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06.06.08Leser-Kommentare

Im Test (Teil 4): Blick am Abend

Die Brombeere am Abend ist der Nachfolger der Abendzeitung heute und wird wohl den Schweizer Blick ins Gratiszeitalter überleiten. Wir testen Blick am Abend.

Blick am Abend: Die Frontseite

Im Test: Ausgabe 3 vom Mittwoch, 04.06.2008 (aufgelesen am Bahnhof in Basel).

 

Erster Eindruck

Die Farbwahl gibt viel zu diskutieren. Ringier meint, es sei brombeerfarben, andere reden von pink. Zu Brombeeren kann ich nur sagen, dass ich die schwarz in Erinnerung habe. Vielleicht werden sie deshalb auch Schwarzbeeren genannt. Und pink, ist das nicht heller? Aber brombeeren wir uns nicht, ich find die Farbe originell.

Titelseite

Schön farbig, gutes Bild von Obama, ist aber alles etwas sehr selbstreferentiell. Die Hauptmeldung der Zeitung, "SVP vor grosser Spaltung", ist in einem ganz kleinen Kästchen, gleich gross wie der "Super Start für Blick am Abend", was dann auch noch mal auf Seite 3 unter dem Titel "Toller Start für Blick am Abend nachgelesen werden muss.

Toller start, Blick am Abend.

Dazu auch noch der "Brief des Tages" von Emanuel Probst auf Seite 30: "Herzliche Gratulation zum Start von Blick am Abend". Etwas viel super, doo, oder? Die Titelseite versammelt fünf Servicemeldungen (mit dem Wetter sechs), zwei News-Meldungen und eine Werbung. Ist gesichert, dass das eine "Zeitung" ist?

Erscheinungsweise

täglich, am Nachmittag

Seitenanzahl

32

Preis

kostenlos

Onlineauftritt

bBlick am Abend Online: Viel Aaa...Online ist und bleibt das grosse Sorgenkind von Ringier Schweiz. Könnte es daran liegen, dass der Verleger Michael Ringier "täglich fünf bis zehn Minuten " im Internet verbringt und in dieser Zeit spiegel.de, sueddeutsche.de, faz.net, blick.ch und nzz.ch liest? Dann ist der Horizont zu Ende, naja, fast: "ich schaue sogar Teletext an". Das Sympathische an Michael Ringier ist, dass er dieses Defizit frischfröhlich zugibt. Der Frankfurter Allgemeinen sagt er über die Positionierung seines Verlags in der digitalen Welt: "Mit unserem Unwissen bewegen wir uns im großen Tross aller Medienhäuser. Alle stochern noch etwas im Nebel". Blickamabend.ch darf nicht mal auf der eigenen Domain bleiben, sondern wird umgeleitet auf blick.ch/blickamabend. Hat das noch viel mit dem Produkt zu tun? Nein, es ist nur brombeer statt rot, sonst ist es der übliche Mash-Up von Promis, Sex und Freakshow, den blick.ch immer stärker pusht, um gegenüber dem Konkurrenten 20min.ch nicht zu sehr abzufallen.

Seite 2/3

Top news im Blick am AbendDie Hauptneuigkeiten des Tages sind fünfgeteilt und nennen sich "Top5 News". Damit wird die Gewichtung in der Redaktion an den Leser weitergeleitet, was transparent wirkt. Blogger und Chef Newsdesk Thomas Benkö schreibt dabei die Top News Nummer 1: Er hat abend zuvor den Club im Schweizer Fernsehen gesehen und berichtet unterhaltsam darüber, was passiert ist. Dazu wird Sendungsteilnehmer Andreas Ladner befragt. Das ist ganz ok, aber auch kein Knaller.

Kann man vom grössten nationalen Boulevardblatt nicht etwas mehr erwarten? Schliesslich steht ja jetzt Blick drauf und nicht mehr heute . Darunter: "News Flash, Heute morgen in den News", eine Auflistung, was englische und amerikanische Zeitungen geschrieben haben. Doch ist nicht "heute morgen" Blödsinn, liegen doch die USA einige Stunden hinter dem europäischen Morgen?

Die Analyse im Blick am Abend

"Heute mittag am TV" interessiert mich auch nicht - ist, was in der Sendung "Punkt 12" von RTL geschieht, tatsächlich berichtenswert? Ich schlage vor, die Rubrik zu ändern auf "Heute morgen in den Blogs" und in "Heute mittag im Internet" - da passiert in der Regel mehr.

Seite 6

Das Schnäppchen des Tages hat jemand nicht zu Ende gebracht. Liegt bestimmt am Stress in den ersten Tagen:

Schnäppchen des tages - im Blick am Abend etwas unfertig

Seite 7

Top-3-Meldung: "Es ist Obama". Im Kasten daneben diese doch eher sinnfreie Umfrage mit zwei Schweizer Politikern und einem Experten.

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So, wie diese drei Aussagen abgedruckt sind (ich glaube nicht, dass sie alle nur einen Satz gesagt haben), wirkt das für die Zitierten irgendwie peinlich. Bei einer Strassenumfrage wäre man wohl auf ein sehr ähnliches Ergebnis gekommen.

Seite 8/9

Die Bilder des Tages, wieder eine offenbar erfolgreiche Rubrik, die sich aus dem heute hinüberretten konnte. Dass man die Texte den Bildern mit Nummern zuordnen muss, wirkt wie eine Denksportaufgabe. Warum stellt man die Texte nicht einfach zu den Bildern?

Bilder des Tages im Blick am Abend

Anmerkung: Wir haben eine ähnliche Rubrik auf fokussiert.com - allerdings mit einer gänzlich anderen Gewichtung...

Seite 17

Sivlia Tschui, "Redaktorin Wissen", wählt ihre persönlichen Favoriten der anstehenden Fussball-EM und einigt sich auf "die drei Jungs mit den bescheuertsten Namen" (Jürgen Macho, Philipp Lahm, Joachim Standfest), was ich einigermassen lustig finde.

Die Wissensredaktorin des Blick Am Abend wählt ihre Lieblingsfussballer

Seite 30

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Irgendwas hat sich zwischen Männern und Frauen verschoben, wenn man liest, was die beiden Singles des Tages zum Stichwort Sex von sich geben. Patricia (21): "Wild, hemmungslos und leidenschaftlich". Edi (23): "Mit der richtigen Person sicher eine schöne Sache." Na dann hoffen wir mal, dass Edi auf die richtige Person trifft und dass Patricia ihren gut bestückten (2x angegeben, muss wichtig sein) Mann findet.

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Berichte aus Schweizer Blogs, die bei heute täglich eine Spalte einnahmen, sind auf eine Ecknotiz mit 12 Zeilen geschrumpft. Eine Umfrage bei ChliiTierChnübler wünscht sich mehrheitlich die ausführliche Blogberichterstattung zurück.

Lowlight I

Mich ärgert, dass fast jede Beteiligung des Lesers kostenpflichtig ist. Eine kurze Aufstellung:

     

  • Seite 4: um Madonna-Tickets zu gewinnen, muss man ein SMS schicken (1.50 Fr. / SMS)
  • Seite 15: um Tickets für das EM-Spiel Schweiz - Türkei zu gewinnen, muss man ein SMS schicken (1.-- Fr. / SMS)
  • Seite 17: um Trikots von GC zu gewinnen (will die tatsächlich jemand?), muss man ein SMS schicken (1.-- Fr. / SMS)
  • Seite 29: um ein SMS-Horoskop zu erhalten, muss man ein SMS schicken (0.60 Fr. / SMS)
  • Seite 29: um 50 bei einem Kreuzworträtsel zu gewinnen, muss man das Lösungswort per SMS schicken (1.-- Fr. / SMS oder 1.-- Fr. / Anruf)
  • Seite 30: um eine Meldung im "Schatzchäschtli" abzugeben, muss man ein SMS schicken (0.70 Fr. / SMS)
  • Seite 31: um abzustimmen, ob Inga Hajrlahovic mehr oder keine Kolumnen schreiben soll, muss man ein SMS schicken (0.70 Fr. / SMS)

Ich glaube, es ist ein Bedürfnis der Leser, per SMS an solchen Wettbewerben teilzunehmen und es spricht auch nichts dagegen, etwas dafür zu verlangen. Allerdings sollte die gleiche Möglichkeit online und kostenlos angeboten werden. Und was ist eigentlich mit jenen Lesern, die per Postkarte teilnehmen möchten?

Lowlight II

Zora Off, die Sexkolumne, die bei einer nicht zu unterschätzenden Menge Anklang fand mit ihrer ordinären Wirrheit und wohl jede Woche einen Leserbrief einer besorgten Erziehungsberechtigten förderte, wurde abgesetzt. Es kümmern sich jetzt "Profis" um die Kolumnen. Die wissen, wie man Kolumnen schreibt, allerdings muss man die alle nicht lesen, denn sie sind so überraschend wie das Amen in der Kirche. Helmut-Maria Glogger, der seit Jahren im People-Bereich die Fäden zieht, schreibt E-Mails an Prominente ("Liebe Angelina Jolie"), erzählt beiläufig Indiskretionen ("Der Schweizer Fotograf Michel Comte will sogar mehr als Fotos gemacht haben") und beleidigt sie, sofern sie im Ausland leben und es nicht lesen ("Früher waren Sie eine durchgeknallte Zicke"). Werner Vontobel macht das Gleiche, was er schon in den ehemaligen Blogs des SonntagsBlick gemacht hat. Er "erklärt die Wirtschaft" und versucht das, was Frank A. Meyer mit Gefühl ausdrückt, mit Fakten zu untermauern, was (bei mir jedenfalls) noch nie Anklang gefunden hat. Gieri Bolliger versucht derweil, die wohl aus der Redaktion gestellte Frage, ob Hamster "Köbi" eine Million Franken erben kann, die ihm eine reiche Tante von "D. Müller, Adliswil" vererben möchte, zu beantworten.

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    Schlimmer als alle Texte sind aber die gezeichneten Bilder der Journalisten. Wäre ich Herr Vontobel, ich würde mich beschweren. So schlecht sieht der nämlich gar nicht aus.

      Highlights

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        Richtig gut und erfrischend finde ich "Die Kolumne" auf der zweitletzten Seite. Irgendwelchen Lesern wird die Möglichkeit gewährt, selbst eine Kolumne zu verfassen. Wird sie vom Publikum angenommen, darf der Kolumnist weiter schreiben, wird sie abgelehnt, bleibt es beim einen Werk. Es ist ein interessantes Experiment, das vielen Schreibern die Grenzen ihres eigenen Schreibtalents schnell aufzeigen wird (was wiederum zur Belustigung des Publikums dient, ein Format, das in den letzten Jahren im TV grosse Beachtung fand, im Buchstabengeschäft aber weiterhin vor sich hin darbt).

        Fazit

        Die erfolgreichen Rubriken und grafischen Versuche des Testballons Heute wurden beibehalten und ergänzt durch etwas mehr an Erfahrung und Journalismus. Die Zielgruppe wird mit Blick am Abend nun viel weiter gefasst, das heisst, es wird versucht, auch ältere Leute an das doch eher jugendlich daherkommende ehemalige heute zu binden. Vieles im Blatt bleibt einigermassen banal. Wer hätte vor dreissig Jahren gedacht, dass man mal mehr als eine halbe Seite einer Tageszeitung mit einem Mann füllen kann, der eine Kniebeuge vorzeigt (und dabei zwei fast gefüllte Pet-Flaschen in der Hand hält). Es ist die "Übung 1: Knackiger Po". Nächsten Mittwoch dann "Übung 2: Oberer Rücken".

        Das Fertiggericht von Blick Am Abend

        Gleich darunter das Tagesmenu zum nachkochen. Nicht lachen, es ist das "Fischfilet Provençale" für 7.90 Franken, ein Fertiggericht aus dem Coop. Was gute Unterhaltung anbetrifft, müssen sich die Kollegen vom Bezahl-Blick aber dennoch warm anziehen, denn wenn die unausweichlichen Abokündigungen folgen, so wird die aufgeblähte und überalterte Redaktion irgendwann die Folgen ihres Schlaf- und Moralkurses tragen müssen.

          Wie lange wird es den Blick noch in Bezahlform geben? Ein Jahr? Fünf Jahre? Zehn Jahre? Mit dem Blick am Abend wurde die Tür zum Gratisblatt weit aufgestossen - man wird sie vermutlich nicht mehr schliessen können. Der Konkurrenzkampf wird so oder so härter. Am gleichen Tag war in 20 Minuten ein grosses Interview mit Bundesrätin Doris Leuthard zu lesen. Zwei Journalisten taten das, was bisher das Vorrecht von Bezahlzeitungen war und luden zum "Hintergrundinterview". Die Qualitätsoffensive von kostenlosen Angeboten auf Papier und im Internet bedroht die traditionellen Geschäftsmodelle immer mehr. Wer sich nicht bewegt, wird irgendwann umgestossen.

          Andere Reaktionen aus den Blogs

          Das Blog Lupe ist nur mässig überzeugt vom neuen Produkt, schlägt aber vor, die Bewertung der Kolumnisten auf alle Journalisten auszuweiten:

          warum diese idee nicht auf alle grösseren beiträge des blattes anwenden? überhaupt könnten alle printmedien dies übernehmen: die sonntagszeitung könnte z.b. über die bashing-kolumne von peterli rotenbühler urteilen lassen, oder der sonntagsblick über jene von frank a. meyer. (...)

          Chris findet die Blick-am-Abend-Farbe "grässlich", Tom findet sie "unsäglich". Roger Rabbit hatte gar Augenschmerzen "ob derart grellen, bunten Frauenfarben". Das Bernetblog hält den Onlineauftritt für sehr gut gemacht. Doch Marcel Bernet, der Verfasser des Blogposts, glaubt auch, Chefredaktor des neuen Blatts sei der erfahrene Journalist Peter Rothenbühler.

          Falsch, es ist der erfahrene Journalist Peter Röthlisberger. Die Blogdenunzianten vermissen das Sedative, das heute so gut hinkriegte: "der Blick am Abend entspannt nicht, sondern verlängert die Arbeit ins Private". Huwy will sein heute zurück, auch Roger hat heute besser gefallen: "Blick am Abend ist sehr eintönig, unterstrukturiert und nicht wirklich so innovativ wie erhofft." Das Infamyblog entdeckte, dass die Umstellung auf das neue Blatt noch nicht so reibungslos verläuft. Tkkg.ch vermisst den Digitalteil und sieht auch noch um halb zehn Uhr abends volle Boxen (die bei heute angeblich immer leer waren). Rol! hält das neue Produkt für unübersichtlich und uninformativ. Das Remixblog gibt dem neuen Blatt höchstens ein halbes Jahr. Das Goggiblog urteilt nach vier Tagen erstinstanzlich mit einem grossen Naaaaaah-ja. Wer den Eintrag von liv auf silversnowflake.net liest, versteht, warum die Ausweitung der Marke Blick auf junge Frauen nie oder nur unter Überwindung von grössten Widerständen funktionieren wird:

          Beruhigen kann ich auch jede Frau, das Blatt wurde feminisiert. Aber das Blatt heisst Blick. Blick, das ist ein Schandfleck in der Zeitungsindustrie. Das ist eine Zeitung (für die manche Leute, freiwillig, zahlen), die mit horrenden Schlagzeilen für sich wirbt. Schlagzeilen die teilweise unter jeder existierenden Gürtellinie sind. Schlagzeilen die verboten gehören. Schlagzeilen bei denen ich denke: Die würden das nicht als Aufhänger brauchen, wenn es nicht ziehen würde. Sowas zieht beim Schweizer Volk? Hilfe, wo ist die nächste einsame Insel?!! Nun lasse ich mich also mit diesem Schandfleck der Zeitungsindustrie sehen und zu allem Überfluss ist sie auch noch rosarot. Tschuldigung. Pink. Tschuldigung. Brombeerfarben. Oder eben doch ganz einfach hässlich.

          Ein eigenes, noch ziemlich müdes Watchblog hat Blick am Abend auch schon. Es findet sich auf rueckblick.blogger.de .

          Mehr zum Blick auf medienlese.com

          Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

          Kommentare

          • Ana

            06.06.08 (13:47:56)

            Ringier hat mit der Brombeere schon recht: Das dunkle Pink ist die Farbe der unreifen, sauren Brombeere ...

          • Ronnie Grob

            06.06.08 (13:55:02)

            @Ana: Das heisst, Blick am Abend ist ein mattes, unreifes Früchtchen, das aber irgendwann in voller Reife und in vollem Glanz erstrahlen wird?

          • ANA

            06.06.08 (15:22:11)

            @RONNIE: Wenn es genug Sonne bekommt und aus dem Schatten des überreifen, schon angefaulten grossen Bruders treten darf ...

          • honigbaerli

            06.06.08 (21:46:24)

            Dazu habe ich folgendes geschrieben.. Link: http://www.honigbaerli.eu/2008/06/03/blick-am-abend/

          • rock72

            06.06.08 (21:49:25)

            Für mich ging dieser Schuss definitiv nach hinten los. Sich in dieser Zeitung, die voll von lustigen Gimmicks ("Hingehen", "Tipp!", "Nicht verpassen!", "Happy End"!) ist, kann ich einfach nicht ernstnehmen. Zudem geht mir das - sorry - ständige Selbstgewixe der Chefredaktoren mächtig auf den Sack: "Wir sind so toll, so erfolgreich und so hipp!" Lieber mal eine anständige Zeitung machen als sich täglich selber in den Himmel loben.

          • Liv

            06.06.08 (22:02:38)

            Netter Beitrag! Hast die Zeitung hervorragend auseinander genommen. Und die Blogsektion wünsche ich mir auch zurück. Sehr sogar.

          • marcel bernet

            08.06.08 (10:49:19)

            @ronnnie: danke für das aufdecken des schrecklichen fauxpas röthlisberger.. gleich korrigiert bei mir. wenn ich die kommentare bei dir anschaue: stimmt - da versucht man eine absterbende idee mit einer neuen idee wieder zu beleben. das kolonialisieren von heute durch blick führt zu einem total unübersichtlichen zielgruppenmischmasch.

          • Ufuk

            08.06.08 (15:24:51)

            "Zora Off" hatte möglicherweise einige - ziemlich beschränkte - Fans, jedoch mindestens genauso viele, die sie am Liebsten auf den Mond verbannt hätten. Es ist meiner Ansicht nach eines der wenigen Highlights im BlaA, dass auf diesen Schund verzichtet worden ist. Auch wenn Sex sellt - den Leser für so dumm zu verkaufen, wie dies Zora Off regelmässig getan hat, geht einfach nicht.

          • Ronnie Grob

            08.06.08 (19:19:57)

            @Ufuk: Auf Schund zu verzichten ist schon ein Highlight? @Marcel Bernet: Fehler machen alle, kann ja vorkommen.

          • Whyzak

            09.06.08 (21:19:24)

            Nur soviel zu blick.ch immer stärker pusht, um gegenüber dem Konkurrenten 20min.ch nicht zu sehr abzufallen. Auch die heute veröffentlichten Zahlen belegen, dass blick.ch die meistbesuchte Medienseite der Schweiz ist. Mit besseren Zahlen als 20min.ch, das mit einem französischen Teil krampfhaft versucht, den Blick im Web zu überholen (und es nicht schafft)

          • Ronnie Grob

            10.06.08 (07:02:58)

            @Whyzak: Das ist wahr, blick.ch ist diesen Monat 20min.ch knapp voraus - es war aber auch schon umgekehrt. Es ist seit Monaten ein Zweikampf, wer mehr Klicks von den Usern erhält - die Klickteaser von blick.ch wirken auf mich aber um einiges unangenehmer als andere. Ich glaube, es ist eine Taktik, die nur kurzfristig aufgeht. Langfristig führen diese Anrisse, auf die nichts substanzielles folgt, zu unsäglicher Langeweile.

          • marcel bernet

            10.06.08 (07:15:28)

            übrigens super werbeplatzierung von blick auf zattoo.com - nerve mich jedesmal über den bannervorspann und finde ihn gleichzeitig clever geamcht und mit den immer wechselnden headlines best practice.

          • balmer peter

            07.04.10 (07:45:15)

            Mister Peinlich Es ist mehr als beschämend welchen ungemein tiefen iq unsere Mister Schweiz aufweisen, wie währs mit etwas mehr Köpfchen und etwas weniger Muskeln? zum Artikel Mister Peinlich blick am Abend 6.4.2010

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