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03.12.08

Geschenke für Journalisten: Nützlich bis heiter

Nie wieder Socken, bloß keine Krawatte: medienlese.com hat fünf Vorschläge für passende Geschenke zu Weihnachten – nicht nur für Journalisten.

(iStockphoto)Noch nicht das richtige Geschenk gefunden? Journalisten im Bekannten- oder Freundeskreis, womöglich gar in der eigenen Familie? Wir haben fünf Vorschläge, was man Reportern, Redakteuren und Rechercheuren unter den Weihnachtsbaum legen kann. Alkohol geht natürlich immer, gerade in den miesen Medienzeiten. Wir haben trotzdem Vorschläge jenseits von Schnapps. Für jeden ist etwas dabei: Wir stellen je ein niedliches, praktisches, elektronisches, unverwüstliches und spaßiges Präsent vor. Ludwig Reiners: Stilfibel. Der sichere Weg zum guten Deutsch. Es gibt eine alternative zum allgegenwärtigen Wolf Schneider: Schon 1951 schrieb Ludwig Reiners seine "Stilfibel", schon damals lautete die Devise "Rettet den Genitiv!" (Seite 31). Unbedingt die gebundene Ausgabe verschenken! Gesehen bei Amazon für 14,90 Euro. Für wen: Angehende Journalisten, Hobby-Schreiber mit Ambitionen, Online-Journalisten mit Nebensatz-Phobie und Hang zu Doppelpunkt und Gedankenstrich, begeisterte Besitzer der Bastian-Sick-Trilogie des Sprach-Grauens. Vorsicht: Altgediente Berufsschreiber verzichten unter Umständen gerne auf diese doch nur gut gemeinte Handreichung.

Zeitungsente "Paula Print". Zugegeben, wir haben so unsere Probleme mit dem Zeitungs-Maskottchen Paula Print. Gesehen bei den Harburger Nachrichten ab 3,60 Euro. Für wen: Print-Nostalgiker, Schlussredakteure, Fehlerteufel und Google-Rechercheure. Vorsicht: Eigentlich ist Paula Print ungefähr so cool wie eine Diddl-Maus am Eastpak, also überhaupt nicht. Dieses Geschenk eignet sich deshalb nur für Kinder oder Erwachsene, die die Geste verstehen und das Viech danach irgendwo verstecken.

Kugelschreiber Caran d'Ache. Es ist nicht einfach ein Stift. Es ist das ultimative Schreibgerät. Der Stift liegt perfekt in der Hand, keine überflüssigen Teile klappern, kein Design-Firlefanz lenkt vom Schreiben ab. Das schweres Sechskant-Gehäuse aus Aluminium wird in einem Farbbad matt schwarz lackiert. Hergestellt werden die Caran d'Ache ausschließlich in der Nähe von Genf in der Schweiz – ein Kugelschreiber mit geographischer Herkunft. Gesehen bei Manufactum für 13,50 Euro. Für wen: Wirklich jeder sollte so einen formidablen Kugelschreiber besitzen. Vorsicht: Kann die Laune beim Fest nachhaltig zerstören, wenn der schlichte Schreiber plötzlich mehr Aufmerksamkeit bekommt als das teure Multimedia-Telefon.

Digitalkamera Canon Ixus 870 IS. Eine kleine, einfach zu bedienende Kamera, die nicht nur äußerst brauchbare Bilder schießt, sondern auch Videos und Ton aufnehmen kann. So klein, dass man sie immer in der Tasche haben kann. Nützlich auch auf Reportage, Benjamin von Stuckrad-Barre empfahl im Reporter-Forum: Immer schnön knippsen, das spart das mühsame Notieren von Details und man kann sich mehr auf das Geschehen und auf Eindrücke konzentrieren. Um 250 Euro im Elektronikmarkt. Für wen: Für wen nicht? Vorsicht: Das Weihnachtsessen steht Minuten nach dem Dessert als Mitschnitt auf YouTube und der Beschenkte macht sich in seinem neuen Video-Blog zum Matussek.

Portable Voice Changer. Diesen kleinen Kasten hält man vor die Sprechmuschel des Telefons – oder vor das Mikrofon am Handy – und kann so seine Stimme verfremden. Drei Funktionen stehen zur Verfügung, mit denen die eigene Stimme entweder höher, tiefer oder wie die eines Roboters klingt. Was für ein Spaß! Gesehen bei neuerdings.com, Preis rund 20 Dollar. Für wen: Investigative Rechercheure, freie Journalisten mit Nebenjob im Call-Center. Vorsicht: Bloß nicht vergessen, vorher die automatische Übermittlung der eigenen Rufnummer zu unterdrücken.

Natürlich freuen wir uns über weitere Vorschläge ...

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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