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21.02.12 13:33

, von Martin Weigert

Internetstandort Berlin: Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen

Berlins Internetbranche boomt. Grund genug, um mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit über das künftige Potenzial dieses Wirtschaftszweigs zu sprechen, fand 6Wunderkinder-CEO Christian Reber und bat um einen Termin. Doch aus dem Roten Rathaus kam eine Absage.

 

Foto: klauswowereit.deDer New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg trat schon bei Internet-Branchenevents wie TechCrunch Disrupt auf, erklärte den 16. April 2011 zum "foursquare Day" und hat sich für 2012 zumindest aus Spaß das Ziel gesetzt, programmieren zu lernen. Alles mit dem Bewusstsein, durch symbolische und moralische Unterstützung der lokalen Startup-Szene einen der wichtigsten Wirtschaftszweige der Zukunft zu fördern. Auch Londons Bürgermeisters Boris Johnson ist sich dessen Wertes bewusst und setzt sich dafür ein, die britischen Hauptstadt in einen Leuchtturm der digitalen Wirtschaft zu verwandeln.

Und was macht Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister? Obwohl die hauptstädtische Gründer- und Internetszene floriert wie nie zuvor und verstärkt ausländische Entrepreneure und Investoren anzieht, ist der Sozialdemokrat bisher nicht mit nachhaltig motivierenden Auftritten oder pressewirksamen Engagements zur Förderung des digitalen Sektors Berlins in Erscheinung getreten.

Christian Reber, Gründer und CEO des Berliner Startups 6Wunderkinder, wollte dies ändern und hat in einer E-Mail an Klaus Wowereits persönlichen Referenten Falk Branzke sowie an den Chef der Berliner Senatskanzlei Björn Böhning um einen Termin mit dem Bürgermeister gebeten, um ihm Einblick in die Webbranche der Stadt zu geben. Hier die E-Mail, die Reber per Twitter öffentlich gemacht hat:

Hallo Herr Branzke, hallo Herr Böhning,

unter vielen Berliner Startups und Investoren gibt es aktuell sehr starkes Interesse mit der Berliner Regierung zusammenzuarbeiten um den Standort zu stärken. Wir würden Ihnen und insbesondere Herrn Wowereit gerne einen Einblick in die Branche geben. Mit dabei wären: Gidsy, SoundCloud, Amen, Wooga, Readmill, Moped, totalCommerce, ezeep, Moviepilot, Xyologic, Upcload, 6Wunderkinder und noch einige mehr...

Wir würden uns freuen wenn wir kurzfristig einen Termin finden.

Viele Grüße

Christian Reber

CEO & Founder of 6Wunderkinder

Doch im Roten Rathaus Berlins scheint man an diesem Angebot kein Interesse zu haben. Folgende Antwort erhielt Reber vom Empfang der Senatskanzlei:

vielen Dank für Ihr Schreiben an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, der mich gebeten hat, Ihnen zu antworten.

Leider ist es Herrn Wowereit nicht möglich ein Treffen einzurichten da andere Terminverpflichtungen bestehen.

Er bittet um Ihr Verständnis.

Man kann sich darüber streiten, ob die von Reber erbetene Kurzfristigkeit des Termins notwendig war und vielleicht sogar eine ablehnenden Haltung provoziert hat. Auch fehlte in seiner Anfrage womöglich des Politikers wichtigstes Reizwort "Arbeitsplätze". Dennoch muss man angesichts dieser Reaktion von Wowereit nüchtern konstatieren, dass der Regierende in dem Glauben zu verharren scheint, auf die Digitalwirtschaft nicht angewiesen zu sein. Was angesichts der chronischen Wirtschaftsschwäche der Stadt und der allgemeinen Annahme, Berlin habe das Potenzial, sich zu einem europäischen Silicon Valley zu entwickeln, mehr als verwunderlich ist.

Kritiker mögen monieren, die noch immer vergleichsweise kleine Webbranche Berlins überschätze ihre eigene Bedeutung. Doch gerade wenn dies so wäre, müsste es Wowereit am Herzen liegen, deren Status zumindest durch (öffentliche) Gesten zu stärken. Die Reaktion aus dem Rathaus ist für den Internetstandort Berlin ein Schlag ins Gesicht und lässt befürchten, dass Berlin auch in zehn Jahren noch auf seinen Kultslogan "arm aber sexy" angewiesen sein wird.

Wirklich verwunderlich ist die Absage auch deshalb, weil der Terminkalender auf Wowereits Website gar keine aktuellen Termine enthält.

Christian Reber bleibt unterdessen hartnäckig und hofft, doch noch zu dem angestrebten Termin zu gelangen.

Nachtrag: Christian Reber hat in einem Kommentar konkretisiert, dass der E-Mail eine Diskussion mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung vorausgegangen war. Vom Senat selbst kam demnach bereits die Idee, Klaus Wowereit zu einer Diskussion einzuladen, was bisher jedoch erfolglos blieb.

Nachtrag 23. Februar: Aufgrund des Koalitionsvertrags mit der CDU darf sich Bürgermeister Wowereit nicht mit Unternehmen treffen, sofern diese nicht zuvor Kontakt mit dem Wirtschaftssenat aufgenommen haben - das behauptet zumindest ein Insider.

Foto: klauswowereit.de

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Kommentare: Internetstandort Berlin: Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen

Da lobe ich mir Hamburg und Olaf Scholz, welcher vor kurzem auf der Social Media Week auftrat … http://socialmediaweek.org/hamburg/2012/01/13/ist-social-media-in-hamburg-angekommen/

Diese Nachricht wurde von Jakob Adler am 21.02.12 (14:05:35) kommentiert.

Wird langsam aber auch Zeit Klaus...

Diese Nachricht wurde von Felix G. am 21.02.12 (14:05:59) kommentiert.

Na das ist nicht so schön vom Berliner Bürgermeister, aber für Berlin auch nicht verwunderlich. Er hätte ja wenigstens an die dafür zuständige Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz verweisen können.

Diese Nachricht wurde von Gründercoach am 21.02.12 (14:07:24) kommentiert.

Die Arroganz ist typisch für Wowereit, der lieber dort einkehrt, wo Glamour herrscht. Kein Wunder also, dass Berlin seit Jahren der größte Empfänger im Länderfinanzausgleich ist. Solange andere das Geld überweisen, das Berlin für nutzlose Projekte und soziale Wohltaten ausgibt, lebt es sich für den Regierenden wie auf einem Ruhekissen. Warum sollte man sich da um eine hoffnungsvollen Wirtschaftszweig kümmern. So sind eben die Berliner Spezialdemokraten.

Diese Nachricht wurde von Lotte Macchiato am 21.02.12 (14:12:47) kommentiert.

Martin - super schnelle Reaktion!

Diese Nachricht wurde von c am 21.02.12 (14:28:44) kommentiert.

Nach der CopyCat Nummer wird nun die nächste PR Tour von Christian durchs Berliner Dorf getrieben. Klaus Wowereit spricht ja häufiger mit StartUp nur bis dato nocht nicht mit Christian Reber dem selbst ernannten Führer der Berliner StartUp Szene :-)

Diese Nachricht wurde von Stefan am 21.02.12 (14:30:04) kommentiert.

Wenn die Politik so viel Initiative zeigen würde wie die Berliner Start-Up Szene, hätte der Weg eigentlich umgekehrt sein müssen und Wowereit hätte Christian, oder einen anderen aus der Szene kontaktieren müssen. Meine Meinung....

Diese Nachricht wurde von Hannes am 21.02.12 (14:30:13) kommentiert.

Auf die Anfrage hätte ich genauso reagiert. Wir zeigen ihnen mal, wo's langgeht, "geben Ihnen einen Einblick" Herr Bürgermeister. Also bitte mal "kurzfristig" einen Termin. Jungens, ein bisschen mehr Vorbereitung, ein paar mehr Informationen. Aber so ...?

Diese Nachricht wurde von Roberto am 21.02.12 (14:34:39) kommentiert.

Vergleich das mal mit New York: Da karrt der Bürgermeister Bloomberg ausgewählte Web-Unternehmer mehrmals im Jahr kostenlos nach New York, stellt uns Verbindungen her, promotet seine Stadt, organisiert kostenlos Office-Space, usw. Alles mit dem Ziel, dass wir da Offices aufmachen oder die nächste Firma dor gründen... http://www.nycventurefellows.org/ Kann das Programm jedem empfehlen und guten Gründern gerne Kontakt bei Interesse herstellen. Und was machen die deutschen Bürgermeister? "kennen wir nicht, brauchen wir nicht" :( LG Felix Haas Founder, CEO amiiando.com

Diese Nachricht wurde von Felix Haas am 21.02.12 (14:37:23) kommentiert.

Naja, wenig verwunderlich bei dieser salopp formulierten E-Mail. Wo ist denn da der selling point? Was erhoffen sich die beteiligten Startups von einem Treffen? Wie soll ein Treffen aussehen? Diese und weitere Punkte hätte man ruhig noch hinzufügen können. Für mich wirkt das eher wie ein Schnellschuss, eine zwischen Tür und Angel formulierte Mail, die die richtige Antwort erhalten hat. Das geht auch besser und hat nichts mit Ignoranz zu tun.

Diese Nachricht wurde von Hans am 21.02.12 (14:39:03) kommentiert.

Es geht nicht darum, dass Wowereit mal mit Startups spricht, sondern um ein öffentliches Engagement für die Branche. Und da sieht man von ihm nichts - was wohl auch generell mit seiner fehlender Online-Affinität zu tun hat.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (14:40:05) kommentiert.

braucht es einen "SELLING POINT"? muss nicht die regierung den pitch an unternehmen machen, die arbeitsplätze schaffen, geld aus dem ausland holen, steuern zahlen und dieser stadt glanz und attraktivität geben und auch unternehmen (siehe earlybird) dazu bewegen ihren standort nach berlin zu bewegen. zwei zeilen von christian hätten reichen müssen, so siehts aus und nicht immer auf agenda, punkte und bürokratie achten, wie es hier in D üblich ist.

Diese Nachricht wurde von Hannes am 21.02.12 (14:46:49) kommentiert.

Diese E-Mail von Herrn Reber ist ja auch eigentlich eine Dreistigkeit. Glaubt er wirklich, mit einem Dreizeiler den Oberbürgermeister zu einem Treffen einladen zu können? Höflichere Anrede, mehr Hintergrundinfos und weniger Zeitdruck wären hier angesagt! Und wie kann man ernsthaft erwarten, dass die Auflistung von irgendwelchen Unternehmensnamen jemanden beeindrucken könnte, der nicht aus der Internetszene kommt? Man könnte fast denken, dass das Ziel der Anfrage gar nicht war, ein Treffen zu organisieren - sondern eine Absage in der Öffentlichkeit diskutieren zu lassen!

Diese Nachricht wurde von Marc am 21.02.12 (14:54:16) kommentiert.

Der Ton macht immer noch die Musik. Ich finde die Anfrage auch nicht sonderlich gelungen, ein guter "elevator pitch" sieht anders aus. Vielleicht ahnt Wowi aber auch nur, dass diese Art von Firmen ohnehin wieder verschwindet, wenn das VC aufgebraucht ist.

Diese Nachricht wurde von Not fair am 21.02.12 (14:56:50) kommentiert.

Eine Diskussion findet schon seit Monaten & Jahren statt, das letzte Meeting fand im November statt (siehe https://twitter.com/#!/christianreber/status/133469299854688256), leider immer ohne relevante Ergebnisse. Meine E-Mail war nicht unvorbereitet, sondern folgte einer Diskussion mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Vom Senat selbst kam bereits die Idee Herrn Wowereit zu einer Diskussion einzuladen, leider ohne Erfolg.

Diese Nachricht wurde von Christian Reber am 21.02.12 (14:58:28) kommentiert.

@Hannes, klar. Weil der liebe Herr Wowereit ja nichts anderes zu tun hat, als von seinem Buddy Christian mal 'ne Mail zu bekommen und 'n bisschen über das Wetter und Startups und so zu plauschen, ungezwungen. Da muß es reichen, daß man ja "glanzvoll" und "attraktiv" ist, wenn man 10-15 Leuten einen Job im Startup-Umfeld ermöglicht. Der nächste McDonalds schafft genauso viele Jobs - denk mal nach. Lieber also echt mal was auf die Beine stellen, in dem man Startups, Investoren und Presse zusammenholt, eine inhaltlich interessante Veranstaltung macht, und dann Herr Wowereit zum Grußwort einlädt. Und was die Förderung seitens Berlin für Startups angeht: In Deutschland doch unübertroffen, wieviele Töpfe es dafür in Berlin gibt - die auch noch von anderen Bundesländern gefüllt werden müssen ;)

Diese Nachricht wurde von Steve am 21.02.12 (14:59:24) kommentiert.

dass die Auflistung von irgendwelchen Unternehmensnamen jemanden beeindrucken könnte, der nicht aus der Internetszene kommt?
Meinst du nicht, dass das bei anderen Zukunftsbranchen wie z.B. Cleantech, Solar etc. nicht auch so läuft? Dort gilt es als ganz normal, dass der Politik die wichtigen Namen der Innovationsführer bekannt sind. Kann man soetwas nicht auch von einem wichtigen Wirtschaftszweig wie dem Internet erwarten? Ich finde, schon.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (14:59:50) kommentiert.

Das ist in der Tat eine ziemlich miese Absage, die ein kategorisches Desinteresse des Berliner Bürgermeisters zeigt. Da sind wir in Hamburg besser dran, nicht zuletzt dank zahlreicher Initiativen sowohl aus der Privatwirtschaft als auch von öffentlicher Stelle.

Diese Nachricht wurde von Peter am 21.02.12 (15:02:20) kommentiert.

@Martin: Wenn ich etwas erreichen möchte, setze ich das nicht voraus, nein. Wenn ich wirklich etwas erreichen möchte, dann hole ich den Gesprächspartner dort ab, wo er sich wahrscheinlich befindet. Und in diesem Fall war davon auszugehen, dass er sich nicht im Internet befindet.

Diese Nachricht wurde von Marc am 21.02.12 (15:13:03) kommentiert.

Stefan, vielleicht übernimmst du ja die Rolle des "Start-Up-Führers", machst dir neben dem Erfolg deines Unternehmens (sofern du eins hast) die Zeit, dir für die Szene den Arsch auf zu reissen um dich dann von Kerlen wie dich kritisieren zu lassen. Alternativ könntest du uns ja vielleicht kurz mitteilen, was du so für die Szene tust? Mich kotzt die Attitüde echt an. Hier zu kritisieren ob die Herangehensweise richtig ist, ist durchaus legitim. Aber einfach rum-nörgeln ohne was positives beizutragen ist lächerlich. Kannst mir gerne mal ne Mail schreiben (einige hier geben nämlich die Adresse an und stehen zu ihren Comments).

Diese Nachricht wurde von Hannes am 21.02.12 (15:18:52) kommentiert.

Dafür hat er Referenten und Berater. Und wenn er niemand hat, der sich in der Branche auskennt, ist das schlimm.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (15:18:57) kommentiert.

Das Mail vom Reber war schlicht und einfach schlecht geschrieben. Eine Aufzählung von komischen Fantasienamen (Gidsy, SoundCloud, Amen, Wooga, Readmill, Moped, totalCommerce, ezeep, Moviepilot, Xyologic, Upcload, 6Wunderkinder) ohne Charme und Gründer-Esprit. Da hat man sich keine Mühe gegeben und wundert sich jetzt, dass einem als Wunderkind doch nicht einfach alle Türen offen stehen.

Diese Nachricht wurde von Rinaldo am 21.02.12 (15:21:50) kommentiert.

(troll) @Stefan: Denkst du ernsthaft ich hätte daran Interesse?

Diese Nachricht wurde von Christian Reber am 21.02.12 (15:23:25) kommentiert.

Ich halte die Vorstellung, Terminanfragen von Firmen würden im Roten Rathaus mehrfach täglich eintrudeln, für nicht abwegig. Da hatte die anfangs gezeigte Anfrage, so wie sie formuliert war, keine Chance, so engagiert ihr Impetus auch war. Die Folgerung, Herr Wowereit scheint nicht "auf die Digitalwirtschaft angewiesen zu sein", halte ich hier nicht für richtig. Ich vermute, er und seine Mitarbeiter wissen um den hohen Wert der Digitalen Medien als Wirtschafts- und Image-Faktor für Berlin. Doch es sind die großen Unternehmungen wie das Medienzentrum Adlershof, das ARD-Hauptstadtstudio und Web-Agenturen ab einer gewissen PR-Relevanz, die einen Regierenden Bürgermeister eher hinterm Ofen hervorlocken als Startups wie 6 Wunder.... wer? Nennt mich ignorant, aber Namen wie "Readmill, Moped, totalCommerce ..." sagen mir, der seit 1996 in der Online-Branche arbeitet, jetzt erstmal nichts. Und ich glaube, Herrn Wowereit auch nicht, er arbeitet nicht mal in der Online-Branche. Warum sollte er mit ihnen einen Termin machen? Und dann noch "kurzfristig"? Solche Anfragen gehen besser und geschickter.

Diese Nachricht wurde von Martin am 21.02.12 (15:32:21) kommentiert.

Man könnte fast denken, dass das Ziel der Anfrage gar nicht war, ein Treffen zu organisieren – sondern eine Absage in der Öffentlichkeit diskutieren zu lassen!
Das Mail vom Reber war schlicht und einfach schlecht geschrieben. Eine Aufzählung von komischen Fantasienamen (Gidsy, SoundCloud, Amen, Wooga, Readmill, Moped, totalCommerce, ezeep, Moviepilot, Xyologic, Upcload, 6Wunderkinder) ohne Charme und Gründer-Esprit. Da hat man sich keine Mühe gegeben und wundert sich jetzt, dass einem als Wunderkind doch nicht einfach alle Türen offen stehen.
Schade, dass es keinen "Like-Button" für einzelne Kommentare gibt;) - m.E. nach bringen es Marc & Rinaldo auf den Punkt!

Diese Nachricht wurde von Onur am 21.02.12 (15:43:08) kommentiert.

Doch es sind die großen Unternehmungen wie das Medienzentrum Adlershof, das ARD-Hauptstadtstudio und Web-Agenturen ab einer gewissen PR-Relevanz, die einen Regierenden Bürgermeister eher hinterm Ofen hervorlocken als Startups wie 6 Wunder…. wer?
Das allerdings ist nicht der Teil der Digitalwirtschaft, der Berlin international auf eine Landkarte setzen und damit ein echtes Tech-Cluster entstehen lassen kann. Wenn Wowi & Co die genannten Unternehmen nicht kennen, dann ist das das Versäumnis des Senats und der Politik, und nicht der Fehler der Startups. Das Internet ist kein vorübergehender Trend und so komisch einige Namen der Berliner Startup aus sein mögen, so dumm ist es vom Senat, sich mit diesen nicht intensiv zu befassen und zu schauen, wie sich darauf aufbauen lässt.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (15:48:09) kommentiert.

Ich denke auch, solche Treffen müssen in größerem Rahmen vorbereitet, abgesprochen und “durchgebohrt“ werden als nur mal mit einer kurzen Mail. Etwa zusammen mit der Wirtschaftsförderung, einer kleinen Präsentation, Programm, Branchenmesse o.ä. Nur 'ne kurze Mail scheint mir eher einer “Hoppla, hier komm ich“-Mentalität denn seriöser Lobbyarbeit entsprungen. Die Berliner Startup-Szene scheint etwas hoch zu fliegen, wenn sie glaubt, dass der Metropolen-Bürgermeister auf eine Mail hin springt.

Diese Nachricht wurde von Michael am 21.02.12 (16:21:25) kommentiert.

Diese Mail soll doch ein Witz sein, oder? Meint das Wunderkind das ernst? Ich bin echt verwirrt. Der großspurige Tonfall dieser Mail schrammt haarscharf an einer Beleidigung vorbei und dann "wundert" man sich über eine - übrigens höflich formulierte - Absage.

Diese Nachricht wurde von hans am 21.02.12 (16:30:45) kommentiert.

Sack Reis? Aus einer Absage eine PR-Nummer zu bauen, die Martin dann noch dankbar aufgreift: Respekt. Aber mehr steckt da mE nicht hinter.

Diese Nachricht wurde von Nico am 21.02.12 (16:39:33) kommentiert.

Sicher war die Anfrage von Christian nicht in der Form wie es der "Regierende" sonst gewohnt ist. Allerdings sollte doch seinen modernen und webaffinen Beratern, wie Björn Böhning - immerhin seit 2009 der netzpolitische Sprecher der SPD, die Art der Anfrage und auch die Rolle des Internets in seinem Wahlkreis klar sein. Daher ist diese Antwort aus der Senatskanzlei unverständlich. Aber noch ist es doch nicht zu spät - Schüttelt euch alle, macht ein gut vorbereitetes Meeting und macht es den StartUps leichter in Berlin voran zu kommen. Das bedeutet z.B. weniger Behörden-Kram und vor allem einen einfacheren Umgang beim Zuzug ausländischer Fachkräfte.

Diese Nachricht wurde von ambconsult am 21.02.12 (16:39:43) kommentiert.

Reissäcke sind relativ.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (16:42:00) kommentiert.

Um vielleicht einmal ein paar Dinge klarer zu machen bzw. einige Unterstellungen zu entkräften: 1. Die bekannte E-Mail von heute morgen war ein Follow-up zu einem persönlichen Gespräch im Berliner Senat und einer Diskussion mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Wurde also nicht im luftleeren Raum versandt. 2. Vor diesem Hintergrund ist meine Verwunderung über eine derart nüchterne „Standardantwort“ sicherlich verständlich. 3. War der Anlass verschiedene allgemeine Themen zu besprechen, die die meisten Startups in Berlin betreffen: Ausbildung, Attraktivität für Arbeitskräfte aus dem Ausland und Berlins Potenzial als Startup-Zentrum Europas. 4. Ich bin, zusammen mit vielen weiteren Gründern, der Meinung, dass hier ein offener Dialog entstehen sollte, der alle voran bringt. Das Thema sollte hier nicht sein, wer sich wann wo sein Ego polieren lässt, sondern vielmehr, warum in unserer Politik noch nicht überall angekommen ist, welche Chance Berlin hat: Drehpunkt in einer digitalen Gesellschaft zu werden. Deshalb würde ich mir wünschen, dass diese Diskussion sachlich und ohne emotionale Anfeindungen ins Rollen kommen kann und wir alle gemeinsam daran arbeiten etwas zu verändern.

Diese Nachricht wurde von Christian Reber am 21.02.12 (16:52:54) kommentiert.

Habe dem Wowi auch geschrieben, hier meine Mail:

Hallo Herr Branzke, hallo Herr Böhning, unter vielen Berliner Startups und InvestorenBürgern gibt es aktuell sehr starkes Interesse mit der Berliner Regierung zusammenzuarbeiten um den Standortunsere Stadt zu stärken. Wir würden Ihnen und insbesondere Herrn Wowereit gerne einen Einblick in die Brancheunser Umfeld geben. Mit dabei wären: Gidsy, SoundCloud, Amen, Wooga, Readmill, Moped, totalCommerce, ezeep, Moviepilot, Xyologic, Upcload, 6WunderkinderClaudia A., Carmen B., Claus C., Peter L., Hans W. und noch einige mehr… Wir würden uns freuen wenn wir kurzfristig einen Termin finden. Viele Grüße Robert Frunzke Bürger
Die überraschende Antwort:
vielen Dank für Ihr Schreiben an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, der mich gebeten hat, Ihnen zu antworten. Leider ist es Herrn Wowereit nicht möglich ein Treffen einzurichten da andere Terminverpflichtungen bestehen. Er bittet um Ihr Verständnis.
Mal im Ernst: mehr Engagement von Wowereit wäre wünschenswert. Aber die Anfrage von Herrn Reber war einfach nur unterirdisch schlecht. So etwas naiv, hochmütig Unkonkretes darf nur ebenso beantwortet werden. Das dann auch noch zu öffentlich zur Schau zu stellen? Ich weiß ja nicht. Beim zweiten Anlauf kann es nur besser werden.

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 21.02.12 (17:08:31) kommentiert.

Die Formalitätsfrage ist ein Nebenschauplatz. Die Diskussion sollte nun zurück zum eigentlichen Problem gehen - nämlich dem fehlenden öffentlichen Support der Internetbranche durch die Politik, so wie es andere Metropolen erfolgreich praktizieren. Es wäre doch tragisch, wenn der Standort Berlin seine Möglichkeiten nicht nutzt, nur weil die Senatskanzlei wegen fehlender Förmlichkeit einer Mail-Terminanfrage eine Absage erteilt hat.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 21.02.12 (17:14:58) kommentiert.

zu 1.: Gespräche mit Personen im Senat bedeuten nicht, dass sich diese dann sofortigst innerhalb der Landesregierung wie ein Lauf-Feuer herumsprechen. zu 2.: lese bitte Deine Anfrage nocheinmal in Ruhe durch, und überlege Dir, wie Du darauf reagieren würdest. Es ist sehr gut nachvollziehbar, warum Herr Branzke, und Herr Böhning diese Anfrage nicht wirklich für voll nehmen. Dialog finde ich gut, dran bleiben, und überschätze Dich bitte nicht selbst.

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 21.02.12 (17:16:26) kommentiert.

@ Hannes Ich hab sogar zwei und natürlich bin ich ein Troll, Leute die sich anonym im Netz äußern sind das ja immer. @ Christian, ich glaub das was du machst ist einfach kontraproduktiv, wenn dich mehr interessiert als der kurze PR Hype deiner Aktion. Ich habe Wowereit schon bei einigen Veranstaltungen gesprochen, dich hab da noch nie gesehen.

Diese Nachricht wurde von Stefan am 21.02.12 (17:29:29) kommentiert.

agree

Diese Nachricht wurde von ambconsult am 21.02.12 (17:41:29) kommentiert.

Okay, zum eigentlichen Problem. Aber vorher müssen wir uns mal der internen und externen Weltbilder der Beteiligten bewusst werden: "unter vielen Berliner Startups und Investoren gibt es aktuell sehr starkes Interesse mit der Berliner Regierung zusammenzuarbeiten" - Startups: wir möchten mit Euch - Landesregierung: sicher, mit wem auch sonst "um den Standort zu stärken." - Startups: wir werden Berlin zum blühen bringen, wie es noch nie blühte - Landesregierung: soso, da war doch schonmal sowas, vor etwa 13 Jahren "Wir würden Ihnen und insbesondere Herrn Wowereit gerne einen Einblick in die Branche geben." - Startups: wir meinen es nur gut - Landesregierung: pah, steht doch schon alles im internet :D Eigentlich ist es doch ganz einfach: 1. Ziele definieren ("Interesse, zeigen, reden" usw. reicht nicht aus) 2. wenn es das Ziel ist, den Wowereit "pressewirksam" im Lichte der Startup-Szene zu präsentieren, dann ladet ihn zu konkreten Veranstaltungen ein, schafft ihm ein Podium

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 21.02.12 (17:43:21) kommentiert.

Formale Mindeststandards sind in der Verwaltung einer 3,5-Millionenstadt, geschweige denn für einen guten Dialog mit ihrem Bürgermeister gewiss keine Nebensache. Sie sind vielmehr deren Grundlage und Voraussetzung. Ohne sie braucht man garnicht erst anfangen und kann es gleich sein lassen. Das hätte C.Reber jeder Existenzgründungsberater erzählen können und schreit solch schon schäbiger Dilettantismus der angeblich so boomenden Berliner Internetbranche in Sachen Lobbyismus zum Himmel. Anbei noch die Frage: Wieviel Arbeitsplätze vertreten eigentlich die Unternehmen, für die Reber um einen Termin bei Wowereit gebeten hat? Und gibt es wenigstens schon einen Branchenverband für die Berliner Internetszene?

Diese Nachricht wurde von Michael am 21.02.12 (17:49:08) kommentiert.

Wahrscheinlich war Wowi einfach von Wunderkit ähnlich enttäuscht wie ich.

Diese Nachricht wurde von Jakob Adler am 21.02.12 (18:25:08) kommentiert.

We´re really sorry, but Wowereit experienced a problem. Would you like to send us a notice so we....

Diese Nachricht wurde von Stefan am 21.02.12 (18:37:42) kommentiert.

Als CEO sollte man den Namen seines Unternehmens schon richtig schreiben können. :-) #fail

Diese Nachricht wurde von Rolle am 21.02.12 (19:12:54) kommentiert.

Hier ein Post zum Thema auf Englisch: http://www.techberlin.com/post/18010283793/paging-mister-mayor

Diese Nachricht wurde von nikolas woischnik am 21.02.12 (19:32:45) kommentiert.

Lieber Christian, Es gab also ein persönliches Gespräch im Senat und eine Diskussion mit Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung - das zeigt doch schon mal, dass es durchaus eine Wahrnehmung der Start-up-Realität in Berlin gibt. (Nebenfrage: Über das persönliche Gespräch im Senat und die Diskussion hast du auch einen so öffentlichen Wirbel gemacht? Vielleicht irgendwo die Ergebnisse gebloggt?). Regierungsarbeit geschieht arbeitsteilig, einen Termin mit dem Oberbürgermeister zu machen ist zwar irgendwie eine nette Sache, aber für die konkrete Ausgestaltung einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Start-Up-Szene doch eher zweitrangig. Nichtsdestoweniger ist es sicher überlegenswert, wie der Oberbürgermeister sinnvoll in die Öffentlichkeitsarbeit für eine Branche eingebunden werden kann. Ob deine Mail diesem Ziel dient, wage ich zu bezweifeln. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit, unabhängig von Relevanzfragen hinsichtlich der faktischen oder öffentlichkeitswirksamen Bedeutung einzelner Start-Ups für die Berliner Wirtschaft, würde es mich freuen, wenn wir auf Basis einer überzeugenden Begeisterung für den digitalen Wandel (und dessen Chancen für den Arbeitsmarkt) in 2012 über gemeinsame Aktionen (gerne auch mit einer möglichen Beteiligung des Oberbürgermeisters) nachdenken könnten. Jens Best Mitglied des Forums Netzpolitik der Berliner SPD

Diese Nachricht wurde von Jens Best am 21.02.12 (20:20:18) kommentiert.

ja, das wird es sein.

Diese Nachricht wurde von Nico am 21.02.12 (21:50:40) kommentiert.

Ähm, wie kann man denn eine Email so salopp formulieren. Als CEO ?

Diese Nachricht wurde von Jens am 21.02.12 (22:27:44) kommentiert.

"Es wäre doch tragisch, wenn der Standort Berlin seine Möglichkeiten nicht nutzt, nur weil die Senatskanzlei wegen fehlender Förmlichkeit einer Mail-Terminanfrage eine Absage erteilt hat." Sehe ich auch so. Ich finde es auch sehr gut, dass sich die Wunderkinder für die Startup-Szene engagieren. Nur tun sie es jetzt zum zweiten mal über Polarisierung, und das ist meiner Meinung nach vielleich gut gemeint, aber eher kontraproduktiv. Man kann den Dialog auch anders suchen... Zu den Formalitäten: - Ich weiß es zwar nicht, nehme aber an, dass hinter den Erfolgen von New York und London auch eine professionelle Lobby-Arbeit steht. Und bei einer Mail geht es nicht um die Frage, wer eigentlich bei wem pitchen müsste (m.E. die Stadt Berlin bei einer jungen dynamischen Startup-Szene), sondern es geht darum, Verständnis für die Funktionsweise der anderen Seite zu signalisieren. Das verlangen wir ja auch von den Politikern... Zu Berlin: - Ohne aktive Standort-Förderung wird der Startup-Hype vermutlich in dem Maße abebben, wie sich der Standort-Vorteil "billig" nivelliert, und da würde man sich schon wünschen, dass die Politik die Chancen erkennt. Weiß denn jemand, was jenseits von Clustern wie http://www.berlin.de/projektzukunft/ikt-wirtschaft/ in der Hinsicht passiert?

Diese Nachricht wurde von Sebastian am 22.02.12 (06:50:53) kommentiert.

Moin Martin, die Interpretation aus der Absage, Berlin gebe Startups keine Unterstützung, halte ich nach wie vor für überzogen. Und für die Zukunft auch nicht für hilfreich für dich. Jedoch:

... Berlin international auf eine Landkarte setzen und damit ein echtes Tech-Cluster entstehen ...
Ah, das hört sich weitaus größer gefasst an und m.E. interessanter für eine Stadt-Regierung. Was hälst du davon, unter diesem Titel einen Kongress/Tagung/Messe zu veranstalten und darin dem Regierender Bürgermeister ein Podium zu geben?

Diese Nachricht wurde von Martin am 22.02.12 (07:59:26) kommentiert.

Wäre sicher klug. Und ich vermute, genau dies wird in Folge der jetzt losgetretenen Debatte auch geschehen.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 22.02.12 (08:01:38) kommentiert.

Sorry - aber dass Ihr mit diesem Mail keinen Termin bekommt, ist doch klar oder? Was glaubt ihr, wie viele Anfragen für Terminen ein Bürgermeister bekommt? Ich weiß die Zahl von Graz und Berlin ist rund 10 Mal so groß. Vielleicht ein bisschen mehr Mühe und ein bisschen weniger jammern und dann klappt es auch mit dem Termin. LG

Diese Nachricht wurde von Alexander Stocker am 22.02.12 (08:28:44) kommentiert.

Ich frage mich, wieviele Arbeitsplätze die so genannte Start Up Szene geschaffen und und welche Steuern sie bezahlen. Das mal vorneweg. Was die Wunderkinder an den Start gebracht haben, ist weder innovativ noch sonst irgendwas. Es ist eine Luftblase, und nicht mal die eigene. Die Start Up Szene Berlins ist potemkinsches Dorf, was die Erfolge und Bedeutung angeht. Die Berliner Start Up Szene ist nicht die erste Szene aus der Hauptstadt, die sich maßlos überschätzt.

Diese Nachricht wurde von Thomas Wanhoff am 22.02.12 (09:42:29) kommentiert.

Hat irgendjemand von allen Leuten, die immer noch wegen Reber's "unter-aller-Sau-Mail" reden mitgekriegt, dass er hinzugefügt hat, dass dem eine monatelange Unterhaltung voran ging? Dies wurde auch im Artikel vermerkt. Verstehe wirklich nicht warum immer noch deswegen kritisiert wird. Aber alle schön mit'm Finger zeigen und die Leute belehren. Und auch dann weiter machen wenn das Thema gelöst ist! Weil es Spaß macht. Komisch, dass Leute immer die negative anstatt positiven Punkte aus solchen Mails rausziehen, dass wir dann so Leute hier haben wie einen Stefan, der selbst 26 Start-Ups hat und best buddy mit wowi ist, dennoch die Zeit hat rumzueiern. Die Buden müssen ja crazy abgehn. Wake up people. Stop complaining, start acting. Dann wird das was mit Berlin.

Diese Nachricht wurde von Hannes am 22.02.12 (09:49:46) kommentiert.

Bestimmt nicht so viele wie andere Szenen. Es verleiht der Stadt allerdings einiges an Attraktivität. Wie erwähnt, auch große Kapitalgeber eröffnen Sitze in Berlin, oder übersiedeln komplett hierher. Wenn man verhindern will, dass sich eine Blase bildet, muss man eben daran arbeiten. Und da braucht es auch den Glauben und die Unterstützung nicht Beteiligter. Sonst ist es besser, wenn wir Start-Up#s uns wieder verziehen.

Diese Nachricht wurde von Hannes am 22.02.12 (09:52:46) kommentiert.

Streite dich nie mit einem Dummen!! Dazu musst du auf sein Niveau runter und dort schlägt er dich mit seiner Erfahrung! Als weiter so mit stop thinking, start acting

Diese Nachricht wurde von Stefan am 22.02.12 (11:40:38) kommentiert.

geil, hat dir einer deiner vielen mitarbeiter noch schnell ein zitat gesteckt. bleib auf deinem niveau. bin schon gespannt von dir zu lesen ;-)

Diese Nachricht wurde von Hannes am 22.02.12 (12:45:13) kommentiert.

Gute Antwort an den selbstverliebten "CEO & Founder" Christian Reber.

Diese Nachricht wurde von Mike am 22.02.12 (13:13:46) kommentiert.

@Stefan Gut auf den Punkt gebracht.

Diese Nachricht wurde von Mike am 22.02.12 (13:16:53) kommentiert.

Mike, bitte keine weiteren persönlichen Angriffe. Danke.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 22.02.12 (13:17:43) kommentiert.

Selbstverliebt ist schon zuviel? Schöne neue Welt.

Diese Nachricht wurde von Mike am 22.02.12 (13:22:18) kommentiert.

Nicht per se. Aber wenn zuvor schon alle möglichen Anschuldigungen von anderen Kommentatoren fielen, dann gibt es meines Erachtens nach einen Punkt, an dem nur noch sachliche Reaktionen zum eigentlichen Thema die Diskussion voranbringen.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 22.02.12 (13:24:32) kommentiert.

Dann muss ich jetzt stellvertretend von dir angepflaumt werden? In meinen Augen ist Christian Reber nun mal ein selbstverliebter Mensch und das beweist seine aktuelle PR Aktion. Das ist sachlich und thematisch. Kann nicht nachvollziehen, wie man darauf hereinfallen kann. Du hast dich zwar durchaus kritisch geäußert, aber leider den "CEO" Christian Reber nicht genügend durchleuchtet. Bin sonst besseres von dir gewohnt.

Diese Nachricht wurde von Mike am 22.02.12 (13:36:15) kommentiert.

Das läuft in die falsche Richtung, hier. Kommt zurück zum Punkt oder hört auf

Diese Nachricht wurde von Andre am 22.02.12 (13:59:13) kommentiert.

Wie wäre es denn wenn er beim non-profit event Startup Camp Berlin 2012 am 16|17 die Keynote übernimmt...das wäre doch ein Anfang!

Diese Nachricht wurde von Wilken am 22.02.12 (14:19:35) kommentiert.

Ich kann Wowereit verstehen. Er hat das Thema, anders als beim Oberbürgermeister der Stadt Köln Roters, nicht zur Chefsache gemacht und sicherlich genug anderes zu tun. Da poltert ein Einzelunternehmer mit merkwürdigem Firmennamen, mit dem für Städte immer noch merkwürdigen Medium E-Mail ins Haus. Das kann nicht gut gehen. Wir in Köln haben einen Berufsverband, die Kölner Internet Union (KIU), der sich langjährig um gute Kontakte ins Rathaus bemüht. Und nicht ohne Grund hört man sich in Köln gegenseitig zu und arbeitet zusammen an so interessanten Themen wie Twitter nach Köln zu holen -> #twithubcgn oder an der Internetwoche Köln.

Diese Nachricht wurde von Jürgen Walleneit am 23.02.12 (10:11:21) kommentiert.

Zu verdenken ist eine Absage aus dem Rathaus in Berlin nicht. Werden doch mit zunehmendem Spardruck die freien Zeitslots enger und der Druck mit einem Termin direkte Erfolge zu erreichen. Warum also nicht als Entrepreneurcommunity selbst aktiv werden. Sobald der Businesscase und die Sichtbarkeit groß genug ist, die FT, The Atlantic, TechCrunch und andere Institutionen anzieht wird das Bild schnell ändern. Und Zusammenbringen der Aktivitäten über Disziplingrenzen hinweg bring den nächsten Schub der Wahrnehmung. Hier in Dresden ist es zwar auch Internet, doch mehr noch die Technologien, die dies erst möglich machen. 50 Jahre Mikroelektronik am Standort Sachsen, insbesondere Dresden, waren 2011 und die Entwicklung geht weiter. Mehrere internationale Konferenzen in den kommenden Monaten, so auch das 4. Mobile Camp und das 5. Dresdner Zukunftsforum. Sehen wir Euch in Dresden?

Diese Nachricht wurde von RalfLippold am 23.02.12 (10:37:15) kommentiert.

@Christian: an sich eine gute Initiative, aber Roberto hat vollkommen recht: einen Regierenden Bürgermeister spricht man anders an als einen langjährigen Arbeitskollegen oder Start-Up Szenisten. Genauso wie ein VCler eine andere Anrede und Formulierung braucht, als jemand, dem Du Geld geliehen hast. Will damit sagen: bestimmte Personen in bestimmten Kontexten reagieren auf passende Ansprachen und Umgangsformen. Es gibt in der Stadt einige eng mit der Senatskanzlei verbundene Institutionen, die sich sehr wohl mit Start-Ups beschäftigen und diese versuchen voranzubringen. Siehe z.B. Medienboard oder media.net. Mehr dazu in einer PM. Toitoitoi weiterhin

Diese Nachricht wurde von Michael Liebe am 23.02.12 (10:38:18) kommentiert.

Ich halte die Formulierung der Anfrage, selbst wenn Sie an vorangegangene Gesprächen anknüpft, für äußerst unkonkret. Besser wäre gewesen (und kommt eventuell ja noch als follow-up), ihm eine konkrete Agenda mit Fragen und Diskussionpunkten inkl. Zeitlimit vorzuschlagen. Was mich zum zweiten Punkt meiner Kritik bringt: wie wollen sich denn die 12 genannten Startups in EINEM Termin gemeinsam präsentieren? Gibt man jedem nur 5 Minuten für sein Produkt, erreicht der Termin inkl. Vorstellung schon fast Spielfimlänge. Besser: 3 gehen stellvertretend hin und hinterlassen die Präsentationen oder einen Invite für Wowereit. Alle Unternehmen sind ja bereits live und zum Testen der mobilen Apps lässt man ihm noch einen iPod Touch da bzw. verweist auf die Domains. Eine Frage an Christian Reber habe ich noch: wie wurden die Unternehmen ausgewählt bzw. gibt es schon einen informellen / formellen Verteilerkreis in der Berliner Startup-Szene für solche Themen?

Diese Nachricht wurde von Stefan Bielau am 23.02.12 (11:28:52) kommentiert.

Ihr nehmt den Reber viel zu ernst. Weigert hat auf jeden Fall mit diesem "Artikel" in seinem journalistischen Ansehen gelitten. Schön zu sehen, dass es aber abseits des Egotrips einer einzigen Person viel konstruktive Zusammenarbeit in Berlin und anderen Städten gibt.

Diese Nachricht wurde von Joe am 23.02.12 (11:53:19) kommentiert.

Wir sollten auf jeden Fall nicht rumheulen und einfach dran arbeiten immer cooler zu werden. Ich bin auch dafür das Berlin die Startuphaupstadt Europas wird, und von mir aus könnten das heute schon alle begreifen und FEIERN. Und es wär auf jeden Fall fein wenn die lokale Poltik dabei mitspielen würde. Müsste sie meiner Meinung aber nicht mal. Wie wärs wenn wir All-In gehn und ein Event organisieren das jedem zeigt wie weit wir jetzt schon sind. Lass uns Europa und die Welt dafür nach Berlin einladen! Erfolg und Programm sollten kein wirkliches Thema sein, solang die besten von uns bock drauf haben und mit organisieren. Und das Ziel, eine offene und eroflgreiche Community für Europa in Berlin zu haben, ist positiv genug um die Leute um uns herum und die Politik dafür zu begeistern. Ich hatte die Idee kürzlich nach unserem ersten erfolgreichem TWiST event (www.twistberlin.com) und würd mich freuen wenn andere mitmachen wollen. Schreibt mir einfach an villalba@naveg.as wenn wer Interesse hat. Grüße! p.s. nie heulen!

Diese Nachricht wurde von Lutz Villalba am 23.02.12 (12:22:40) kommentiert.

Auch auf Facebook wird das hier heiß diskutiert. Jemand sagte in etwa folgendes dazu: Berlin wird wie alle deutschen Länder von einer Koalition regiert. Im Koalitionsvertrag ist geregelt, wer für die Rahmenbedingungen der Wirtschaft verantwortlich ist. Wowereit würde anscheinend einige seiner Partner überspringen, um sich mit diesen Startups zu treffen. Klingt irgendwie absurd, aber das ist ja auch einer der Gründe, warum wir ganz froh sein sollten, dass wir in Startups machen - und nicht in Politik. Im übrigen wollte ich mal darauf hinweisen, dass die Absage nicht von Wowereit kam, sondern von seinem Sekretariat. Das ist nicht dasselbe, Leute. Ich vertreibe in einer meiner Firmen erklärungsbedürftige technische Dienstleistungen an B2B-Kunden. Die große Kunst des Vertriebs ist es, zum Geschäftsführer durchzukommen. Denn wenn Du mit den Gatekeepern sprichst, sagen die oft "NEIN", ohne einzuschätzen, welche Vorteile wir bieten. Und so auch hier: kann sein, dass das Sekretariat einfach ablehnt. Besser wäre ein direkter Kontakt, der kam aber nicht zustande. Sturm im Wasserglas.

Diese Nachricht wurde von Gregor Groß am 23.02.12 (14:02:33) kommentiert.

Genau! Zu erst einmal ein Faß aufmachen, dann wird das mit der Polititk schon klappen. Und die vielen Kunden, die daraufhin nach Berlin pilgern und zu Partypeoplen mutieren. Wahnsinn. Ging das nicht mit Wulff gerade erst schief? :-) Wir feiern schon seit hunderten Jahren in Köln heftig und anständig, aber im Business? Ihr solltet nicht cooler werden, sondern mal runter kommen auf den Boden der wirtschaftlichen Realität. Erfolgreich wird man nicht mit Projekten oder Partys, sondern durch das Schreiben von Rechnungen und Kontinuität.

Diese Nachricht wurde von Jürgen Walleneit am 24.02.12 (11:27:16) kommentiert.

Sorry, Christian, mit dieser (Deiner zweiten) E-Mail hast Du Dir jetzt echt keinen Gefallen getan: http://d.pr/qXUU Beleidigter Jung-"CEO" (in Deutschland immer noch Geschäftsführer) führt "zehntausende von neuen Jobs" und "akquirierte Millionen" als Leistung an. Meinst Du das ernst? Wenn ich Herr Wowereit wäre, würde ich Dir den Hosenboden versohlen. Bitte nicht allzu wörtlich nehmen, bei seinen Vorlieben.. ;-)

Diese Nachricht wurde von Steve am 24.02.12 (12:18:11) kommentiert.

Und der Name "Steve" heißt in Deutschland noch immer "Stefan". Wenn ich bitten darf ;)

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 24.02.12 (12:31:15) kommentiert.

Man muß sich nur die einfache Frage stellen: Will Christian Reber wirklich mit der Politik reden oder möchte er nur wieder einmal eine PR-Aktion machen? Würde er ersteres wollen, würde er sich an die 'Spielregeln' halten (die nun wirklich nicht so kompliziert sind), eine intelligente Anfrage stellen (Eine Handvoll von Unternehmen möchte ihm Einblick in die Branche geben - super!), und die entsprechenden anderen Mechanismen aktivieren, die für sowas notwendig sind. Dazu wäre es aber vielleicht auch notwendig, sich einmal den üblichen Tagesablauf einer solchen Person der Öffentlichkeit vor Augen zu halten. In dieser Form die beleidigte Leberwurst zu spielen und eine vermeintliche Öffentlichkeit einzubinden reduziert seine Chancen auf das PR Foto noch weiter. Ich empfehle die Unterhaltung mit einem normalen Journalisten einer normalen Zeitung der sagen soll, wie das bei ihm ankommt und die Antwort wird sein: Wie ein PR Gag der nicht so gelaufen ist, wie er sich das gewünscht hat. Oder die gelben Seiten bemühen und jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt.

Diese Nachricht wurde von Nicole Simon am 26.02.12 (14:58:35) kommentiert.

Hm edit ging nicht, also als Nachreichung: Nicht das es ein gutes Beispiel für effiziente Terminfindung ist, nur um ein wenig Perspektive zu geben: Der Deutsche Kulturrat, seines Zeichens Vertreter von 235 Bundesverbänden zum Thema Kultur (http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=1817&rubrik=1) hat ein halbes Jahr bis nach Abschlusses (!) der Projektgruppe Urheberrecht gebraucht, um mit der Enquete ein Gespräch zum Thema Urheberrecht zu führen - und ja, das waren Terminprobleme. Die Enquete gibt in ihrem Bericht Empfehlungen für die Bundesregierung. Die Gruppe Wirtschaft und Green IT beschäftigt sich vor allem mit dem Thema Startups & VC und https://wirtschaft.enquetebeteiligung.de/instance/wirtschaft ist offen für Handlungsempfehlungen. Diese kommen in den Projektgruppen auf den Tisch und werden mit eingebunden. Anstatt an einem "Photo-Op" zu arbeiten könnte man also sich produktiv beteiligen und Ergebnisse vorbereiten, die etwas höher aufgehängt sind als ein Bürgermeister. Der Top 1 Vorschlag hat momentan 6 Stimmen ...

Diese Nachricht wurde von Nicole Simon am 26.02.12 (15:13:02) kommentiert.

Oh wirklich, der Bürgermeister persönlich tut all das? Wahnsinn. "NYC Venture Fellows is a component of Mayor Bloomberg’s initiatives to develop and diversify the New York City Economy. The program was developed by the Center for Economic Transformation at New York City Economic Development Corporation (NYCEDC) in conjunction with Fordham University." Btw Berlin Partner existiert und macht ähnliches. Im Rahmen des Budgets was sie dazu haben und was die Stadt hergibt. ;)

Diese Nachricht wurde von Nicole Simon am 26.02.12 (17:48:29) kommentiert.

Man muß sich nur die einfache Frage stellen: Will Christian Reber wirklich mit der Politik reden oder möchte er nur wieder einmal eine PR-Aktion machen?
Du darfst dir gerne diese Frage stellen. Sie spielt am Ende aber für die grundsätzliche Thematik keine Rolle. Die lautet: Echtes öffentliches Engagement der Berliner Politik für den Startup-Standort-Berlin fehlt bisher, und das ist ein Versäumnis. Alles andere sind Nebenschauplätze.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 27.02.12 (07:45:16) kommentiert.

[...] Sie spielt am Ende aber für die grundsätzliche Thematik keine Rolle.
Naja, leider spielt das doch eine Rolle: so eine PR-Luftnummer ist eine sehr, sehr schlechte Basis. Wer will denn jetzt noch echtes Engagement zeigen, welches dann irgendwann dem Herrn Reber (als Initiator, Agitator) positiv angerechnet wird! Traurig, aber wahr. So ganz nebenbei wurden da auch ein paar Quadratmeter verbrannte Erde hinterlassen...

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 27.02.12 (08:02:10) kommentiert.

Ich weiß nicht wer es mitbekommen hat. Inzwischen wurde Christian Reber vom Büro des Bürgermeisters kontaktiert und ein Treffen in den nächsten 6 Monaten wurde garantiert, also war der Weg wohl doch nicht so schlecht. Long live the media!

Diese Nachricht wurde von Hannes am 27.02.12 (08:20:51) kommentiert.

Ich finde, wer behauptet, "Echtes öffentliches Engagement der Berliner Politik für den Startup-Standort-Berlin fehlt bisher" kennt sich nicht aus und geht mit seiner Kompetenz selbstbewusst um. Der Senat hat in den letzten 10 Jahren mehr Geld in Tech StartUps investiert als alle VC`s in Europa zusammen in Berlin gelassen haben und ungefähr das 1000fache von dem was Christian grad gesammelt hat. Natürlich sind Solar, Medizin, Robotik, E-Mobilität, Film nicht Internet, aber Elektroautos gehört ja vielleicht auch ein Stück Zukunft. Das Büro von Christian Reber ist im gleichen Gebäude wie das Media.Net Berlin Brandenburg, er kann ja mal zu Frau Peters einen Stock tiefer gehen und sich informieren. Frau Peters schafft es auch regelmäßig Herrn Wowereit zur Veranstaltungen zu locken. Wer sich gern über das finanzielle Engagement informieren möchte dem empfehle ich die mittelfristige Finanzplanung der Stadt. http://www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/mifrifi/index.html 718 Mio bis Ende 2013. Natürlich ist dem ein oder anderen ein Bild mit dem Bürgermeister wichtiger. Hier sei aber zur Warnung auf Twinity/Metaversum verwiesen, da hat es auch nicht wirklich genützt. http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/twinity

Diese Nachricht wurde von Stefan am 27.02.12 (23:40:43) kommentiert.

Der Senat hat in den letzten 10 Jahren mehr Geld in Tech StartUps investiert als alle VC`s in Europa zusammen in Berlin gelassen haben und ungefähr das 1000fache von dem was Christian grad gesammelt hat.
Das ist nicht das, was ich mit öffentlichem Engagement der Berliner Politik meine. Ich meine tatsächlich "PR". Denn ein funktionierender Tech-Cluster benötigt beides: Finanzielle/Strukturelle sowie symbolische Unterstützung zur Schaffung öffentlicher Aufmerksamkeit. Diese ist erst erreicht, wenn die Mehrzahl der Berliner sich darüber im Klaren ist, was da gerade im digitalen Sektor der Stadt geschieht. Dies ist aber bei weitem noch nicht der Fall.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 28.02.12 (08:09:44) kommentiert.

Sag mal, "Hannes", bist Du eigentlich die PR-Tante von Christian? Habt Ihr das bei 6w täglich auf Wiedervorlage? ;-)

Diese Nachricht wurde von Steve am 28.02.12 (08:22:18) kommentiert.

Hey Steve, nein, bin ich nicht. Sehr wohl aber ein Freund und Bekannter. Bei der Empathie gegen Christian Reber, wirst du doch auf jeden Fall sein Team bereits kennen. Was ich hier einfach nur sage und das kannst du aus meinen Comments entnehmen, ist dass sich die Herangehensweise kritisieren lässt. Anschließend aber auf die Rechtfertigung nicht einzugehen sondern weiter zu hämmern find ich bescheuert und nicht effizient. Auch das man anderen Artikeln bereits entehmen kann das inzwischen ein Termin angeboten wird, kackt hier niemanden. Das finde ich schande. Deshalb komme ich zum Schluß, dass es hier um nichts Produktives mehr geht, sondern einfach nur, ob man den Reber mag oder nicht. Große Veränderungen kann man nur oktroyieren und dazu muss man erst mal in eine Position kommen, dass die Medien einen kennen. Bei den meisten die hier rumnörgeln ist das wohl kaum der Fall. Damit bin ich aus dem Scheiß hier jetzt raus und wünsche allen viel Glück! Hannes

Diese Nachricht wurde von Hannes am 28.02.12 (10:18:45) kommentiert.

Also ich finde es ziemlich wenig aufregend, wenn man einen Dreizeiler an den Oberbürgermeister schreibt und daraufhin erfährt, dass dieser beschäftigt ist. Meine Wenigkeit war am 10.7.2007 persönlich beim Oberbürgermeister von Ludwigsfelde, zudem mit dem Hintergrund von neun Jahren Berufserfahrung u.a. für ein 125 Mio. € Motorenprojekt, 10 Mio. eigener Budgetverantwortung sowie einer Mehrjährigen SAP Beraterzeit, aber genug auf den CV gew..uchert. Auf den dort präsentierten, damaligen Folien war eine Analyse mit dem Marktpotenzial von Social Networks - also den Weg den facebook gegründet 2004 noch immer geht - und das mit unvermindertem Innovationspotenzial - zumindest bis zum IPO. Und vor fünf Wochen wird der oben erwähnte Bürgermeister aus dem Berliner Speckgürtel wegen Verdacht des Mordes an seiner Frau und dem Cockerspaniel "Ursus" verhaftet. Also ich finde es wahnsinnig unspektakulär, wenn der Oberbürgermeister viel zu tun hat. Aber ich schreib ihm lieber nicht. Im besten Fall hat er keine Zeit.

Diese Nachricht wurde von Martin am 06.03.12 (16:15:28) kommentiert.

Korrektur..der Mann war natürlich nur Bürgermeister. Ludwigsfelde ist ja eine Nummer kleiner.

Diese Nachricht wurde von Martin am 06.03.12 (16:22:49) kommentiert.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob Herr Wowereit sich auf die Expertise und Einzelmeinung von Christian stützen sollte. 1.) Die Expertise Geld auszugeben ist das eine. 2.) Die Expertise Geld aus Ausgleichstöpfen zu bekommen das zweite. 3.) Die Expertise eigenes Geld durch Kunden zu verdienen das Dritte. Wer von Venture allein lebt, hat gut groß Töne spucken.

Diese Nachricht wurde von Martin am 06.03.12 (16:34:06) kommentiert.
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