<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

15.11.08Leser-Kommentare

Heilmann vs Wikipedia: Das Land braucht eine neue Medienkompetenz

Der Bundestagesabgeordnete Lutz Heilmann von der Linkspartei hat per einstweiliger Verfügung die Weiterleitung der deutschen Wikipedia-Seite unterbinden lassen. Mit der notwendigen Medienkompetenz wäre ihm klar gewesen, dass ein solches Vorgehen eklatante Folgen haben wird.

Update am Ende des Artikels

Lutz Heilmann, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, hat mit einer einstweiligen Verfügung die Weiterleitung der vom Verein Wikimedia betriebenen deutschen Wikipedia-Seite sperren lassen. Der Grund sind bestimmte Äußerungen im Artikel über Lutz Heilmann, die seinen beruflichen und politischen Werdegang betreffen. Über die amerikanische Mutterseite de.wikipedia.org ist Wikipedia auch aus Deutschland wie bisher zu erreichen.

Mittlerweile dürfte Heilmann klar geworden sein, dass er sich mit dieser Aktion ordentlich ins eigene Fleisch geschnitten hat. Die Twitter- und Blogosphäre nimmt den Politiker und sein Vorgehen auseinander, zahlreiche Onlinezeitungen berichten darüber und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass die Meldung noch größere Kreise ziehen wird. Vielleicht schafft sie es ja sogar bis in die Tagesschau. Spätestens dann ist einem großen Teil der deutschen Bevölkerung der Name Lutz Heilmann und seine bisherige Karriere ein Begriff. Dabei wollte er genau das Gegenteil erreichen.

Der Vorfall unterstreicht einmal mehr das Problem mangelnder Medienkompetenz in gesellschaftlichen Kreisen, in denen durchaus gebildete Leute verkehren. Wenn auch ein juristisches Vorgehen in fragwürdigen Zusammenhängen Jahrzehnte lang seine gewünschte Wirkung hatte, so ist dies heute nicht mehr so. Die Medien in Deutschland sind freier als jemals zu vor - weil jeder Mensch zum Sender werden und eine Nachricht, eine Meinung oder eine Kritik mit Hilfe des Webs äußern und verbreiten kann.

Das mag den Betroffenen nicht gefallen, aber es muss von ihnen akzeptiert werden. Niemand kann mehr die Augen vor der Kraft des Social Webs verschließen, es ignorieren und so tun, also würde es ausreichen, sich einfach nicht näher mit dem Thema zu beschäftigen. Genau wie alle anderen Bürger auch, müssen Politiker, Unternehmer und sonstige Vertreter der gesellschaftlichen Elite ein Verständnis für die Mechanismen und Dynamik des Webs entwickeln und ihr Handeln entsprechend anpassen. Ein Beispiel können sie sich am künftigen US-Präsidenten Barack Obama nehmen.

Die notwendige Medienkompetenz vorausgesetzt, hätte Heilmann auf juristische Mittel verzichtet und sich stattdessen näher mit der Funktionsweise von Wikipedia beschäftigt, um einen wahrheitsgetreuen Eintrag über seine Person zu erwirken. Sollte es aber genau die Wahrheit gewesen sein, die er gerne lieber unter dem Mantel der Verschwiegenheit belassen wollte, so wäre auch hier Know-how über die neuen Medien für ihn wertvoll gewesen - dann wüsste er nämlich, dass dieses Vorhaben im Zeitalter der partizipativen Medien von vorn herein zum Scheitern verurteilt ist.

Update Sonntag 16. November: Laut Medienberichten will Heilmann seine einstweillige Verfügung gegen den Verein Wikimedia zurückziehen. Während die Aktion seinem Ansehen sicher nicht gerade gut getan hat, darf sich Wikimedia Deutschland über einen drastischen Spendenanstieg freuen. Allein am Samstag nahm der Verein mehr als 16.000 Euro von Nutzern ein. Viele hatten sich aus Protest gegen die Sperrung der Domain für eine Spende entschieden und entsprechende Kommentare auf der Spendenseite hinterlassen.

Kommentare

  • Bluesman

    15.11.08 (20:52:07)

    Auf die Online Seite der Tagesschau hat er es jedenfalls schon geschafft http://www.tagesschau.de/inland/heilmann100.html Ich glaube der Fall wird als Heilmann Effekt in die Geschichte eingehen und den Barbara Streisand Effekt als nationales Beispiel ergänzen, als erstes wahrscheinlich bei Wikipedia.

  • Nitek

    15.11.08 (20:52:23)

    Sehenswert ist in dem Zusammenhang auch die aktuelle Liste der Wikipedia-Spenden: https://secure.wikimedia.de/spenden/list.php

  • JollyJ

    15.11.08 (22:31:44)

    Es ist nicht klar, ob er sich näher mit der Funktionsweise beschäftigt hat oder nicht. Klar ist allerdings, dass vergangen Donnerstag von Rechnern des Dt. Bundestages sein Wikipedia-Artikel mehrfach geändert wurde.

  • Oliver Springer

    15.11.08 (22:36:34)

    Was die Aussagen zur Medienkompetenz angeht, stimme ich zu. Wie kann man nur...? Andererseits: Können wir hoffen, dass es sich hier um einen besonders ernst Fall von Medieninkompetenz handelt oder ist nicht zu befürchten, dass Lutz Heilmann die durchschnittliche Medienkompetenz von Abgeordneten repräsentiert? Aber noch mal ein ganz anderer Aspekt... So wenig Sympathie ich für die Sperrung der Wikipedia-Adresse habe: Was kann jemand tun, der - sagen wir mal - ein berechtigtes Interesse daran hat, dass bestimmte Behauptungen über ihn nicht verbreitet werden? Kann man sich seit Web 2.0 gar nicht mehr gegen die dauerhafte Verbreitung bestimmter Informationen wehren? Und noch eine spannende Frage: Riskiert nicht jede Website, die im Zuge der Berichterstattung über diesen Vorfall, auf den Eintrag über Lutz Heilmann auf de.wikipedia.org verlinkt ebenfalls eine Sperrung? Vermutlich wird Lutz Heilmann die Sache nicht noch weiter verschlimmern wollen, doch angenommen, er würde gegen alle diese Websites vorgehen wollen - hätte er dann Aussicht auf Erfolg?

  • Bluesman

    15.11.08 (22:37:37)

    Klar ist auch das er als Referendar beim Landgericht Lübeck gearbeitet hat .Dem Gericht, das der einstweiligen Verfügung stattgegeben hat.

  • Bluesman

    15.11.08 (22:46:16)

    @Oliver Springer Er kann ja versuchen Google.de sperren zu lassen.Wäre zwar genauso idiotisch, aber er scheint ja gute Connections zum Gericht zu haben.

  • Moe

    15.11.08 (23:16:29)

    Allein dass jemand mit so einer Vergangenheit überhaupt im Bundestag sitzt ist schon schwer zu verdauen... wenn man dann aber auch noch bedenkt, dass es Menschen mit einer deartig "glänzenden" Medienkompetenz sind, die unter anderem über Internet und Überwachungs-Gesetze abstimmen, dann fehlen einem echt die Worte - Aber es erklärt zumindest so einiges.

  • A.P.

    15.11.08 (23:35:05)

    @ Nitek: Vielen Dank für den Link zur Spendenseite, das ist schon ziemlich deutlich, auch wenn man sich die Vergleichszahlen der Tage zuvor ansieht ;-) Aber Heilmanns Stasivergangenheit hin oder her, wir werden irgendwann auch Mechanismen entwickeln müssen, den Einzelnen wirksam vor dem web 2.0 zu schützen. Wiki, google & Co laden geradezu ein zu Rufmordkampagnen, und da gibt es bisher noch keine wirklich tauglichen Instrumente wie dieses Beispiel zeigt.

  • Martin Weigert

    15.11.08 (23:50:39)

    Oliver und A.P., sicherlich ist dies eine Problematik, die man nicht ignorieren sollte. Dennoch gibt es zumindest im Falle Wikipedia funktionierende Mechanismen, wie Artikel aktualisiert bzw. falsche Informationen entfernt werden können. Wer dort dann lieber den juristischen Weg geht, muss sich nicht wundern, wenn der Schuss nach hinten losgeht. Außerdem kommt hier auch die so genannte Schwarmintelligenz zum tragen - wenn bestimmte Behauptungen über eine Person verbreitet werden, die völlig aus der Luft gegriffen sind, wird dies in den wenigsten Fällen zu umfangreichen, ernst gemeinten Reaktionen im Web kommen - ausgenommen vielleicht Personen öffentlichen Interesses wie z.B. George Bush. Diese Personen jedoch sahen sich schon immer mit unterschiedlichsten Unwahrheiten, Gerüchten und Vorwürfen konfrontiert, damit müssen sie in ihrem Job ganz einfach umgehen können. Aber natürlich liegt die Verantwortung hier auch bei den Nutzern, bei uns Blogger, bei allen, die sich aktiv am Webgeschehen beteiligen. Was uns zurück zum Thema Medienkompetenz bringt.

  • Marco

    16.11.08 (00:07:43)

    Die Spendenliste ist ja mit das beste was ich seit langen gesehen habe. Das Volk wehrt sich. Davon abgesehen, ist die Frage, ob der Heinemann das ganze nicht bewußt gemacht hat, weil er so bekannter wird als er mit sinnvollen Taten jemals hätte werden können. Frei nach dem Motto: Schlechte Nachrichten sind besser als gar keine Nachrichten - und Heinemann heißt gar keine Nachrichten.

  • Holger

    16.11.08 (00:40:25)

    Wenn das mal nicht auch Ärger mit der Chef-Etage der Partei “Die Linke” gibt, der Lutz Heilmann ja angehört. Die Sperrung eines so bekannten und zu Recht sehr beliebten deutschen Webangebotes wie Wikipedia.de ist wohl die Höchstform an negativer Publicity für die Politik der Linken. Ich bin sehr gespannt, wie das endet…

  • Patrick

    16.11.08 (00:51:15)

    Es ist schade so mit ansehen zu muessen, wie deutsche Gerichte missbraucht werden um gegen Freiheit, Demokratie und vor allem Bildung anzugehen. Ich glaube es gibt mitunter nichts fataleres als dumme Menschen in der Politik!

  • Tom

    16.11.08 (01:20:50)

    Dem Mann wird die Harke gezeigt. Wird wohl wieder das machen, was er vor seinem Amte innehatte. Harz-4. Bin mal gespannt, was nächste Woche im Bundestag abgeht.

  • neon

    16.11.08 (17:45:03)

    Inzwischen hat sogar TechCrunch dazu berichtet, anscheinend schlägt das sogar international Wellen. Sehr schön,... dem Herrn muss gezeigt werden wo's lang geht. http://www.techcrunch.com/2008/11/16/german-politician-blocks-local-wikipedia/

  • Daniel Niklaus

    16.11.08 (18:06:41)

    Der Mann hat Medienkompetenz. Er weiss, welch mediales Echo er da los tritt. Und er weiss auch; Bad News are Good News. No News is Bad News.

  • Holger

    16.11.08 (18:11:54)

    Offenbar hat sich das juristische Vorgehen gegen Wikipedia mittlerweile für den Initiator, Lutz Heilmann (Die Linke), als problematisch erwiesen. Heute um 17h hat das renomierte IT-Magazin Golem folgenden Beitrag dazu veröffentlicht: "Wikipedia-Abschaltung: Lutz Heilmann macht Rückzieher!" Das enorme Medienecho hat mit Sicherheit einen Großteil dazu beigetragen. Wenn nur einige unbekannte Blogger darüber geschrieben hätten, wäre es wohl kaum beachtet worden. Wenn aber Heise.de und Golem.de - als 2 der größten und meistgelesenen Online-Magazine Deutschlands - die Berichterstattung aufgreifen, bewirkt das wohl doch schnelle Reaktionen.

  • Martin Weigert

    16.11.08 (18:15:12)

    Danke für den Link, Holger! @ Daniel Oft mag dies Gültigkeit haben, aber wohl nicht im Falle eines Politikers. Da sind und bleiben Bad News Bad News ;) Anders als Paris Hilton kann Heilmann von dieser Publicity nicht wirklich profitieren.

  • Daniel Niklaus

    16.11.08 (20:41:24)

    @Martin Bist du sicher? Wenn sich hier auch ein paar liberale Geister aufregen, so ist eine gezielte Provokation für die Links- und Rechtsaussenparteien immer noch eine feine Sache. Die auch lange "positiv" nachhallt. Es gibt genügend Leute da draussen, die keine Grund sehen, dass man sich für seine Vergangenheit entschuldigen muss und sagen; "damals war nicht alles schlecht." Wenn ich mir jetzt seinen "Rückzug" ansehe, der reibt sich bestimmt die Hände. Er warf das Stöcklein und "die" fingen erwartungsgemäss an zu bellen...

  • Martin Weigert

    16.11.08 (20:46:15)

    Sicher bin ich mir natürlich nicht, aber mein Gefühl sagt mir, dass er keinen Grund zum Händereiben hat. Ich sehe, dass du Schweizer bist - gerade die Linkspartei muss sich in Deutschland immer wieder anhören, von Ewiggestrigen unterwandert zu sein, die sich die DDR zurücksehen usw. Selbst wenn Heilmann auch so einer wäre - strategisch gesehen kann die Partei nur dann Wähler im großen Stil gewinnen, wenn sie zumindest den Bürgern glaubhaft macht, nach vorne und nicht zurück zu schauen. Die Handvoll "Extremen", die sich öffentlich die "gute alte Zeit" zurückwünschen, reichen da mit Sicherheit nicht aus. Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass Heilmann auch intern ordentlich eins auf den Deckel bekommt. Aber das ist natürlich alles nur Spekulation.

  • Daniel Niklaus

    16.11.08 (21:42:18)

    Du meinst, als Schweizer hecheln wir grundsätzlich der Gegenwart hinterher ;-) In den letzten 15 Jahren hat sich bei uns eine Rechtsaussenpartei mit gezielten Provokationen einen 30% Wähleranteil "erarbeitet". Die Linkspartei hat zwei hervorragende Taktierer mit Lafontaine und Gysi. Beide wollen ja nicht wirklich stärkste Partei werden, dann müssten sie nämlich Verantwortung übernehmen... So ein Heilmann kann für den linken Flügel der Partei ganz gut sein. Und wenn er von seinen Parteikollegen doch eine Schelte erhielt, der Anteil "Ewiggestriger" ist für seine Wahl vielleicht schon mehr als ausreichend. Politiker sind oft blöder als sie selbst glauben und doch intelligenter als man es ihnen zutraut.

  • Daniel Niklaus

    16.11.08 (21:43:35)

    Sollte sich irgendein Politiker angegriffen fühlen, nehme ich meinen obigen Satz zurück und entschuldige mich in aller Form. Ich beging eine unberechtigte und unangebrachte Pauschalbeurteilung. ;-)

  • Martin Weigert

    16.11.08 (22:04:18)

    Hehe okay deine Argumentation ist interessant. Glücklicherweise betreiben wir ja hier keinen Politikblog, deshalb müssen wir gar nicht weiter ins Detail gehen. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob du mit deiner Vermutung recht hast ;)

  • Arne

    17.11.08 (08:11:59)

    "Vielleicht schafft sie es ja sogar bis in die Tagesschau" Zumindest auf Radio Hamburg läufts heute in den Nachrichten! Heute abend mal Tagesschau gucken, oder war es schon gestern drin?

  • M. Lies

    17.11.08 (11:58:57)

    ...es ist doch wirklich das Allerletzte diese Seite Seite Sperren zu lassen. wo kommen wir denn hin ???

  • ThomasK

    17.11.08 (17:48:09)

    "Wo kommen wir denn da hin?". Gute Frage. Vielleicht ins Schildbürgerland der real-existierenden strunzklugen Medienkompetenz. Vielleicht aber auch - und hier möchte auch ich Daniels Argumente aufgreifen - ins Land der berechnend funktionierenden Provokations-Brandings. Was mich am meisten wundert ist die Frage, ob er denn wirklich nicht gewusst haben soll, dass er nur die Weiterleitung (temporär) platt machen konnte und die Inhalte ebenso wie das Ziel der Browser-Suchen (z.B. FF) also die .org stehenbleiben. Das glaube ich nicht, denn dann hätte er ja die URL des "Stein des Anstoßes" ignorieren müssen. Lässt mich eher in Daniels Richtung tendieren : Berechnung! Ich erlaube mir hier im Heilmann-Effekt gewisse Parallelen zum Herrmann-Effekt (Eva) zu ziehen. Heilmann war nicht bei Kerner eingeladen also musste er sich was anderes einfallen lassen. Ob er sich und der Partei damit einen Gefallen tat sei nach wie vor dahingestellt. Der Effekt als solches ist schon interessant. Fakt ist aber auch, dass so ein Medien-Echo zwar zuverlässig provozierbar aber absolut nicht steuerbar ist. Faktisch erzeugt er indirekte "Gewinner" durch die Suchresultate eines binnen weniger Stunden populären Suchbegriffes. Die Spendenliste spricht in der Tat eine eigene Sprache. WiKipedia sollte vielleicht einen Contest starten wer (MdB oder andere Person des öffentlichen Geschehens) mit den haarigsten und provozierendsten Einstweiligen die Umleitung als nächstes plätten mag. :-)

  • Martin Weigert

    17.11.08 (19:07:39)

    Es gibt sicher viele Gelegenheiten, in denen sich der Einsatz einer Negativ-PR-Strategie lohnt - primär, wenn man etwas verkaufen will. Da kann man Pornostar, Gangsta Rapper oder Schriftsteller sein (oder alles zusammen), sorgt für ordentlich Wirbel und macht danach Kasse. Für einen Politiker einer Partei, die sich selbst nicht am ganz extremen Rand der Gesellschaft sehen will, ist das jedoch die völlig falsche Strategie. Zudem sollte man sich einfach mal anschauen, wie es Leuten ergangen ist, deren Stasi- (oder alternativ NS-)Vergangenheit bekannt geworden ist - deren Ruf ist für immer und irreparabel dahin. Niemand wird sich freiwillig einer solchen Situation aussetzen. Zudem ist Wikipedia als vermutlich beliebtestes Webportal aller Internetnutzer (selbst derjenigen, die sonst wenig Begeisterung für neue Technologien haben) die völlig falsche Zielscheibe für einen PR-Feldzug. Heilmann hat vor allem sich selbst, aber auch seiner Partei geschadet. Negativ-PR hat keinen Sinn, wenn der Initiator sich dabei keinerlei Vorteil verschafft. Und ich sehe einfach keinen im aktuellen Fall (es sei denn Heilmann wird in Kürze eine Autobiografie oder eine CD mit sozialistischen Weihnachtssongs rausbringen - dann würde ich meine Aussage revidieren).

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer