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05.10.08Leser-Kommentare

Launch von viel gelobtem Musikdienst Spotify rückt näher

Spotify ist wie iTunes, nur kostenlos und in der Cloud. Die Anzeichen mehren sich, dass der offizielle Start des schwedischen Startups bevorsteht.

Hinweis: Spotify ist am Dienstag offiziell gestartet. Siehe Aktualisierung am Ende des Artikels.

Spotify Auf keinen Webservice warte ich derzeit so gespannt und erwartungsvoll wie auf Spotify. Das Startup aus Stockholm hat eine Desktop-Applikation entwickelt, die legal, kostenlos und on Demand Musik streamt. Spotify ist somit eine Art cloudbasiertes iTunes. Jeder, der das Tool in Aktion gesehen hat, wird diesen Vergleich nicht für unangemessen halten.

Das von Spotify entwickelte Verfahren zur Übertragung von Musik, eine Kombination aus P2P- und Serverstreaming, ermöglicht das blitzschnelle Abrufen beliebiger Songs. Selbst mit sehr langsamen Internetverbindungen entsteht so der Eindruck, die angehörten Titel befänden sich nicht im Netz, sondern lokal auf dem Rechner. Spotify folgt dem Trend zum Cloud Computing, ohne dass Nutzer dabei auf das gewohnte Look & Feel und die Benutzerführung einer Desktop-Musikanwendung verzichten müssen.

Spotify

Vor einem Jahr hatte ich das erste Mal über den Service geschrieben. Wie damals befindet sich Spotify auch heute noch in der geschlossenen Beta-Phase und geht äußerst restriktiv mit der Vergabe von Einladungen vor. Die Beta-Lizenz zum Streamen gilt lediglich für eine stark begrenzte Anzahl an Testern.

Nachdem man schon fast den Eindruck bekommen konnte, Spotify würde nie über eine Closed Beta hinauskommen, scheint sich nun einiges zu tun. In den letzten Wochen wurden verstärkt neue Nutzer eingeladen. Bestehende User erhielten zudem jeweils eine der heiß begehrten Invitations zur freien Weitergabe. Nicht nur das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Spotify kurz vor einem offiziellen Launch steht.

Laut Computer Sweden bezog Spotify in der vergangenen Woche neue Serverräume, um für steigende Nutzerzahlen vorbereitet zu sein. Auch wird berichtet, dass Spotify und STIM, das schwedische Äquivalent zur GEMA, sich auf einen Vertrag geeinigt haben, der dem Unternehmen das öffentliche, legale und kostenlose Streamen der Musikkataloge zahlreicher führender Plattenfirmen erlaubt.

Nachdem die schwierigen Verhandlungen mit der Musikindustrie offenbar abgeschlossen sind und Spotify nach einem Bericht der schwedischen Wirtschaftszeitung Veckans Affärer gerade frisches Kapital erhalten hat (TechCrunch spricht von 15,3 Millionen Euro), scheinen damit die Ampeln für den baldigen Start von Spotify auf grün zu stehen. Vorerst vermutlich aber nur in Schweden, denn das Abkommen mit STIM dürfte kaum für andere Länder gelten.

Eventuell werden aber auch deutsche User bald die stylische Applikation (PC und Mac) ausprobieren können. Wie wir erfahren haben, wurde vor zwei Wochen ein Country Manager für Deutschland eingestellt, der unter anderem Werbe- und Kooperationspartner ins Boot holen soll. Spotifys kostenlose Version wird durch Anzeigen finanziert, sowohl in Bannerform als auch mittels Audiospots. Für Werbemuffel ist eine kostenpflichtige Premiumversion ohne Anzeigen geplant.

Wenn uns der Misserfolg des mit hohen Erwartungen gestarteten Internet-TV-Dienstes Joost als Desktop-Software eines gelehrt hat, dann, dass selbst vermeintliche Killerapplikationen versagen können. Anders als im Falle von Joost basiert der Hype um Spotify jedoch nicht nur auf Marketing und einer Verknappung des Angebots (=der verfügbaren Zugänge), sondern hauptsächlich auf dem überaus positiven Feedback der bisherigen Beta-Tester (siehe Kommentare zum TechCrunch-Artikel).

Vor einem Desinteresse der Nutzer nach einem Launch muss sich Spotify also wahrscheinlich nicht fürchten. Bleibt zu hoffen, dass die Kalkulation des Startups aufgeht und die vereinbarten Abgaben an die Musikindustrie durch Werbung und zahlende Nutzer refinanzierbar sind. Auch vom Umfang des Titelangebotes in der Launch-Version wird abhängen, ob die vielen Vorschusslorbeeren am Ende gerechtfertigt waren. Die browserbasierte Konkurrenz ist enorm - für das Online-Musikerlebnis aus Nutzersicht allerdings nicht annähernd so geschmeidig wie Spotify.

Update Dienstag 7. Oktober 2008: 

Jetzt ging es schneller als erwartet: Heute ist Spotify in Deutschland und sieben weiteren Ländern offiziell gestartet. In einer Pressemeldung verkündet das Unternehmen, Abkommen mit Universal, Sony BMG, EMI, Warner Music, Merlin, The Orchard und Bonnier Amigo über das Streaming ihrer Kataloge bei Spotify geschlossen zu haben. Vorerst ist lediglich die kostenpflichtige Premium-Version des Services verfügbar. Für die nächsten Monate wurde auch der Start der kostenfreien, werbefinanzierten Version angekündigt.

Kommentare

  • Yella

    05.10.08 (16:33:58)

    Ich habe es zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert, finde die Bewertung (70M?) zur Finanzierung allerdings extrem "bubble"ig. Trotzdem natürlich viel Erfolg den Damen und Herren!

  • Martin Weigert

    05.10.08 (16:40:19)

    Jo wer weiß, ob die Angaben im TC-Artikel wirklich stimmen. Andererseits: Wenn die Verhandlungen mit der Musikindustrie wirklich mehr als ein Jahr gedauert haben und man sich nun tatsächlich auf eine für alle Seiten attraktive Vereinbarung einigen konnte, dann hat das schon eine recht große Tragweite und entsprechend einen gewissen Wert.

  • Sachar

    05.10.08 (17:58:41)

    Hat jemand eine Einladung für mich? Ich habe mich im April angemeldet und warte seitdem darauf, einen Account zu erhalten. So lange haben wir bei roccatune in der geschlossenen Beta übrigens niemanden warten lassen. Künstliche Verknappung hin oder her.

  • Marvin

    05.10.08 (19:53:42)

    Na das klingt ja mal gut! :) Ich kann mich noch gut an meine anfängliche Euphorie erinnern, als Simfy gestartet ist. Mittlerweile weiß ich solche Dienste richtig zu schätzen. Ich habe damals jede Neuerrungenschaft gleich zu Simfy hochgeladen und jetzt - ich bin grade in meine Studentenbude gezogen - bin ich froh, dass ich meine ganzen Lieblinge hören (und scrobbeln) kann, ohne die ganzen CDs mitnehmen zu müssen. Das erleichtert mir einiges. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass ich nicht nur meine Musik (und die meiner Freunde) anhören kann, sondern ganze Kataloge... ;)

  • Martin Weigert

    05.10.08 (22:41:22)

    Sachar, das hat mit der Testlizenz zu tun. Wie habt ihr das denn gemacht? Marvin, es gibt natürlich schon zahlreiche andere Dienste, die dir das ermöglichen. Aber nicht eindeutig legal und nicht mit der Usability, wie sie Spotify hat.

  • peda

    06.10.08 (01:21:28)

    @Sachar - das ist der unterschied zu roccatune: "The Stockholm-based Spotify can essentially be summed up, in the words of one blogger, as a kind of hybrid of Skype, last.fm, the iTunes Store and Bittorrent. A lightweight iTunes-like application streams songs via encrypted P2P technology. The service is ad-financed, hence the comparison with Last.fm" ...darum dauert die beta phase ein wenig länger - TOTALLY NEW!

  • Sachar

    06.10.08 (09:55:06)

    Martin, wir hatten keine Testlizenz sondern uns in langen, intensiven und partnerschaftlichen Gesprächen mit den Rechteinhabern auf langfristige Kooperationen geeinigt, so dass wir den Content unmittelbar danach anbieten konnten. Die Implementierung aber dauert nach wie vor an einigen Stellen noch an, da es sich um riesige Kataloge handelt. Peda, gerne würde ich mich selbst davon überzeugen, dass das alles "totally new" ist, leider aber kann ich - wie gesagt - auf Spotify nach wie vor nicht zugreifen. Obwohl seit meiner Anmeldung mittlerweile ein halbes Jahr vergangen ist.

  • peda

    06.10.08 (10:51:06)

    wie gesagt, das was ich gesehen & gelesen habe geht weit über das "normale" streamen von musik (ad funded, wie bei roccatune) hinaus...daher bin ich mir sicher das es mit den Lizensen ein wenig mehr arbeit bzw.: Verhandlungsgeschick erfodert. Halbes Jahr hin oder her, der service ist absolut unique und es lohnt sich zu warten...auch das feedback in den blogs ist bisher extrem positiv - wir dürfen alle gespannt sein ;)okay - ich durfte schon ne blick reinwerfen, breathtaking!!!

  • Pierre

    06.10.08 (11:01:07)

    ist schon lustig wie sich hier kleine musikdienste aus deutschland wie simfy oder roccatune oder roccatunes ?!? an die generell und überall gute berichterstattung zu spotify hängen. LOL ist für meinen geschmack aber ein bischen zu offensichtlich. :))) zum thema: (ich schau mir spotify schon ziemlich lange mal wieder an) spotify wird sich auch nicht anders als "in langen, intensiven und partnerschaftlichen gesprächen mit den rechteinhabern auf langfristige kooperationen geeinigt haben". der elegante unterschied an den Jungs ist jedoch, dass sie sich durch die bank weg äusserst freundliches, erfahrenes und smartes (irgendwie souverän ankommendes) personal eingekauft haben. denn die machen solange man sich spotify anschaut einfach alles verblüffend richtig. dazu gehört auch, dass es so scheint als ob sie über die zeit bestimmen können, sich in allen bereichen der entwicklung, des marketings und der markteinführung die notwendige zeit nehmen die es einfach braucht. das hörte ich jedenfalls von verschiedenen personen die mit spotify mitarbeitern in kontakt waren. (an sachar:) sich mit den rechteinhabern zu einigen um dann "unmittelbar danach anbieten" zu können ist eine freundliche strategie... passt aber nicht in die spotify art offensichtlich erst dann mit etwas um die ecke zu kommen wenn es amtlich ist und richtig sitzt. von den nutzern die rocca benutzen hört man nur zwei sachen: saulangsam und werbung ohne ende. das kann es doch auch nicht sein? zu den anmeldungen: keiner der sich irgendwo auf einer warteliste anmeldet kann erwarten auch eine einladung zu bekommen. so ist das im leben. da muss man auch nicht traurig sein. spotify entscheidet doch schon seit langem wie die gästeliste ausschaut und damit fahren sie sehr gut. also ich finds echt klasse wie die das rocken. ganz cool, ganz schwedisch, sehr überzeugend. danke auch für das update martin.

  • peda

    06.10.08 (11:14:43)

    pierre, i agree 110 % with you, DANKE.

  • egal

    06.10.08 (11:24:01)

    Denke denen wird es ergehen wie Joost. Die werden mit Client starten, kaum einer wird diesen runterladen bzw. es wird technische Probleme geben. Und man wird/muss umschwenken auf Browser...wenn der Zug da noch nicht abgefahren ist....

  • peda

    06.10.08 (12:23:14)

    @egal - naja - glaub ich nicht. last.fm funktoniert doch auch...

  • trend

    06.10.08 (13:01:27)

    Danke für den ausführlichen Bericht, Martin. Du scheinst da wirklich nahe dran zu sein. Den Mitarbeitern von Spotify zolle ich auch wirklich Respekt. Meine Güte! Der letzte Coup scheint ja auch zu sein wie die sich Deutschland zurechtlegen: Ich habe keine Ahnung wie Sie das gemacht haben (und gäbe einiges dafür es zu wissen) aber derjenige den Sie wohl für das Geschäft von Spotify in Deutschland, Österreich und Schweiz gewinnen konnten scheint kein geringerer als Caspar von Gwinner (Ex BBDO, Ex IGA Worldwide, Ex Warner Music (Branded Entertainment)) zu sein. Und der ist ja nun wirklich bekannt für sein ruhiges, analytisches Goldhändchen. Der Strippenzieher im Hintergrund mit dem sagenhaften Leumund in der Branche ... den man aber immer kaum zu Gesicht bekommt. Schon fast ein bischen unheimlich wie der kaum zum Thema gemacht wird und wo der plötzlich überall auftaucht und die Dinge durch Vermittlung bereits ins positive gedreht hat. Dem unterstelle ich mal zu wissen was machbar ist. Wenn der da einsteigt... alle Achtung! Kannst du das vielleicht mal mit deinen Quellen bestätigen? Ich habe das am Wochenende auf einem Get together in Hamburg erfahren und war sichtlich beeindruckt. Da der ja meistens von Berlin aus aktiv wird müsste Spotify ja dann in Berlin sein? Ich bin doch sehr gespannt wie das weitergeht. Also halt uns bitte auf dem laufenden.

  • Robert

    06.10.08 (13:44:25)

    Hallo zusammen, leider konnte ich den Dienst noch nicht testen. Allerdings betrachte ich solche Musikstreaming-Dienste immer mehr mit einem kritischen Blick. Es gibt mittlerweile unzählige Musikdienste und tatsächlich wird einer komplett unterschätzt: YouTube. Dort kann ich mir längst Playlisten zusammenstellen und bekommen jedes aktuelle Musikvideo auf einem Klick. Schnell, in guter Qualität für den Rechner. Außerdem haben wir schon an roccatune, simfy und vielen Services mehr gesehen, dass es schwierig bis unmöglich ist einen solchen Dienst erfolgreich zu machen, und ich versuche zu erklären, warum. Musik entdecken funktioniert so: ich höre einen Song im Radio, im Fernsehen, bei Freunden im Auto. Das ist der Mainstream. Kaum ein Mensch liest Musikzeitschriften oder sucht im Netz wirklich nach neuer Musik. Der Mainstream-Hörer (und dieser muss erreicht werden, um erfolgreich zu sein) will seine aktuelle Lieblingsmusik sofort und überall. Deshalb kaufen sich immer mehr Leute ihre Lieblings-Songs bei iTunes oder hören sie einfach bei YouTube oder MySpace. Der Vorteil von iTunes liegt auf der Hand: ich hab sie in Sekunden für einen günstigen Preis wirklich meinem Besitz und kann sie auch noch brennen, mitnehmen, auf der Anlage hören und egal wo ich bin. Somit wird/ist iTunes für viele die Musikschaltzentrale in der neuen multimedialen Welt. Und selbst Musik, die es nicht bei iTunes gibt, kann ich in meine Bibliothek hinzufügen (CD rippen, von Freunden geschickt bekommen usw.). Das heißt ich habe immer alle meine Musik in iTunes. Das Rundumsorglospaket. Spotify wird genau dieses Problem haben: was ist mit den hunderttausenden von Songs, die nicht im Katalog sind? Das Problem: ich bekomme sie auch nicht rein. Ich muss dann wieder switchen. Der Enttäuschungsfaktor wird einfach groß sein - deshalb jetzt sicherlich auch diese Exklusivität. Das Problem hat auch Joost - auch jetzt im Browser: ich bekomm bei Joost einige wenig nette Sachen, viel Mist und ganz viel eben nicht. Und wenn ich einmal weg bin, komm ich nicht wieder. Warum auch? Wie könnte also eine werbefinanzierte, kostenlose Musikplattform funktionieren? Meine Vermutung: gar nicht. Meine Prognose ist folgendes: in wenigen Jahren werde ich auf meine iTunes-Bibliothek ganz einfach von überall aus zugreifen können. Technisch ist das kein Problem. Die Mobilfunknetze wären nur schnell an ihrer Belastungsgrenze. Das wird irgendwann kein Thema mehr sein. Ich werde weiterhin eine feste Bibliothek haben, ab und an neue Musik entdecken, mir sie eventuell kaufen und dann überall hören können. Mein Fazit: ich glaube, dass die Musikportale, die zur Zeit aus dem Boden sprießen, einen falschen Ansatz zum Musikhören an sich haben und deshalb - egal, wie einfach zu bedienen, und wie schick sie aussehen - an den Nutzern scheitern werden. Ich bin sehr gespannt und lasse mich gerne eines besseren belehren. Viele Grüße Robert

  • trend

    06.10.08 (14:08:57)

    Hallo Robert, ich glaube dir hat noch keiner berichtet, dass die Spotify Leute keine Alternative zu iTunes bereitstellen, sondern ein Programm, welches es endlich ermöglicht auf unkomplizierte und kostenfreie Weise (neben deinem bisherigen Bestand an Liedern auf deiner Festplatte) die ganze Welt der Musik zu hören, zu durchforsten und neu zu entdecken. Du bist damit in deinem Freundeskreis also immer auf der Höhe wenn es um neue Musik geht und kannst diese auch per Drag´n Drop mit anderen teilen. Sobald jemand der Spotify nutzt meint, dass er das Album/ den Musiktitel haben möchte macht er einen Rechtsklick und erhält ein Menü aus dem er seinen bevorzugten Musik Online Store auswählen kann. Spotify scheint vorab zu prüfen ob es den Song in deiner Region beim Online Store deiner Wahl zu kaufen gibt und führt dich mit einem weiteren klick direkt dorthin und damit zum kauf. Das ist alles schon sehr durchdacht und scheint wie gesagt nicht als "iTunes-Alternative" angelegt zu sein. Eher als sinnvolle Ergänzung und auch als Ort wo man komplett in den Song in amtlicher Qualität (nicht so wie die Dienste die du genannt hast) reinhören kann um sich dann zu entscheiden. Zumindest sieht es danach in der Beta-Version aus. Die Auswahl an Musik ist natürlich entscheidend. Aber das ist etwas was bei allen Anbietern "Füllschwankungen" unterlegen sein wird. Je mehr also Spotify nutzen desto besser/ vollständiger kann auch die Repertoireauswahl mit den Rechteinhabern verhandelt werden. Hoffentlich konnte ich weiterhelfen.

  • Robert

    06.10.08 (14:17:37)

    @trend: danke für die Hinweise! Ich glaube nur, dass die wenigsten Leute bereit sein werden noch einen Musikdienst zu nutzen. Ich sehe da eine kleine Lücke beim Thema "Musikalben" - hier ein komplettes Album in seiner ganzen Fülle durchhören zu können, ist wirklich reizvoll. Allerdings wollte ich noch mal auf diesen Main-Stream-Faktor hinweisen: iTunes wurde im Mainstream erfolgreich, weil es das Rundumsorglos-Paket bietet (Musik kaufen, Musik entdecken, downloaden, hören und mitnehmen). Rein theoretisch brauch ich nicht mehr - ich kann da alles machen, was man mit Musik machen will. Spotify - und auch andere Musikdienste - sind in dieser Hinsicht eine starke Reduzierung der Möglichkeiten. Ich kenne das Musik Promotion Network - eine Plattform ALLER Plattenfirmen um den Radiosendern ihre Musik digital zur Verfügung zu stellen. Super einfach - da ist jedes Album, jede Single, jede Compilation drin. Die Nutzer können von überall darauf zugreifen - von zu Hause oder im Büro, es lassen sich Merklisten erstellen und die neuste Musik kommt täglich frisch sortiert. Werbefrei, in voller Länge, Top-Qualität, Flash-Player. Trotzdem nutzt keiner der Kollegen das Tool außerhalb des Büros - und selbst im Büro wirklich nur um einen kurzen Überblick zu bekommen. Würde es nicht für die Arbeit genutzt werden, wäre dieses Tool auch längst tot - da es keinen Mehrwert bietet, außer viel viel Musik, die ich gar nicht brauch und hören will. Ein wirklicher Meilenstein ist die weit unterschätzte Genius-Funktion von iTunes. Nicht der Teil, der mit dem Shop verknüpft ist - sondern der Teil, der mit der eigenen Bibliothek verknüpft ist. Da entdecke ich Musik, die ich mir aus irgendeinem Grund mal auf den Rechner geladen habe - meist hat mir also das Stück gefallen. Und das entdecke ich wieder. Bin wirklich sehr gespannt auf Spotify - weiterhin skeptisch :-)

  • Ulf

    06.10.08 (18:31:29)

    Da darf man gespannt sein. Das wird wohl kein kleiner Launch :) Aber endlich mal wieder ein Service der Sinn macht. @trend: die Personalauswahl scheint die richtige zu sein. Da kann ich nur zustimmen. Wenn das stimmt dann werden wir mit Spotify hier noch sehr viel Spass haben :)) Aber so mysteriös wie du ihn beschreibst ist er wirklich nicht. Finde ich jedenfalls. Ein sehr angenehmer, umgänglicher und symphatischer Zeitgenosse. Schnell ist er - das stimmt. Das scheint alles zu passen. Jetzt fehlt nur noch der Launch.

  • Manuel

    06.10.08 (19:34:45)

    Ich bin durch deinen Beitrag neugierig geworden und habe heute morgen mit einer Zweizeiler Mail um einen Betakey gefragt. Eben habe ich ihn erhalten, mit dem Hinweis, dass ich weitere für Freunde bekommen könnte und das ich doch bitte keine Screenshots veröffentlichen soll. Die Software macht auf den ersten Blick einen guten aber inkompletten Eindruck, Bewertungsfunktionen konnte ich noch nicht finden und Content gibt es auch noch nicht groß, Beta halt. Das Archiv ist aber anscheinend dick, Bsp. die The Doors Seite enthält ca. 20 Alben, voll spielbar, auf Klick verfügbar, minimale Wartezeit!

  • KAI

    06.10.08 (21:56:46)

    Juchuuu! Jetzt habe ich auch einen Account bekommen. Gleich angetestet und es rockt ohne Ende. Superschnell alles. Und am besten ist doch dass die Musik immer weiterspielt. Ganz egal ob ich von der Playlist ins Radio in die Suche oder woanders hin wechsle. Vielen Dank für den Bericht. Der hat hier alles auf den Kopf gestellt.

  • Martin Weigert

    06.10.08 (23:13:24)

    @ trend http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=MUJI4502622 @ Manuel Ja soweit ich das weiß, ist der Content da wirklich allein zu Testzwecken vorhanden und soll nicht in irgendeiner Form als Maßstab für die finale Version genommen werden.

  • Gregory

    07.10.08 (12:43:18)

    Hallo zusammen: Soweit ich das sehe haben die es nicht nur geschafft zu launchen sondern auch in Deutschland aufzusperren. Quasi über Nacht? Die sind wirklich nicht zu unterschätzen. Schaut mal hier: http://www.spotify.de Und auf Vimeo hatte ich das hier: http://vimeo.com/1900024

  • Tom

    07.10.08 (16:30:52)

    Danke für den Hinweis. Den Premium Service ohne Werbung kann man jetzt in Deutschland kaufen. Ich habe das eben auch gemacht und bin sehr zufrieden. Da hat Martin nicht übertrieben. Viel, viel Musik für kleines Geld. Die Software ist sehr schnell. Fast als ob die Musik auf dem Computer liegen würde. Das wird wohl jetzt wohl meine neue Lieblingstool :) Ich kanns empfehlen - muss jetzt aber weitertesten ;)

  • caspar

    08.10.08 (10:37:01)

    Interessant was man über sich so im Internet erfährt... Vielleicht hat Peter Kabel mit seiner ersten Einschätzung ja doch recht behalten? Peter? Was meinst du dazu? ;) Hallo zusammen, wir sind bei Spotify alle ziemlich begeistert über euer Interesse, die Mails, die Anrufe, Post, Glückwünsche, Einladungen zu Veranstaltungen und vorallem der konstruktiven Kritik. Einen Kommentar zu den bei netzwertig gemachten Angaben und Informationen gibt es natürlich nicht. Wir freuen uns mit euch über den Launch von Spotify. Hier in Deutschland starten wir mit dem fair bepreisten Premium Service. Der Website könnt Ihr entnehmen das wir weitere Services für euch in Arbeit haben. Inhalte: Mit der Pressemitteilung geben wir euch ein Zeichen wie ernst wir es damit meinen, Spotify als euren Favorit zum Musik hören und vorallem entdecken (gleichberechtigt neben iTunes zum hören und kaufen) zu etablieren. Wer einmal Spotify genutzt hat, weiß wovon ich spreche und weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass dies so eintreten kann. Bevor ich euch wieder dem Musik hören überlasse kurz noch folgender Hinweis: Die Zeit des Beta/Test oder wieauchimmer Accounts hat sehr gut funktioniert. Dank eurer Feedbacks haben wir es geschafft. Ab sofort ist diese Zeit vorbei und es gibt bis auf weiteres den Premium Service auf der Website. Vielen Dank für eure Zeit und bis auf bald wenn es wieder neue, ausgereifte Entwicklungen zu Spotify gibt, Caspar P.S.: Content der in Spotify gefunden werden möchte findet auf der Website eine extra Seite um mit Spotify in Kontakt zu treten.

  • Martin Weigert

    08.10.08 (11:10:12)

    "Natürlich" gibt es keinen Kommentar? Was für eine Policy! ;)

  • Julia

    09.10.08 (18:51:59)

    Spotify ist suuuper! Ich hab davon durch eine Mitarbeiterin bei uns erfahren und mir gleich die Premium Version geholt. Seitdem dudelte es den ganzen Tag. Und was ich alles an Musik gehört hab. Das ist ja wie ein Traum. Und superleicht. Spotify, bitte macht weiter so grossartige Sachen!! Da investiere ich gerne 10 Euro. Das war ein guter Kauf. Ich werde gleich davon weitererzählen. Erstmal vielen Dank!

  • Andreas

    11.10.08 (17:00:51)

    Mal eine Frage: Wie grenzt sich das kostenpflichtige Spotify eigentlich von der (ebenfalls kostenpflichtigen) Napster oder Musicload Flatrate ab? Ich kann da irgendwie noch keine Vorteile gegenüber diesen Musikdiensten entdecken, ganz im Gegenteil: - der Musikkatalog von Napster mit ca. 6 Millionen Titeln scheint mir etwas üppiger zu sein (z.B. sieht der Pink Floyd bei Spotify sehr arm aus, nicht mal "The Wall" ist zu finden) - bei Napster kann ich die Titel auch optional downloaden und auf einem MP3 Player mitnehmen (Napster To Go Flat) Also: Was ist nun so viel besser bei Spotify, was z.B. einen Napster Flat-User zu einem Wechsel bewegen könnte?

  • Martin Weigert

    11.10.08 (17:13:41)

    Musicload ist Download, Spotify ist On Demand Streaming. Geht erheblich schneller. Das "neue" Napster habe ich noch nicht benutzt. Der große Unterschied wird erst deutlich, wenn Spotify seinen Gratisdienst gelauncht hat. Das in Kombination mit der Technologie wäre schon ein Game Changer.

  • Andreas

    11.10.08 (18:52:41)

    Musicload gibt es seit langer Zeit auch bereits als Streaming-Flatrate, ebenso die legalen kostenpflichtigen Napster Streaming-Flatrates, das ist also nichts Neues! Somit sehe ich im kostenpflichtigen Spotify für bestehende Napster- oder Musicload-Kunden eigentlich nicht viel anderes, als was diese beiden Dienste auch bieten. Oder habe ich einfach was übersehen?

  • Martin Weigert

    11.10.08 (19:12:45)

    Gibt es Musicload und Napster als Desktop-App, die sich im Windows Tray verstauen lassen (sofern du Windows nutzt)? Starten Tracks sofort, selbst mit geringen Bandbreiten? Wenn du beide Mal mit "ja" antworten kannst, dann sind sich die drei kostenpflichtigen Services ähnlich.

  • Andreas

    11.10.08 (21:32:04)

    Musicload: Desktop-App nein, Tracks starten sofort, über 2 Millionen Tracks Napster: Desktop-App ja, Tracks starten sofort, über 6 Millionen Tracks Ich weiß nicht, wieso um Spotify so ein Hype entsteht, obwohl andere seit Jahren etablierte Dienste wesentlich mehr bieten. Der Katalog von Spotify ist SEHR lückenhaft, und ein umfassender Katalog sollte doch eigentlich das A und O eines solchen Dienstes sein, oder? Ich denke, die meisten sind nur auf den Free-On-Demand Service von Spotify scharf und deshalb dieser nicht gerechtfertigte Riesen-Hype! Wie gesagt: kann natürlich sein, das ich was Wesentliches übersehen habe, dann immer her damit... ;-) P.S.: Mit welcher Bitrate läuft eigentlich das Streaming bei Spotify? Bei Napster und Musicload sind es 128 kbps im Streaming, bei Napster kann man optional die heruntergeladenen WMA-Tracks mit 192 kbps abspielen.

  • Martin Weigert

    11.10.08 (21:37:05)

    Dürfte rein von meinem subjektiven Gefühl auch zwischen 128 und 192 kbps liegen. Eine offizielle Angabe dazu kenne ich nicht. Der Hype liegt wohl in der Kombination aus innovativer Technik (Streaming mittels P2P zusammen mit Server-Support, keine Bufferzeit selbst bei niedrigen Bandbreiten) sowie der Tatsache, dass Spotify mit allen großen Labels Verträge unterzeichnet hat, die in Kürze auch das kostenlose Streaming erlauben, begründet. Ich denke, man sollte die Premium-Version noch nicht als Maßstab nehmen sondern abwarten, bis die Gratis-Variante am Start ist.

  • Jan

    11.10.08 (21:59:19)

    Martin, das hast Du aber auch nicht gemacht, oder bist Du nach wie vor in Schweden und kannst dort auch auf die kostenlose Variante zugreifen? Ich kann Andreas verstehen: Alle loben Spotify, obwohl sie hier eben noch nicht kostenlos sind und deren neuer Deutschlandchef mit einem einzigen Kommentar nicht nur alle Sympathien verspielt hat, sondern auch bewiesen hat, dass er keine Ahnung hat, wie man mit Bloggern und Lesern von Blogs kommuniziert.

  • Andreas

    11.10.08 (22:41:45)

    @Martin: Wir drehen uns hier scheinbar im Kreis. Napster hat auch mit allen Major und vielen Indipendent Labels Verträge, denn ich finde hier alles und noch viel viel mehr als ich derzeit bei Spotify verfügbar habe. Ok, die Technik ist schon überzeugend, aber es geht hier doch wohl mehr um die MusikVIELFALT als um Technik, oder? Du verweist immer, wie die vielen Hyper ja auch, auf die Gratis-Variante. Was wird denn mit dem Start des Gratisdienstes besser als das, was ich jetzt zur Zeit als PREMIUM User habe? Und wieso kann ich das als ZAHLENDER PREMIUM-USER nicht jetzt schon bekommen? Verkehrte Welt...? @Jan: Auf welchen Kommentar spielst du an?

  • Martin Weigert

    11.10.08 (22:42:06)

    Ja ich bin noch in Schweden. Als ich den Beitrag schrieb, gab es ja die Premium-Version noch gar nicht. Ich beziehe mich also grundsätzlich auf die hoffentlich bald launchende Free-Version. Das Premium-Angebot ist sicher aus Spotify-Sicht sinnvoll, aber wie von Andreas beschrieben in dieser Form nicht unique. @ Andreas Mein Kenntnisstand ist, dass nach und nach die Kataloge der Labels hinzugefügt werden. Und es ist davon auszugehen, dass dies auch wirklich passiert, denn sonst würden ja viele reagieren wie du, was am Ende die Erfolgschancen verringern würde. Mehr weiß ich dazu aber leider auch nicht.

  • Robert

    11.10.08 (23:20:01)

    Hallo nochmal, habe den Service nun testen können. Ich gliedere meine Eindrücke einfach mal in positiv/negativ/Wünsche. Positiv: Schnelles Laden der Songs Gute Qualität der Songs Schnelle Suche Such-Historie Einfache, schnelle Software (unter MacOSX) Negativ/Wünsche: Kein Angebot deutscher Musik In Deutschland derzeit geringer Katalog - dafür finde ich den Preis auch zu hoch Keine Genre-Sortierung Schlechter Einstieg - wenig Auswahlmöglichkeiten beim Start irritierende Radiofunktion Keine Downloadfunktion Kein Zugriff außer Reichweite des PCs (Zugriff via mobilen Endgeräten wünschenswert für die Zukunft) Teilweise fehlende Titel innerhalb eines ganzen Albums (Beispiel: Rihanna - Good Girl Gone Bad) - das hat rechtliche Gründe, das erschließt sich dem Nutzer aber nicht läuft ein Titel wird man danach allein gelassen - und muss wieder nach neuer Musik suchen - der Faktor "Musik entdecken" fehlt Kein Zugriff auf die dazugehörigen Musikvideos (YouTube-Einbindung gewünscht) Keine Community-Features (Bewertungen etc. - geht mit dem fehlenden Faktor der der music discovery einher) Technisch ist das eine Top-Plattform. Trotzdem bleibe ich in der aktuellen Version vorerst bei meiner Meinung von oben. Bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt in der Menge an kostenlosen Musikdiensten, die zur Zeit aus dem Boden sprießen. :-) Robert

  • Robert

    11.10.08 (23:22:59)

    Oh und eine LastFM-Verknüpfung, die meine Tracks scrobbelt wäre noch toll

  • Andreas

    12.10.08 (00:15:07)

    @Robert: Last.fm Scrobble-Unterstützung gibt es bereits, allerdings "ThirdParty": http://code.google.com/p/scrobblify/

  • Andreas

    12.10.08 (13:24:28)

    Ich habe mir jetzt mal den Spaß gemacht und verschiedene Songs mal vergleichsweise einmal über Spotify und einmal über Napster abzuspielen. Dabei ist mir etwas Gravierendes aufgefallen: Spotify spielt die Songs irgendwie stark gedämpft ab, das heisst, Titel mit druckvollen Bässen oder Drums hören sich in Spotify sehr sehr flach an. Spielt man denselben Song in Napster ab, kommt dieser wie gewohnt sehr druckvoll rüber bei gleicher Lautstärkeeinstellung. Man hat den Eindruck, als wäre bei Spotify eine Lautstärke-Drossel eingebaut, die man selbst dadurch nicht umgehen kann, in dem man die Lautstärke des PCs/Notebooks auf vollen Pegel anhebt. Auch hier mein Test: Spotify und Napster über Kopfhörer am Notebook. Beide Clients auf volle Lautstärke eingestellt. In Spotify kann ich volle Lautstärke am Notebook einstellen und einen kraftvollen Song so problemlos hören. Für Napster muss ich die Notebook-Lautstärke auf halbe Lautstärke herunterdrosseln, damit ich keinen Gehörsturz bekomme!!! Fazit meines Tests: Für kraftvolle Songs ist Spotify nicht geeignet, der Musikgenuss ist dabei doch sehr getrübt. In Napster hören sich diese Songs wesentlich besser an, man bekommt was auf die Ohren, so wie es bei diesen Songs nun mal sein soll! Wer kann das ebenfalls nachvollziehen und wie empfindet ihr die Soundqualität?

  • Sascha

    13.10.08 (18:05:47)

    Ich hab beim ausprobieren was entdeckt. Kennt hier jemand http://www.listiply.com @Andreas: Bei mir nicht. Ist wahrscheinlich bei jedem anders mit dem hören.

  • Andreas

    14.10.08 (11:02:42)

    @Sascha: Hast du es denn mal mit anderen Streaming-Services verglichen? Hol dir mal einen Napster-7-Tage Testzugang und teste mal den Song "The Real Me" von The Who (Album Quadrophenia). Du wirst einen deutlichen Unterschied hören, wenn du diesen Song einmal über Spotify und einmal über Napster abspielst (gleicher PC mit gleicher Lautstärkeinstellung)! Ob Spotify vielleicht alle Tracks auf eine Lautstärke normalisiert und deswegen diese Qualitätsunterschiede zu hören sind? Würde ja erklären, wieso laute druckvolle Songs leiser und flach erscheinen! Weiß jemand was darüber?

  • Sascha

    27.10.08 (13:33:35)

    @Andreas ich habe jetzt über einen Freund der Tontechniker ist erfahren, dass was vielleicht der Grund sein könnte. Spotify scheint nach den Messungen der gesamten Musik die Dynamik zu lassen. Der Sound wird nicht wie bei Napster komprimiert und aufgeblasen (Autoradioeffekt). Dadurch ist er im direkten vergleich auch nicht so laut und bei Laptopspeakern nicht so druckvoll. Anders sieht das aber aus wenn du Spotify an einer guten Stereoanlage aufdrehst. :-) Ganz besonders bei Jazz, Klassik und noch dynamischer abgemasterter Unterhaltungsmusik.

  • berghaim

    27.10.08 (18:52:12)

    Jenau: "Tonis" lernen im ersten Semester: "Um aufgenommene Musik lauter erscheinen zu lassen, müssen Toningenieure den Dynamikumfang reduzieren, Unterschiede zwischen leisen und lauten Elementen minimieren und eine Flutwelle der akkustischen Eintönigkeit schaffen". Zwar klingt die Musik dadurch dichter und "fetter". In Wahrheit geht aber die ursprüngliche Dynamik und viele Details der Originalaufnahme verloren. (SAE)

  • Andreas

    28.10.08 (09:58:48)

    Danke für euer Feedback zum Thema "Spotify Soundqualität"! Ich lasse mich ja auch gerne davon überzeugen, das Spotify doch den besseren Sound liefert, daher wäre es toll, wenn ihr vielleicht mal folgenden Test machen könntet: Hört euch den Rock-Song "The Real Me" aus dem Album "Quadrophenia" von "The Who" einmal über Spotify an und im Vergleich dazu einmal über Napster (7 Tage Testversion möglich). Wie empfindet ihr die Lautstärken, die die beiden Services liefern? Wie empfindet ihr die Höhen/Tiefen (insbesondere Bass), die die beiden Services liefern? Wie empfindet ihr die Dynamik, die die beiden Services liefern? Welcher der beiden Services liegt möglichweise näher an einer CD-Version dieses Songs? Welche der beiden Services liefert eurer Meinung nach den besseren Hörgenuss für diesen Rocksong und warum?

  • Marius

    07.12.08 (20:53:48)

    Wir haben ne Studivz Gruppe namens "spotify" gegründet. Falls jemand noch Einladungen brauch kann er da gerne vorbei schaun.

  • uwe

    10.12.08 (12:34:53)

    GENIAL!

  • Andreas

    18.12.08 (19:35:50)

    @Robert Ist doch in Spotify eingebaut: http://www.spotify.com/blog/archives/2008/12/18/spotify-scrobbles (added by Mobile using Mippin)

  • Martin Weigert

    18.12.08 (20:31:41)

    Aber erst seit heute, Andreas ;) Danke für den Tipp.

  • Andreas

    06.02.09 (17:01:30)

    Was ich schon immer vermutet hatte (siehe Kommentar 38 v. 12.10.08 und folgende), wurde letztendlich auch von Spotify bestätigt und seit dem letzten Update endlich gefixt bzw. verbessert, nämlich die bis dato schlechte Soundqualität! Nähere Infos siehe hier: http://www.spotify.com/blog/archives/2009/02/05/volume-normalization-now-optional-in-spotify/

  • Paul

    31.03.09 (11:00:54)

    Spotify jetzt in Deutschland nutzen. Habe dazu eine Anleitung gefunden.

  • Andreas

    31.03.09 (14:36:47)

    @Paul: Mal abgesehen davon, das sowas von Spotify mit Sicherheit überwacht wird (z.B. Signups mit immer derselben Absender-IP) und dementsprechend schnell ein Riegel vorgeschoben werden kann, ist es idiotisch, sowas auch noch rumzuposten. Denn durch solche illegalen Tricks wird das geniale Konzept von Spotify, überall und jederzeit Musik legal zur Verfügung zu stellen, massiv untergraben! Und was nützt es dann, wenn es diesen Dienst irgendwann nicht mehr gibt? Außerdem: Wenn dieser illegale UK-Account aus Deutschland heraus genutzt wird, geht das dann eh nur maximal 14 Tage, danach ist der Zugang nicht mehr möglich!

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