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02.04.10Leser-Kommentare

iPad: Warum das Apple Tablet die digitale Welt entzückt

Der iPad-Hype polarisiert. Doch es gibt handfeste Gründe, die für das Apple Tablet sprechen.

Für viele Fans des digitalen Lebensstils dürfte der anstehende Verkaufsstart des iPad in den kommenden Tagen ein dominierendes Gesprächsthema werden. Die ein oder andere intensive Diskussion rund um den polarisierenden iPad-Hype, um Apple sowie um Tablet PCs im Allgemeinen bleibt da garantiert nicht aus.

Ich hatte bereits einige Gelegenheiten, mit Freunden, Bekannte und Kollegen über Apples neues Technik-Spielzeug zu sprechen. Und bin immer wieder verwundert, wie schwer es für manche Menschen ist, eingefahrene Muster in ihrer Mediennutzung gedanklich beiseitige zu legen und sich in neue, für sie unbekannte Anwendungszenarien hineinzuversetzen.

Das iPad ist ein riesiger iPod Touch. Oder aber ein riesiges iPhone ohne Mobilfunkkomponente. Allein diese Aussage ist mir schon mehrmals in Gesprächen als Argument gegen einen iPad-Kauf begegnet. Was seltsam ist, denn genau hier liegt für mich der entscheidende Vorteil des Apple Tablets: Ich kann damit all die Dinge machen, die bereits mit dem iPhone möglich waren, sowie zahlreiche weitere, auf die ich bisher aufgrund der geringen Maße des iPhone bzw. iPod Touch verzichten musste.

 

Es ist die Kombination der Benutzerfreundlichkeit des iPhone mit der Bildschirmgröße eines herkömmlichen Notebooks, die mich mit dem Kauf eines iPad liebäugeln lässt.

Wie oft mache ich es mir nicht auf dem Sofa oder im Bett bequem, surfe mit meinem iPhone, lese Nachrichten oder schaue mir Videos an? Jedes Mal wünsche ich mir einen größeren Bildschirm. Nimmt dieses Bedürfnis überhand, bewege ich mich zu meinem Schreibtisch, entferne alle Kabel von meinem Notebook, nehme es mit, schalte es an und warte 30 Sekunden oder länger, bis es hochgefahren ist. Während ich dann einen YouTube-Clip oder ein anderes Programm anschaue, wird das auf meinen Knien liegende Gerät immer wärmer und erfordert gelegentliches Justieren des Bildschirms - besonders dann, wenn zwei Personen gemeinsam etwas sehen wollen.

Es sind ganz alltägliche Szenarien wie dieses, in denen mir das iPad gelegen kommen wird. Es reicht ein Klick auf den Home-Button und die Wahl der gewünschten Applikation und man ist "drin". Und auch wenn ich selbst noch kein iPad in der Hand hatte, so deutet in punkto Handlichkeit alles auf eine Überlegenheit des Apple Tablets gegenüber normalgroßen Laptops hin.

Ich sehe das iPad als sinnvolle Ergänzung der heimischen Digitalausrüstung, weil es mir eine äußerst unbeschwerte, bequeme Mediennutzung ermöglicht. Es würde wahrscheinlich niemals komplett die Rolle meines Notebooks übernehmen, aber das soll es auch gar nicht. Stattdessen wird es in den Situationen zum Einsatz kommen, in denen ein tragbarer, mit einer physischen Tastatur versehener Rechner bisher nur aufgrund des Mangels an besseren Alternativen einspringen musste.

Verfolgt man Debatten um den Sinn oder Unsinn des iPad, wird meines Erachtens nach häufig unnötig verkompliziert. Die fehlende Unterstützung für Flash wird ebenso moniert wie die Abwesenheit einer Kamera oder die zunehmenden Attacken Apples auf das freie Internet. All das sind sicherlich Punkte, die hinterfragt werden müssen. Aber sie ändern nichts daran, dass das iPad in bestimmten Situationen deutlich bessere Dienste leisten wird als alle bisher dafür eingesetzten Geräte. Als Konsument entscheide ich mich für Produkte, die mir diesen Mehrwert liefern.

Was letztlich auch die Frage beantwortet, warum sich plötzlich alles um das iPad dreht, wo doch auch andere Hersteller Touchscreen Tablets auf den Markt gebracht haben bzw. dies planen - inklusive dem deutschen WePad:

Als zufriedener iPhone-Besitzer - von denen es viele Millionen gibt - weiß ich ganz genau, was mich mit dem iPad erwartet. Und ich kann vorab sehr genau beurteilen, welchen Mehrwert mir der Apple-Neuling bringen wird. Zudem kann ich mir sicher sein, dass von Beginn an mehr als 150.000 Applikationen verfügbar sein werden - zwar größtenteils, ohne vom iPhone-Format auf das des iPad angepasst worden zu sein, aber dennoch - all dies ist wie eine Garantie, keine unschönen Überraschungen erleben zu müssen und sofort die Produktvorteile des iPad ausnutzen zu können.

Das einzige, was Apple-CEO Steve Jobs jetzt noch in die Parade fahren könnte, wäre abgesehen von schlagartig auftretenden Produktmängeln die konkrete Ankündigung eines Google Tablets auf Android-Basis mit sofortigem, globalem Verkaufsstart. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist gering.

Lesenswerte Artikel zum iPad

(Foto: Flickr/Rego, CC-Lizenz)

Kommentare

  • Discos.de

    02.04.10 (14:20:07)

    Klasse, endlich mal vernünftig erklärt ohne Apple-Fan-Brille oder Anti-Apple-Einstellung.

  • Joachim Losehand

    02.04.10 (14:44:16)

    Probleme macht den Gegnern oder Zweiflern wohl nicht das "Pad" oder das "Phone", sondern das "i" davor. Die tapfere neue iWorld, der abgezäunte und kontrollierte iGarden ist ist es, der einige nicht zum Käufer sondern zum Kritiker werden läßt. Wäre das iPad ein vollwertiger, technisch erweiterbarer und offener Computer anstelle eines consumer-electronic-Dingsbums für "content", würde es weit weniger Diskussionen darum geben. Im Vergleich bleibt das iPad nunmal hinter den Möglichkeiten eines Tablet-Computers deutlich zurück, das ist es auch, was als störend empfunden wird. Wie bei allen Produkten müssen die Konsumenten und Nutzer ihre individuellen Bedürfnisse damit befriedigt sehen; keine Frage, daß das iPad vorhandene individuelle Ansprüche und Bedürfnisse exzellent befriedigen wird. Aber eben nicht alle und nicht die von allen.

  • Martin Weigert

    02.04.10 (14:49:46)

    keine Frage, daß das iPad vorhandene individuelle Ansprüche und Bedürfnisse exzellent befriedigen wird. Aber eben nicht alle und die von allen. Wohl war. Die Frage ist aber, ob man das überhaupt jemals von einem Produkt erwarten kann. Ich denke, nein. Zumal das Bedürfnis nach einfacher Anwendbarkeit wohl kaum zu befriedigen ist, wenn gleichzeitig auf die vielen individuellen Bedürfnisse/Ansprüche einzelner Nutzer Rücksicht genommen wird. Etwas überspitzt dargestellt: Entweder offen und kompliziert/komplex oder geschlossen und einfach. Es gibt sicher auch irgendwas dazwischen, aber die Frage ist, ob solche Kompromisse am Ende sinnvoll sind.

  • recipient

    02.04.10 (16:36:11)

    Ein Tablet ist per Definition kein „vollwertiger, technisch erweiterbarer und offener Computer“, sondern eine völlig neue Gerätekategorie. Und ich kenne (leider) kein anderes Produkt, das die „Möglichkeiten eines Tablet-Computers“ auch nur annähernd so weit erschließt wie das iPad. Das ist keine Frage der Hardware, sondern der Software. Wer Thunderbird und Open Office auf einem Tablet laufen lassen will, der hat die Idee wohl noch nicht ganz verstanden. Allen, die mit ihrem Tablet genauso herumfrickeln wollen wie mit ihrem Desktop-PC sei beispielsweise das WePad empfohlen.

  • Tom

    02.04.10 (17:14:44)

    Es ist wie beim iPhone. Viele nörgeln rum ohne es zu nutzen. Ohne zu merken, wie einfach es die Dinge macht. Eben einfacher, als andere Geräte davor. Das iPhone wurde zum Maßstab einer Gerätegeneration. Das iPad wird es ebenso. Ein Gerät zum Benutzen und nicht, um über die Technik nachzudenken.

  • Joachim Losehand

    02.04.10 (18:00:30)

    Als reflektierender Konsument stellt man sich zu einem Produkt Fragen wie “Brauch’ ich das, was X kann?” oder “Kann X das, was ich brauche?” – und schließlich, da es ja tatsächlich “das ideale Ding” nicht gibt: “Überwiegen für mich die Vorteile von X – oder die Nachteile?” Und anhand dieser und anderer Leitfragen muß dann jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Produkt erwirbt oder nicht. Bei Apple ist von Anfang an auch immer auch ein Quentchen Ideologie dabei, oder eben (wie auch bei MS) eine Firmen-Philosophie, der man gewogen ist oder eben nicht, ganz unabhängig von der Leistungsfähigkeit der Produkte. Hinzukommt: Das iPad ist ja nicht allein eine neue Gerätekategorie, sondern ein neues Konzept für den Konsum digitaler Medien (iBooks und Medien-Apps) – und das iPad ist das paßgenaue Gerät dazu. [Weil die Verleger so viel Hoffnung darauf setzen, nur am Rande: Immerhin 14% aller Smartphones sind ein iPhone, das sind rd. 3,7% aller Mobiltelefone. Die mediale Aufmerksamkeit dürfte jedoch diesen Marktanteil nicht abbilden.]

  • LexX Noel

    02.04.10 (18:46:09)

    iPad, iGarden, i-Eingeschränkt, wenn ich das schon wieder lese. Wenn ich mir die Menschliche Natur mal anschaue, im Detail dann stelle ich immer wieder fest das zwar viele Menschen immer gegen Einschränkungen sind, aber letztendlich fast all darauf stehen. Ein bisschen mehr Komfort hier und ein bisschen mehr Einfachheit in form von Bequemlichkeit dort. Dafür verzichten sehr viele Menschen, auf die Ein oder Andere Freiheit und verdrängen darüber hinaus auch gerne, das Sie eben darauf verzichten.

  • Tom

    02.04.10 (19:19:04)

    Tablets gab es schon vor dem iPad, so wie es bis 2007 Smartphones vor dem iPhone gab. Auch das Konzept für den Konsum ist nicht neu, sondern Jahre alt (siehe Kindle & Co.) Nun scheint es einen besseren Ansatz zu geben. Frühere Versuche führten aus vielfältigen Gründen ins Nichts. Die Zeit ist reif für ein Produkt, welches endlich einfachste Bedienung, solide und gute Technik mit vielfältigen Inhalten verknüpft, nicht zuletzt durch die von Apple geschaffene Infrastruktur bzw. "App-Kultur". Andere Anbieter werden nachziehen und versuchen, sich Anteile vom Kuchen abzuschneiden. Dies macht es spannend und letztendlich vorteilhaft für die Nutzer. Ich frage mich nur, warum andere nicht vorher ein solches Produkt entwickeln, da die Probleme doch auf der Hand lagen, die einen Erfolg der bisherigen Lösungen verhinderten. Und nur ganz am Rande: Der Anteil am Gesamtsmartphonemarkt (Anzahl der abgesetzten Geräte) ist für die Verleger, Contentanbieter oder Markeninhaber sekundär. Die Frage ist, mit welchen Geräten werden die relevanten Inhalte konsumiert bzw. Apps genutzt? Über welches Gerät wird mobil gesurft? Marktanteile des iPhones von über 90% bei diesen Punkten sprechen für sich.

  • Gunther

    02.04.10 (22:34:58)

    Es mag schon stimmen, dass das iPad in bestimmten Situation sinnvoll eingesetzt werden kann. Doch andererseits stelle ich immer wieder etwas sprachlos fest, wie sehr doch tatsächlich ein Hype um das Gerät gemacht wird. Man kann Videos anschauen, surfen und Apps nutzen. Okay. Nett. Man kann sich also auf seinem Sofa hinflätzen und muss nicht vorm Tisch sitzen oder ein schwereres Notebook nehmen. Okay. Nett. Es ist also, wie auch hier gesagt, ein übergroßes iPhones. Okay. Ist nett. Und ne gute Idee. Aber rechtfertigt ein übergroßes iPhone wirklich diesen unglaublichen Hype? Es ist wirklich weniger das Gerät, das mich stört, die Idee gibt es wirklich schon lange, ist also nichts überraschendes. Was mich wirklich in erstaunen versetzt, ist dieses teilweise unreflektierte hochjubeln von nahezu allen Seiten. Ich warte - übersptzt formuliert - ja wirklich nur noch da drauf, dass irgendeiner mal schreibt: "heh, Apple setzt zwar Kindersklaven in China ein, aber seine Geräte bieten Mehrwert". Als Kunde mag das ja noch bis zu einem gewissen Grad okay sein, aber bei Journalisten (und sehr eingeschränkt bekannten Bloggern) hört bei mir halt der Spaß auf. Und vor allem dann, wenn ein simpler Einkauf eines iPad zu einem Medienereignis hochstylisiert wird, als ob gleich Jesus Christus mit dem Buddha vom Himmel schweben wird. Oder wenn - wie bei der Erstvorstellung des iPads geschehen - das bei manchen Online-Portalen bekannter Verlage nicht im Ressort Computer auftaucht, sondern als Hauptmeldung des Tages. Und das obowohl kurz davor die Erdbeben-Katastrophe geschehen ist. Im Ernst: in solchen Momenten habe ich wirklich das Gefühl, dass doch irgendetwas massiv aus dem Ruder gelaufen ist und läuft. Das kann doch nicht normal sein... Jepp, Apple macht hübsch aussehende Produkte aus schon bekannten Ansätzen. Die machen das echt gut. Aber es gibt halt auch mehr als nur das iPad. Sowohl im Leben als auch in der Technik. Auch andere Firmen haben Ideen die auch funzen. Der Kommentar von recipient oben ist so ein Beispiel, dass scheinbar ständig angenommen wird, dass nur Apple-Hardware/Software funktioniert. Nur zur Info: die Zeiten bei denen jemand am PC rumfrickeln musste sind schon lange vorbei. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das wePad seinen Dienst genauso verrichten wird wie das iPad. Und die Specs sehen schon um einiges besser aus. Insofern ist es doch an sich schon beeindruckend, wenn in diesem Marktsegment Apple - wenn alles gut läuft - quasi von Anfang an Konkurrenz hat, auch wenn die anderen beim Image nicht annähernd rankommen. Eine ähnliche Situation wie beim iPhone wird also vermutlich nicht kommen. Siehe zum Beispiel auf der Cebit (?), auf der einige Hersteller ihre Tablet-PC's bereits vorgestellt haben. Aber anscheinend hat das keinen so wirklich interessiert. Nur, die haben teilweise echt geniale Ideen gehabt, wie zum Beispiel Lenovo. Die haben ein Notebook gebastelt, bei dem man das Display abnehmen kann und so schuppdiwupp ein Tablet in der Hand hält. Angedockt werden beide Prozessoren für Rechenaufgaben verwendet. Das Ding vereint somit das Beste aus beiden Welten. Persönlich empfinde diese Idee deutlich innovativer als das iPad. Aber wie gesagt scheint das niemanden interessiert zu haben. Es ist schon eine bemerkenswerte Diskrepanz, die sich oft auftut, in erschreckender Weise gerade bei den Journalisten. Ersetzt doch mal Produktnamen und Firmennamen von Apple durch beliebige andere Hersteller und deren Produkte (für echte Flamewars natürlich Microsoft) und lest die ganzen Artikel noch einmal durch. Würdet ihr diese genauso für Okay oder gut halten? In vielen Fällen bezweifle ich das. Aber vielleicht liege ich da auch mal so richtig falsch. Naja...

  • Ranjit

    02.04.10 (23:17:57)

    Das iPad ist ein enormer Rückschritt. Ein Geraät, dass in die Laptop- und Smartbookkategorie einbricht, aber völlig von einem einzigen Konzern beherrscht wird. Wäre Apples Geschäftsmodell in den Anfängen der PCs angewendet worden, anstatt die Idee offener Platformen, dann gäbe es heute weder das Internet noch einen Großteil der Programme die wir heute nutzen. Wer sich dazu entscheidet das iPad trotzdem zu benutzen: bitteschön. Ich achte auch nicht bei jedem Produkt darauf ob Kinderarbeit beteiligt war oder Gorrilas ihren Lebensraum lassen mussten. Nur wer einerseits die tolle neue Web 2.0 Welt besingt und andererseits ein iPad nutzt sollte sich klar sein, dass er nach Apples willen nur noch TV 2.0 bekommt. Und wenn ich daran denke, dass das iPad auch in Bildungseinrichtungen (zum Teil zwingend) zum Einsatz kommen soll, wird mir schlecht. Kinder und Jugendliche mit geschlossenen Systemen zu sozialisieren ist unverantwortlich.

  • recipient

    02.04.10 (23:20:53)

    Du schiebst mir eine Aussage unter, die ich so gar nicht getroffen habe. Ich habe keineswegs behauptet, dass prinzipiell nur Hard- und Software von Apple funktionieren. Ich befasse mich allerdings schon länger mit dem Thema Tablet und habe festgestellt, dass Apple de facto das bisher einzige stimmige Paket aus Hard- und Software hat. Dafür gibt es im Grunde sogar eine ganz sachliche Erklärung jenseits von Hype und Ideologie: Im Gegensatz zu Lenovo, Asus, HP, Sony, Dell und so weiter liegen bei Apple Hard- UND Software-Entwicklung in EINER Hand. Lenovo bspw. kann durchaus innovative Hardware herstellen, ist aber darauf angewiesen, dass andere für die passende Software sorgen und das Produkt damit relevant machen. Über solche Zusammenhänge sollte man einfach mal nachdenken, bevor man sich über den angeblichen Hype beklagt, obwohl Apple doch höchstens „nette“ Produkte herstellt. Der praktische Nutzwert eines Tablets liegt in der Kombination aus Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware. Zeig mir ein Produkt, bei dem diese Komponenten ähnlich optimal aufeinander abgestimmt sind wie beim iPad, und ich werde es ernsthaft als Ersatz für mein Windows-Netbook in Erwägung ziehen.

  • Martin Weigert

    03.04.10 (00:06:03)

    @ Gunther Medien machen Inhalte, die Leser anziehen. Und das Interesse rund um das iPad ist nunmal groß. Insofern machen Journalisten und Blogger hier ganz einfach ihren Job ;) Was das Beispiel Lenovo betrifft: Es reicht eben nicht, einfach nur ein Produkt anzubieten und dann darauf zu hoffen, dass ein Hype darum entsteht. Oder - selbst wenn es reichen würde - dann hat es im Fall Lenovo nicht geklappt.

  • Martin Weigert

    03.04.10 (00:12:22)

    Über den iPad-Browser kann jeder Nutzer auf das gesamte offene Internet zugreifen. Siehe auch der Artikel von Markus Breuer. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob hier wirklich ein so großer Grund zur Sorge besteht... Zum letzten Punkt: Ich denke nicht, dass Kinder bleibende Schäden davon tragen, wenn sie in der Schule mit einem geschlossenen System arbeiten. Einige von ihnen wird es eher dazu animieren, geschlossene Systeme zu knacken.

  • Wolf

    03.04.10 (00:32:08)

    Wer sich dazu entscheidet das iPad trotzdem zu benutzen: bitteschön. Danke, sehr gnädig.

  • Valle

    03.04.10 (14:06:58)

    Ich denke das iPad wird sich (vergleichsweise) gut verkaufen, aber nicht so einen Hype auslösen, wie das iPhone es mal vorgemacht hatte. Wenn ich Martin richtig verstehe, würde er sich so ein Gerät kaufen, um auf der Couch YouTube-Clips zu schauen und Nachrichten zu lesen. :) Also für die eher banalen Dinge des Alltags mit Couch-Bezug. Das wäre mir zu wenig, um mir so ein Gerät zu kaufen. Auch die Tatsache, dass es keine ordentliche Tastatur hat, hieße für mich, dass ich mein Notebook trotzdem weiter betreiben müsste. Bei Business-Szenarien, sehe ich auch kaum Potential für Arbeitserleichterungen. Und mal ehrlich, die 150000 Apps sind nur als Zahl imposant. Bis auf 30 - 40 bekannte Apps, kann man den Rest, getrost außer Acht lassen. Und bin immer wieder verwundert, wie schwer es für manche Menschen ist, eingefahrene Muster in ihrer Mediennutzung gedanklich beiseitige zu legen und sich in neue, für sie unbekannte Anwendungszenarien hineinzuversetzen. Das klingt so, als müsse der Konsument an sich arbeiten, um iPad-kompatibel zu sein. :) Sollte eigentlich umgekehrt sein...sonst gibts keinen Hype...

  • Valle

    03.04.10 (17:00:57)

    Apropo... Oder aber ein riesiges iPhone ohne Mobilfunkkomponente. Das iPad 3G hat selbstverständlich eine Mobilfunkkomponente. Nur telefonieren kannst du mit dem iPad nicht. Wäre auch etwas unhandlich...

  • Manuel

    04.04.10 (21:30:11)

    Martin: Ich habe das Gefühl dass viele Journalisten bei Apple-Themen nicht nur ihren Job machen. Einerseits habe ich mal bei einem IT-Dienstleister gearbeitet, der unter anderem Redaktionen und Druckereien als Kunden hatte. Dort lernte ich viele Leute kennen, die extreme Apple-Fans waren. Das ist ihr gutes Recht, aber es nimmt ihnen die Objektivität bei solchen Themen. Als das Nexus One erschienen ist wurde es von einigen Tageszeitungen schlecht geschrieben, zum Teil mit abstrusen Argumenten. Dort hatte ich den Verdacht man wolle keine Verbreitung von Android, weil man gerade eben für viel Geld die iPhone-App entwickelt hat. Mir kann es egal sein, ich kann mich am N1 erfreuen auch wenn in der Zeitung steht es sei kein gutes Gerät. ;-)

  • Jay

    06.04.10 (14:52:34)

    Ich bin ein großer Apple-Fan... dennoch finde ich, dass der Artikel kaum journalistischen Ansprüchen genügt. Eine objektive differenzierte Betrachtung fehlt vollkommen. Ich finde das iPad super, aber dennoch kann man doch auch mal etwas Kritisches schreiben, oder!? Wirkt sonst etwas unglaubwürdig...

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