<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

17.05.09Leser-Kommentare

Ein erster Blick auf Wolfram Alpha

Das frisch gestartete Wolfram Alpha ist eine "Maschine zur Berechnung menschlichen Wissens", deren Nutzung wir erst erlernen müssen. Während es viele (Recherche-)Aufgaben einfacher machen wird, wird der Dienst das Web nicht verändern.

Schon lang hat der Launch eines neuen Webdienstes nicht mehr so viel Medienecho im Vorfeld hervorgerufen, wie der Launch des am Freitag gestarteten Wolfram Alpha. Selten konnte man so viele Artikel über einen Webdienst lesen, den nur eine Handvoll Aussenstehende testen konnten. Nun kann die Öffentlichkeit den nach dem Gründer und bekannten Mathematiker Stephen Wolfram benannten Dienst unter die Lupe nehmen.

Die Startseite von Wolfram AlphaDie Startseite von Wolfram Alpha erinnert mit ihrem Eingabefeld an eine Suchmaschine, und damit auch ein bisschen an Google. Vielleicht haben deshalb viele im Vorfeld Wolfram Alpha als möglichen Google-Killer bezeichnet. Dabei ist der Dienst nicht einmal eine Suchmaschine im klassischen Sinn. Stephen Wolfram sagt im ZEIT-Interview :

Es ist keine Suchmaschine. Wir nennen Alpha eine Maschine zur Berechnung menschlichen Wissens (computational knowledge engine). Das ist ein grundlegender Unterschied zur Suchmaschine, die Textfragmente zusammenstellt und auflistet, die andere Menschen vorher aufgeschrieben haben. Alpha berechnet neue Daten und Fakten, um Fragen zu beantworten, die Nutzer stellen. Wir benutzen als Ausgangsmaterial das gesamte Wissen der menschlichen Zivilisation, mit dem sich Berechnungen anstellen lassen.

Wolfram Alpha ist also grob gesagt mehr oder weniger eine Art Suchmaske und Benutzeroberfläche für einen ganzen Haufen an Datenbanken, die der Dienst intelligent miteinander verbinden und auswerten kann.

Das ist eine völlig neue Form von Webdienst, deren Umgang man erst erlernen muss. Und: Das Wort Alpha im Namen scheint nicht ohne Grund dort zu stehen.

Handelsblatt-Blogger und Journalist Thomas Knüwer, immer schnell bereit zum Draufhauen, wenn sich eine Möglichkeit bietet, sieht nach ein paar Tests "Ergebnisse von eher unterdurchschnittlicher Brauchbarkeit" vor sich und hält Wolfram Alpha für einen überzogenen Hype.

Dabei gehen Knüwers Beispiele (er gibt u.a. seinen eigenen Namen ein, welchen Wolfram Alpha nicht kennt) zum einen an der Sache vorbei (Wikipedia wird nicht dadurch wertloser, weil sie beispielsweise keine Knüwer-Seite hat. Das Gleiche gilt für Wolfram Alpha), zeigen aber in die Richtung des grundlegenden Problems des neuen Dienstes.

Twitter auf Wolfram AlphaDas Problem: Was Wolfram Alpha nicht kennt, existiert nicht. Gibt man etwa Twitter ein, erfährt man nichts von dem Mikroblogging-Dienst. Über die Bedeutung von Twitter kann man sich streiten. Darüber, dass Wolfram Alpha Twitter, den Dienst, der seit geraumer Zeit immer wieder die Medien beschäftigt, kennen muss, dürften sich aber alle einig sein.

Noch unangenehmer wird es, wenn man etwa zum Beispiel Amazee eingibt. Wolfram Alpha fragt, ob man Amazon meinte. Angesichts der jüngsten Auseinandersetzung zwischen dem Schweizer Web-Startup Amazee und dem großen US-Unternehmen Amazon wohl nur für Aussenstehende belustigend.

Aber was kann man denn nun mit Wolfram Alpha herausfinden?

Gina Trapani führt auf Lifehacker ein paar Beispiele an, die durchaus beeindruckend sind. Die Beispiele zeigen vor allem, dass Wolfram Alpha für das Finden bestimmter Fakten und Zusammenhänge gut geeignet ist.

Wolfram nochmal in der ZEIT :

Wir konzentrieren uns auf systematische Fakten, Zahlen, nachgewiesene Daten, aber nicht auf Meinungen oder Ratschläge. Ich kann durchaus Fragen eingeben, die von der Software ein erhebliches Maß an Interpretation erfordern, etwa »Temperatur Washington als Kennedy starb«, und sie wird verstehen, dass es um Wetter, einen Ort und den Todestag eines Präsidenten geht. Alpha kann auch anhand des Kontextes den Geldbetrag von 50 Cent von dem Rapper 50 Cent zu unterscheiden. Insgesamt haben wir bislang zwischen 10 und 20 Milliarden Datenpunkte in Alpha eingepflegt, an denen sich Berechnungen anstellen lassen.

Wolfram Alpha kann außerdem verhältnismäßig komplexe mathematische Gleichungen lösen .

Einige weitere Einsatzmöglichkeiten zählt heise auf :

Die eingegebene Zahlenreihe "2, 3, 5, 7" beispielsweise erkennt Wolfram Alpha als Folge der Primzahlen und setzt sie entsprechend fort. Die Frage nach "H2SO4" holt unter anderem eine dreidimensionale Darstellung eines Schwefelsäure-Moleküls auf den Schirm, "uncle's uncle's brother's son" klärt entfernte Verwandtschaftsverhältnisse per Stammbaum, "2 cups orange juice + 1 slice of cheddar cheese" enthüllt Kalorien- und Proteingehalt des Frühstücks, "c_m___e_" hilft feststeckenden englischen Kreuzworträtselfreunden mit möglichen Ergänzungen.

Wolfram Alpha ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Vorausgesetzt, man nutzt es für die dafür vorgesehenen Aufgaben.

Aber kommen wir noch einmal zu den Nachteilen und Problemen zurück:

David Weinberger hat das grundlegende Problem mit Wolfram Alpha auf den Punkt gebracht : Es beendet die Diskussion. Wolfram Alpha will auf die Anfragen endgültige Antworten geben.

Im Internet-Zeitalter funktioniert das aber nicht mehr. Es gibt viele Gründe, warum Wikipedia erfolgreich ist. Einer davon ist, dass Wikipedia nicht vorgibt, alles zu wissen und dass die jeweilige Themenseite aus in Stein gemeißelten Fakten besteht.

Weinberger hat sich mit der Veränderung unserer grundlegenden Vorstellung von Wissen ausführlich in seinem lesenswerten Buch [amazon 3446412212] "Das Ende Der Schublade"[/amazon] beschäftigt (siehe für eine Zusammenfassung seiner Ausführungen zum Beispiel diesen Artikel bei den Blogpiloten , bei dem man sich nicht von dem irreführenden Titel abschrecken lassen sollte).

Google und mehr noch Wikipedia, das in Wirklichkeit von Wolfram Alpha bedrängt wird, sind offen und in ständiger Bewegung. Fakten und Zusammenhänge können sich schnell ändern, das Wissen ist im Fluß. Wolfram Alpha setzt zu einem guten Teil auf die alte Yahoo!-Strategie "handverlesen" :

Das meiste Daten-Rohmaterial für die Antworten stammt aus handverlesenen und von Wolfram-Mitarbeitern eigens aufbereiteten Beständen, Angaben zu Temperatur oder Aktienkursen hingegen holt sich das System live von ausgesuchten Quellen aus dem Web.

Wikipedia und Google dagegen setzen vielmehr auf das neue Wissensverständnis des Webs: Inhalte auf Wikipedia können theoretisch von Jedem kommen und werden durch (öffentliche) Diskussionen und Debatten rundgeschliffen. Google nimmt das gesamte Web als Grundlage. Beide Fälle erscheinen erst einmal chaotischer und unintuitiver, führen aber in den meisten Fällen zu besseren Ergebnissen und immer zu einem vollständigeren Informationsfundus. Deswegen findet man Informationen zu Twitter auf Google und Wikipedia und nicht auf Wolfram Alpha. Bei Wolfram Alpha weiß aktuell kein Nutzer, ob der Dienst auf eine Anfrage die Antwort hat oder nicht. Entweder man wird umgeworfen von der Qualität der Antwort oder man bekommt ein "huh?" zurück. Dazwischen liegt im Grunde nichts. Das ist ein großes Problem für Wolfram Alpha .

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Wolfram Alpha bei einer Seite ohne Ergebnisse keine weiterführenden Links anbietet. Warum dem Hilfesuchenden nicht anbieten, die gleiche Anfrage auf einer Volltextsuchmaschine (Google, Yahoo, Microsoft Livesearch etc.) auszuführen? Warum wird keine Suche auf Wikipedia angeboten?

Und überhaupt: Warum werden die Quellen gut versteckt unter einem Link am unteren Rand? Warum werden die Ergebnisse nicht in einem Html ausgegeben, dass leichtes Copy&Paste ermöglicht? Warum gibt es neben der Ergebnisseite lediglich die Möglichkeit, die Resultate als PDF zu exportieren?

Das alles hat einen starken Geruch von 'Gestern'.

Was das alles bedeutet, wird sich zeigen müssen. Wolfram Alpha fängt gerade erst an und könnte besonders für professionelle und semiprofessionelle Recherchezwecke noch interessant werden. Wird es das Web verändern? Da bin ich Weinbergers Meinung: Nein.

 

Aktuell hat Wolfram Alpha noch mit dem starken öffentlichen Interesse zu kämpfen und geht öfters in die Knie. Zumindest für Filmfans lohnt sich ein Blick auf die aktuell oft auftauchende Fehlerseite:

Die Fehlerseite von Wolfram Alpha

Weitere Links zum Thema:

Kommentare

  • Jack

    17.05.09 (23:03:07)

    Soweit ich das sehe hat Wolfram nie den Anspruch gestellt, das Web zu verändern. So etwas und auch die Bezeichnung als erneuter potentieller "Google Killer" waren doch eher die Medien. Wolfram Alpha ist als nützliches Werkzeug für verschiedene Wissenschaftler konzipiert, für Mathematiker, Chemiker, Linguisten, etc. und für DIE leistet Wolfram Alpha eine sehr gute Arbeit, die bisher nie dagewesen ist. Es ist ein Werkzeug von Wissenschaftlern für Wissenschaftler, es wird zwar nicht das Web verändern, aber die wissenschaftliche Arbeit. Und wenn die Wissenschaft effektiver arbeiten kann, haben wir auf längere Sicht durchaus alle indirekt Vorteile durch Wolfram Alpha.

  • Marcel Weiss

    17.05.09 (23:12:51)

    Ja, das stimmt. Für manche Wissenschaftler wird Wolfram Alpha in der Tat sehr nützlich sein.

  • eric

    18.05.09 (05:59:35)

    Nun, Wolfram Alpha hat sich das Prädikat "Googlekiller" schon gerne gefallen lassen. Und alle sind auch gerne drauf gesprungen. Endlich mal jemand, der Google eine auf die Mütze haut. Hatte ich ja auch gehofft. Allerdings muss man schon sagen, dass tolle mathematische Experimente halt für Mathematiker super sind. Aber mir ist noch keine Frage eingefallen, die ich Wolfram Alpha stellen könnte. Schade, oder? eric

  • xephir

    18.05.09 (07:42:43)

    Also ich habe Wolfram grade nach "world", "nuclear bomb" und "germany" gefragt und bekam richtig interessante Infos. Interessant sind hiebei einfach die Fakten die man bekommt. Nicht wie bei Google, Standardlink: Wikipedia. (wobei auch Wolfram Wikipedia gerne verlinkt) Fragt auf englisch!

  • Badrat

    18.05.09 (08:13:00)

    Ich denke die ganzen Erwartungen an Wolfram Alpha wurde nicht von dem Dienst sondern von Medien gestellt, also kann man nicht sagen das es Enttäuschent ist. Ganz im gegenteil ich finde den Dienst bisher sehr ansprechend und sehe auch eine gute zukunft in den Ideen der Entwickler. Man muss nur am ball bleiben und sich evtl. wichtige Informationen auch woanders beschaffen und nicht alles selber erstellen. Ist eigentlich eine einführung auf Deutscht geplant?

  • FFD

    18.05.09 (09:03:52)

    Ich glaube, Wolfram Alpha in die Wissenschaftsnische zu schieben ist genauso kurzsichtig, wie einen Taschenrechner als Werkzeug für Ingenieure zu sehen (was bestimmt einige der ersten Rezensionen des neuen Produkts "Taschenrechner" damals getan haben.) Für die nächste Generation Schüler und Studenten kann Wolfram Alpha eine völlige Umwälzung bedeuten. So wie der Taschenrechner die Kompetenz "Rechnen" völlig entwertet hat, entwertet Wolfram Alpha viele weitere Kompetenzen durch die einfache Verfügbarkeit per Knopfdruck. Ganze Hausarbeiten in Geographie, Biologie, Mathematik, Chemie können durch Wolfram Alpha erledigt werden, nur ein bißchen Prosa muß noch hinzugefügt werden. Das was Google und Wikipedia für die Studenten der Geisteswissenschaften schon ist, rundet Wolfram Alpha jetzt für die anderen ab. Die kommende Generation wird sich vielleicht intensiv an die Nutzung dieses Tools gewöhnen (wenn es denn überlebt, denn die Betriebskosten sind offenbar enorm), alle Tricks und Cheats lernen, ihre Lehrer, Eltern und Professoren damit konfrontieren ... mit alles in allem vielleicht mehr Impact, als eine nächste "Möchtegern-Google-Killer-Suchmaschine".

  • Chris

    18.05.09 (10:09:16)

    "Meaning of life" immer wieder lustig ;)

  • BismarckschesBier

    18.05.09 (12:43:50)

    Hey schaut mal, es gibt ein Parteiprogramm ohne Partei: http://www.youtube.com/watch?v=2C88eTdDy5g Ist kein Spam oder sowas, sorry, aber das Video mit der Musik hat mich so mitgenommen und ich als langjähriger stiller Leser des Blogs habe mich entschlossen hier einen Tipp weiterzugeben.

  • mds

    18.05.09 (17:08:55)

    Das Problem: Was Wolfram Alpha nicht kennt, existiert nicht. IMHO kein Unterschied zu anderen Suchmaschinen … und ein Problem eigentlich nur dort, wo die Suchmaschine durch viele mit dem Internet gleichgesetzt wird, das heisst bei Google … Noch unangenehmer wird es, wenn man etwa zum Beispiel Amazee eingibt. Wolfram Alpha fragt, ob man Amazon meinte. Angesichts der jüngsten Auseinandersetzung zwischen dem Schweizer Web-Startup Amazee und dem großen US-Unternehmen Amazon wohl nur für Aussenstehende belustigend. … solche Hinweise sind nicht belustigend, sondern nützlich – und angesichts der Welten, die zwischen dem Bekanntheitsgrad von Amazon und jenem von Amazee liegen, naheliegend. Wer sich «Amaz…» nennt, darf nicht jammern, man werde mit Amazon verwechselt.

  • Daniel

    18.05.09 (18:52:49)

    Thumbs Up für Wolfram Alpha! Ich finde die Maschine wirklich gelungen auch wenn ich glaube das es keine Chance hat google einen Großteil des Marktes abzuschwatzen denn dafür ist es einfach zu speziell und das Branding von google in Deutschland zu stark! Trotzdem viel Glück für Wolfram!

  • camarco

    18.05.09 (20:17:10)

    Ich habe heute von 3 Kollegen (alles Akademiker) unabhängig den Tip zu WolframAlpha erhalten (vom medienhype hab ich nichts mitbekommen, da ich momentan mit arbeit eingedeckt bin). Und nach 5 minuten testen habe ich selbst meine erste Spam email geschrieben! Nicht an meine Schwester, die im Detailhandelt arbeitet, aber so ziemlich an alle Ingenieure und Wissenschaftler aus meinem engeren Bekanntenkreis. Denn für uns ist diese Seite echt eine Revolution!

  • Marcel Weiss

    18.05.09 (20:18:26)

    @camarco Na, das klingt doch mal gut. :)

  • Mirko Riedel

    19.05.09 (04:52:42)

    Wolfram Alpha steht noch am Anfang. Diese Maschine ist extrem komplex. Weder Google noch Facebook hatten beim Start die heutige Komplexität inne. So sollte man auch diesem Projekt Entwicklungspotenzial zutrauen. Die Menge und Qualität der verfügbaren Informationspunkte als auch die Breite der Anwendungsmöglichkeiten wird zunehmen. Angemahnte Features, wie HTML oder Pdf Output sind doch eine Winzigkeit. Mit etwas Phantasie sehe ich in Wolfram Alpha langfristig sehr wohl einen Google Konkurrenten.

  • Dragonstar

    19.05.09 (06:14:29)

    Ich bin von Wolfram Alpha noch nicht sonderlich begeistert. Bei Fragen wie "Who are the Illuminati" oder "Olympic Games" weiß Wolfram Alpha noch nichts zu sagen. Und auch andere Fragen werden eher spärlich beantwortet, kein Vergleich zu Wikipedia. Aber Potential hat das Ding sicherlich..

  • Alexander

    19.05.09 (06:16:19)

    Noch unangenehmer wird es, wenn man etwa zum Beispiel Amazee eingibt. Wolfram Alpha fragt, ob man Amazon meinte. Angesichts der jüngsten Auseinandersetzung zwischen dem Schweizer Web-Startup Amazee und dem großen US-Unternehmen Amazon wohl nur für Aussenstehende belustigend. Hm. Wieso sollte das belustigend sein? Es liegt doch auf der Hand das die Namen Amazon und Amazee identisch aussehen und (nach deutscher, falscher) Aussprache auch identisch klingen. Klar, darüber 'n Rechtsstreit vom Zaun zu brechen ist albern, aber genauso klar ist, das Amazon die besseren Argumente auf seiner Seite hat (und damit meine ich nicht nur, das sie mehr Geld und somit den längeren Atem haben). Es war schlicht blöd von den schweizern einen so verwechselbaren Namen zu wählen.

  • Karsten Meyer

    19.05.09 (11:13:54)

    Das 2, 3, 5, 7, 11, ... eine Folge von Primzahlen ist, das erkennt OEIS (On-Line Encyclopedia of Integer Sequences) schon lange. OEIS erkennt sogar, das 561, 1105, 1729, 2465, ... eine Folge von Carmichael-Zahlen ist, was Wolfram Alpha nicht weiß. Wolfram Alpha weiß auch nicht, was eine 'carmichael number' oder eine 'pseudoprime' ist. Es ist schon eine Kuriosität, das Wolfram Alpha auf '1729' unter anderem ausgibt, das 1729 eine solch 'carmichael number' ist. Schon das, was Wolfram Alpha über 'prime numbers' zu sagen hat, ist erbärmlich. Nicht besser sieht es bei den Platonischen Körpern aus. Wikipedia hat wesentlich mehr und interessanteres darüber auszusagen. Bei der Chemie sieht es ähnlich aus. Wolfram Alpha liefert teilweise informationen zu Chemikalien, teilweise kennt es sie nicht. 'prismane' ist W_A völlig unbekant, und das 'cubane' explosiv und 'phalloidin' giftig ist, erfährt man auch nicht. Bis jetzt würde ich sagen, bewegt sich Wolfram Alpha noch auf dem Niveau eines Nachschlagewerks wie dem Brockhaus: "Kurz, aber wertlos".

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer