<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

05.08.14Leser-Kommentare

Heißer Trend FinTech: Die Finanzbranche steht heute da, wo sich die Musikindustrie im Jahr 2000 befand

Der Umgang mit und die Verwaltung von Geld stehen vor weitreichenden Veränderungen. Für die Musikindustrie kam das Erwachen mit Napster. Im Finanzsektor markiert Bitcoin die Zeitwende.

GeldWer sich meine Artikel der letzten Zeit anschaut, wird feststellen, dass ich vermehrt über Startups und Neuigkeiten aus dem Payment- und Finance-Bereich berichtet habe. Das hat einen ganz simplen Hintergrund: Die Zahl der spannenden Unterfangen und Entwicklungen im sogenannten FinTech-Segment (Finance-Tech) explodiert gerade regelrecht. Aktuell fasziniert mich kaum ein anderer Bereich der Technologiewelt derartig wie die Neudefinition des Geldes und der damit verbundenen Dienstleistungen im digitalen Zeitalter.

Um meine Exaltierheit verständlicher zu machen, möchte ich mich einer Analogie bedienen: Ich glaube, dass FinTech heute ungefähr da steht, wo die Musikindustrie sich zur Jahrtausendwende befand. Diese blickte 1999/2000 auf einen bevorstehenden massiven Wandel, ausgelöst durch neue Möglichkeiten des digitalen Musikvertriebs und -konsums, und mitverursacht durch nicht nach den alten Regeln spielende Player wie die Tauschbörsen Napster und Kazaa. Sie erlaubten es Nutzern erstmals im großen Stil, Musik miteinander zu tauschen, und das vorbei an den Kontroll- und Wertschöpfungsinstanzen der existierenden Anbietern. Filesharing-Börsen und illegale MP3-Downloadsites rüttelten die Musikindustrie wach und ebneten mittelfristig den Weg für legale Streaming- und Abodienste, die heute von Millionen Menschen genutzt werden. Und auch wenn die Transformation der Musikindustrie noch lange nicht abgeschlossen ist, funktioniert sie heute schon deutlich anders als zum Beginn der Internetära, wie dieser Chart belegt. Vom analogen ins digitale Zeitalter

Meine Gegenüberstellung der Musikindustrie anno 1999/2000 mit der Finanzbranche 2014 zielt nicht darauf ab, hundertprozentige Parallelen aufzuzeigen. Die gibt es nicht. Es existieren zahlreiche Unterschiede. Dennoch lassen sich bestimmte entscheidende Gemeinsamkeiten erkennen:

Genau wie in der Musikwirtschaft Ende des vergangenen Jahrhunderts basieren die Strukturen und Wertschöpfungsprozess der Finanzbranche auf den Gegebenheiten des analogen, nicht globalisierten Zeitalters. Einige mächtige Firmen zogen lange Zeit die Fäden und hatten aufgrund der komplexen, aufwändigen und kostspieligen Vorgänge gewisserweise Monopole. Mit dem Netz und seiner Fähigkeit, Menschen halb- oder vollautomatisch direkt miteinander in Kontakt zu bringen, sind die einstigen Akteure plötzlich nicht mehr alternativlos. Genau wie beim Thema Musik variieren auch in Geldwirtschaft Regelungen und juristische Rahmenbedingungen zwischen Ländern oder Ländergemeinschaften. Diese Fragmentierung kollidiert mit der problemlosen weltumspannenden Natur des Internets.

Damals Napster und Kazaa, heute Bitcoin

Napster, Kazaa oder eDonkey waren die Software-Antworten auf das Potenzial des digitalen Musikhörens. Bitcoin ist eine der Software-Antworten auf das Potenzial von virtuellem Geld ohne Ländergrenzen und zentrale Steuerungsorgange. Wie den Filesharing-Anbieter damals muss man Bitcoin meiner Meinung nach als Beginn einer neuen Zeitrechnung verstehen. Napster hat damals (als Tauschbörse) nicht überlebt, aber trotzdem die Musikwirtschaft revolutioniert. Ob es in fünf Jahren Bitcoin noch geben wird oder nicht, spielt keine große Rolle: Die Währung hat Bewegung in einen Markt gebracht, der bis dato abgesehen von wenigen Ausnahmen von der Trägheit und Innovationsfeindlichkeit des Finanz- und Banken-Establishments geprägt war.

Haufenweise offene Fragen

So wie man im Jahr 2000 mit etwas Reflexion zwar erkennen konnte, dass sich die Plattenindustrie dank des Internets komplett verändern würde, aber noch nicht wusste, in welche Richtung, so ist im aktuellen Augenblick vollkommen unklar, wohin die Reise für FinTech geht. Fragen gibt es viele: Werden sich Kryptowährungen auf breiter Front durchsetzen, oder bleibt die Mehrheit und der Bürger und Unternehmen beim Fiatgeld? Werden sich alteingesessene Finanzinstitute wie Banken oder Kreditkartenfirmen behaupten können oder gehört die Zukunft von FinTech Startups und Webriesen? Hat Bargeld eine Zukunft? Werden alltägliche Geld- und Anlagegeschäfte demnächst “peer to peer”, also direkt über eine Plattform zwischen zwei Endverbrauchern abgewickelt, oder bleibt die Bedeutung der klassischen Banken als zwischengeschalteter, gestaltender Mittler bestehen? Übernehmen Maschinen und Algorithmen die Rolle von Finanz- und Investmentberatern? Entfallen Gebühren für Finanzgeschäfte und Transaktionen in unterschiedlichen Währungen? Welche Technologien für den mobilen Transfer von Geld wird auf Dauer zum Standard? Kurz-Distanz-Funktechniken wie NFC oder Bluetooth? Oder einfach herkömmliche Datenübertrag über das Web, etwa mittels QR-Code?

Niemand will den Zug verpassen

Derzeit wird in alle Richtungen experimentiert und es ist noch äußerst unklar, welche Anbieter, Verfahren und Technologien in fünf, zehn oder 15 Jahren den Status von Standards annehmen werden. Es gibt bereis hunderte, wenn nicht tausende Startups und Anbieter, die es auf den FinTech-Sektor abgesehen haben. Kein Wunder: Niemand möchte den Zug verpassen, wenn die Zukunft und das Schicksal des Finanzwesens bestimmt werden. Einerseits, weil da, wo Geld bewegt wird, auch Geld verdient werden kann. Andererseits, weil die theoretische Zielgruppe im Endeffekt jeden Menschen auf diesem Planeten umfasst.

Noch stellen Fragmentierung, Zurückhaltung bei Kunden sowie rechtliche Hürden gewisse Herausforderungen dar. Doch zu groß sind die Vorteile für Konsumenten und Handel, als dass die Marktteilnehmer aufgrund dieser Herausforderungen aufgeben würden. Zudem leidet die alte Finanzwelt seit der Schulden- und Euro-Krise, deren Auswirkungen bis heute zu spüren sind, an einem massiven Vertrauensproblem. Daraus resultiert ein gewisses öffentliches Interesse an einer grundlegenden Neuordnung des Sektors, welches den Newcomern zusätzlich in die Hände spielt.

Die bisherigen Internetgiganten entstammen den Bereichen Handel, Suche, Kommunikation und Medien. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass FinTech in den nächsten Jahren den ein oder anderen Riesen hervorbringen wird. /mw

Illustration: vector flat design startup from piggy money box business icon, Shutterstock

Kommentare

  • Ungeheuler

    05.08.14 (09:10:34)

    Schöner Artikel. Ich bin gespannt wohin die Reise geht. Der Finanzsektor wird allerdings deutlich störrischer auf Veränderungen reagieren wie die Musikbranche...

  • golda meir

    05.08.14 (09:52:37)

    ich sehe nur wenig parallelen. die finanzbranche hat schon sehr früh begonnen, sich den neuen gegebenheiten anzupassen. selbst die geldschöpfung geht ja heute im wesentlichen elektronisch und nicht durch anwerfen der notenpresse. der börsenhandel ist weitgehend computerisiert. im privaten sektor ist es ähnlich. was geld an sich und kryptowährungen betrifft, so ist es anders als in der musikbranche so, dass der staat, ja das gesetzliche zahlungsmittel bestimmt. in manchen ländern sind alternative währungen eigentlich sogar ausdrücklich ausgeschlossen, also illegal. die bremse liegt also dort.

  • Martin Weigert

    05.08.14 (18:02:00)

    Danke!

  • Andschu Dschain

    05.08.14 (19:57:03)

    Ich glaube, dass diverse Aufsichtsbehörden wie die Bafin, die Bundesbank, die EZB etc. sich ganz genau die Finanzmarktentwicklungen angucken werden. Der Musikmarkt hat sich eben dahin verändert als dass der Speicherplatz in den letzten Jahren unendlich groß geworden ist, und Musik kein knappes Gut mehr ist. Geld ist eben anders als Mp3s, Streams und Musikdateien immer noch ein knappes Gut. Ausserdem gibt es im Musiksektor keine Regulierungsbehörden, die Inflation oder Blasen bekämpfen. Neue Technologien spielen sich bisher eher auf Zahlungsformen wie Paypal ab und Crowdfunding/Investing Plattformen wie Kickstarter. Insofern kann man beide Bereiche nicht unbedingt vergleichen. Was sich wohl verändert hat, ist der Zugang zu Bankdienstleistungen. Man erledigt immer mehr online, besucht seltener stationär seine Bankfiliale (ausser zum Geldabheben) und managt sein Wertpapierportfolio mit der Hilfe von Social Media Anlageplattformen wie Wikifolio selber. Darauf reagieren aber jetzt schon Banken indem sich die Geschäftsmodelle von Filialbanken und Direktbanken immer mehr annähern.

  • Robert Frunzke

    05.08.14 (21:02:12)

    Nach Titel und ersten Absatz habe ich nicht weitergelesen. Wie könnte bei solch falschem Vergleich überhaupt noch irgendetwas gutes oder zumindest irgendwie relevantes Ding herauskommen? Die Musikindustrie hat damals wie heute einfach nur heiße Luft verkauft, und die bei Dir neudeutsch so liebevoll bezeichnete "Finanzbranche" ist ein Phantasma, dem eine irgendwie seltsam magisch-fantastische Aura des Umganges mit Finanzen zugeschrieben wird. Muss man sich vielleicht dreimal im Kreis drehen, die Hacken zusammenschlagen und dann hochspringen, um dort hineinzugelangen? Wieauchimmer.. bei diesem heißen trendigen Titel spare ich mir den Artikel ganz einfach. Sparen kommt auch gerade wieder in Mode ;-)

  • Martin Weigert

    05.08.14 (23:38:14)

    "Insofern kann man beide Bereiche nicht unbedingt vergleichen." Mein Vergleich bezog sich auch weniger auf die Branchen ansich sondern auf Parallelen beim Entwicklungsstadium und bei den Effekten, die der Switch von analog zu digital und von national fragmentiert zu global vernetzt mitbringt.

  • Christian

    06.08.14 (00:06:54)

    Kaum jemand findet Banking-Apps sexy, bei denen man erst lange Zahlenkolonnen und dann eine TAN eingeben muss ... und am nächsten (oder übernächsten) Tag kommt das Geld dann tatsächlich beim Empfänger an. Da ist in der Tat Raum für Verbesserung. Aaaber: Dieses "herkömmliche" System kann ich immerhin für Zahlungen an jedes Girokonto im Eurobereich nutzen. Ich muss nicht darauf achten, ob der Empfänger denn auch wirklich mein aktuelles Lieblings-Finanz-Startup nutzt oder nutzen möchte. Ich muss auch nicht einen Teil meines Girokonto-Guthabens zu einem anderen Anbieter verschieben. Dazu kommen Fragen der Sicherheit wie: Wer nutzt wie meine Daten, und wie sicher ist der Zahlungsvorgang? Aus einem Modell wie dem von Avuba könnte etwas werden, weil die "klassisches Banking" ohne Filiale mit einigen modernen Zahlungsoptionen verknüpfen. Ein Unternehmen wie Payfriendz dürfte es etwas schwerer haben, zumal mir missfällt, dass eine Nutzung ohne App-Zugriff auf das Adressbuch offenbar nicht möglich ist. Was mir vielversprechender erscheint, ist ein Ansatz wie der von Paym (in Großbritannien): Zahlung vom normalen Konto, und dennoch braucht man nur die Telefonnummer des Empfängers. Das Geld ist sofort da (bzw. der Empfänger erhält unmittelbar eine Nachricht über die Zahlung). Nun müsste man nur noch Banken in Deutschland bzw. anderen SEPA-Euro-Ländern für so etwas begeistern. "Nur". :)

  • Christof

    06.08.14 (06:52:28)

    Ich habe bereits Mitte der 90er Jahre als Berater für die Entscheider bei verschiedenen Major-Labels gearbeitet und unsere Studien belegten glasklar, dass eine existentielle Bedrohung vorlag und das Thema Digital Rights Management umgehend anzugehen ist. Fast ein Jahrzehnt blieben adäquate Reaktionen aus ... dabei pflegt diese Industrie ein Selbstbild der innovativen Vorreiter ... naja. Ich glaube, dass (insbesondere UK- und US-) Banker anders sind. Das sind Freibeuter, die sich auf jede Gelegenheit stürzen und mit großer Energie ihre Chance suchen. Der jenseits aller Regulierungsversuche wuchernde globale elektronische Handel wird dieses Thema "nebenbei" einatmen glaube ich. Aber spannend ist das schon, da wird sich einiges tun ... :)

  • Jan

    06.08.14 (10:08:59)

    Was hat denn Bitcoin mit dem Lieblings-Finanz-Startup zu tun? Viel eher muss sich der Empfänger ja nach deinem Lieblings-Finanz-System Girokonto richten und außerdem deine Währung akzeptieren (Euro), die von weniger Menschen genutzt wird als es Nomanden in den Wüsten der Welt gibt. Die 2,5 Milliarden Menschen weltweit, die kein Bankkonto haben, bekommen über die Bitcoin-Technologie doch einen viel einfacheren Zugang zu einem weltweiten Finanzsystem und einer globalen Währung. Dreht das dein Argument nicht um?

  • Christian

    06.08.14 (13:42:21)

    @Jan: Nö - bei meiner Einschätzung gehe ich zunächst einmal von meinen eigenen Situation aus. :) Ich werde in Euro bezahlt, dieses Geld landet auf meinem Girokonto, und die meisten meiner Zahlungen an andere sind euro-basiert. Da ist es für mich derzeit allenfalls von peripherem Interesse, wie viele Milliarden Menschen theoretisch Bitcoin oder Ähnliches nutzen könnten. Wenn sich die Notwendigkeit ergibt, in einer anderen Währung zu zahlen, ist es natürlich praktisch, weitere (meinetwegen auch mitunter hochvolatile) Zahlungsoptionen nutzen zu können. Aber dazu reicht es mir, dass der Dienstanbieter es ermöglicht, ähnlich wie bei Kreditkarten auch in Fremdwährungen zu zahlen. Was mir bei "herkömmlichen" Zahlungsmodi fehlt, ist die Möglichkeit, mal eben einen Kleinbetrag zu transferien (auch unter Bekannten), und die sofortige Anzeige einer Zahlung. PayPal kriegt das hin, und hoffentlich auch (m)eine Bank ... Martin Weigerts Parallele zur Musikbranche ist sicherlich richtig in dem Sinn, dass sich im Finanzbereich heute mehr bewegt als noch vor ein paar Jahren. Doch ich denke auch, dass neue Verfahren deutliche Vorteile bieten müssen, um mögliche Nachteile und Unwägbarkeiten auszugleichen.

  • Werner Heidhof

    06.08.14 (16:52:04)

    Vollkommen richtige Analyse! Bitcoin ist nicht als Währung interessant, sondern durch die Einführung der Blockchain der Geburtshelfer neuer darauf basierender Anwendungen sehr weitreichender Art. Das lustige dabei ist, daß damit auch viele heutige digitale Geschäftsmodelle selbstgefälliger uninspirierter "Gründer" obsolet werden. Und davon gibt es ja reichlich. Wie? Selber schlau machen!

  • Jean

    07.08.14 (10:28:18)

    Also ich finde, dass es definitiv einen Umschwung in der Finanzbranche gibt. Ob dies nun vergleichbar ist mit der Musikindustrie, sei mal dahingestellt. Wer hätte gedacht das Peer2Perr Plattformen wie Smava, Auxmoney, KreditUp oder Zencap den Banken mal richtig Konkurrenz machen würden. Natürlich steht bei allen eine Bank im Hintergrund die die Transaktionen leitet, dennoch machen die Banken nicht den Profit den Sie bekommen würden wenn Sie dall diese Kredite allein vergeben hätten. Auch Plattformen wie Lendico, Vexcash oder auch Crowdfundingplattformen wie Seedmatch und Startnext zeigen eindeutig Trends auf die mit der Einführung der .mp3 zu vergleichen sind. Auch digitale Währungen versuchen dem Bitcoin Konkurrenz zu machen. Die Fintech Branche ist definitiv ein neuer Markt wo auch die großen Banken in Zukunft garantiert versuchen werden einzusteigen wie die Werbeindustrie auf youtube oder auch die neue nervige aber sehr effektive Werbestrategie für nicht registrierte Forumbesucher, welche dann Werbefilme eingespielt bekommen. Aber das ist dann schon wieder ein anderes Thema.

  • Nick

    03.09.14 (06:47:27)

    Ich finde die Entwicklung und auch Analyse passend. Zumal es nicht nur um das Endkunden/ Privat Geschäft geht. Überweisungen dauern einfach zu lange. In der Zeit arbeiten die Banken damit. Hier ist der erste Ansatz speziell für Firmen. Ich möchte eine Zahlung z.B. nach China jetzt machen. Ohne Zeitverlust und ohne die Überhöhten Gebühren.... Ein Beispiel... Anderes Beispiel: Wucherzinsen und Zinseszins. Unter 6 % bekommt ein Kleinunternehmen keinen Kredit mehr... Die beiden Beispiele zeigen wo der Ansatz sein könnte. Zudem in beiden Bereichen nicht unbedingt die kreativsten/ hellsten Köpfe arbeiten. Die sind im Anlagengeschäft. Somit glaube ich auch dass Köpfe rollen werden.

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer