim im Gegensatz zu dumpf und grossöffentlich. Ich finde es aber schon verständlich, wenn sich die Betreiber von Plattformen über die primitiven Teilnehmer ärgern. Ihnen deswegen gleich wieder alle Kompetenz abzusprechen, ist doch einfach wieder die öde Blogger-Journalisten-Leier.

  • Mathias

    05.01.09 (15:07:38)

    Und noch was: Jetzt wird gejammert über die (zum Teil wirklich) primitiven Kommentare, gleichzeitig strickt Newsnetz aus vielen Artikelkommentaren wieder Artikel, welche die vermeintliche Stimme des Volkes wiedergeben sollen. Scheinheilig.

  • Peter

    05.01.09 (15:16:39)

    Das alle Artikel des Herrn D.Bauer als Reizthema aufgefasst werden, könnte man als kollektiven Reflex der Szene interpretieren - zum grossen Teil zu Recht. In der Sache stimmt es natürlich, dass die Kommentatorfunktion einen zweischneidige Entscheidung darstellt. Wir könnten wahrscheinlich auf unseren Blog die dopplete Anzahl an Besucher generieren. Ich bedaure sehr, dass mir aus bekannten Gründen die Zeit und Kraft für einen regelmässige Überprüfung fehlt. Andererseits gehören wir nicht zum harten Kern, sind nicht gross verlinkt und schwimmen so mit. Denn eines ist klar, die Zugpferde kommentieren nicht in jedem Blog, sondern sich eher gegenseitig. Die Geschichte mit den Medien ist mir aus rechtlichen Gründen klar, wobei die Schweiz wahrscheinlich noch diesbezügliche Zeit hat, was Abmahnungen betrifft. Um aber den Besucher zum Kommentieren einzuladen, bedarf es eines halbwegs aufgeräumten Blogs. Den Müll von Blick & Co möchte ich auch nicht auf dem Blog haben. So vermisse ich den Dialog und sehe zB. unseren Blog eher als Lobbyist. Umgekehrt sehne ich mich nach dem Tag, wo ohne Pseudos interessante Kommentare und Dialoge möglich sind und Programme erkennen wo die Spinner her senden. Denn eines muss uns klar sein, viel scheitern als blutige Amateure schon an den Eingangsmodalitäten der div. Kommentarfunktionsysteme. Mancher scheut die Oberlehrermentalität der Rechtschreibkritiker, obwohl sie durchaus fachlich kommentieren könnten.

  • bugsierer

    05.01.09 (15:20:09)

    @ hildebrandt: gar nix öde bloggerleier. die vertrashung vom ehemaligen topbrand tagesanzeiger wird nicht nur von bloggern beklagt, das ist ein fakt. ebenso ist seit langem bekannt und absehbar, dass es so, wie newsnetz es mit den kommentaren angeleiert hat, in die hosen gehen muss. ich habe auch mühe zu verstehen, warum die das ausgerechnet so gemacht haben, schliesslich ist wälty ja kein anfänger. gemacht war es aber so, als ob er einer wär.

  • mds

    05.01.09 (15:24:02)

    Die Geschichte mit den Medien ist mir aus rechtlichen Gründen klar, wobei die Schweiz wahrscheinlich noch diesbezügliche Zeit hat, was Abmahnungen betrifft. In der Schweiz sind bislang keine kostenpflichtigen Abmahnungen möglich – ergo hat man die Wahl zwischen Stillhalten, einem «netten» Brief und einer Klage (allenfalls mit vorsorglichen Massnahmen). Da Zweites zu unerwünschter Publizität führen kann und Letzteres aufwendig ist, bleibt es meistens bei Ersterem. Zum Schaden der Meinungsfreiheit ist es nicht … Umgekehrt sehne ich mich nach dem Tag, wo ohne Pseudos interessante Kommentare und Dialoge möglich sind und Programme erkennen wo die Spinner her senden. Anonymes Kommentieren ist sehr aufwendig und auf Dauer kaum möglich, ergo ist schon heute jeweils bekannt, woher (von welcher IP-Adresse) Kommentare stammen – ob von «Spinnern» oder nicht. Auf den Tag, an dem alle interessanten Kommentare und Dialoge ohne Verwendung von Pseudonymen möglich sind, können sie lange warten – er wird nicht eintreten, denn allein die soziale Strafe für abweichende Meinungen oder die Verbreitung von gar exklusiven Informationen ist und bleibt schmerzhaft.

  • Peter

    05.01.09 (15:49:17)

    @mds IP Nummern, und das sage ich als Laie, kann man verschleiern. Werden dazu genug Programme angeboten. Registrierungspflicht für jeden PC und dessen Benutzung mittels Karte oder Dongle, oder was weiss ich woher die Spinner senden .... Meinungsfreiheit ja, unbedingt(1.Priorität), Pressefreiheit ja, anonym nein. Eventuell mit reg. Nummer und hinterlegter Personendaten beim Provider (wie Führerschein) Die Hoffnung stirbt zuletzt - der Weg ist das Ziel!

  • bugsierer

    05.01.09 (15:55:54)

    in sachen user-authentifizierung hat herr leu übrigens kürzlich einen interessanten vorschlag gemacht: http://leumund.ch/2008/info/post-20/

  • mds

    05.01.09 (16:10:26)

    @Peter: IP Nummern, und das sage ich als Laie, kann man verschleiern. Werden dazu genug Programme angeboten. Angeboten wird vieles, wirksam ist nur weniges – scheinbare Anonymität ist einfach, echte hingegen sehr schwierig, zumal es nicht allein um die IP-Adresse geht, allein mit deren «Verschleierung» ist man längst noch nicht anonym. Mehr zum Thema: http://blog.kairaven.de/ Registrierungspflicht für jeden PC und dessen Benutzung mittels Karte oder Dongle, oder was weiss ich Keine Sorgen, auch bei uns expandiert der Polizeistaat … Ihr absurder Wunsch dürfte bald einmal in Erfüllung gehen. Meinungsfreiheit ja, unbedingt(1.Priorität), Pressefreiheit ja, anonym nein. Eventuell mit reg. Nummer und hinterlegter Personendaten beim Provider (wie Führerschein) Meinungsfreiheit ohne die Möglichkeit, Meinungen pseudonym oder anonym zu äussern, ist wertlos. Und gerade im Medienbereich ist die Anonymität von Quellen sehr wichtig, auch wenn investigativer Journalismus vom Aussterben bedroht zu sein schein.

  • Peter

    05.01.09 (17:04:08)

    @msd Offenbar möchten sie nicht verstehen - kein Wort von Aufgabe der Anonymität von Quellen. Weil man alles so gut verfolgen kann, gibt es fast keine Spammer - wer immer sich auch hinter msd verbirgt - ich gebe w.o.und behaupte das Gegenteil. Soviel zur Diskussionskultur im Lande. War mal einfach wieder einmal ein unfruchtbarer Versuch zum Beweis meiner These.

  • mds

    05.01.09 (19:19:59)

    @Zappadong: Wow, FACTS 2.0 ist ja immer noch online – bloss ist nicht mehr viel loss. Ich bin neugierig, was Reichenstein & Co. daraus machen werden!

  • Ulrike Langer

    05.01.09 (19:38:53)

    In den deutschen Medien kann man das unterschiedliche Niveau von Kommentaren sehr schön anhand FAZnet versus Welt Online beobachten. Bei FAZnet, das ordentlich moderiert wird und wo man Kommentare bewerten kann, bekommen die meisten Artikel nicht viele, dafür aber fundierte Kommentare. Welt Online, das seine Nutzer wie Klickvieh behandelt, bekommt massenhaft schwachsinnige Kommentare vom Kommentarvieh.

  • Matthias

    05.01.09 (19:43:53)

    öhm, der Bauer-Artikel ist doch einfach eine Neuverfassung dessen, was der Knechtli auf onlinereports.ch vor wenigen Wochen geschrieben hat: Immer mehr Gift-Spritzen aus dem virtuellen Hinterhalt. Anonyme Wadenbeisser, Denunzianten und Rufmörder: Das Internet wird zum Kampfgebiet / Justiz ist weitgehend machtlos. Dass die Journis voneinander abschreiben, wissen wir ja schon länger, aber sooo offensichtlich machen sie's sonst eigentlich nicht.

  • bugsierer

    05.01.09 (20:36:33)

    @ matthias: das hat was.

  • Ugugu

    05.01.09 (20:55:44)

    was ich mich beim lesen des artikels in erster linie gefragt habe: wen interessiert das eigentlich, ausser ein paar zeitungs-admins, die ihre websites nicht im griff haben?

  • Peter

    05.01.09 (21:03:51)

    @ulrike langer Somit könnte Herr MDS sich nicht an fundierten Leser-Kommentaren bei FAZnet beteiligen. Bei Durchsicht im Internet, kann man feststellen, das er sich da und dort doch manchmal widerspricht. Mit offenem Visier vielleicht manchmal peinlich für ihn.(Zitat MDS : Die Ansicht, Meinungsfreiheit bedeute, dass man sich ohne Folgen beliebig äussern könne, ist ein weit verbreiteter Irrtum

  • David Bauer

    05.01.09 (21:34:03)

    @Matthias Geht leider nicht auf, deine Theorie. Ich habe Anfangs November an diesem Artikel zu arbeiten begonnen. Zu dem Zeitpunkt, als Knechtli seinen Artikel veröffentlicht hat, wäre meiner bereits publikationsreif gewesen. Nur aus produktionstechnischen Gründen ist er erst jetzt erschienen. Ausserdem kann ich nebst dem verwandten Thema auch wenige Gemeinsamkeiten in den beiden Texten finden.

  • Zappadong

    06.01.09 (06:42:04)

    @ ugugu: Zeitungsadmins, welche ihre Webseiten nicht im Griff haben, bringt der Artikel gar nichts. Im Gegenteil. Er gibt ihnen die Gewissheit, arme Opfer eines Mobs zu sein. Das ist aber ein bisschen ein sehr einfach gestrickter Trost, für jemanden, der seine Webseite hauptsächlich aus eigenem Verschulden an die Wand gefahren hat. Ich verweise auf den Kommentar von Ulrike Langer, der die Sache für mich auf den Punkt bringt. Aber eben, das ist ein bisschen eine unangenehmere Analyse als jene vom bösen Mob.

  • flashfrog

    06.01.09 (14:39:41)

    @David: Aber den "Zauberlehrling", den hast du von mir gemopst! :-p Dabei scheinst du allerdings zu vergessen, dass ein Lehrling nicht immer Lehrling bleibt...

  • David Bauer

    06.01.09 (20:09:01)

    @flashfrog Nein, von Goethe. Vergessen habe ich nichts. Ich kann nur nochmals hierauf verweisen: http://www.davidbauer.ch/2009/01/05/der-anonyme-mob-das-liebe-klickvieh-und-der-zauberlehrling/.

  • Mara

    07.01.09 (08:43:54)

    Darf ich mich jetzt beleidigt fühlen, weil ich nur mit Vornamen also quasi anonym, Leserbriefe schreibe? Manchmal scheinen Regel offensichtlich nur für eine Seite zu gelten. Auch frage ich mich gerade was aufwendiger ist, eine Registrierung per Handy für jeden Leserbrief (oder nur einmal?) oder eine vernünftige Moderation? Mir persönlich wäre eine Auswahl hinsichtlich der Qualität der zugeschickten Meinungen lieber als eine Auswahl hinsichtlich der scheinbaren Seriösität. Auch bei schriftlichen "echten" Papierleserbriefen gibt es die Möglichkeit der Redaktion einen Brief anonymisiert weiter zu geben - damit Meinungen aus einem internen Kreis mit internem Informationsstand möglich sind. Will man sich diese Variante nehmen? Dieser Artikel scheint doch in erster Linie eines zu zeigen, dass viele Redaktionen sich nicht besonders viel Gedanken darüber gemacht hat, warum und wie man eine Leserkommentarfunktion haben möchte. - und dass man sich wohl manchmal selber nicht bewusst ist welche Leser der eigenen Artikel anlockt. So ganz klar ist mir nicht welches Publikum nun der tagi als "Mitwirkende" ansprechen möchte - die Masse damit ee möglichst viel gelesen wird oder kluge breit informierte Kommentatoren, damit gute Briefe geschrieben werden. Im Unterschied zu Papierzeitungen gibt es jedoch im Netz nur noch wenig Lokalpatriotismus - warum sollte ich die kurzen Artikel aus dem Tagi lesen wenn ich mich wirklich grundlegend über ein Thema informieren will (und nur dann auch informierte Leserkommentare darüber schreiben kann)? Es ist einfacher Polemiken über einen 10-Zeiler loszuwerden und das geht nun mal auch, wenn man stets nur 10-Zeiler liest.

  • flashfrog

    07.01.09 (11:25:39)

    @David: Als ich bei Facts als frischgebackene Modse Moderatorin anfing, gab ich mir im Profil den Titel "Zauberlehrling", eben angeregt durch das Gedicht. Vielleicht hast dus inzwischen verdrängt? ;-) Meine Interpretation des Gedichts war allerdings eine andere als deine: Nicht die Besen sind schuld. Die Besen tun nur, was ihnen aufgetragen wurde. Der Lehrling ist derjenige, der sein Handwerk (noch) nicht beherrscht. Und der Lehrling, der ich damals war, hoffte, wie jeder Berufsanfänger, die nötigen Zauberformeln schnell zu erlernen. "Moderator" kommt ja von "moderare", das heisst "mässigen", "lenken". Man will nicht, dass die Besen das ganze Haus unter Wasser setzen. Man will aber auch nicht, dass sie doof in der Ecke rumstehen. Deshalb muss man eben gelegentlich moderieren, d.h. mässigen oder anregen, sofern nötig. Offensichtliche Trolls, Spammer und Beleidiger kann man getrost aussortieren und löschen, am besten gleich von Anfang an, damit sie sich gar nicht erst heimisch fühlen. Aber eine Community von engagierten, intelligenten und diskussionsfreudigen Besen ist ein Segen für jede Diskussionsplattform. Wem vor seinen eigenen Lesern ekelt und graust, müsste der sich nicht zu allererst selber fragen, was er eventuell falsch gemacht hat? PS: Post für dich :-) .

  • David Bauer

    07.01.09 (11:48:22)

    Wo bitteschön schreibe ich denn, dass die "Besen" (alleine) schuld sind?

  • flashfrog

    07.01.09 (12:40:23)

    @David: "Der anonyme Mob", "Online-Leserbriefschreiber benehmen sich schweinisch", "Leser pöbeln und beleidigen", "Onlinemedien sind immer mehr mit Lesern konfrontiert, die ihre Seiten mit Kommentaren jenseits von Recht und Anstand überfluten. Es wird beleidigt, verleumdet und verbal randaliert." - sofern mit letzterem Passivsatz nicht die Seitenbetreiber gemeint sind, sind die Rollen klar verteilt: Die Leser sind die Schweine, die armen Seitenbetreiber die Opfer. Zudem suggerierst du mit solchen artikellosen Sätzen, Passiv-Konstruktionen und "man"-Sätzen, alle (oder sehr viele) Leser auf allen Online-Plattformen verhielten sich so. Als Ursache für die Pöbeleien führst du einmal mehr die angebliche Anonymität des Internets ins Feld. Daraus folgend siehst du die Lösung in einer Zwangs-Identifizierung. (Vielleicht muss ich demnächst, wenn ich eine Sonntags-Zeitung kaufen will am Kiosk auch erstmal meinen Fingerabdruck abgeben?) Mir scheinen die Ursachen für das Problem anderswo zu liegen. Hier in der Medienlese - im selben Internet - wird doch auch friedlich und ganz unschweinisch diskutiert.

  • David Bauer

    07.01.09 (18:58:32)

    Das ist die eine Seite, korrekt. Die andere Seite deute ich mit dem Vergleich zum Zauberlehrling an: Die Onlinemedien haben sich die Sache zu einfach vorgestellt, wollten die Masse als Kommentierer zu ihrem Nutzen gewinnen und haben dabei nicht bedacht, dass das auch nach hinten los gehen könnte. Bitte genauer lesen. Ich sage nicht, die Anonymität sei die Ursache für Verbalrandale in Kommentarspalten. Sondern die Rahmenbedingung, die es ermöglicht. Das ist ein entscheidender Unterschied. Aus dem sich auch erklärt, dass sich aus dem Argument: "Die meisten, die über die Stränge schlagen, tun dies anonym" nicht der Umkehrsatz ableiten lässt "Die meisten, die anonym bleiben, schlagen über die Stränge". Die Ursache liegt in den Menschen, die sich unangemessen verhalten. Also gilt es Rahmenbedingungen zu schaffen, dieses unangemessene Verhalten zu unterbinden. Das ist die Herausforderung, vor der die Onlinemedien stehen. Ich gehe mit denjenigen Verantworlichen einig, die der Ansicht sind, dass eine entscheidende Massnahme Accountability ist. Und zuletzt: Medienlese mit einem Onlinemedium wie dem Newsnetz (oder 20min oder blick.ch) zu vergleichen, führt nicht besonders weit. Dass das Publikum einer Quartierbeiz mit treuem Stammpublikum besser unter Kontrolle gehalten werden kann als die anonyme Masse eines ganzen Fussballstadions, sollte einleuchten. Und selbst hier kann ich mich zumindest an eine Diskussion erinnern, in welcher mit dem Schutz der Anonymität ziemlich heftig auf den Putz gehauen wurde.

  • flashfrog

    08.01.09 (17:55:47)

    Lieber David, danke für deine Antwort. Ja, du kritisierst durchaus auch die andere Seite, aber wiederum recht pauschal. "Die andere Seite deute ich mit dem Vergleich zum Zauberlehrling an: Die Onlinemedien haben sich die Sache zu einfach vorgestellt, wollten die Masse als Kommentierer zu ihrem Nutzen gewinnen und haben dabei nicht bedacht, dass das auch nach hinten los gehen könnte." Wer ist "die Onlinemedien"? Blogs, Foren, Usenet und Wikis sind auch Onlinemedien. Die kennen die Problematik seit langem. Die meisten haben für sich brauchbare Lösungen gefunden. Scheust du dich, auszusprechen, auf welches Onlinemedium konkret du dich beziehst? Und was "stellen" Medien "sich" denn so "vor"? Medien stellen sich nix vor, Menschen stellen sich etwas vor. Also kritisierst du die für den Online-Auftritt verantwortlichen Macher dieses konkreten Mediums? Was den 2. Teil des Satzes betrifft, da scheinen wir (du, Ronnie, ich, Mara, Zappadong, bugsierer) uns einig zu sein. Genau an dieser Stelle würde ich mir wünschen, dass dein Artikel einsteigt und kritisch hinterfragt. "Die Ursache liegt in den Menschen, die sich unangemessen verhalten." Wenn du damit meinst, dass das Problem bei anonymen Beleidigungen nicht die Anonymität, sondern die Beleidigung ist, stimme ich dir zu. (Nebenbei, findest du es höflich und angemessen, wenn ein Redaktor Onlineleser als Schweine darstellt?) "Also gilt es Rahmenbedingungen zu schaffen, dieses unangemessene Verhalten zu unterbinden." In der Tat. Jede Community, ob on- oder offline entwickelt mit der Zeit ihre eigene Kommunikationskultur. Die individuelle Konflikttoleranz und die Deeskalationsstrategien können dabei sehr unterschiedlich ausfallen. "Accountability" ist wichtig, jedoch nicht gleichzusetzen mit Realnamenzwang. Die meisten Kommentatoren (und Blogger) sind viel weniger anonym als du offenbar immer noch annimmst. Wenn du dir diesen Diskussionsthread hier durchliest - ich bin mir sicher, du kannst jeden von uns identifizieren und hast von jedem ein ziemlich genaues Bild. Manchen kennst du wahrscheinlich gar persönlich. Ich habe keine Ahnung, wer oder was ein "Ugugu" sein mag. Aber wenn ich seine Kommentare lese, weiss ich, mit wem ich es zu tun habe, und ich weiss, dass er hier nichts schreiben wird, was ihn in seinem eigenen Blog und anderen Foren diskreditieren würde. Und ich weiss seinen Sarkasmus und seine gelegentliche Polemik zu schätzen. Auch in grösseren Medien halte ich eine funktionierende und engagierte Kern-Community für ebenso wichtig wie klare Regeln und einen kompetenten Moderator. "Dass das Publikum einer Quartierbeiz mit treuem Stammpublikum besser unter Kontrolle gehalten werden kann als die anonyme Masse eines ganzen Fussballstadions, sollte einleuchten." Ich mag nicht darauf wetten, ob es mehr Wirtshausschlägereien gibt oder mehr Randale in Fussballstadien. Auch in winzigen Communities kann die Sache mitunter in die Hose gehen... In einem Punkt möchte ich mich korrigieren: Es geht nicht um das intellektuelle Niveau der Kommentare, das was bildungssnobbistischer Quatsch. Menschen mit wenig Bildung und einer wüsten Rechtschreibung können ebenso zu wichtigen und interessanten Einsichten beitragen wie studierte Leute. Es geht vielmehr um den Respekt, mit dem man einander begegnet. In meiner kleinen Stammbeiz haben wir dafür die Zauberformel gefunden: Kontrovers in der Sache diskutieren, aber respektvoll gegenüber der Person. Das scheint zu funktionieren.

  • David Bauer

    08.01.09 (21:50:08)

    Das führt so zu nichts, tut mir leid. Wenn du meinen Artikel in der SonntagsZeitung gelesen hast, weisst du genau, von welchen Onlinemedien ich rede. Von denjenigen, die von den grossen Medienhäusern gemacht sind. Newsnetz, 20min, Blick, NZZ, Spon, FAZ, etc. Von diesen und keinen anderen. Ich habe im Text einige notabene vergleichsweise noch sehr harmlose Beispiele von Kommentaren genannt. Diese und umso mehr all die anderen, die im Filter der Redaktionen hängen bleiben, als schweinisch zu bezeichnen, finde ich so vermessen nicht. Ein Psychogramm dieser Leute zu erstellen, das wiederum erachte ich nicht als meine Aufgabe. Mir geht es um die Anonymität und ihre Rolle im Netz. Natürlich kann sie nicht die Ursache von Verbalrandale sein, genausowenig wie eine Strumpfmaske eine Bank überfällt. Aber nochmals: Sie macht die Kommentare unter der Gürtellinie möglich. 99% dieser Kommentare würden nie geschrieben, wenn die Urheber mit ihrem Namen und ihrem Ruf dazu stehen und damit im gesellschaftlichen wie im rechtlichen Sinne dafür Verantwortung übernehmen müssten. Womit wir bei der Accountability sind. Die Abstufung anonym, Pseudonym, Realname ist ja längst geschenkt. Vielleicht schenkst du mir mal die Abstufung zwischen Pseudonym und Realname zurück. Wenn diese so unerheblich wäre, hätte ein Ugugu sicher kein Problem, seinem Blog ein Impressum anzufügen, nicht wahr? Mit diesen Worten verabschiede ich mich aus dieser Diskussion, mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

  • Ugugu

    09.01.09 (10:31:14)

    oje, wieder die alte leier. leider habe ich grad keine lust die 500 gründe aufzuzählen, warum ein halbwegs vernünftiger umgang mit eigenen daten im netz durchaus sinn macht. mein impressum inklusive mail steht hier. mehr braucht es nicht. was das ganze mit trashkommentaren auf trashportalen zu hat, ist mir allerdings nach wie vor ein rätsel.

  • Ugugu

    09.01.09 (10:33:36)

    bitte ein "tun" in obigem kommentar an der richtigen stelle einfügen und diesen kommentar löschen, danke

  • mds

    09.01.09 (11:44:48)

    Vielleicht schenkst du mir mal die Abstufung zwischen Pseudonym und Realname zurück. Wenn diese so unerheblich wäre, hätte ein Ugugu sicher kein Problem, seinem Blog ein Impressum anzufügen, nicht wahr? Ja, wäre es nicht schön, wenn man auf die Person zielen könnte anstatt sich mit den Inhalten beschäftigen zu müssen? :->

  • flashfrog

    09.01.09 (12:43:09)

    Lieber David, ich schenk dir gerne was, aber dann kannst du nicht mitten aus der Diskussion wegrennen. Um mich nicht ständig wiederholen zu müssen, wozu Pseudonyme im Netz gut sind, zitier ich mich mal selber: http://flashfrog.wordpress.com/2008/09/04/schall-und-rauch Zudem wittere ich hinter der Datensammelwut mancher kommerzieller Seitenbetreiber noch ganz andere Interessen als ausschliesslich die Sorge um wohlerzogenes Benehmen im Kommentarbereich. Dass unangemessen aggressive Äusserungen, grobe Beleidigungen und strafrechtlich verbotene Inhalte nicht toleriert werden dürfen, das ist doch keine Frage. Als Moderator hat man da verschiedene Möglichkeiten: Den entsprechenden Beitrag tadelnd kommentieren, auf die sog. Nettiquette verweisen, den entsprechenden Beitrag löschen, eine Verwarnung aussprechen, Konsequenzen im Wiederholungsfalle androhen, diese Konsequenzen in verschiedenen Härteabstufungen durchführen, von einem zeitlich begrenzten Ausschluss des Users bis zu einer Löschung des Accounts und Sperrung der IP. Zur Identifizierung eines Users gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Der Name, die IP, die Mail-Adresse, eine eventuell angegebene Homepage, oder eine Registrierungspflicht bei der Website, bevor man überhaupt anfangen kann zu kommentieren. Nur würde ich behaupten, der Anteil derer, die sich wirklich regelmässig derart daneben benehmen, ist in einer gut funktionierenden Community recht gering. Und wer weiss, vielleicht könnten, was die Moderation angeht, die Journalisten ausnahmsweise auch einmal etwas von den Bloggern lernen? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen. Erscheint es dir nicht paradox, andere zu tadeln, weil sie beleidigend sind, und gleichzeitig selber Menschen als Schweine zu beschimpfen?

  • Ulrike Langer

    09.01.09 (12:52:25)

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen. Der Spruch des Tages! Wäre Twitter nicht mal wieder down, hätte ich ihn schon in die Welt getwittert.

  • Mathias

    09.01.09 (14:46:06)

    Eigentlich heisst der Spruch aber: Wer im Schlachthaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen. ;-)

  • bugsierer

    09.01.09 (14:56:30)

    ein glas edelzwicker jemand?

  • Nicht immer deutsch, ein stolzer zu sein

    11.01.09 (10:06:24)

    Auau, da spielt jemand mit dem Feuer. Dem Trollfeuer. Ihr seid in der Schweiz noch gesitteter. Abgesehen von diesen komischen Winkelnazis, die ihr da habt, ist der Schweizer weit weniger Forensau als der Deutsche. Bei uns sind Leserforen eine einzige Jauchegrube. Ja, es gibt Fälle wie Focus online, wo kein Kommentar ohne Freigabe erscheint - und die meisten abgelehnt werden. So wie bei eurer NZZ. Auch nicht optimal, aber zumindest können die Redakteure dort nachts ruhig schlafen. Die meisten Portale sind aber ganz klar nur auf Hits aus, und zwar um jeden Preis. Eins der größten deutschen Online-Portale erzielt über die Leserforen mehr Hits als über die Artikel, und wenn es da kräftig "knallt" im Forum, wird das gerne gesehen. Deshalb gibt es auch immer wieder provokante Politik-Artikel, obohl die für sich genommen gar nicht viele Hits bringen. Auch bei diesem Portal herrscht die Pflicht, Realnamen zu hinterlegen, und es werden auch schon mal Störenfriede kontaktiert. Doch das passiert nur sehr selten. Dort müssen die Redakteure nebenbei noch die Foren säubern. Nazis rauswerfen. Dafür rächen sich dann die Nazis, verleumden die Redakteure. Haben mitunter auch Erfolg, lassen zu aktive Redakteure rauswerfen. Wenn ich selbst zu wissenschaftlichen, völlig harmlosen Artikeln Kommentarexzesse sehe wie hier http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Arktis-2015-eisfrei/forum-148568/list/e-all/hs-0/ wo ganz offen Redakteuren gedroht wird, "auch" gefeuert und sogar aus ihrer Wohnung geworfen zu werden, dann weiß ich, warum ich mich absolut dagegen sträube, für Online zu schreiben und inzwischen auch über einen Arbeitgeberwechsel nachdenke, da ich mich langsam dem nicht mehr widersetzen kann. Als Trollfutter möchte ich mich nicht verheizen lassen. @Peter: "Registrierungspflicht für jeden PC und dessen Benutzung mittels Karte oder Dongle" Na vielleicht sind die Nazitrolle ja von Schäuble engagiert, um dies zu erreichen. Dann kann man auch endlich feststellen und katalogisieren, wer online-Sexseiten anguckt. Der bekommt dann einen blauen Stern, den er beim Einkaufen tragen muß. David Bauer kann man jedenfalls keine Feigheit vorwerfen, er hat sogar ein eigenes Blog. Bei uns wäre das unerwünscht. Wer bei uns private Dinge im Netz hat, wird schnell entsorgt.

  • Peter

    11.01.09 (11:04:36)

    Darf man sich die Farbe der Sterne nicht aussuchen ? - vielleicht Jauchebraun dem Text nach. Leute gibt`s

  • Nicht immer deutsch, ein stolzer zu sein

    11.01.09 (13:33:17)

    Naja, rosa und gelb gab es ja schon mal...in einer nicht so dollen Zeit...braun...die müssten eher jene tragen, die das einst eingeführt haben mit den Sternen. Aber ich würde niemand Sterne anheften wollen. Peter, in der Sache der untragbaren anonymen Kommentare gehe ich mit Dir kondom. In der Idee, deshalb eine staatliche Registrierung einzuführen, dagegen definitiv nicht. Und so sehr ich auch Freiheit liebe, finde ich, da muss man dann eben entweder moderieren, auch eventuell erst Posts manuell freischalten, oder auf die Müllhalde verzichten, so wie Du bei Dir in Deinem Blog. Staatliche Registrierung würde mißbraucht. Weil Staatsmitarbeiter auch nur Menschen sind. Registrierung gibt es auch bei dem bereits verlinkten Portal. Aber wer ein Forum betreibt, muss dort halt saubermachen und zwar konsequent. Solche Sitten gar nicht einreissen lassen. Da schreit auch nicht gleich jeder "Zensur". Und der, der schreit, der soll nur. wenn ich mich in der Kneipe daneben benehme, fliege ich auch raus. Wer allerdings jeden Müll stehen lässt in Sehnsucht nach Skandal und vielen Hits, der ist mitverantwortlich. Leider ist die Rechtssprechung bei uns längst im Extrem geendet, wo ein Stefan Niggemeier für Sachen Sonntag nachts um 3 verklagt wird, die er um 8 bereits entsorgt hat. Aber das ist für mich auch keine juristische, sondern eine moralische Frage, dass manches gelöscht gehört. Auch staatlich registrierte Anschlüsse könnten missbraucht werden. Es wird imemr Leute geben, die die Regeln brechen. Wenn der Foren- oder Blogbetreiber aber kein "is mir wurscht" raushängen lässt, sondern klarstellt, dass er so etwas nicht duldet, halte ich Foren immer noch für machbar. Du kannst auch nicht verhindern, dass Dir nachts der Nachbarssohn in den Garten pinkelt, aber wenn Du ihm das nicht durchgehen lässt, wird er damit normalerweise aufhören. Wenn nicht, naja, dann ist es einer der wenigen traurigen Fälle, die vor Gericht müssen. Aber deshalb kann man nicht gleich eiserne Hosen verlangen, die sich nicht öffnen lassen und ohne die niemand die Wohnung verlassen darf ;-)

  • Peter

    11.01.09 (15:24:55)

    Ich würde gerne auf meinem Blog kommentieren lassen. Leider fehlt mir beim Warten auf ein Spenderherz und einer krebskranken Frau schlicht die Zeit und Kraft und nicht der Wille. Gerne lese ich sachlichen Diskussionen. Nur deswegen nach dem Faustrecht zu kommentieren, kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Würden wir das Internet selbst verwalten, sind wir bei deinen staatlichen Bedenken in Hinblick auf Mitarbeiter.Für mich geht es nicht um Hits udn Klicks. Ich möchte nur nicht, wenn jemand die Argumente ausgehen, in irgendein Eck gedrängt werde oder unter die Gürtellinie. Umgekehrt finde ich es bedenklich, wenn einen Minderheit, die Mehrheit in die "FlcuhtAnonymität" treibt. Dass kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Normalerweise kommentiere ich selten. Das Thema fand ich interessant. Nur bei einigen Argumenten beginnt mich leicht zu fösteln. (im Impressum findet sich einen E-Mail wenn`s den wirklich jemand unter den Fingern brennt zu schreiben)

  • Nicht immer deutsch, ein stolzer zu sein

    11.01.09 (17:54:52)

    Lieber Peter, Du musst Dich nicht dafür rechtfertigen, keine Kommentare zu bieten. Das Anspruchsdenken ist im Internet teils extrem. "Ich will aber jetzt... - anderen Leuten auch nachts ins Blog pupsen dürfen. Wer keine Komemntare zulässt, ist ein Weichei, ist kein richtiger Blogger!" Wieso? Du gibst Zeit und Geld aus, um Deine Website zu gestalten, also ists auch Deine Sache, ob Du da anderen erlaubst, drauf rumzuschreiben oder nicht. Da gibt es keine Anspruchsberechtigung, nicht mal auf lesen dürfen. Du bist weder eine Behöde noch eine wohltätige Organisation. Und Kommentare löschen auf der eigenen Website, natürlich, wär ja noch schöner, wenn man das nicht dürfte. Natürlich keine Komemntare vefälschen oder irgendwelche Trottel, die denken, sie sind anonym, für dumme Sprüche öffentlich outen. Das mit der Anonymität, nunja, das ist leider ein Muss geworden. Weniger wegen Kommentaren, sondern wegen Abmahnungen und Stalkern. Ich blogge nicht, aber ich würde nicht irgendwann die Braunen mit dem Knüppel vor meiner Tür stehen haben wollen, nur weil denen irgendein flapsiger Satz in meinem Blog (also sowas wie oben in meinen Kommentaren) nicht gefallen hat. Das ist so ein Blog nicht wert, das ist sowas von unwichtig. Und wenn jemand halt "nur" im Impressum seine E-Mail hat, seine Sache. Nur da muss er sie ja haben. Oder eigentlich nicht mal da. Ein Blog benötigt kein Impressum, solange es nicht wirbt und keine justiziablen Dinge verbreitet. Ich hatte früher auch eine eigene Website, hatte nur Ärger mit, kenne auch Leute, denen sogar das Impressum verboten wurde. Heute sage ich mir, warum soll ich mir mit sowas mein Leben versauen? Ist es das wert? Nein! Und würde sicher nur ohne Impressum bloggen - nicht, weil ich was Justiziables schreiben wollte, sondern weil ich einfach keinen Stress will. Danke, dass Du Dich hier eingebracht hast in Deiner Lage.

  • Ulrike Langer

    11.01.09 (18:31:49)

    @Nicht immer deutsch, ein stolzer zu sein (was ist denn das für ein Pseudonym?) Du irrst Dich, was die Impressumspflicht zumindest im deutschen Presserecht betrifft. Ich weiss nicht, wie das in der Schweiz ist, aber in Deutschland ist jeder Blogger, der etwas öffentlich Relevantes schreibt (also nicht bloß ein Katzentagebuch) verpflichtet, ein Impressum gut sichtbar zu verlinken. Es muss nicht auf der Startseite stehen. Nötig sind der volle Name, volle Anschrift, Kontaktmöglichkeit und ein Disclaimer für die Links auf externe Seiten (wg. der Abmahnungen!). Hast Du kein Impressum, kannst Du schon allein deswegen abgemahnt werden. Und dabei kommt es gar nicht darauf an, ob Du etwas Justiziables oder völlig Harmloses schreibst.

  • Nicht immer deutsch, ein stolzer zu sein

    11.01.09 (19:32:31)

    Hallo Ulrike, > (was ist denn das für ein Pseudonym?) Mir fiel grad kein Blöderes ein, weil ich hier normal nicht kommentiere. Und es ursprünglich um Nazi-Exzesse in Foren ging. > Du irrst Dich, was die Impressumspflicht zumindest im deutschen Presserecht betrifft. Naja, die ist umstritten, aber solange ein Blog noch kein journalistisches Erzeugnis ist...die meisten sind es nicht. > und ein Disclaimer für die Links auf externe Seiten (wg. der Abmahnungen!). Der Disclaimer ist alleridings in der meist verwendeten Form ("Wie das LG Hamburg..." völlig wirkungslos. > Hast Du kein Impressum, kannst Du schon allein deswegen abgemahnt werden. Wenn ich erkennbar bin. Wie soll es sonst gehen? Und was ist wohl besser? Kein Impressum, oder Impressum, und dann wegen irgendeinem Scheiss abgemahnt werden (z.B. weil nur Postfach, damit die Braunen nicht vor der Tür stehen)?

  • Matthias

    12.01.09 (06:19:48)

    @Ulrike In der Schweiz gibt es zum Glück weder Impressumspflicht noch Abmahnungen. Was die externen Links angeht, hier ein Urteil aus dem Jahr 2003: Verantwortlichkeit für Hyperlinks im Rahmen des Vorwurfs der Rassendiskriminierung Für die strafrechtliche Verantwortlichkeit für Links auf fremde Inhalte ist entscheidend, ob der Linksetzer sich den fremden Inhalt zu eigen macht. Dies ist anzunehmen, wenn eine enge thematische und inhaltliche Verbindung und Übereinstimmung zwischen den auf der Website angebotenen eigenen Inhalten und den verlinkten Inhalten besteht, nicht hingegen, wenn der Link auf das fremde Angebot keine thematische und inhaltliche Nähe zum eigenen Angebot aufweist. Es kommt damit auf den konkreten Kontext des Links, seinen thematischen Bezug und die Art der Verlinkung an. In den allermeisten Fällen braucht's also bei Links keinen peinlich-bescheuerten Disclaimer.

  • Ulrike Langer

    12.01.09 (08:08:37)

    @Mathias: Wenn es bei Euch kein Abmahnexzesse gibt, dann habt ihr's echt gut. In D tut man als Blogger auf der sicheren Seite, wenn man sich lieber einmal zu viel als zu wenig abzusichert. Und dazu gehört ein Impressum, wenn auch nur der Anschein bestehen könnte, dass die Einträge über den eigenen Bekanntenkreis hinaus relevant sein könnten. Und lieber gleich im Impressum von allen Links distanzieren (auch wenn das bei selbst gesetzten Links absurd ist!), als sich immer wieder aufs Neue damit befassen zu müssen. Der Rechtspficht ist damit Genüge getan, und gut is.

  • mds

    12.01.09 (11:38:40)

    @Ulrike In der Schweiz gibt es zum Glück weder Impressumspflicht noch Abmahnungen. In der Schweiz gibt es eine Impressumspflicht, allerdings «nur» für Medien: Zeitungen und Zeitschriften müssen zudem in einem Impressum den Sitz des Medienunternehmens, namhafte Beteiligungen an anderen Unternehmungen sowie den verantwortlichen Redaktor angeben. Ist ein Redaktor nur für einen Teil der Zeitung oder Zeitschrift verantwortlich, so ist er als verantwortlicher Redaktor dieses Teils anzugeben. Für jeden Teil einer solchen Zeitung oder Zeitschrift muss ein verantwortlicher Redaktor angegeben werden. (Art. 322 Abs. 2 StGB) Abmahnungen gibt es in der Schweiz ebenfalls, doch sind sie nicht kostenpflichtig und entsprechend weniger häufig als beispielsweise in Deutschland.

  • Zuernt

    08.07.09 (13:21:19)

    die Sprache der Behörden und Kliniken ist auch schon sehr abwertend

  • oscar biedermann

    16.08.10 (13:16:40)

    wenn ein kommentarschreiber seinen namen angibt,damit man den kommentar mit eben diesen namen veroeffentlicht,ist er und nur er fuer den kom. veratwortlich.es braucht also keine zensur --stelle fuer komentare.rassistische, beleidigende ko.werden vom gesetz geahndet.alle andern ko.falen unter den verfassungsartikel zur meinungsfreiheit.

  • Infomagazin

    16.08.10 (14:48:47)

    @oscar biedermann wenn jemand nach 14 Monaten erst einen Kommentar abgibt, dann finde ich das doch etwas seltsam. Netzwertig.com ist ja sonst ein flotter Blog und immer am Puls der Zeit, hat aber anscheinend soviel Herz, auch auf Spätberufene zu warten. Die lange Zeit hat nur gezeigt, dass es mit dem Kommentieren nicht viel anders geworden ist. Mich jedenfalls hat ihr Kommentar den Tag verschönert und ein Lächeln in mein Antlitz gezaubert. Danke.

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