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24.04.08Kommentieren

"Journalists get laid (off)"

Verlagswerbung oder böses Motto-Shirt? Heute gibt unser dynamisches Medienblog Styling-Tipps für den nahenden Sommer.

angryjournalist.com hat jetzt auch T-Shirts
Wo doch der Dollar günstig steht: T-Shirts von AngryJournalist.com

"Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen, ich lese die Zeit" oder auch schlicht "Informant" in Spiegel-Schrift: Mit solchen T-Shirts outen sich hier Medienfans und Abo-prämierte Studenten. AngryJournalist.com, der virtuelle Spucknapf für die Verwünschungen frustierter Journalisten, setzt den fröhlichen Werbebotschaften eine eigene Kollektion entgegen.

So können krisengeplagte Zeitungsredakteure ihren Ärger nicht nur anonym ins Netz stellen, sondern den Abfall vom Glauben an die hehre Profession auch auf der Brust tragen. Zum Beispiel "print is dead" oder "/journalism". Das spiegelt die Grundstimmung der Seite treffend wider:

AngryJournalist.com is for the underpaid, overworked, frustrated, pissed off and ignored media professionals to publicly and anonymously vent their anger. Share your story. With any luck, you'll feel better.

Wem das doch eine Spur zu zynisch scheint, dem sei erstens ein Text von David Bauer ans Herz gelegt, der im Schweizer Journalist und auf seiner Webseite ein Ende des Journalisten-Gejammers fordert und zweitens das kleidsame T-Shirt zum Bildblog. Allein schon deswegen.

Nachtrag: Es kommt noch besser. Auf CNN.com kann man jetzt auch T-Shirts mit aktuellen Schlagzeilen kaufen. Gerade zum Beispiel "176-lb beauty squashes stereotypes" ...

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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