<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

14.11.14Kommentieren

Fachbeitrag

Laptops oder Tablets - ein häufiges Diskussionsthema.

 

Meine Hauptkritikpunkte: Geräte und Netzteile sind zu schwer , die Verbindung zur Tastatur ist nicht ideal gelöst, im Verhältnis dazu ist aber der Arbeitsspeicher und damit die Leistung zu schwach - vor allem wenn man Tablets mit gängigen Laptops vergleicht. Schließlich besteht ein großes Problem auch in Windows 8, ein Betriebssystem, dass sich nicht richtig entscheiden, ob es eher für den altmodischen Workflow Maus und Tastatur oder eher zur Fingerbedienung geeignet sein will. Kurz, mein Fazit damals: Ich bleibe beim Laptop. Nun habe ich meine Meinung revidiert, denn ich habe quasi meine ideale Aufstellung für den mobilen Arbeitsplatz gefunden: Ein Smartphone mit Android und externer Bluetooth-Tastatur. Mein Testkandidat war in dem Fall ein MotoX, aber vermutlich ist die Arbeit auch mit jedem anderen Handy möglich, das über entsprechenden Arbeitsspeicher verfügt, um flüssig und ohne Hänger zu arbeiten. Beim Moto X sind es 2G RAM. Um ideal arbeiten zu können, habe ich mir für das Gerät eine Tasche besorgt, die auch als Ständer fungiert, sowie via eBay eine preiswerte Bluetooth-Tastatur für 15 Euro. Die erfüllt nicht unbedingt höchste Qualitätsansprüche, aber ihren Zweck. Ich habe bei der Auswahl auf Tasten normaler Größe geachtet, auf denen man anders als bei vielen Tablet-Tastaturen problemlos im 10-Finger-System schreiben kann. Es mag für den einen oder anderen verrückt klingen - und im Laden und gelegentlich auch am Flughafen schaut man mich bisweilen entsprechend an - aber die Vorteile dieser Kombination sprechen für sich.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Es mag für den einen oder anderen verrückt klingen - und im Laden und gelegentlich auch am Flughafen schaut man mich bisweilen entsprechend an - aber die Vorteile dieser Kombination sprechen für sich.

  • Gewicht: Das Handy ist leicht, das Ladekabel ebenso und auch die Tastatur, die in meinem Fall durch zwei Batterien betrieben wird, fällt kaum ins Gewicht. Die Batterien halten wirklich lange, so dass sich der Kauf einer teureren und schwereren Tastatur mit eigenem Akku kaum lohnt.
  • Platzbedarf: mich bislang das größte Problem auf Reisen, dass ich für Laptop mit Ladegerät bzw. Tablet mit Zubehör nochmal eine extra-Tasche brauchte. Mein Reisegepäck hat sich dadurch erheblich reduziert.
  • Preis: Im Preis ist die Kombination unschlagbar. Die Testlaptops bzw. Tablets, die ich bislang ausprobiert habe, kosteten alles in allem um die 1000 Euro. Das Moto X z.B. kostet 350 Euro, das Zubehör ca. 30 Euro.
  • Android: Nach mehreren Testgeräten mit Windows 8 war ich überglücklich über ein Adroid-Gerät. Denn das Betriebssystem ist speziell auf den mobilen Gebrauch auf kleinen Bildschirmen optimiert. Praktischerweise hat das Moto X unten eine Schaltfläche, mit der man jeweils den Startbildschirm oder die Leiste offener Fenster aufrufen kann; das ist so einfach wie effizient, eine umständliche Menüführung wie bei Windows 8 braucht kein Mensch.
  • Workflow: Das Arbeiten mit Tastatur und Screen, speziell das Schreiben von Texten, geht erstaunlich gut. Das Smartphone wird dabei zum Mini-Bildschirm, zum einfachen Arbeiten, Surfen im Internet oder Emails-Bearbeiten ist das völlig ausreichend. Lediglich das Switchen zwischen zwei Anwendungen ist etwas gewöhnungsbedürftig, auch das komplexere editieren von Texten machen auf dem kleinen Bildschirm wenig Spaß.

Mein Fazit heute: Für mich ist die Kombination Smartphone und Tastatur das optimale mobile Arbeitsgerät. Für den Vorteil von Leichtigkeit und Platzersparnis nehme ich die kleineren Probleme im Workflow gerne in Kauf.

Autor: Simone Janson

Simone Janson

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer