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25.06.10Leser-Kommentare

Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut

Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.

Während die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt des Webs manche Menschen belastet und in ihnen das Verlangen nach einer neuen Langsamkeit weckt, gehöre ich zu denjenigen, die ihre reine Freude am Echtzeitweb und an der Selektion und Gewichtung von Informationen haben. Um den Spaßfaktor hoch und den Stressfaktor gering zu halten, bedarf es jedoch einiger nützlicher Hilfsmittel und Tools.

Heute möchte ich euch einen Einblick geben, wie und mit welchen Werkzeugen ich arbeite. Einige besonders Versierte unter euch muss ich allerdings vorab enttäuschen: Ich gehöre bei weitem nicht zu den Social-Web-Nutzern, die mit einer komplexen Prozesskette aus vielen miteinander interagierenden Services beeindrucken können. Und die meisten von mir erwähnten Dienste sind allgemein bekannt. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn ich für die ein oder andere Inspiration sorgen kann.

Das Herzstück meiner Arbeit im Netz ist unangefochten der Google Reader. Es ist der zentrale Ort, an dem eine große Menge an Informationen eintrifft und der von mir mehrmals täglich besucht wird. Dabei gehöre ich zu der Gruppe von Menschen, die sich am wohlsten dabei fühlt, wenn bei der Anzahl ungelesener Feeds eine "0" steht.

In meiner Erfahrung ist dies einfach eine Frage der Persönlichkeit. Die eine stört sich nicht an 539 ungelesenen Elementen, der andere findet keine Ruhe, bevor nicht auch das letzte Objekt als gelesen markiert wurde. Dabei bedeutet dies keineswegs, alle Artikel wirklich gelesen zu haben. In der Regel scanne ich sehr schnell und lasse je nach Laune auch einmal bestimmte Feeds aus. Insofern steht diese Vorgehensweise nicht im Widerspruch zu diesem von mir im März publizierten Artikel.

Zwischenstand

Da ich zu den Menschen gehören, die es gerne aufgeräumt haben - auch im Google Reader - hat dies zur Konsequenz, dass ich die Menge an abonnierten Feeds auf ein Mindestmaß begrenze. Zu den von mir verfolgten Blogs und Nachrichtenangeboten gehören einige Dutzend deutsche und englischsprachige Sites, platziert in thematischen Ordnern, allerdings nicht sortiert nach Prioritäten. Generell folge ich der Prämisse, lieber einen Feed zu wenig als einen zu viel im Reader zu abonnieren.

Weil ich nun so relativ wenige RSS-Feeds aktiv beziehe, muss ich Vielfalt und Abwechslung in meine Quellen anderweitig herstellen: Das Zauberwort heißt "Shared Items", eine der besten Funktionen des Google Reader, die es erlaubt, anderen Reader-Nutzern zu folgen. In einer eigens dafür vorgesehen Sektion werden mir die Artikel angezeigt, die diese User im Google Reader mit anderen geteilt haben. Ich folge etwa 40 Personen und erhalte auf diesem Weg Zugang zu vorsortierten Beiträgen aus Hunderten von Blogs - ein erstklassiger Weg, um den persönlichen RSS-Horizont zu erweitern. Und bin ich an einem Tag doch einmal zu gestresst, um die Shared Items anzuschauen, zögere ich keine Sekunde und markiere alle als gelesen.

Natürlich teile ich auch selbst Artikel, die ich meinen Followern empfehlen möchte, und versuche dabei vor allem Meldungen und Analysen zu wählen, bei denen ich davon ausgehe, dass sie noch keine so starke Verbreitung gefunden haben. Die Funktion zum Teilen von Beiträgen findet sich übrigens unterhalb eines jeden Postings im Google Reader (es gibt aber auch ein sehr praktisches Browser-Bookmarklet). Angeboten wird desweiteren eine eigene Like-Funktion, die ich primär für RSS-Objekte einsetze, die in irgendeiner Form (im positiven Sinne) aus dem Rahmen fallen.

Alle gelesenen Beiträge, die wichtige Fakten enthalten und bei denen ich davon ausgehe, dass sie mir irgendwann noch einmal nützlich sein werden, öffne ich in einem neuen Tab meines Google Chrome Browsers, um den Link dann per Klick auf die Diigo-Extension beim Bookmarking-Service Diigo zu speichern. Zuvor vergebe ich noch einige passende Schlagwörter (Tags), unter denen ich den jeweiligen Beitrag wiederfinden möchte. Momentan beinhaltet mein Diigo-Account 7386 Favoriten. Fragt mich nicht, warum ich Diigo verwende und nicht Mister Wong oder Delicious... vielleicht wegen der netten Chrome-Extension.

Sofern ich den Google Reader gerade vom iPhone aus verwende, kann ich Links natürlich nicht in einem neuen Tab öffnen. Stattdessen versehe ich sie mit einem Sternchen und bookmarke sie das nächste Mal, wenn ich am Notebook sitze. Dass hier noch Optimierungsbedarf besteht, ist offensichtlich. Leider ist es mir bisher nicht gelungen, mit der integrierten "Send to"-Funktion des Google Reader Beiträge direkt aus dem RSS-Tool an Diigo zu übergeben und parallel Tags zu vergeben. Diese Tags sind wichtig, denn das nächste Mal, wenn ich im Rahmen des Schreibens eines neuen Artikels nach Bookmarks zu "Facebook" und "Umsatz" suche, möchte ich natürlich fündig werden.

Gerne schmökere ich in meinen RSS-Feeds auf dem iPad und verwende dazu die erstklassige Applikation Reeder, die an das persönliche Google Reader-Konto angeschlossen ist und die RSS-Inhalte an die Eigenheiten und Stärken des Apple Tablet anpasst. Der Reeder-Funktionsumfang ist zu 90 Prozent mit dem des Google Reader identisch, aber alles sieht einfach viel besser aus.

Links, die ich bei Diigo ablege, werden genau wie mein Twitter-Stream auch bei FriendFeed importiert. Einen wirklichen Nutzen hat daraus nur, wer mir aktiv bei FriendFeed folgt - ob es solche Leute (noch) gibt, weiß ich nicht. Selbst halte ich mich nicht mehr bei FriendFeed auf.

Neben Google Reader ist Twitter meine zweite essenzielle Informationsquelle. Twitter läuft auf meinem PC über den wirklich nur auf des Wesentliche reduzierten Desktop-Client Digsby im Hintergrund und zeigt in regelmäßigen Intervallen Tweets, die als Popup erscheinen. Ab und zu öffne ich jedoch meine Timeline, da natürlich nicht alle Tweets der 500 von mir gefolgten User in Popup-Form auftauchen. Im Gegensatz zu manch anderen Menschen stören mich gelegentliche Unterbrechungen durch Tweet- oder E-Mail-Benachrichtungen überhaupt nicht, weshalb ich auch während der Schreibarbeit gern einen Blick auf Twitter oder in mein E-Mail-Postfach werfe. Für Twitter auf dem iPhone verwende ich TweetDeck und auf dem iPad Twitterific.

Um einen guten Überblick über Twitter-Antworten und -Erwähnungen zu behalten, habe ich Twitter-Suchen zu meinem Benutzernamen sowie zum Stichwort "netzwertig" als RSS-Feed im Google Reader abonniert.

In Sachen E-Mail bin ich konservativ und setze nicht auf eine Browseroberfläche sondern verwende Mozilla Thunderbird, den ich außerdem mit meinem Google Calendar synchronisiere (auch das iPhone synchronisiert mit Google Calendar). Ähnlich wie beim RSS-Reader versuche ich, keine Berge an womöglich sogar ungelesenen Mails im Posteingang liegen zu haben. Stattdessen wird jede eingehende Mail meist innerhalb weniger Minuten gelesen, direkt beantwortet, gelöscht oder in einen Ordner "netzwertig.com ToDo" verfrachtet, dessen Leerung bzw. Bearbeitung ich mich einmal täglich widme. Auch hier gilt wieder: Menschen handhaben diesen Aspekt äußerst unterschiedlich. Der Vorteil für Absender ist jedoch, dass sie meist relativ schnell eine Antwort von mir bekommen. Das ist es, was ich von anderen erwarte, insofern muss ich diese Ansprüche auch an mich selbst stellen.

Als Taskmanager setze ich Doit.im ein, eine nette Gratis-Software für Windows, die auch eine iPhone- und eine Android-App anbietet. Kürzlich habe ich auch einmal producteev ausprobiert, aber gemerkt, dass Doit.im für meine Bedürfnisse völlig ausreicht. Für den schnellen Datenversand oder den mobile Zugriff auf Dateien kommt (natürlich) Dropbox zum Einsatz. Blogartikel schreibe ich grundsätzlich mit Google Docs, und kürzlich habe ich damit begonnen, im Netz gefundene Zitate sowie besonders prägnante Blogkommentare (hier oder anderswo) über memonic und das dazugehörige Browser-Bookmarklet zu speichern. Stoße ich irgendwo auf einen vielversprechenden, aber sehr umfangreichen Artikel, den ich nicht sofort lesen möchte, importiere ich ihn über das dazugehörige Bookmarklet zu Instapaper, um ihn mir ein anderes Mal auf dem iPad über die Instapaper-Applikation zu Gemüte zu führen.

Ich glaube, damit habe ich mein virtuelles Büro größtenteils abgedeckt. Natürlich gibt es noch viele weitere Tools, die sporadisch zum Einsatz kommen, aber auf die ich im Extremfall verzichten könnte. Auf die hier genannten Dienste bzw. Funktionen dagegen nicht.

Über Vorschläge, sowohl für Anwendungen als auch zur Prozessoptimierung, freue ich mich. Und ja ich weiß, Evernote fehlt im Artikel. Aber ich nutze es nunmal nicht.

(Foto: stock.xchng)

Kommentare

  • Benedikt

    25.06.10 (08:19:04)

    Nein, ich empfinde "Geschwindigkeit und Informationsvielfalt" nicht unbedingt als belastend. Slow Media sollte man auch nicht als Bewegung gegen die Informationsvielfalt missverstehen. Ganz im Gegenteil! Es geht darum, diese Vielfalt zu schützen, die von mehr als einer Seite bedroht ist. Ich denke aber, dass es mehrere Wege gibt, mit Geschwindigkeit und Informationsvielfalt umzugehen. Was du oben schilderst würde ich als den protestantischen Weg bezeichnen (ich spitze das jetzt mal ein bisschen zu). Sehr strukturiert und auf Effizienz getrimmt. Jeden Tag wird das was anfällt, abgearbeitet. Zeit ist Geld. Auch das Horizonterweitern wird auf einen technischen Prozess abgebildet. Bei Slow Media geht es eher darum, den Genuss in den Vordergrund zu spielen. Nicht Pensum und Wachstum ist das Ziel, sondern die Sinnenfreude beim Genuss einzelner Köstlichkeiten und das Lieben-Lernen von Plateaus. Nicht immer mehr, immer bessere, immer effektivere Techniken, sondern die Konzentration auf wenige, aber dafür sehr inspirierende Angebote. Außerdem die Nachhaltigkeit in der Produktion und in der Rezeption der Angebote. Im Grunde genommen braucht man für das Lesen und Verfolgen der wirklich inspirierenden Blogs gar keinen RSS-Reader - genauso wenig wie man für das Entdecken einer landschaftlichen Küche eine Checkliste benötigt. Slow Media könnte man auch so interpretieren: Medien nicht wie ein Restauranttester nutzen, sondern wie ein Gourmet.

  • Martin Weigert

    25.06.10 (08:26:20)

    Ich brauchte doch nur einen guten Einstieg. Auch wenn ich persönlich mit dem Slow-Media-Ansatz wenig anfangen kann, finde ich den Vergleich mit Essgewohnheiten extrem passend - auch in Anbetracht dessen, dass ich ja weiß, dass du ein Feinschmecker bist. Insofern ist er für dich die konsequente Weiterentwicklung des Gourmet-Gedankens auf andere Bereiche des Lebens. Ich bin da ein bisschen anders. Ich habe nichts gegen ein schönes Essen, kann aber genauso gut ein Big Mac-Menü genießen. Call me crazy ;)

  • Philipp

    25.06.10 (08:35:45)

    pinboard.in speichert automatisch shared Items und Links aus Twitter und Instapaper. In Reeder super integriert, auch mit Tags und Description Feld. Die Chrome Extension ist auch super :) Achja - slow vs fast kann man als Blogger wohl schlecht umsetzen. Ich würde es eher als einen optimierten Arbeitsprozess sehen.

  • Martin Weigert

    25.06.10 (08:39:03)

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass du mir pinboard.in empfiehlst... Ach, dieser Lock-In-Effekt... ;)

  • Sylvester Becker

    25.06.10 (08:40:14)

    Super Beitrag! Klingt alles sehr einfach und überzeugend, macht Lust es selber auszuprobieren. Vieles kann ich bestätigen. Ich benutze Google Reader auch für Bookmarking. Die Tags kann ich auch ganz einfach auf dem iPhone vergeben. Ich nutze die Tags als Ordner. Mit dem 'Note in Reader' Bookmarklet kann ich auch Websites speichern, mit Kommentar und Tag Funktion. Außerdem kann ich einen Inhalt der Website higlighten, dies wird dann mit dem Link als Kommentar in Google Reader abgespeichert. Dann kann ich auch da Tags vergeben und sharen. Ich nutze als Taskmanager die Taskfunktion in Highrise. Für alle Aufgaben die mit Personen verknüpft sind besonders sinnvoll, da email und Telefonnummer direkt verfügbar sind. Highrisehq.com hat auch eine schöne iPhone App. Ausgewählten Feeds auf Google Reader zu folgen um den Horizont zu erweitern werde ich ab jetzt so anwenden. Vielen Dank für die Inspiration.

  • Philipp

    25.06.10 (08:43:47)

    Ich versuche nur, meine Wahl zu rechtfertigen :)

  • Martin Weigert

    25.06.10 (08:43:56)

    Sylvester, das heißt, du sparst dir einen externen Social Bookmarking-Dienst und speicherst einfach alle Links über Tags im Google Reader? Wie machst sich das in der Praxis, auch was Suchmöglichkeiten betrifft?

  • Sylvester Becker

    25.06.10 (08:49:06)

    Benedikt, Deinen Weg des Geniessens würde ich als den "Katholischen" bezeichnen, um Deine Analogie aufzugreifen. Für mich gibt es da kein "Entweder-Oder". Wenn ich effektiv in meinem Business arbeite bin ich protestantisch, wenn ich an meinem Business kreativ arbeite bin ich katholisch. Die richtige Balance bringt mich und mein Business vorwärts und erfüllt mich. Diese Balance zu finden ist meine Herausforderung jeden Tag. Das macht mir Spaß.

  • Sylvester Becker

    25.06.10 (08:59:48)

    Ganz genau. Wenn ich etwas Suche gehe ich entweder direkt zu dem Tag in Google Reader oder nutze die Suchfunktion in Google Reader, die man genau einstellen kann. Man kann darüber alle jemals wie auch immer in Google Reader gespeicherte Artikel finden. Vieles habe ich von Steve Rubel gelernt, spannender Artikel hier.

  • Sylvester Becker

    25.06.10 (09:12:34)

    Mir fällt gerade auf, ich benutze die Kommentarfunktion in Google Reader auch um Notizen zu speichern. Ich kann diese dann nämlich mit einem "Tag" versehen, zum Beispiel "Geschäftsidee" und später einfach wieder finden. Man muß bei der Kommentarfunktion allerdings aufpassen, sie ist auf "empfehlen" oder "sharen" voreingestellt und damit könnte die Notiz öffentlich werden. Ich nehme immer zuerst den Haken aus dem Feld. Nachdem Aufschreiben entscheide ich ob ich das veröffentlichen möchte oder nur für mich speichern möchte.

  • Martin Weigert

    25.06.10 (09:58:18)

    Wenn ich mich nicht irre, kann man über Tags gespeicherte Artikel nicht exportieren. Das wäre für mich eine Voraussetzung. Aber vielleicht geht's doch?

  • Sylvester Becker

    25.06.10 (10:24:45)

    Ja es geht: Unter Google Reader Einstellungen kannst du jeden 'Tag' veröffentlichen. Google kreiert eine Seite mit RSS Feed.

  • Hasselmann

    25.06.10 (11:03:02)

    Danke für die aufühliche Erleuterung,mal sehen ob ich es schaffe es für mich umzusetzen.

  • Bjoern Habegger

    25.06.10 (11:34:20)

    Ja die tägliche Flut an Informationen kann extrem sein. Ich nutze hierbei auch primär den google Reader, weil es einfach übersichtlich ist und der Reader viele Möglichkeiten bietet, das gefundene weiter zu verteilen. Ebenso lassen sich die guten Beiträge für später ordentlich aufsortieren. Natürlich ist auch Twitter ein Teil der Informations- und Kommunikationskultur geworden. Als bestes Tool habe ich hier TweetDeck für mich gefunden. eMails laufen alle nur noch über google mail, teilweise mit Pop-Abruf, teilweise durch Weiterleitungen. Aber ich kann keine bessere Lösung für mich finden. Immer alle Daten zur Verfügung und auch mobil (ANDROID) topaktuell. Einfach genial.

  • Nitek

    25.06.10 (13:27:41)

    Hast für den Google Reader auf dem iPhone schonmal MobileRSS ausprobiert? Das fand ich deutlich bequemer als die iPhone Version des Readers selbst...

  • Martin Weigert

    25.06.10 (13:38:51)

    Nein aber ich habe gerade Reeder auf dem iPhone installiert. Ist genau so toll wie auf dem iPad. Nur kleiner :)

  • oqpie

    25.06.10 (14:06:47)

    Ich würde dir noch gerne den Windows Live Writer an's Herz legen. Das ist eine ziemlich gute Blog-Software. Dürfte zum Bloggen deutlich komfortabler sein als Google Docs.

  • stationsarzt

    25.06.10 (17:32:02)

    feedly.com ist ein richtig gutes BrowserPlugin für den Googlereader, mit dem man sehr gut die Strategie fahren kann eher zu viel als zu wenig zu abonnieren. Sollte hier erwähnt werden.

  • Erich Hofstetter

    25.06.10 (21:28:16)

    Unglaublich dieses Gelabber!

  • Martin

    25.06.10 (21:49:44)

    Um einen guten Überblick über Twitter-Antworten und -Erwähnungen zu behalten, habe ich Twitter-Suchen zu meinem Benutzernamen sowie zum Stichwort “netzwertig” als RSS-Feed im Google Reader abonniert. Wie funktioniert das?

  • Martin Weigert

    26.06.10 (03:45:04)

    Du gehst zu http://search.twitter.com, startest eine beliebige Suche (z.B. nach deinem Twittername), auf der Ergebnisseite erhälst du dann den Link zum RSS-Feed.

  • Martin

    26.06.10 (07:30:47)

    Merci! Ich hatte via http://twitter.com/ gesucht und dort erhält man zu den Suchergebnissen anscheinend keinen RSS-Feed.

  • MHN

    27.06.10 (13:32:08)

    Ich bevorzuge All-in-One Lösungen, gibt es hierfür auch Beispiele? Also es muss jetzt nicht alles machbar sein, aber so 90% der Informationsflutverarbeitung. Bestenfalls gib es auch noch die Möglichkeit privat, Beruf und Projekte zu trennen. Alles in einem Brei finde ich zu unübersichtlich.

  • Martin Weigert

    28.06.10 (07:05:20)

    Also ich kenne kein Tool, das näher an eine All-in-One-Lösung heranreicht, als der Google Reader.

  • Sylvester Becker

    28.06.10 (10:09:29)

    Sehe ich genauso!

  • MHN

    28.06.10 (10:50:39)

    Okay, Dankeschön, werde das mal austesten. Bisher habe ich Dropbox, was ich schon lange mal installieren wollte und Digsby ausgetestet. Dropbox ist topp. Digsby war absolut nicht mein Geschmack.

  • Stefan

    29.06.10 (11:21:50)

    Matthias Weber hat zu dem Thema einen schönen Beitrag für den Trendtag-Blog geschrieben: Ein Werkzeugkasten für den digitalen Alltag Ich finde - ebenso wie Matthias Weber - das Abschalten ein sehr effektives "Tool" ist. Er schreibt: Kommen wir schließlich zum letzten Werkzeug: dem Abschalten. Es ist das wichtigste aller Tools. Denn wer nicht abschaltet, hat keine Zeit zu reflektieren. Sonst wird jeder Inhalt auf seine reine Information reduziert und jegliche Tiefe droht dabei, verloren zu gehen.

  • Martin Weigert

    29.06.10 (11:25:14)

    Danke für den Link. Mit solchen Weisheiten wie "Abschalten" ist das immer so eine Sache. Klar ist es wichtig. Wer aber den ganzen Tag nur abschaltet, kommt auch nicht weit ;)

  • Stefan

    29.06.10 (12:46:05)

    Von kontinuierlichem Abschalten spricht ja auch niemand Zumal der Flow weiterläuft...ob ich nun dabei bin oder nicht. ;) Wir können uns gern auf Ausblenden einigen. Ich finde es wichtig, ein Gespür für relevante Inhalte zu entwickeln, diese durch Tools zusammenzutragen bzw herauszufiltern und diese relevanten Inhalte dann letztlich auch dem entsprechend zu reflektieren. Genau dann ist Abschalten ein gutes Tool!

  • smeiko

    30.06.10 (08:21:50)

    Ein kleiner Lesetipp für alle Informationshungrigen Zeitgenossen die Schnelligkeit und Effizienz für unbedingt erstrebenswert halten: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny aus dem Jahr 1983. Zählt u.a. zum "Buch der 1.000 Bücher" Gruß, smeiko

  • Meeresbiologe

    02.07.10 (19:49:08)

    Wo gibts denn dieses Abschalttool zum Downloaden?

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