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01.10.14Leser-Kommentar

Internetwirtschaft: Deutschland braucht Megafunds mit rein deutschem Fokus

Die Internetwirtschaft Deutschlands und Europas muss sich gegen die kraftvollen, milliardenschweren Akteure des Silicon Valley sowie gegen die wachsenden Giganten aus Fernost behaupten. Ohne umfangreiche VC-Funds, die sich ausschließlich auf den hiesigen Markt konzentrieren, wird dies schwer.

Thomas Grota ist Investment Director bei T-Venture, dem Venture Capital Arm der Deutschen Telekom AG. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

In den letzten Wochen haben mich verschiedene Journalisten, Gründer und Investoren gefragt, welcher eine Aspekt sich meiner Meinung nach ändern müsste, damit es in der deutschen Internetwirtschaft mehr Gewinner geben könnte als heute.

Meine Antwort war zwar simpel, jedoch hat sie bei manchen für Verwunderung gesorgt: Deutschland braucht Megafunds, die einen reinen Fokus auf Deutschland haben.

Der Investmentschwerpunkt könnte auch auf weiteren europäischen Ländern liegen, jedoch müssten dann noch viel größere Kapitalmengen für diese Gesamtzahl an Ländern zur Verfügung stehen. Das Modell lässt sich entsprechend mit genügend Kapital auf ganz Europa ausweiten. Was in einem Land funktioniert, wird auch für ganz Europa gelten. Es liegt also kein nationaler Hintergedanke in dieser Schlussfolgerung. Dekliniert man dieses Modell erst einmal für die stärkste Wirtschaftsnation in Europa durch, kann man es im Anschluss auf die anderen Ländern ausdehnen. Der einzige limitierende Faktor bleibt die verfügbare Kapitalmenge. 

Die Zahl der Multi-Stage-Funds in Europa, die auch Frühphasen-Runden durchführen (blau) hat zugenommen, die der ausschließlich auf Frühphasen fokussierten Funds (grün) ist aber deutlich stärker gewachsen. Quelle und Quelle.

Wenn man die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen VC-Märkten in den USA, Asien und Europa analysiert, kann man einen Trend ableiten und diesen in die Zukunft fortschreiben. Aus der Prognose für Europa lassen sich dann entsprechende Ergebnisse gewinnen, die es erlauben, Maßnahmen für eine alternative Entwicklung aus heutiger Sicht zu erarbeiten.

Europa: Die größten Fonds sind nicht annähernd groß genug

In den letzten 36 Monaten wurden in Europa einige VC-Fonds verwirklicht: Holtzbrinck Ventures (145 Millionen Euro), Earlybird (2x 150 Millionen Euro), Samwers EFF (150 Millionen Euro) neben den etablierten High-Tech Gründerfonds (ca. 500 Millionen Euro) und T-Venture (450 Millionen Euro). Dazu gibt es die öffentlichen Fonds mit der Bedingung, dass sie nur die Investmentbeträge der private VCs spiegeln können: IBB (150 Millionen Euro in 2013) für Berlin, BayBG für Bayern, L Bank für Baden-Württemberg, NRW Bank (60 Millionen Euro) für NRW, um nur einige zu nennen. Im Vergleich dazu hat Google Venture mal eben kurz einen Europa Fund (250 Millionen Dollar) aufgelegt, am Wochenende wurde Simon Levnes Maverik Fonds (150 Millionen Dollar) bekannt gegeben. Accel, Index und Balderton haben ebenfalls Fonds zwischen 150 Millionen Euro und einer Milliarde Euro verkündet. Im Vergleich zu den deutschen Protagonisten sind diese Fonds also vergleichbar größer, oder anders ausgedrückt: Der kleinste ausländische Fonds ist in der gleichen Größenordnung wie die größten Fonds in Deutschland.

Gleichzeitig sieht man, wie “Family Offices”, unter anderem Aldi (ca. 30 Millionen Euro), Dröge (50 Millionen Euro) das Volumen der mittleren deutschen VC Funds wie Capnamics (ca. 40 Millionen Euro) sehr leicht erreichen können. Wenn man nun die Zahlen mit Transaktionen in den USA vergleicht, ergibt sich ein noch erschreckenderes Bild. Dort sammeln Firmen  wie Dropbox 250 Millionen Dollar relativ unkompliziert in vier Wochen ein. Die jüngsten Finanzierungsrunden bei Appnexus (100 Millionen Dollar), Lookout (150 Millionen Dollar) und Box.net (200 Millionen Dollar) landeten in ähnlichen Dimensionen.

Es bleibt also festzustellen, dass in den USA Firmen in D- und E-Finanzierungsrunden schneller und einfacher Kapital einwerben können als in Deutschland einzelne VC-Fonds, die damit dann während eines Zeitraumes von drei bis vier Jahren Erstinvestments tätigen und genügend Finanzmittel für Folgeinvestments zurückhalten müssen. Um die Illusion eines kapitalträchtigen deutschen VC-Marktes völlig zu zerstören, sei erwähnt, dass ein Peter Thiel, ein Marc Zuckerberg und ein Jack Ma alleine mehr Kapital zur Verfügung stellen können als die grössten Player im amerikanischen VC-Markt zusammen. Dies sieht man auch am Beispiel von Elon Musk, der seine Unternehmen Tesla und SpaceX mit eigenen Mitteln fast im Alleingang durchfinanziert hat. In jedem anderen Umfeld würde man von einem Kampf mit ungleichen Waffen sprechen. Wir sollten uns dies ebenfalls eingestehen.

Milliarden-Börsengänge und ein Perpetuum Mobile 

Börsengänge wie die von Alibaba oder Facebook haben gezeigt, wohin eine kapitalintensive Investmentstrategie führen kann. Eine derartige Entwicklung zeigt zudem, dass sich während dieses Prozesses ein "Sich-selbst-finanzierendes" Ökosystem entwickeln kann. Die Börsengänge verdeutlichen, wie hier bereits profitablen Unternehmen weitere Gelder zugeführt werden und das parallel einige hundert Millionäre im Mitarbeiterstamm geschaffen werden, die sich eigenen Gründungen beziehungsweise Investments zuwenden. Jeder Börsengang legt somit den Grundstein für weitere Innovationsschübe in diesem Ökosystem. Die Position des Ökosystems wird also mit jedem neuen erfolgreichen Börsengang überproportional verbessert. Es entsteht ein für den Finanzmarkt einzigartiges Perpetuum Mobile. Neben dem Silicon Valley gibt es aktuell in Asien und insbesondere in China eine ähnliche Entwicklung.

Global

Europa ist maximal Innovationslieferant für Giganten in den USA und China 

Wenn man die Liste der Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung betrachtet, war Alibaba der aktuellste, aber bestimmt nicht letzte Gipfelstürmer. Das oft angeführte Beispiel Yahoo, dessen Beteiligung an Alibaba mittlerweile den überwiegenden Teil der Bewertung der Yahoo-Aktie ausmacht, zeigt diese Entwicklung auch im Vergleich zu den USA. Mit Unternehmen wie Tencent, Xiamo und anderen entsteht hier eine ähnlich kapitalstarke Macht, die das Potential zu einem treibenden Motor für die weltweite Technologieentwicklung aufzeigt. Vorteil gegenüber den Valley hat in China der immer noch vergleichsweise geringe Kostenfaktor für die Arbeitskraft, der insbesondere im Hardwarebereich entscheidend ist. Trends wie Smart Home und Wearables zeigen auf, wo das geographische Zentrum der Entwicklung von auf Hardware bezogener Startups liegen wird. Wenn sich das chinesische Ökosystem analog zum Umfeld im Valley entwickelt, bleibt abzuwarten, wie sich Apple, Amazon und Google gegen Xiamo, Alibaba und Tencent behaupten können. Die Ressourcen von Foxconn und ähnlichen Hardwarefabriken sind beschränkt und werden durch Erfolg der Absatzmärkte priorisiert. Hier könnten die asiatischen Anbieter kurzfristig ein potenter Konkurrent um diese Produktionsressourcen werden. Aufgrund des niedrigeren Lohnniveaus wird es fast unmöglich, eine konkurrierende Produktionsumgebung an anderer Stelle aufzubauen. In all diesen Überlegungen spielt Europa keine führende Rolle. Knowhow in Produktion, Softwareentwicklung und Hochtechnologie, das den Standort Europa jahrzehntelang einzigartig machte, verliert an Gewicht. Die anderen Regionen haben den Vorsprung seit langen aufgeholt. Darüber hinaus dringen nun amerikanische und asiatische Unternehmen in Kernbereiche der europäischen Technologieentwicklung vor. Nicht nur durch Übernahmen im Hardwarebereich, wie Nokia, sondern auch durch Akquisitionen im Softwarebereich, wie Skype, verliert Europa als Standort eine Führungsposition. Europäische Unternehmen werden zu Innovationslieferanten für amerikanische und asiatische Weltkonzerne. Diese Evolution erscheint bedenklich, wenn man sich die historische Bedeutung Europas in Erinnerung ruft. Dass hiesige Automobilhersteller Google und Apple die Steuerungselemente im Cockpit übernehmen lassen, passt ebenfalls zu der Entwicklung. Was aus heutiger Sicht im Sinne des Kunden logisch erscheint, führt langfristig zu einem Verlust einer weiteren Kernkompetenz europäischer Unternehmen. Es bleibt die Frage zu beantworten, welche Rolle Europa in dieser Welt der Technologie einnehmen möchte. Keine klare Strategie präsentieren zu können, führt zu einer untergeordneten Rolle in einem Zweikampf zwischen Ost und West über die europäischen Köpfe hinweg.

Sicherung der europäischen “Unicorns” als Startpunkt einer neuen Strategie

Es steht außer Zweifel, dass es europäische Unternehmen gibt - Spotify, Klarna, TransferWise, u.a. - die sich mit vielversprechenden Marktpositionen etabliert haben. Weiterhin haben einige Exits europäischer Unternehmen gezeigt, welche Werte hier geschaffen werden können: Supercell (ging für drei Milliarden Dollar an Softbank), GrabCAD (ging für 100 Millionen Dollar in Cash an Stratasys). Aber auch diese Beispiele zeigen, dass die erfolgreichen Unternehmen durch die Akquisition in eines der beiden Ökosysteme in Ost oder West übergehen. Die einzigen positiven Beispiele für Unternehmen, die trotz ihres grossen globalen Erfolges in Europa unabhängig bleiben, sind Zalando und Rocket Internet. Inwieweit andere europäische Unternehmen nach dem IPO nachhaltig erfolgreich sein können, bleibt zu beweisen. Die nicht so ideale Entwicklung von King.com kann hierfür bislang nicht als Beweis herangezogen werden.

Was das Modell der oft kritisierten Gebrüder Samwer aufzeigt, ist vielleicht das, was die Führungsrolle Europas in der Zukunft ausmachen wird: die Execution Excellence. Die Entwicklung von Software und Hardware hat ihren Focus verschoben. Es muss nicht nur funktionieren – es muß einfach bedienbar und funktional sein. Mancher mag sich ein Smartphone vorstellen, dass von einem deutsche Ingenieur entwickelt worden wäre – es sähe sicherlich anders aus als ein iPhone. Diese Führungsrolle hat uns das Valley abgenommen und es wird diese Rolle auf absehbare Zeit nicht abgeben. Die Produktionsvorreiterrolle liegt in der heutigen Zeit in Asien – sowohl beim Preis als auch beim Volumen ist die Vorreiterschaft dieser Region in diesem Bereich nicht mehr einzuholen. Woran es jedoch folglich diesen beiden Regionen aufgrund ihrer eigenen Führungsrollen mangelt, ist die Execution Excellence.

Wenn man kostengünstige Arbeitskraft in grossen Mengen zur Verfügung hat, dann entwickelt man keine hochgezüchtete Effizienz. Gleiches gilt für das westliche Ökosystem in den USA, das aufgrund der Führungsrolle in Kapital und Plattformen keine Effizienz benötigt. Die große Menge an Suchanfrage und der Verkauf von Keywords fordert von Google keinen hohen Bedarf an Effizienz in diesen Kernbereichen. Hier kann Europa aufgrund des traditionell etablierten Effizienzverständnisses insbesondere In Deutschland eine Führungsposition ausbauen. Um diesen Vorteil jedoch auszuspielen, benötigt man eine extrem große Menge an Kapital. Was zunächst paradox klingt, verdeutlich sich in der Erkenntnis, dass Excellence eine Verbesserung einer Marge darstellt. Ein in sich unprofitables Geschäftsmodell wird man nicht durch bessere Effizienz zum Breakeven führen können. Jedoch kann man ein niedrigmargiges Geschäftsmodell durch Effizienz zu einem höhermargigen Geschäft entwickeln. Um diese relativ kleine Margenverbesserung in absoluten Beträgen ausreichend zu monetarisieren, benötigt man aber eine große Menge an Kapital. Erst aus einer großen Geldmenge wird durch effiziente Margensteigerung ein hoher absoluter Betrag.

Um dieses Modell zu finanzieren und dabei unabhängig von externer – außereuropäischer – Kapitalzufuhr agieren zu können, müssen diese Kapitalmengen in Europa aufgebracht werden. Aktuell ist für eine solche Aufgabe kein Player zu identifizieren. Es bleibt abzuwarten aus welchem Umfeld – Politik, Wirtschaft, europäische Finanzinstitutionen – sich ein solcher Player entwickeln kann. Die entscheidende Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer solchen Überlegung entsteht nicht aus einem positiven Business Case sondern aus den Opportunitätskosten, die entstehen, wenn man diesen Weg eben nicht realisiert. Die Folgen eines Stillstandes sind schon heute unverkennbar, wie wir tagtäglich erkennen können. In diesem Umfeld hat Deutschland die beste Ausgangsposition, um einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Es ist zu erwarten, dass die anderen Länder in Europa dem deutschen Weg folgen werden, sobald sie wirtschaftlich aus eigener Kraft dazu in der Lage sind. Die Vorreiterrolle in der Europäischen Region werden dabei die Nordländer spielen: Schweden, Finnland, die baltischen Länder und Deutschland. Die beste Karten, zu folgen, haben dann die wiedererstarkenden südeuropäischen Länder Portugal und Griechenland sowie die kleineren osteuropäischen Länder Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Lean Startup und finanzielle Flexibilität sind Basis für den Erfolg in der Zukunft

Seit einigen Monaten warnen wir unsere Portfolio-Unternehmen vor hohen Burnrates. Lange waren wir hier verschrien als einer der risikofeindlichen deutschen Investoren. Wir sollten uns doch das Silicon Valley ansehen und welche hohen Burnrates dort von den Investoren in den Startup-Unternehmen zugelassen werden, hieß es oft. Was unter dem Hashtag #bigbang unter anderen diskutiert wird, hat nun auch Unterstützung aus dem Valley von drei namhaften Investoren gefunden. Hohe Investitionen sind weiter für den Aufbau erfolgreicher Unternehmen essentiell, aber es bleibt auch wichtig, dabei diese Investitionen in den kritischen Unternehmensteilen zu tätigen. Die Unsitte des Hit & Run im Hiring der Angestellten - kurzzeitiges Engagement bei einem Unternehmen, um dann dem Ruf des nächsthöheren Angebotes zu folgen - schadet beiden Seiten. Gleichzeitig werden die Unternehmen kritischer bei Einstellungen und dem Transfer von neuen Mitarbeitern an den eigenen Firmenstandort. In einem hochkompetitiven Umfeld wird der mühsam angeworbene und integrierte Mitarbeiter vom Unternehmen nebenan abgeworben.

Es hat sich eine Klassengesellschaft bei den Unternehmen gebildet. Es gibt die Firmen, welche die Fachkräfte transferieren und integrieren und die, die diese Vorarbeit ausnutzen und die Fachkräfte übernehmen. Der Gegentrend ist hier die Verlagerungen der Unternehmen in weniger kompetitive Umgebungen, was einigen Standorten und Regionen zu gute kommt. Die Investitionen in Bürogebäude, unnötiges Marketing und defokussierendes Ausweiten des Portfolios sind der Auslöser für das Scheitern von Startups. Wenn man sich mehr auf die Expansion des eigenen Unternehmens und Portfolios fokussiert, als auf die bestehenden Kunden und den richtigen Produkt-Market-Fit im Zusammenhang mit hohem Verbrauch der vorhanden Geldmittel, dann ist das Scheitern eines Unternehmens nicht unwahrscheinlich. Auch hier hat Europa und insbesondere Deutschland einen Vorteil: Die deutschen Startups sind es gewohnt, mit überschaubaren Geldmitteln von Investoren auskommen zu müssen. Ihre Sparsamkeit erlaubt es ihnen, auch mit kleineren Investmentsummen lange auszukommen. Allerdings kann man sich auch darauf nicht ausruhen, denn die noch effizienteren Startups sitzen heute in Griechenland, Portugal und Bulgarien. Aber wie in allen Dingen gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Über den Autor:

Thomas GrotaThomas Grota ist Investment Director bei T-Venture, dem Venture Capital Arm der Deutschen Telekom AG. Seit 2009 investiert er in den Bereichen Mobile, Big Data und Mobility für den Telekommunikationskonzern. Aktuell verantwortet er u.a. die Beteiligungen der Telekom in NumberFour, flaregames, Gini sowie beim US Unternehmen Lookout aus San Francisco. In der Vergangenheit begleitete Thomas Grota die Investments in apprupt bis zur Übernahme durch Opera Software, 6Wunderkinder bis zum Exit an Sequoia Capital sowie Swoodoo bis zum Verkauf an den US-Markführer Kayak. Zuletzt veräusserte er die Telekom Beteiligung mytaxi an die Daimler AG. Zuvor war Thomas Grota in verschiedenen Führungspositionen im Telekom-Konzern im In- und Ausland tätig. Als Spezialist für IT und Technologiestrategien startete er seine Karriere als CTO bei der Pironet NDH AG kurz nach deren Gründing 1996 und war massgeblich am Börsengang des Unternehmens 2000 beteiligt. Thomas Grota studierte Physik und Mathematik an der Universität zu Köln.    

Quellen:

Investment Zahlen Europa techcrunch.com/2014/09/20/the-state-of-investments-in-europe-a-review-of-the-last-5-years/

Entwicklung der investement funds in Europa medium.com/@brightsunvc/the-euro-crunch-cometh-f304480597d8

Changing VC Structure  www.bothsidesofthetable.com/2014/07/22/the-changing-structure-of-the-vc-industry/

Earlybird 2014: $100mn venturevillage.eu/earlybird-fund

Earlybird 2013: $200mn / €150mn thenextweb.com/insider/2013/07/31/germanys-earlybird-venture-capital-closes-a-new-200m-fund/

Balderon 2014 $305mn www.balderton.com/news/balderton-capital-raises-3-5m-series-a-venture-fund-to-invest-in-european-technology-start-ups-

Index 2014 €400/$550mn indexventures.com/news-room/blog/our-new-fund-for-building-iconic-businesses

Accel 2014 $1.5bn www.forbes.com/sites/ryanmac/2014/03/19/accel-partners-raises-two-new-funds-totaling-over-1-billion-to-find-the-next-facebook/

Andreesen Horowitz 2014 $1.5bn a16z.com/2014/03/27/andreessen-horowitz-raises-new-fund/

Droege www.gruenderszene.de/allgemein/droege-group-venture-capital-50-millionen

Jack Ma richest man in China: online.wsj.com/articles/alibabas-jack-ma-is-richest-person-in-china-survey-shows-1411459870

Billion Dollar Club WSJ: blogs.wsj.com/cio/2014/06/01/the-billion-dollar-enterprise-startup-club/ , graphics.wsj.com/billion-dollar-club/

Biggest Companies in the world lead by Chineese companies: www.forbes.com/sites/liyanchen/2014/05/07/the-worlds-largest-companies-china-takes-over-the-top-three-spots/

Supercell / Softbank www.reuters.com/article/2013/10/21/net-us-softbank-acquisition-idUSBRE99E0ID20131021

GrabCAD www.delfi.ee/news/en/obama/estonian-founded-grabcad-sold-for-around-100m-to-worlds-leading-3d-printing-company

Andreesen warnt vor zu hoher Burnrate www.businessinsider.com/marc-andreessen-on-startup-burn-rates-worry-2014-9

Bill Gurley warnt Silicon Valley: www.businessinsider.com/bill-gurley-silicon-valley-is-taking-on-too-much-risk-2014-9

Fred Wilson wanrt vor zu hoher Burnrate: avc.com/2014/09/burn-baby-burn/

Reasons why Startups fail www.cbinsights.com/blog/startup-failure-post-mortem/

Kommentare

  • Martin Benhausen

    01.10.14 (14:34:05)

    Sehr geehrter Herr Grota, vielen Dank vorab für für den sehr interessanten Artikel. Meine Frage nun: wie kann ein Startup aus Deutschland (mehrere Teammitglieder, Idee sowie Businessplan steht) Gelder einsammeln? Uns wird in regelmäßigen Abständen mitgeteilt, dass unsere Idee zu "risikoreich" wäre und das wir doch lieber in die USA auswandern sollten. Vielen Dank im Voraus. MFG Benhausen

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