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19.01.13 12:30, von Jan Tißler

Gadget-Klassiker: Warum der Internet-Kühlschrank auf ewig kurz vor dem Durchbruch steht

Ein neues Gadget namens Samsung T9000 kommt mit einem 10-Zoll-Display, Wi-Fi sowie Evernote vorinstalliert. Was mag es wohl sein? Ein neues Tablet? Das ab sofort größte Smartphone der Welt? Nein, nein: ein Kühlschrank. Der Samsung T9000 ist das neueste Beispiel in einer langen Reihe von Versuchen, den “Internet-Kühlschrank” unters Volk zu bringen.


 “Telephonierende Kühltruhen, sprechende Kühlschränke und Heizungen mit Anschluß zum Internet – schon bald sollen Computer auch im Haushalt das Kommando übernehmen. Erste Produkte sind bereits auf der diesjährigen Elektronikschau Cebit zu sehen.” Das schreibt die Wochenzeitung “Die Zeit” und zunächst fällt einem daran nicht unbedingt etwas auf – bis man auf das Datum des fraglichen Artikels schaut: 19. März 1998. 15 Jahre sind inzwischen vergangenen und die Relativität des Begriffs “bald” wird plötzlich sehr offensichtlich.

Ja, es stimmt: Wir haben nun inzwischen zahlreiche Gadgets aus diesem Bereich, wie den Thermostat Nest und viele andere Projekte rund ums “Internet der Dinge”. Und man kann sich auf jeden Fall darauf einigen: “Bald” ist das für uns Alltag. Und wahrscheinlich wird dieses “bald” nicht noch einmal 15 Jahre dauern. Falls doch, werde ich mit einem gewissen Grinsen im Gesicht 2028 auf diesen Post hier verweisen…

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Kommentare: Gadget-Klassiker: Warum der Internet-Kühlschrank auf ewig kurz vor dem Durchbruch steht

Es gibt noch viele, viele Nutzer, die nicht aktiv in der Cloud sind bzw. nur mal nebenbei ein, zwei Accounts haben die sie nur unregelmäßig nutzen. Diese werden sich kaum für so ein Gerät begeistern. Und selbst für einige Cloud-affine Anwender ist so ein Kühlschrank unnötig da sie viel auswärts essen oder schlicht das Geld fehlt. Die Gruppe der Interessierten die noch übrig bleibt steht wiederum vor dem Problme das sich solche Geräte erst mit einem umfassenden Home-Automation-System wirklich lohnen. Das Ökosystem um die Kühlschränke herum ist wohl einfach nicht bereit für diese Geräte.

Diese Nachricht wurde von Georg am 19.01.13 (22:14:23) kommentiert.
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