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29.07.10Leser-Kommentare

Facebook ist das neue Google: Über Abhängigkeiten und Nebenwirkungen

Der Aufstieg von Facebook zeigt viele Parallelen zur Wachstumsgeschichte von Google. Beide Dienste schaffen Abhängigkeiten für Netzteilnehmer. Jedoch mit unterschiedlichen Risiken und Nebenwirkungen.

 

Facebook ist auf dem Weg, zum Google des gerade angelaufenen Jahrzehnts zu werden. Diese Aussage hört man immer öfter, und tatsächlich gibt es eine Reihe von Anzeichen, die für eine derartige Rolle des in seiner Popularität ungebrochenen Social Networks sprechen.

Facebook hat für mehrere hundert Millionen Menschen weltweit den Internetalltag verändert und ist für sie kaum oder gar nicht mehr wegzudenken. Genau wie es in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends mit Google der Fall war.

Gleichzeitig erkennen immer mehr Unternehmen die Vorteile und Möglichkeiten, die ihnen der blau-weiße Dienst aus Palo Alto gibt; in Form von Werbeformaten und eigenen Seiten bei Facebook zum Beispiel. Während die für Firmen zur Verfügung stehenden Instrumente bei Facebook andere sind als bei Google, so liegen die Parallelen in der Relevanz der Plattformen für Unternehmen und in der Art, wie beide Internetriesen als Magnet für Werbebudgets fungieren (Facebook zwar noch auf einem deutlich niedrigeren Niveau als Google, aber das wird sich ändern).

Google hat die vergangenen zehn Jahre das Internet entscheidend mitgestaltet und einen enormen Einfluss auf private und gewerbliche Internetteilnehmer. In genau diese Fußstapfen scheint nun Facebook zu treten.

Welche Auswirkungen der Aufstieg von Facebook auf die Relevanz von Google haben wird, ist hingegen schwieriger zu prognostizieren. Könnte die "soziale Suche" auf Basis der Empfehlungen des Social Graph die klassische, Crawler-basierte Suche ablösen? Oder wird das Google-Geschäft, das zwar bei weitem nicht nur aus der Suchmaschine besteht, aber aus dem mit ihr verknüpften Werbesystem den Großteil seiner Umsätze generiert, problemlos und relativ unbeschadet neben einem das komplette Internet vereinnahmenden Facebook bestehen können? Welche Chancen hat Google mit dem geplanten Vorstoß eines eigenen Social Networks? Fragen, die derzeit noch nach Antworten suchen.

Die Aussage, dass Facebook das neue Google wird, muss sich jedenfalls nicht auf einen Substitutionsprozess beziehen, sondern kann ganz einfach auf die Gemeinsamkeiten abzielen, die sich beim Vergleich der Wachstumsgeschichte beider Webfirmen beobachten lassen.

Es gibt sogar noch eine weitere Parallele zwischen Google und Facebook - eine, die ausschlaggebend für die Bewertung des Treibens der zwei Firmen ist: Abhängigkeiten. Google hat andere Teilnehmer des Webgeschehens in ein Abhängigkeitsverhältnis gezogen. Facebook ist auf dem besten Weg, Ähnliches zu erreichen. Der Unterschied liegt in den Nebenwirkungen.

Die von Google erzielte Abhängigkeit lässt sich aus mehreren Perspektiven betrachten. Als dominierenden Suchmaschine mit einem Marktanteil von über 90 Prozent in Deutschland war und ist es für Betreiber von Websites sinnvoll, über Google gefunden zu werden und die eigene Site in den Ergebnissen möglichst weit oben zu positionieren.

Wer aus irgendwelchen Gründen nicht im Google-Index erscheinen möchte, kann dies durch einen entsprechenden Eintrag in der robots.txt-Datei veranlassen, muss aber mit mitunter dramatischen Einbrüchen bei den Besucherzahlen rechnen. Die Abhängigkeit ist also nicht alternativlos, aber mit Entzugserscheinungen verbunden, sofern man sich aus ihr löst.

Auch die Nutzer sind in abgeschwächter Weise abhängig von Google. Denn da viele Websites für Google optimiert sind, gehen Anwender zumindest unbewusst davon aus, dort auch am schnellsten und am besten das Gesuchte zu finden - egal ob dies nun stimmt oder nicht. Die Marktmacht von Google suggeriert eine Alternativlosigkeit, auch wenn es natürlich zu jedem Zeitpunkt andere Suchmaschinen gegeben hat und gibt. Der Wechsel der Suchmaschine für den Nutzer ist mit weniger Entzugserscheinungen verbunden als das Unterbinden der Indexierung durch Google für den Webmaster. Um bei der Analogie zu bleiben: Es handelt sich maximal um eine psychische Abhängigkeit, keine physische.

Ähnlich sieht es für Unternehmen aus, die im Netz werben wollen. Zu behaupten, es gäbe keine Alternativen zu Googles erfolgreicher Suchwortvermarktung, wäre gelogen. Dennoch dominiert Google den Markt für Textanzeigen, zum einen, weil das an eine spezifische Suche gekoppelte Einblenden von passenden Anzeigen so gut funktioniert, und zum anderen, weil sich auch Unternehmen darüber im Klaren sind, dass Google den Suchmarkt dominiert, was die Wahl von Google AdWords als Werbemittel für viele als die naheliegendste Option erscheinen lässt. Man könnte hier von einer teils psychischen, teils physischen Abhängigkeit sprechen.

Um bewerten zu können, wie schädlich eine Abhängigkeit ist, muss man sich die Nebenwirkungen anschauen. Und hier steht Google relativ gut da - im Vergleich zu Facebook jedenfalls. Denn im Prinzip birgt das Einlassen auf das Google-Abhängigkeitsverhältnis nur zwei große Risiken. Einerseits könnten anvisierte Ziel (Verkäufe, Website-Besucher, schnelles Auffinden von gesuchten Inhalten) durch eine wie auch immer geartete Veränderung des Google-Angebots ins Wanken geraten, andererseits müssen Abhängige als Gegenleistung für den von Google gebotenen "Kick" gewisse Daten übermitteln - mindestens, wonach sie suchen und ihre IP-Adresse - mitunter aber auch mehr (sofern sie ein Google-Konto besitzen, Werbung schalten etc.)

Doch obwohl sich Google dafür den Ruf der Datenkrake eingehandelt hat, ist dieses "Opfer" nichts im Vergleich zu dem, was die Nutzer/Firmen/Website-Betreiber auf- und abgeben müssen, sofern sie sich in eine Abhängigkeit zu Facebook begeben.

Nicht ohne Grund hat sich das US-Netzwerk viel Kritik eingefangen , als es vor einigen Monaten sein neues Open-Graph-Protokoll veröffentlicht hat, das es beliebigen Websites erlaubt, mit dem Einbau einiger Zeilen Code quasi zu einem Teil von Facebook zu werden, also ein Objekt von Facebooks Social Graph.

Während Nutzer durch ihre Partizipation am Facebook-Universum wie bei keinem anderen sozialen Netzwerk dieser Welt digitalen Zugang zu ihrem Freundes- und Bekanntennetzwerk erhalten, eröffnen sich für Betreiber von Websites durch die Verknüpfung mit Facebook diverse neue Wege, um durch die virale Natur des Dienstes die Aufmerksamkeit und Besucherzahlen zu erhöhen.

Ein Beispiel: Ein Facebook-Nutzer, der auf einer externen Website auf den Facebook-Like-Button klickt, informiert auf diesem Weg sein komplettes Kontaktnetzwerk innerhalb des Social Networks darüber. Das wird einige der Kontakte dazu veranlassen, selbst auf der vom Freund empfohlenen Site vorbeizuschauen. Richtig eingesetzt können Onlineangebote auf diesem Weg ihren Traffic signifikant erhöhen.

Und da sich somit immer mehr Internetnutzer bei und um Facebook herum konzentrieren, sorgt dies in der Konsequenz für ein großes Interesse von Werbetreibenden und Firmen, die entweder auf der Plattform Werbung buchen oder aber eine eigene Facebook-Präsenz eröffnen, um einen Dialog mit Nutzern führen und die Viralität des Netzwerks für ihre Zwecke ausnutzen zu können.

Hier wird die Parallele deutlich: Genau wie in den letzten zehn Jahren das Einbeziehen von Google in die persönliche Webstrategie für sämtliche Marktteilnehmer äußerst erstrebenswert war und Vorteile mit sich brachte, so existieren ähnliche Anreize heute im Bezug auf Facebook.

Gleichzeitig kommt es erneut zu Abhängigkeiten. Unternehmen im Privatkundenbereich haben heute schon kaum noch eine Ausrede dafür, sich nicht in irgendeiner Form bei Facebook zu präsentieren. Und wer sich dennoch von dort fernhält, muss das wachsende Risiko eingehen, den Kontakt mit der Zielgruppe zu verlieren oder zumindest im Vergleich zu auf Facebook aktiven Wettbewerbern deutlich schlechter dazustehen.

Auch User befinden sich in einer enormen Abhängigkeit. Wer einmal bei Facebook gelandet ist und einen signifikanten Teil seiner Kontakte aus dem realen Leben dort um sich versammelt hat, dem wird es schwer fallen, der Plattform den Rücken zu kehren. Es gibt keine Alternative. Der einzige Weg wäre, gar nicht nach einer Ausweichmöglichkeit zu suchen, sondern stattdessen nur noch per Telefon, E-Mail, Instant Messenger oder persönlichen Treffen in Kontakt zu bleiben. Für mich jedoch ist das keine gute Lösung, weshalb ich nach wie vor bei Facebook aktiv bin, obwohl ich nach den Eskapaden der vergangenen Monate eigentlich mit dem Dienst abgeschlossen habe.

Eine noch relativ neue, wenig ausgeprägte Abhängigkeit ist schließlich die der Website-Betreiber. Mit den bereits erwähnten Open Graph-Funktionen hat Facebook ein Arsenal an Integrationslösungen geschaffen, und einer der beliebtesten Verknüfpungspunkte ist seitdem der Like-Button, der Nutzern einer Website anzeigt, wie viele Facebook-User (und wie viele der eigenen Facebook-Kontakte) die jeweilige Site oder den entsprechenden Artikel "gemocht" haben. Auf diese Weise mit dem Netzwerkdienst verbandelten Sites tauchen übrigens auch in Facebooks eigener Suchmaschine auf.

Derzeit befinden wir uns noch nicht an einem Punkt, an dem eine fehlende Verknüpfung mit Facebook für Betreiber von Websites ein Problem darstellt. Noch erhalten viele Websites einen Großteil ihres Traffics von Google, wobei es durchaus Tendenzen gibt, die verdeutlichen, was uns bevorsteht:

In absehbarer Zeit werden viele Verantwortliche von Websites das Gefühl bekommen, ohne eine Facebook-Integration zu viel Potenzial an neuen Usern/Lesern/Anwendern zu verschenken, und gleichzeitig beobachten, wie konkurrierende Onlineangebote mit Hilfe von Facebook zu neuen Rekorden in puncto Nutzerzahlen und -aktivitäten eilen.

Spätestens dann ist der Augenblick erreicht, an dem Webangebote eine ähnliche Abhängigkeit von Facebook verspüren, wie sie es bisher von Google kannten: Es besteht dann zwar weiterhin die Alternative, Facebook NICHT zu integrieren, aber das würde sich so negativ auf die Userzahlen auswirken, dass sich nur wenige diesen Schritt leisten könnten.

Vergleicht man nun die Risiken einer Abhängigkeit von Google mit denen einer von Facebook, wird deutlich, warum die Dominanz von Facebook mehr Grund zur Beunruhigung gibt als die von Google: Statt wie bei Google im Gegenzug für die gelieferte Leistung lediglich einige, größtenteils harmlose Nutzerdaten abzugeben, ist die Gegenleistung sämtlicher Marktteilnehmer an Facebook erheblich größer:

Facebook weiß nicht nur alles von den registrierten Anwendern (was meines Erachtens nach durchaus ein fairer Deal ist), sondern es erfährt auch sehr viel über Nutzerbewegungen auf sämtlichen Sites, die sich über das Open Graph-Protokoll mit dem Social Network verknüpft haben - was z.B. die Macher von hamburg.de dazu bewogen hat, (zeitweise) den Like-Button wieder zu entfernen. Momentan wird auch darüber diskutiert, inwieweit der Like-Button gemäß der deutschen Gesetzgebung rechtswidrig ist.

Zugleich mit dem enormen Schatz an Daten, den Facebook an Land zieht und der zumindest den Eindruck macht, deutlich reichhaltiger, sensibler und personalisierter zu sein als der von Google, beginnt Facebook zunehmend damit, das Netz aufzusaugen - was besonders dann deutlich wird, wenn eine Website zugunsten einer Facebook-Page komplett aufgegeben wird. Je stärker Unternehmen und Organisationen sich innerhalb der Facebook-Welt etablieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre unabhängige, autonome, innerhalb der offenen Struktur des Internets befindliche Website vernachlässigen oder eines Tages sogar aufgeben. Und dafür ihr Online-Schicksal in die Hände von Facebook legen.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Facebook genau wie Google auf eine erhebliche Abhängigkeit vieler Netzteilnehmer hinarbeitet. Diese ist zwar theoretisch nicht alternativlos, für viele aus den genannten Gründen praktisch aber doch. Während Nutzer, Unternehmen und Seitenbetreiber, die sich in diese Abhängigkeit begeben, sowohl bei Google als auch bei Facebook eine Reihe von Vorteilen erhalten, wirkt die von Facebook eingeforderte Gegenleistung deutlich größer und einschneidender.

Was bei Google noch wie ein fairer Tausch erscheint, macht im Bezug auf Facebook schon heute in manchen Fällen den Eindruck der Aufgabe der eigenen Autonomie. Und das Tragische ist: Viele Websites sind momentan trotzdem gezwungen, genau über diesen Schritt nachzudenken. So unangenehm und risikobehaftet er auch erscheinen mag.

Kommentare

  • gis

    29.07.10 (09:51:43)

    Nein, Facebook ist nicht das neue Google, sondern das neue AOL: "AOL would be the first, formative [online] experience for tens of millions of users, noted David Cassel, who ran the AOL Watch Web site in the 1990s. Like Facebook today, it was criticized for its policies on privacy, security and willingness to sell user data, as well as its use of its own proprietary tools. Over time however, AOL's influence seemed to wane as more people signed up for broadband connections, which offered more direct access to e-mail and Web surfing. While still a prominent media company today, AOL is hardly the dominant online portal it once was. Could the same thing happen to Facebook? (Quelle) Ja, weil irgendwann das Pendel wieder zurück Richtung offene Standards schwingt (Open Social). Dann wird Facebook auch nur noch eine Seite unter vielen sein. Also, reiten wir den Bullen, solange er noch frisch und kräftig ist ;)

  • Martin Weigert

    29.07.10 (09:54:34)

    AOL hatte niemals die Netzwerkeffekte und den Lock-In-Effekt, wie er bei Facebook der Fall ist. Insofern halte ich den Vergleich für gewagt. Fakt ist: Kein Schicksal eines bisherigen Dienstes kann als Gradmesser für das gesehen werden, was mit Facebook passieren könnte. Facebook ist in seiner Dimension ein bisher einmaliges Phänomen, für das ganz einfach Vergleichswerte fehlen.

  • gis

    29.07.10 (10:10:20)

    Jein. Nichts dauert ewig, auch Facebook nicht. Klar, der Lock-in effekt von AOL in unseren Breitengraden war erheblich kleiner als der von FB heute - aber in den USA sah das ein bisschen anders aus. Sicher wird es einige (viele) geben, die "ihr Online-Schicksal in die Hände von Facebook legen". Aber es wird immer solche geben, die das bewusst vermeiden. Es mag ja sein, dass der Vergleich mit anderen, früheren Diensten hinkt, ein Vergleich mit der Entwicklung im Bereich der Betriebssysteme bringt vielleicht mehr: Jeder Anbieter, der versucht, die Kunden in einem Walled Garden einzuschliessen, ist mit dieser Strategie zunächst erfolgreich. Manche länger (Microsoft), mache kürzer. Aber früher oder später droht Schiffbruch. Apple steht dieser mit seinem iOS gerade bevor. Facebook wird folgen. Irgendwann.

  • Martin Weigert

    29.07.10 (10:13:22)

    Klar, dass es irgendwann geschieht, denke ich auch. Nichts ist für immer.

  • Christoph Kappes

    29.07.10 (10:16:47)

    M.E. ergibt sich das unterschiedliche Mass an Abhängigkeit nicht aus der Firma (Facebook oder Google), sondern aus den unterschiedlichen Diensten. Bei einem sozialen Netzwerk sind die Lock-In-Effekte stärker als bei Suche, Maps, Mail. (Übrigens De-facto heute auch in D bei XING für einige Branchen.) Sollte Google hier mit einem neuen sozialen Netzwerk erfolgreich sein, ist das dieselbe Situation wie bei Facebook, wobei natürlich dann Doppelmitgliedschaften entstehen und die Abhängigkeit wieder sinkt (das ist aber ein Markteffekt). Grössere Sorge bei FB macht mir die Plattformstrategie (Games, Mail, Chat usw) und Dominanz über den Social Graph und die Ver"schlagwortung" des gesamten Web über semantische Verfahren. Der neue FB-Integration bei Amazon ist ein Alarmzeichen.

  • cj

    29.07.10 (13:54:22)

    Hallo, und es geht ja weiter. Selbst Spiele wie Starcraft 2 setzen mittlerweile auf Facebook. Momentan ist Facebook überall, ich lese selbst das Wort iPad nicht so häufig wie Facebook. Ich bin mal gespannt, ab wann das alles nicht nur "nice-to-have" ist, sondern verpflichtend wird, damit man bei Amazon was bestellen oder Spiele online spielen kann.

  • Meeresbiologe

    29.07.10 (14:10:32)

    Die Aussage "Facebook ist das neue Google" ist ungefähr so sinnlos wie das Fahrrad xyz ist der neue Marktführer bei Autos. Beide beackern doch ziemlich bis völlig verschiedene Felder. Facebook macht Netzwerk und Community - Google vielfältigste Internetsuche. Wenn Facebook überhaupt die Größe Googles erreichen sollte, werden beide allenfalls nebeneinander existieren, und zwar jeder in seinem Bereich. Wer was genaues spezielles, welche Information auch immer, im Internet sucht, wird das zuallerst immer noch bei Google machen. Der Netzwerk-Zweck von Facebook ist ein viel speziellerer und zudem komplizierterer Zweck als der allgemeine Recherchezweck von Google zu allem und jedem. Etwas suchen im Internet kann fast jeder, dieses Netzwerkzeug ist eine viel verwinkeltere Sache. Etwas suchen im Internet will fast jeder - sich im Internet "vernetzen" beileibe nicht jeder. Facebook ist eher ein Medium der "Internetintelligenz", Abiturienten, IT-Facharbeiter, Künstler u.ä. und beileibe nicht der breiten Usermasse. Die Annahme, dass Facebook das neue Google werden könnte, ist für mich einer der sinnlosesten Hypes seit langem, wenn nicht gar der bisher abstruseste. Ich komme wie sicher viele andere völlig ohne Facebook aus - mein Arbeiten im Internet wird hingegen tatsächlich weitgehend von Google bestimmt.

  • cj

    29.07.10 (14:15:58)

    @Meeresbiologe: Also zum Einen macht Google schon einiges mehr als "nur" die Internetsuche, und zum Anderen ist bei Facebook ja wohl kaum ein überdurchschnittlich hoher Anteil an "Internetintelligenz" zu verzeichen. Die sind dann zumindest sehr gut versteckt. Ich würde sogar fast eher das Gegenteil behaupten. Und dass sich nicht "jeder" vernetzen möchte, lass ich bei knapp 500 Millionen Nutzern einfach mal so im Raum stehen.

  • Martin Weigert

    29.07.10 (14:18:16)

    @ Meeresbiologe Das Mindeste, was ich von Kommentatoren erwarte, ist, dass sie gründlich lesen, bevor sie kommentieren. Ich habe am Artikelanfang ausführlich dargelegt, was die Parallelen sind, und warum diese Aussage durchaus gerechtfertigt ist. Ich werde mich dazu jetzt auch nicht wiederholen. Wenn du ohne Facebook auskommt, schön für dich. Ein steigender Teil von 500 Millionen tut dies nicht mehr.

  • Christoph Kappes

    29.07.10 (14:32:36)

    Nochmal ich: Auf der Ebene, von der Martin oben spricht, sehe ich auch die Parallelen. Die Nutzungsdaten von FB können sich denen von Google nähern und beide Player bewerben sich um den Werbekuchen, der nur noch dadurch steigt, dass sich Werbebudgets nach Online verschieben. Ausserdem nähern sich beide von ihren Diensten her zumindest ein bisschen. Inhaltssuche, lokale Suche, Personensuche und Mail sind oder werden wichtige Facebook-Funktionen. Ich habe es mir oben verkniffen, aber der Kommentar von Meeresbiologe zeigt mir, dass ein Hinweis auf meinen Artikel (Teil A.) hier doch helfen könnte: http://carta.info/26360/facebook-ein-sonderfall-im-oekosystem-des-internets/

  • Martin Weigert

    29.07.10 (14:35:35)

    Der Link sei dir gegönnt ;)

  • Meeresbiologe

    29.07.10 (14:52:10)

    Nutzerzahlen gut und schön, das sagt aber noch garnichts über deren Verwertbarkeit. Ich glaube, die Googlesuche läßt sich werbemäßig viel besser verwerten als das sehr spezielle Facebook, weil sich Werbung für die unzähligsten Kunden auf Google Web/Map u.ä. insgesamt viel breiter streuen läßt. Wer sucht denn auf Facebook nach Kloschüsseln, Elektroversand usw.? Warten wir's ab. Für mich ist das Internet und sein Inbegriff und das Eingangstor ins Internet immer noch Google. Facebook halte ich allenfalls für einen vielleicht kommenden großen Stern, aber nicht für den Fixstern des Internets. Googles Vormachtstellung im Internet ist Realität, die Ablösung dieser Monopolstellung durch Facebook bisher nur Prognose. Im zentralen Bereich der Internetrecherche wird Facebook niemals an Google heranreichen können. Auch Facebook-User werden für die detaillierte Internetrecherche meist schnell was in Google eintippen. Allein von dieser Warte her ist der Slogan "Facebook ist das neue Google" sehr fragwürdig. Fragt sich, wieso Facebook-User noch googlen, wenn Facebook doch das neue Google ist. Apfel und Birne.

  • Martin Weigert

    29.07.10 (14:54:06)

    Irgendwann mal, vor 100 Jahren, war das Auto plötzlich das neue Pferd. Und das, obwohl man mit dem Auto nicht mal reiten konnte...

  • Meeresbiologe

    29.07.10 (15:05:15)

    Auch dieser Vergleich von Auto und Pferd mit Google und Facebook hinkt und ist unlogisch - weil es sich bei Auto und Pferd mit der Fortbewegung tatsächlich um ein und den selben Zweck und dessen technische Verbesserung handelt. Google und Facebook sind hingegen mit Suchmittel und Netzwerk zwei ziemlich verschiedene Dinge. Facebook kann Google ökonomisch also niemals in dem Maße verdrängen wie das Auto das Pferd. Ich schätze die möglichen Verluste Googles durch ein erstarkendes Facebook auf hochgegriffen allenfalls 10-15%, weil sich ein Netzwerk werbemäßig viel schlechter verwerten läßt.

  • Michael Freitag

    29.07.10 (15:11:08)

    Beide Anbieter sind hilfreich und bietet neue Chancen für Unternehmen und Unternehmer. Google bewertet und listet logisch - Facebook wird kundenorientiert bewertet und in diesem Sinne auch gelistet.

  • Martin Weigert

    29.07.10 (15:12:42)

    Google und Facebook sind hingegen mit Suchmittel und Netzwerk zwei ziemlich verschiedene Dinge. Facebook kann Google ökonomisch also niemals in dem Maße verdrängen wie das Auto das Pferd. Diese Sichtweise ist sehr eindimensional, weil du einfach ausschließt, dass sich aus dem Netzwerk auch eine Suche entwickeln kann. Eine bessere Suche. Eine Suche, bei der mitunter gar keine Suche notwendig ist, sondern bei der Facebook anhand deiner Aktionen schon vorher weiß, wonach du als nächstes schauen wirst. Versuch doch einfach mal, etwas mehr Fantasie aufzubringen und nicht so starr in den Bahnen zu denken, die du in den letzten fünf Jahren beobachtet und gelernt hast und jetzt offenbar für alle Zeit als gegeben ansiehst.

  • wolfgang

    29.07.10 (15:45:53)

    was glaubt ihr eigentlich in der runde: wie lange wird der FB-Hype noch anhalten, speziell was die Unternehmenskommunikation angeht?

  • Martin Weigert

    29.07.10 (15:55:07)

    Das ist sicherlich eine Frage, die momentan viele herumtreibt. Ich kann mich da leider nicht zu einer Schätzung durchringen. Es hängt davon ab, wann und ob es eine echte, ernstzunehmende Alternative geben wird. Ohne die bleibt wohl FB da, wo es gerade ist. Ganz oben. Ich nehme aber mal an, Meeresbiologe hat dazu eine ganz konkrete Schätzung ;)

  • Meeresbiologe

    29.07.10 (16:41:59)

    Hallo Chef, nichts gegen Fantasie, aber "eine Suche, bei der mitunter gar keine Suche notwendig ist, sondern bei der Facebook anhand deiner Aktionen schon vorher weiß, wonach du als nächstes schauen wirst" halte ich für pure Fantasterei, noch viel irrealer als schon die Hoffnungen ins semantische Web. Gedankenlesen werden Maschinen niemals können, das können selbst die wenigsten Menschen außer so ein paar Magier. Für ebensolche Fantasterei halte ich auch Hoffnungen in Such- und Recherchequalitäten von Netzwerken. Netzwerke wie FB und Twitter sind ganz nützlich für den Feed neuer aktueller Links zu bestimmten Themen, aber für die treffgenaue Recherche zu einzelnen Stichwörtern zu sämtlichen Bereichen, sei es Privat, Wissen, Medien, Business usf. führt an Google, inkl. der ebenfalls recht allgegenwärtigen Wikipedia kein Weg vorbei.

  • Martin Weigert

    29.07.10 (16:46:45)

    Ist das echt so viel mehr Fantasterei, als mit einem kleinen Gerät in der Mobiltelefon in der Hand die Stimme von Leuten zu hören, die sich gerad ein Australien befinden? Und das meine ich nicht sarkastisch. Die fehlende Vorstellungskraft für technische Neuerungen ist einfach ein immer wiederkehrendes Phänomen. Ich bekomme den Eindruck, du bist davon betroffen.

  • wolfgang

    29.07.10 (16:59:56)

    ich glaube, ich sehe bereits erste anzeichen dafür, dass der hype-zenith überschritten ist: http://derstandard.at/1277339212685/Opel-sucht-den-Dialog-auf-Facebook

  • Meeresbiologe

    29.07.10 (17:05:54)

    Handys sind technisch gesehen nichts weiter als Funkgeräte, die solche langen Strecken per Kabel und Satellit überbrücken - also nur die Weiterentwicklung einer recht alten Technik für den Zweck der mobilen Telefonie. Dass Computer erraten, was ich als nächstes will und mir dafür auch gleich noch die Lösungen anbieten, halte ich leider für unmöglich und für sehr gewagte Science Fiction. Ich lass mich hinsichtlich Facebook langfristig gerne eines besseren überraschen, bin aber leider skeptisch. Für mich ist das bisher nur ein weitgehend unstrukturierter und undefinierbarer Haufen Kraut und Rüben. Läßt sich die Einstellung der Sprache von Facebook wenigstens in Deutsch ändern?

  • Martin Weigert

    29.07.10 (17:07:33)

    Ja. Und sogar in Piratensprache (kein Scherz).

  • Guido von Backlinks Kostenlos

    29.07.10 (20:20:21)

    Diese Firmen und dazu gehören noch ein paar mehr als Google und Facebook liefern sich eine Schlacht, die ihresgleichen sucht. Schöner Internetkrimi, gefällt mir!

  • spltny

    30.07.10 (03:55:46)

    In dem Maße, wie sich Unternehmen derzeit mit flächendeckender kostenloser Promo an das Marketingtool Facebook heranschmeißen, werden sie sich später auch wieder loseisen müssen. Nämlich dann, wenn sie gemerkt haben, dass ihnen die Kontrolle über ihre ureigenste Disziplin, die Markenführung, vollständig abhanden gekommen ist. Es wird sich früher oder später rächen, seine Eigenständigkeit aufzugeben. Natürlich gilt es Facebook zum eigenen Vorteil auszunutzen, aber auch: Don't put all your eggs in one basket. Jetzt damit beginnen, alternative Kommunikationsstrategien zu erhalten und zu entwickeln. Je länger man wartet, umso schwieriger wird es.

  • Erich

    30.07.10 (08:23:27)

    quote Fakt ist: Kein Schicksal eines bisherigen Dienstes kann als Gradmesser für das gesehen werden, was mit Facebook passieren könnte. Facebook ist in seiner Dimension ein bisher einmaliges Phänomen, für das ganz einfach Vergleichswerte fehlen.quote Galt das nicht fuer AOL genauso? Und davor fuer Usenet, und die Bulletin Boards ? Alle haben ihre Besonderheiten, weil sie etwas Neues sind, aber gewisse Muster koennen sich wiederholen. Uebrigens hatte AOL (und compuserve) anfangs gewaltige Lock-in Effekte. Die haben sich erst nach und nach ins freie Internet geoeffnet.

  • Martin Weigert

    30.07.10 (08:30:19)

    Bestanden AOLs Lock-In-Effekte nicht primär aus der Dominanz im Providermarkt? D.h., es mussten einfach ein paar Konkurrenten kommen, und schwups, waren die Kunden gewechselt. Oder sehe ich das falsch? Bei Facebook reicht es eben nicht, dass irgendein Konkurrent kommt. Es gibt ja tausend andere Social Networks. Und was die anderen Beispiele betrifft: Es gab noch niemals in der Geschichte des Internets einen Dienst, bei dem sich Generationen, Freundes- und Bekanntenkreise fast komplett abgebildet haben (in Deutschland sind wir da noch nicht so richtig, aber in vielen anderen Ländern). Das ist meines Erachtens nach einfach ein Lock-In-Effekt, der so viel weitreichender ist als der sämtlicher anderer Dienste. Ein Wechsel aus dem Usenet, oder von AOL, oder von MySpace, tat im Prinzip niemand weh. Ein Wechsel von Facebook tut in gewisser Weise weh (im übertragenen Sinne).

  • Manuel

    30.07.10 (08:51:41)

    Ich sehe die Abhängigkeit mehr auf der Seite der Unternehmen als der Benutzer. Als Firma mit einer jungen Zielgruppe ist man von Facebook abhängig oder wird es zumindest immer mehr. Wenn man nicht mehr dabei ist verliert man Besucher und somit potentielle Kunden. Als Benutzer hat man es da besser: Wenn man Facebook verlässt sind die Freunde immer noch da. Man kann ihnen Mails schreiben, sie anrufen und besuchen. Es ist vielleicht mühsamer als mit Facebook, aber es geht.

  • Martin Weigert

    30.07.10 (08:55:30)

    Klar geht's. Aber ich kenne genug Facebook-Abhängige (keine Geeks, sondern "ganz normale" Durchschnittsnutzer), die diesen Schritt nicht freiwillig gehen würden. Auch ich nicht. Was nicht heißt, dass ich an Facebook hänge (wie im Artikel beschrieben). Aber die Art der Kommunikation und Interaktion mit seinen engsten sowie entfernteren Freunden und Bekannten innerhalb eines leistungsfähigen Social Networks ist einfach (in meinen Augen) eine Bereicherung - kein Ersatz für physische Treffen, aber eine Ergänzung, oder sogar - und jetzt fehlt mir das deutsche Wort - ein "Enabler". Ich treffe mehr Leute als früher, seit ich online vernetzt bin.

  • Meeresbiologe

    30.07.10 (10:05:03)

    Facebook wäre eine interessante Sache, wenn es selbsterklärender wäre. Zum Beispiel bei den Feeds. Auch die Feeds wären eine interessante Sache, wenn man sie in verschiedene Sparten nach Themen ordnen könnte, damit man nicht sämtlichen Schmontius aller Anbieter nur auf einer Seite hat. Kann man das?

  • Martin Weigert

    30.07.10 (10:15:33)

    Also Facebook versucht zum einen Anhand deiner Aktionen, die Inhalte anzuzeigen, die relevant für dich sind. Zudem kannst du Listen anlegen, in die du Freunde gruppierst, und dir dann nur deren Updates anzeigen lassen. Und wenn dich ein Feed-Einrag nervt, kannst du ihn mit Hide (oder "Verstecken") verbannen, und zukünftige dieser Art auch. Aber hey - ich will dich jetzt nicht auf den Facebook-Geschmack bringen ;)

  • Walter

    30.07.10 (18:35:50)

    Gemäss dem "Brand Asset Valuator" war Facebook in der Schweiz 2010 die Top Aufsteigermarke. Ich denke der Hype um Facebook wird noch ein paar Jahre andauern und Private wie Firmen beschäftigen. Auch weil die semantische Suche in Facebook immer besser wird, weil die Inserate relevanter sein werden (was sie heute nur am Rande sind) und vor allem, weil Facebook sehr geschickt ein Netz diverser Schnittstellen aufbaut. Das ist Google ein Dorn im Auge und sie werden versuchen, ins Revier von Facebook einzudringen (mit Orkut, Buzz, etc. bisher erfolglos). Aber: Wer hätte gedacht, dass die damals beste Suchmaschine (Altavista) praktisch über Nacht irrelevant werden würde (Google)? Oder wer hätte gedacht, dass ein ehemals bestes, weil geniales Just-in-Time Vertriebsmodell (Dell) dereinst abgelöst würde (HP)? Und wer hätte vorausgesehen, dass ein global bekanntes Social Network (MySpace) noch übertroffen würde (Facebook)? Dass heute unsere Ausgehplattformen wie Ausgang.ch oder Tillate.ch mit massiven Werbeausfällen leben müssen, weil die Benutzer zu Facebook abgewandert sind, wird bereits als "normal" abgetan. Das hätte noch vor einem Jahr nicht mal Axel Springer gedacht, als sie sich noch in dieses Segment eingekauft haben. In diesem Sinne: Facebook wird es noch eine gute Weile richtig machen, aber in 5 Jahren wird ein neuer oder anderer Dienst abgeräumt haben. Das ist der Gang der Geschichte. Deshalb ist Innovation so wichtig: Wer stehen bleibt, fällt sofort zurück. Wehe Apple, wenn es Steve mal gesundheitlich nicht mehr so gut gehen sollte...

  • Meeresbiologe

    30.07.10 (19:24:14)

    Zwei Fragen hätt ich noch zu Facebook: Was macht man damit so genau? Und was sind Beispiele für gute Facebook-Seiten? Und warum erfahre ich auf der Facebook-Seite der Berliner Morgenpost zwar, dass die Seite 4.074 Personen gefällt - aber nicht, wer diese Personen sind? http://www.facebook.com/morgenpost

  • Meeresbiologe

    01.08.10 (11:14:26)

    Mal ganz polemisch gefragt: Kann man mit Facebook nichts anfangen? Das ist natürlich polemisch übertrieben. Aber wenn man Facebook als neues Google hinstellt, bedarf das auch einer eingehenderen, wenn nicht gar eingehenden Untersuchung seines Sinns und Zwecks für Internetnutzer. Ich empfinde insbesondere die zudem technisch recht beschränkte Abgeschlossenheit von Facebook vorerst als einen Nachteil. Wenn ich allein Facebook als Basis meiner Internetaktivitäten nutzen würde, wäre ich völlig beschränkt. Per Google bin ich als Internetnutzer quasi mein eigener Herr. Allein von dieser Abgeschlossenheit des Systems und der Einbettung sämtlicher Aktivitäten in ein solches System erscheint mir Facebook vorerst kaum als neues Google geeignet. Dazu müßte es auch viel transparenter (d.h. einsehbarer) und intuitiver erlernbar für Einsteiger werden.

  • ubuntubru

    03.08.10 (19:30:13)

    Dem Fazit des lesenswerten Artikels kann ich zustimmen, bin jedoch etwas optimistischer: Der digitale Totalitarismus wird sich irgendwann dem Ende zuneigen - das ist für mich schon heute klar. Denn nichts anderes sind Facebook & Co: Versuche, den Menschen zentral zu lenken und zu formen. Dagegen lehnt sich die Natur des Menschen irgendwann auf - er wird die Netzwerke wieder verlassen. Ich nutze Facebook selbst. Allerdings eher reaktiv als produktiv und irgendwann gar nicht mehr. Diesen Artikel habe ich über Twitter gefunden. Zum Vergleich: Facebook und Google ähneln sich hinsichtlich ihres Führungsanspruchs. Sie schränken die Sicht auf das Internet ein, FB massiver als Google. Die Motivation der User ist aber bei beiden eine ganz andere - was nicht ausschliesst, dass FB dereinst bessere Suchfunktionen anbieten wird als Big G. Unternehmen, die sich auf FB verlassen, gehen unnötige Risiken ein. FB erscheint mir nicht als verlässlicher Partner. Umgekehrt ist FB auf das Wohlwollen der User angewiesen. Insgesamt zuviele Unwägbarkeiten.

  • Alexander Stocker

    09.08.10 (23:30:44)

    Also Suchmaschine und Soziales Netzwerk würde ich so wirklich nicht vergleichen. Außerdem hats Google mit den Ads geschickter gemacht, als Facebook.

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