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05.06.14Leser-Kommentare

Kennenlern-App Lovoo: Wie ein Dresdner Startup ohne Investoren zum Millionenerfolg wurde

Jeden Monat wächst der mobile Kennenlern-Dienst Lovoo um eine Million Nutzer und erwirtschaftet über eine Million Euro Umsatz. Ganz ohne externes Kapital, dafür aber mit viel Geduld und Produktfokus hat sich das Startup in eine Position gebracht, in der vieles möglich scheint.

LovooAktuell sorgen zwei ernstzunehmende, auf den mobilen Einsatz fokussierte Kennenlern-Dienste mit einer internationalen Ausrichtung und ansehnlichen Wachstumszahlen für Aufmerksamkeit: Einmal der aus Los Angeles stammende Service Tinder, der mit rasanten Zuwächsen und einer hochsimplen, innovativen Benutzeroberfläche viele andere App-Konzepte inspiriert, und auf der anderen Seite das kleinere deutsche Startup Lovoo. Hinter der App aus Dresden steckt eine bemerkenswerte, unkonventionelle Erfolgsgeschichte. Denn Lovoo ist mit mittlerweile zwölf Millionen Nutzern und einer monatlichen Steigerung um eine Million Anwender kein kleiner Fisch mehr. Fünf Millionen registrierte Mitglieder in Deutschland machen den 2011 lancierten Dienst hierzulande zum Marktführer. Rivale Tinder kommt bei uns auf knapp eine Million Nutzer.

Was beim Aufstieg von Lovoo besonders beeindruckt, ist die Tatsache, dass das Unternehmen aus Dresden komplett eigenfinanziert arbeitet. Bootstrapping an sich ist zwar in Kreisen der Internetwirtschaft durchaus eine nicht unübliche Art der Startup-Finanzierung. Allerdings geht sie oft mit gewissen Ressourcenlimitierungen einher, die speziell bei von exponentiellem Wachstum und dem möglichst schnellen Erreichen einer kritischen Masse abhängigen Konsumenten-Startups einen erheblichen Bremsklotz darstellen kann.

lovoo200Doch Benjamin Bak, einer der drei Geschäftsführer von Lovoo, betont, dass der Verzicht auf Venturekapital für die Sachsen keinerlei Hindernis bei der Bekanntmachung und Markterweiterung von Lovoo darstellt. Denn die Dating- und Kennenlern-Anwendung generiert mittlerweile einen monatlichen Umsatz im siebenstelligen Bereich. An liquiden Mitteln mangelt es den Ostdeutschen also nicht - auch nachdem die Löhne für die rund 100 Angestellten bezahlt sind, die am Firmensitz in Dresden sowie in der vor allem mit der Internationalisierung befassten Berliner Niederlassung tätig sind.

Wie Bak im Gespräch mit netzwertig.com erzählt, liegt die Ursache für die Nichtinanspruchnahme von Unterstützung durch externe Kapitalgeber unter anderem in der Geschichte des Startups. Gegründet wurde es von Bak und ganzen sieben Co-Foundern nämlich schon vor zehn Jahren. Kurz nach dem Zusammenbrechen der New Economy also. Auch im Hinblick auf den für Webfirmen eher unüblichen Unternehmensstandort stand es für die Gründer damals also gar nicht zur Debatte, Business Angels oder VCs ins Boot zu holen. Stattdessen krempelten sie ihre Ärmel hoch und starteten verschiedene Dienste, darunter auch ein regionales Social Network. 2011 erkannte das Team dann das Potenzial in einem für Smartphones optimierten, unkomplizierten und unverbindlichen Datingservice. Die Tradition, die Entwicklung komplett aus dem Cash Flow zu finanzieren, wurde dann einfach fortgeführt. Lovoo beinhaltete deshalb vom ersten Tag an Werbung und kostenpflichtige Zusatzfeatures. Geschadet hat dies dem Dienst nicht. Angebote von Investoren erhält Lovoo jetzt häufiger, so Bak. Eine echte Notwendigkeit, Anteile und damit auch Kontrolle abzugeben, sieht er aber aktuell nicht.

Dass es den Sachsen gelungen ist, sich ohne externe Gelder, ohne große Presse- und Marketingarbeit und - laut Geschäftsführer Bak - ohne die in der Branche übliche systematische Generierung von "Fake-Profilen" zur Vorgaukelung von Flirtwilligen Mitgliedern zu einem mittlerweile auch in anderen Märkten erfolgreichen Akteur zu entwickeln, darauf kann das Unternehmen stolz sein. Bak erklärt sich diesen Erfolg mit einer lange Zeit extrem niedrigen Burnrate, der vollen Entscheidungs-Autonomie ohne externe Einflussnahme durch Kapitalgeber sowie einem konsequenten Fokus auf Verbesserungen des Produkts und der Algorithmen, die Flirtwilligen Nutzer zur Kontaktaufnahme vorschlagen. Das berühmte Quenchen Glück durfte auch nicht fehlen: Eine der wenigen Pressemitteilungen, die das Unternehmen verschickte, führte an einem nachrichtenarmen Tag unmittelbar nach dem Debüt zu einem ausführlichen Beitrag in den Sat.1-Hauptnachrichten. Die 40.000 bis 50.000 Downloads, die daraus resultierten, beförderten die Lovoo-App in die Spitzenregionen der App Charts und legten die Grundlage für die späteren Steigerungen.

Es dauerte anderthalb Jahre, bis der Service den Meilenstein von einer Million Nutzern erreicht hatte. Bis zur zweiten Million vergingen dann nur noch drei Monate. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Userzahlen versechsfacht. Neben dem DACH-Markt fokussiert sich die Firma auf Großbritannien, Frankreich, Spanien und Brasilien. Ursprünglich war auch ein verstärktes Engagement in den USA vorgesehen. Doch die harte, mit massiven Summen finanzierte Konkurrenz sowie die sich deutlich von Europa unterscheidenden Dating-Gepflogenheiten veranlassten die Deutschen, sich auf andere, weniger Barrieren mitbringende Märkte zu fokussieren. Vorläufig zumindest. Ganz abgeschrieben habe man die USA nicht, erklärt Bak.

Der Aufstieg von Tinder beeinflusste das Startup von der Stadt an der Elbe insofern, als dass es mit Voo einen eigenen Widersacher ins Rennen schickte. Lovoo ist nach Aussage von Benjamin Bak als mobiles Social Network zum Kennenlernen von Flirtpartnern und Freunden nämlich eigentlich gar kein Rivale zu Tinder - auch wenn es seit jeher spielerische Matchingfeatures beinhaltet. Mit Voo erhielten diese aber nun ihre eigene App, während Lovoo mit typischen Netzwerk-Features andere Einsatszenarien abdeckt. Das Unternehmen folgt damit dem Branchentrend der Entbündelung und Bereitstellung von "Single-Purpose-Apps".

Es ist unklar, inwieweit die Gelassenheit, die Bak im Hinblick auf die Wettbewerbssituation mit und Differenzierung von Tinder an den Tag legt, echt oder gespielt ist. Was dafür spräche, dass beide Services letztlich doch in den gleichen Gewässern fischen und sich zwangsläufig in die Quere kommen müssen, ist der historische Vergleich mit vergangenen lokalen Social Networks, die schließlich gegen mächtige US-Kontrahenten den Kürzeren zogen. Dafür, dass Lovoo sich tatsächlich gut gegen Tinder behaupten können wird, spricht wiederum die bisherige Leistungsbilanz der Macher des Unternehmens. Mit ihrer in Teilen unkonventionellen Philosophie und unüblichen Herangehensweise haben sie bewiesen, dass sie wissen, was sie tun. Sollten sie dies so fortsetzen, dann darf sich Deutschland nach langer Zeit vielleicht einmal wieder rühmen, einen wirklich erfolgreichen Social-Web-Service hervorgebracht zu haben. /mw

Kommentare

  • Thorsten

    05.06.14 (13:06:06)

    Erfolgsstories dieser Art sind wirklich aller Ehren wert und haben in meinen Augen deutlich mehr Anerkennung verdient, als wenn irgendwo mal wieder eine Kapitalrunde abgeschlossen wurde. Letzteres findet man in den einschlägigen Startup-Medien nur leider deutlich häufiger. Warum das so ist, kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass Kapitalspritzen für Startups medienmäßig einfach greifbarer sind, weil ein singuläres Ereignis dahinter steht - selbst wenn das Startup keinerlei nennenswerte Umsätze einfährt. Die kontinuierliche Entwicklung eines Bootstrapping-Startups hingegen beinhaltet so ein herausstechendes Ereignis normalerweise nicht. Von daher finde ich es immer wieder gut, wenn wie hier dennoch darüber geschrieben wird.

  • Thomas

    05.06.14 (19:05:49)

    2011 war ganz zufällig "Badoo" vorne mit dabei, bezogen auf Wachstumsraten sozialer Netzwerke weltweit. Da neben Featureumfang auch das Geschäftsmodell sehr ähnlich wirkt find ich die Leistung nicht ganz so spannend. Ein Vergleich zwischen Badoo und Lovoo wäre deshalb sicher spannender als zu Tinder.

  • Martin Weigert

    05.06.14 (22:39:56)

    Es stimmt, dass Badoo in diesem Segment einst ordentlich für Furore gesorgt hat. Allerdings gilt es, einige Punkte zu bedenken: 1. Badoo stammt aus der Deskopt-Ära und hat erst später auf Smartphones gesetzt. 2. Zu dem Unternehmen gab es immer wieder Berichte über Fake-Profile, Spam-Attacken und andere ethisch fragwürdigen Praktiken (eine Google-Suche nach "badoo fake" liefert einen Überblick). Meine Einschätzung ist, dass Badoo ein eher unseriöser Anbieter ist. Damit verlieren auch die selbst präsentierten Erfolgszahlen an Gewicht. 3. Badoo hat außerdem 30 Millionen Dollar VC eingesammelt. Die Tatsache, dass Lovoo in Deutschland relativ ungehindert und organisch fünf Millionen Nutzer bei sich versammeln konnte, obwohl Badoo seit langer Zeit existiert, belegt im Prinzip, dass der Dienst bei Anwendern trotz der konzeptionellen Ähnlichkeiten viele Wünsche offen lässt.

  • Martin Weigert

    05.06.14 (22:42:36)

    "Letzteres findet man in den einschlägigen Startup-Medien nur leider deutlich häufiger." So ein wenig hat das aber auch damit zu tun, dass tatsächlich nur wenige Bootstrapping-Startups über den Status eines Nischenanbieters mit extrem spitzer Nutzer-/Kundengruppe hinauskommen.

  • Malte

    05.06.14 (23:16:36)

    Ja, aber hier bei Netzwertig gerade eben nicht. Zumindest nicht, wenn um das Geld herum nicht noch eine schöne Geschichte zu erzählen gibt.

  • Max

    08.06.14 (02:10:28)

    "[...]ohne große Presse- und Marketingarbeit[...] " naja eine zeit lang hat lovoo sehr viel und sehr aggressiv werbung gemacht.

  • Nils

    16.06.14 (15:22:26)

    Zitat: „2. Zu dem Unternehmen gab es immer wieder Berichte über Fake-Profile, Spam-Attacken und andere ethisch fragwürdigen Praktiken (eine Google-Suche nach “badoo fake” liefert einen Überblick). Meine Einschätzung ist, dass Badoo ein eher unseriöser Anbieter ist. Damit verlieren auch die selbst präsentierten Erfolgszahlen an Gewicht.“ „Dass es den Sachsen gelungen ist, sich ohne externe Gelder, ohne große Presse- und Marketingarbeit und – laut Geschäftsführer Bak – ohne die in der Branche übliche systematische Generierung von “Fake-Profilen” zur Vorgaukelung von Flirtwilligen Mitgliedern zu einem mittlerweile auch in anderen Märkten erfolgreichen Akteur zu entwickeln, darauf kann das Unternehmen stolz sein.“ Liebes netzwertig-Team, zunächst: Herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen PR-Story. Liest sich wie von Lovoo vorgetextet. Aber ich will mal nichts unterstellen, immerhin konnte man am Ende noch die Meinung des Redakteurs erkennen. Zu eurem Beitrag noch Folgendes: Hört bitte auf ohne Recherche über ein Startup zu schreiben, das ihr offenbar nicht im Geringsten kennt. Um mal etwas klar zu stellen: Offenbar hat niemand hier die App jemals für einen längeren Zeitraum genutzt, denn Fake-Profile treffen genauso auf Lovoo zu. Das habe ich selbst getestet, das kann jeder selber überprüfen, wenn er sich mal für ein paar Wochen die App anschaut und das steht auch – neben anderen negativen Aspekten - in den vielen Rezensionen über die App. Einfach mal in den Appstore schauen. Was hier also behauptet wird, ist eine ---krasse Lüge---. Darauf braucht niemand stolz zu sein. Im Gegenteil: Anbieter in dieser Branche, die es nötig haben, mit Fake-Profilen zu arbeiten, sollten sich lieber schämen. Wie viele Profile ein Fake sind, wissen nur L**** & Co. selber, aber es werden nicht wenige sein – allein schon um von Beginn an den echten Nutzern ein einigermaßen großes Netzwerk vorzutäuschen. Dass die App auf so hohe Nutzerzahlen kommt, ist nur auf massiven Werbeeinsatz, Fake-Profile und mangelnde Alternativen, die ähnlich aufgehübscht daher kommen, zurückzuführen. Das Design soll über die stark eingeschränkte Funktionalität der App hinwegtäuschen (Blender wäre wahrscheinlich ein passenderer Name für L**** - leider gibt es so eine App schon), was offenbar auch gelingt. Und ohne Credits geht ohnehin nicht viel. Profilbilder werden verschwommen angezeigt und viele Mitglieder können ohne Credits nicht kontaktiert werden. Hübsch sind auch die pausenlosen, penetranten Werbeeinblendungen, die einem neue Songs oder andere Dinge aufschwatzen wollen. Wahrscheinlich haben sich die Gründer gedacht: Warum soll man nicht nebenher bei Zalando einkaufen gehen, obwohl mal eigentlich flirten will? Im Übrigen: Wenn man sich mal die Profile von L**** anschaut, dann ist schnell klar, dass sich die App an das Prekariat richtet. Das ist das gute Recht der Macher, sollte aber jedem klar sein, der Partner sucht, die sich zur Bildungsschicht zählen. Wenn man dann auch noch zu allem Überfluss liest, dass L**** kostenlos sei, ist das eine dreiste Lüge und Kundenverarschung, die sogar noch vom Geschäftsführer in Interviews verbreitet wird. Lovoo ist eben, wenn man es dazu nutzen will, jemanden kennenzulernen und nicht nur nichtssagende virtuelle Küsschen zu verteilen, NICHT kostenlos. „Der Aufstieg von Tinder beeinflusste das Startup von der Stadt an der Elbe insofern, als dass es mit Voo einen eigenen Widersacher ins Rennen schickte.“ Genau, noch ein Tinder-Klon, den die Welt nicht braucht. Bitte aufwachen. Tinder-Klone werden noch eine Zeit lang existieren, bevor sie wieder im Niemandsland verschwinden. Dazu muss man kein Hellseher sein – ein wenig Marktkenntnis und logischer Menschenverstand reichen dazu vollkommen aus. Das nennt man übrigens „Dafür, dass Lovoo sich tatsächlich gut gegen Tinder behaupten können wird, spricht wiederum die bisherige Leistungsbilanz der Macher des Unternehmens. Mit ihrer in Teilen unkonventionellen Philosophie und unüblichen Herangehensweise haben sie bewiesen, dass sie wissen, was sie tun.“ Eine Leistungsbilanz, die auf Nutzertäuschung und Kundenverarschung basiert? Hier wissen sie in der Tat was sie tun. Spätestens wenn es Alternativen zu Lovoo gibt, die ihre Kunden und das Thema Dating ernst nehmen, wird Lovoo als ein Dinosaurier der Branche ebenso wie alle Tinder-Klone sterben. Es gibt zwar viele Player im Dating-Markt, aber nur ganz wenige bis keine Apps, bei denen die Mischung aus angemeldeten Nutzern (nicht nur Asis), Funktionalität, Design und Geschäftsmodell (keine penetrante Werbung) stimmt. Dann lieber 80 Cents im Jahr für eine App zahlen, die ich frei nutzen kann, anstatt mir so einen Mist anzutun. Wenn hier also schon über eine „bemerkenswerte, unkonventionelle Erfolgsgeschichte“ geschrieben wird, dann bitte auch beide Seiten der Medaille ansprechen und nicht nur nachplappern, was die L****-Geschäftsführung an Propaganda rausposaunt. L**** ist eine reine Abzocke- und Kommerz-App und so etwas braucht die Welt einfach nicht. Offenbar braucht sie es aber zumindest so lange bis die Menschen Alternativen haben und sich davon abwenden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit Nils PS: Was wie ein Hater-Beitrag eines potentiellen Neiders klingt, ist lediglich eine nüchterne Bestandsaufnahme eines Kunden, der sich ziemlich enttäuscht von der App abgewandt hat und nun nach Alternativen sucht (kein Badoo, kein Voo, kein Blendr und Konsorten).

  • Martin Weigert

    16.06.14 (16:24:07)

    Wir sind immer dankbar für Nutzererfahrungen. Schon deshalb, weil es manchmal logischtisch/praktisch für uns nicht möglich ist, jede App im Langzeittest auszuprobieren. Das gilt insbesondere für Datingapps. (Glücklicherweise finden sich im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis aber fast immer Menschen, die mit einem bestimmten Service persönliche Erfahrungen machen konnten) Dennoch glaube ich, dass ich deine Enttäuschung gerade etwas blind beziehungsweise einseitig emotional macht. Es geht im Artikel oben darum, eine erfolgreiche deutsche Gründerstory aufzuzeigen. Diese hat Lovoo geliefert. Die Aussagen des Gründers stehen für sich, die kannst du glauben oder anzweifeln. Das bleibt dir überlassen. Wir können nicht jede Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Tatsache ist aber: Zu Lovoo gibt es bislang weitaus weniger “Beschwerden” im Netz als zu anderen einschlägigen Dating-Apps. (im Prinzip findet sich keine Flirt-App, die nicht von den von dir beschriebenen Vorwürfen tangiert wird).

  • Eric

    25.09.14 (16:51:55)

    Ich habe nach Lovoo Spam gegoogled und bin deshalb gerade hier gelandet. Ich nutze Tinder und hatte gerade ein fantastisches Match. Kurz darauf bekomme ich eine Nachricht der Nutzerin mit der Bitte sie auf Lovoo zu kontaktieren weil sie Tinder nur total nervt. Inklusive goo.gl short link zu lovoo. Mehr Spam geht wohl kaum. Natürlich handelt es sich somit bei dem Tinder Profil um ein Fake Profil. Ich weiß diese Vorgehensweise ist nicht selten, trotzdem illegal da die hübsche Frau auf dem Bild mit Sicherheit nicht ihre Zustimmung zur Nutzung gegeben hat.

  • Rainer

    28.09.14 (16:34:59)

    Geht mir ganz genau wie dir: Bei Tinder einen Match gehabt, angeschrieben, einige Zeit später eine Antwort bekommen, die ungefähr so lautete: "Hallo Name! Schön, dass du blablabla. Ich mag Tinder nicht so. Lass uns doch bei LOVOO schreiben. Ich heiße da soundso. [goo.gl-Link]" - Fakeprofile sind ja eine Sache, aber Werbung in der Form? Traurig. Ich denke, ich werde daraus ne Screenshotsammlung machen, denn ich habe die dumpfe Befürchtung, dass es nicht bei dem einen Match bleiben wird.

  • jan

    17.04.16 (08:40:25)

    Über ein Jahr später sieht die Sache schon klarer aus:

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-21-Dating-Plattform-Lovoo-im-Fake-Verdacht-2819596.html

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