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19.05.09Leser-Kommentare

Disruptives Internet: Vier Geschäftsfelder, die bald Geschichte sind

2009 wird auch dem Letzten klar, welche grundlegenden Veränderungen das Internet auf nahezu alle Bereiche des Alltags hat. Nicht nur die momentan im Rampenlicht stehende Musik-, Zeitungs- und Buchbranche ist betroffen. Hier kommen vier weitere Beispiele für Geschäftsfelder, die es schwer haben werden.

FestnetztelefonIch weiß nicht, wie häufig das Wort "disruptiv" in unseren Blogbeiträgen der vergangenen Zeit gefallen ist. Vermutlich sehr oft. Nach vielen Jahren des Aufwärmens gelangt das Internet im Jahr 2009 endgültig zu Topform und lässt immer mehr Menschen erkennen, wie grundlegend und langfristig die Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft, Medien und Politik eigentlich sind. Geschäftsmodelle werden in ihren Grundfesten erschüttert, über viele Dekaden hinweg erfolgreiche Praktiken und Verfahren kurzum durch neue ersetzt.

Das Dilemma einiger besonders von diesen Umwälzungen betroffener Branchen ist seit langem bekannt. Die Diskussionen über die Zukunft der Musikindustrie oder der Zeitungs- bzw. der Verlagsbranche halten an. Auch die Marketing- und Werbewelt ist betroffen. Lineares Fernsehen kommt momentan noch glimpflich davon, dürfte aber angesichts eines rapiden Anstieg des Videokonsums im Web und dem zunehmenden Wunsch der Zuschauer nach zeitungebundener Nutzung auch irgendwann in die Bredouille geraten.

Die disruptive Kraft des Webs beschränkt sich nicht nur auf diese Handvoll von Bereichen und Industrien, deren Zukunft derzeit hier und an vielen weiteren Stellen im Netz heiß debattiert wird. Zahlreiche andere Geschäftsmodelle bzw. Tätigkeitsfelder werden in den kommenden Jahren durch die Allgegenwärtigkeit und Kraft des Internets auf eine Existenzprobe gestellt. Die Chancen, diese Probe zu bestehen, sind minimal. Hier kommen vier teilweise recht offensichtliche, aber in der Diskussion gerne vernachlässigte Beispiele:

Festnetztelefonie:

Skype, der beliebte VoIP-Dienst mit mehr als 400 Millionen Nutzern, wickelt bereits acht Prozent aller internationalen Telefongespräche ab. Telefonie über die weltweite Datenautobahn ist nicht nur billiger, sondern bietet in vielen Fällen mehr Komfort und Funktionalität als Gespräche über das herkömmliche Festnetz. Seit 2004 ist die Festnetznutzung sowie die Anzahl der entsprechenden Anschlüsse in Deutschland rückläufig. Parallel erfreut sich VoIP steigender Beliebtheit . 3,7 Millionen Haushalte telefonierten im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik über das Internet, so der Telekommunikationsverband Bitkom.

Langfristig ist zu erwarten, dass das Festnetz und damit eine komplette physische Infrastruktur überflüssig wird. Gespräche laufen dann über (größtenteils mobile) Datennetze. Bei Telekommunikationsanbietern wird man sich bereits jetzt Gedanken darüber machen, wie man das Wegbrechen der Festnetzerlöse kompensieren will. Und was mit all den nutzlosen Telefonleitungen geschehen soll.

SMS:

Kurznachrichten per Handy sind die Cash Cow der Mobilfunkbetreiber. Die für die Telkos durch den Versand anfallenden Kosten könnten geringer kaum sein. Abgerechnet werden sie den Kunden aber teilweise noch immer mit zweistelligen Centbeträgen - angesichts von 29,1 Milliarden verschickten SMS im letzten Jahr allein in Deutschland ein riesiges Geschäft für die Mobilfunker.

Lange allerdings werden diese sich nicht mehr über eine solch luxuriöse Situation freuen können. Schon heute ziehen Smartphone-Besitzer gerne die Kommunikation über E-Mail oder Social Networks den vergleichsweise teuren und in ihrer Zeichenlänge begrenzten SMS vor. Immerhin kostet dies außer dem - häufig im Vertrag inbegriffenen - Datenverkehr nichts. Das mobile Internet schafft 2009 endlich den Durchbruch, und damit auch die Kommunikation über das Datennetz.

Je mehr Menschen mit ihren Mobiltelefonen online gehen und somit auch unterwegs über Mail & Communities erreichbar sind, desto geringer der Bedarf, für zehn Cent eine SMS zu verschicken. In einigen Jahren dürfte die herkömmliche Kurznachricht einer aussterbenden Gattung angehören. Wirklich traurig sein muss man darüber nicht.

Briefpost:

Bis zum vollständigen Verschwinden der Briefpost wird sicherlich noch einige Zeit verstreichen. Doch geht es auch hier nur um das wann, nicht um das ob. Dass vor allem junge Leute privat so gut wie keine Briefe mehr verschicken, weiß jeder. Daran wird sich nichts mehr ändern. Gleichzeitig treiben Behörden und Unternehmen die Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse voran. Zwar sind für viele offizielle Handlungen und Geschäftsvorgänge (in Deutschland) noch immer Briefform und Unterschrift nötig, doch ist hier für die Zukunft mit einer deutlichen Besserung zu rechnen.

Öffentlichen und privaten Organisationen hilft die digitale Abwicklung von Anliegen, Antragstellungen und Vertragsunterzeichnungen, Geld zu sparen. Verbraucher freuen sich über mehr Zeit und weniger Aufwand. Werden auch die entsprechenden rechtlichen Grundlagen (z.B. für Akzeptanz digitaler Unterschriften) geschaffen, könnte es bald fast nur noch Werbung sein, die unsere Briefkästen verstopft.

Synchronisierung:

Zugegeben: Dieser letzte Punkt ist weniger eine Tatsache als eher eine persönliche Hoffnung von mir. Jeder, der einmal für längere Zeit im Ausland gelebt hat und zurück nach Deutschland kommt, kennt das: Man schaltet den Fernseher ein und traut seinen Augen kaum, wie deplatziert und lächerlich die Synchronisierung von Filmen plötzlich auf einen wirkt. Was man zuvor als völlig normal aufgefasst hat, veranlasst einen nun zur Flucht (oder zum Umschalten).

Mit dem Web könnte die Synchronisierung irgendwann nicht mehr notwendig sein. Wer regelmäßig online ist, muss sich zwangsweise mit der englischen Sprache auseinandersetzten und verliert so mitunter die Furcht davor, diese auch aktiv einzusetzen. Gleichzeitig finden sich auf Videoportalen wie YouTube, Dailymotion oder Vimeo zahlreiche Clips, die nur auf Englisch verfügbar sind. Vergessen wollen wir auch nicht die zahlreichen "umstrittenen" Quellen, über die User Serien und neueste Blockbuster herunterladen - noch bevor überhaupt eine Synchronspur verfügbar ist.

In Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Schweden wird außer Kinderfilmen gar nichts synchronisiert. Stattdessen gibt es Untertitel. Wer sich schon einmal darüber gewundert hat, warum Niederländer, Dänen oder Schweden so gute Englischkenntnisse mitbringen, hat hier die Antwort: Ab dem frühen Kindesalter werden sie an den Originalton herangeführt und entwickeln so schnell ein vertrautes Verhältnis zur englischen Sprache - im Zuge der Globalisierung wichtiger denn je und im Endeffekt ein Wettbewerbsvorteil für eine ganze Volkswirtschaft.

 

(Foto: Flickr/rudolf_schubaCC-Lizenz)

Kommentare

  • CarstenK

    19.05.09 (14:06:15)

    Das Internet kommt durch das Festnetz oder das Fernsehkabel. Die im ersten Absatz angedachte reine Mobilkommunikation ist für Multimedia-Inhalte technisch (noch für Jahre) nicht möglich. Wenn sich ein ganze Innenstadt eine UMTS oder LTE Station teilen soll bleibt nur noch ein Bit-plätschern übrig. Meine Prognose: Die Kable bleiben die Telefontarife fallen (wie auch schon die Mobiltarife) ins Bodenlose. Festnetzgespräche umsonst und Mobilanrufe unter 8 Cent. FullFlat ab 50€. Die SMS geht es weg, wenn es einen Push-fähigen günstigeren Ersatz gibt. Die derzeitigen Datentarife (Abrechnung in 100k Schritten) oder Flatrates für >50€ (z. Bsp.: IPhone) sind effektiv nicht günstiger und auch nicht Instant. Hier fehlt das technisch ausgereifte schmalbandige Real-Time-Mobile-Web. Allerdings zeichnen sich hier Lösungen und auch neue Tarife ab. Meine Prognose: Einbruch des SMS-Marktes in 2 Jahren. Bei der Briefpost sehe ich es exakt so wie der Autor. Zur Synchronisation wünsche ich mir einfach die freie Auswahl. Bei englischsprachigen Sendungen kann ich das Original noch verstehen, aber bei den meisten anderen Sprachen ist Synchronisation um Klassen besser als nur Untertitel. Ich hoffe allerdings, dass Hulu bei seinem Deutschlandstart auch den Originalton mitliefert. Ciao Carsten

  • Daniela

    19.05.09 (14:16:35)

    jo klasse das wir in zukunft auf deutsche übersetzungen verzichten sollen. für skandinavien rechnet es sich einfach nicht weil zuwenig bevölkerung.

  • juliaL49

    19.05.09 (14:47:17)

    Wirklich interessanter Aspekt mit der Synchronisierung und meiner Meinung nach auch zutreffend. Ich bin tatsächlich durch einen Auslandsaufenthalt vom deutschen Fernsehen abgekommen und schaue nur noch Original (sowohl DVD als auch "andere Quellen"). Allerdings wäre es möglich, dass der Originalton einfach *zusätzlich* ausgestrahlt wird. Mit digitalem Fernsehen ist das technisch leicht machbar und meines Wissens ist das z.B. bei Premiere schon möglich. Klar hat das auch Nachteile (verlorene Arbeitsplätze, Kulturgut, blabla), aber wer einmal gut genug Englisch (bzw. Französisch oder Hindi oder welche Sprache auch immer) spricht, der schaut sich Filme und Serien nicht mehr auf deutsch an. Die Gründe sind vielfältig, doch alleine "Yippiekayay! Schweinebacke!" sollte reichen.

  • Marcel Weiss

    19.05.09 (15:04:04)

    @juliaL49 "wer einmal gut genug Englisch (bzw. Französisch oder Hindi oder welche Sprache auch immer) spricht, der schaut sich Filme und Serien nicht mehr auf deutsch an. Die Gründe sind vielfältig, doch alleine “Yippiekayay! Schweinebacke!” sollte reichen." Hehe, das stimmt. Das Feingefühl für die Situationen (und vor allem Slang) lässt bei den dt. Übersetzungen oft zu wünschen übrig. Ich kann mir synchronisierte Filme und Serien auch nicht mehr ansehen. Deswegen gehe ich auch nur noch sehr selten in's Kino, weil in den Kinos hier in der Umgebung nur die übersetzten Fassungen laufen.. Das war zuletzt bei The Dark Knight äußerst anstrengend und hat mir wieder gezeigt, dass ich damit abgeschlossen habe.

  • Matthias Zellmer (@Zellmi)

    19.05.09 (17:13:26)

    Meiner Ansicht nach ändert sich unsere Welt durch das Prinzip "Internet" absolut grundlegend. Wenn wir denn weiterhin in einigermaßen friedlichen Zeiten leben werden … leider bin ich mir dessen gar nicht mal so sicher. Aber wenn es doch ungefähr so weitergeht, wie bisher, dann werden wir immer weniger Falschenhälse und immer weniger Hierarchien haben. P2P und Longtail sind hier die zentralen Schlagworte. Das Ganze wird aber auch extrem gesellschaftliche Probleme mit sich bringen. Nachdem die Industrialisierung viele Jobs im Handwerk und die Automatisierung viel Jobs in der Industrie überflüssig gemacht hat, wird P2P und der Longtail viele Jobs im Dienstleistungsbereich kosten … und andere schaffen. Aber zu wenige. Doch die Lösungsansätze der Politik kümmern sich noch um die Problem der Industrialisierung und dabei macht die nächste Welle des Wechsels uns schon die Füsse nass ...

  • hathead

    19.05.09 (17:16:55)

    Festnetztelefonie: Du hast nur die halbe Wahrheit aufgeschrieben. Die Anzahl der Festnetztelefone ist nicht nur Rückläufig, weil es Voip gibt, sondern vor allem weil Handy´s billig sind. Festnetztelefonie wird noch sehr lange in der derzeitigen Form weiterbestehen. Auf den unteren technischen Ebenen ist ohnehin schon alles VoIP. Insofern stimmt was Du schreibst "ein bisschen". SMS: Die nervigen Kurznachrichten werden nicht etwa verschwinden, sondern sich ausweiten. Der Unterschied besteht lediglich in der Monetarisierung. Briefpost: Hier will ich nicht wiedersprechen. Allerdings wäre es bedauerlich, wenn die Briefpost sich auflöste. Für Mails gibt es nämlich nur ein ausgehebeltes Fernmeldegeheimnis. Synchronisation: Das Web als Sprachtrainer ist keineswegs wünschenswert. Ich bin durchaus für die Pflege nationaler Sprachgewohnheiten. Marcel schrei(b)t immer: "keine deutsche Blogszene, keine deutschen Startups, etc.". Und jetzt kommst Du und erzählst mir im übertragenden Sinne, dass soetwas wie Sprache am besten zu einem Denglischen Einheitsmatsch verrührt werden soll. Vielleicht brauchen wir ja einen Webherrscher, der uns allen sagt, dass wir im Internet nur noch eine Sprache verwenden sollen :-) Vom mir aus kann man das Synchronisationsgedöhns auch lassen. Aber die Argumentation fand ich gerade ein bisschen dürftig.

  • Martin Weigert

    19.05.09 (19:59:25)

    @ hathead Ich sehe die herkömmliche Mobilfunktechnik nur als Übergang, bevor auch mobiles VoIP zum Standard wird. Deiner SMS-These kann ich nicht folgen. Bitte genauer erklären. Bezüglich der Synchronisation: Ich denke, gerade das Web ist ein vorzüglicher Sprachtrainer. Und ich kann nicht nachvollziehen, warum du in diesem Punkt ein so düsteres Bild zeichnest. Gut Englisch zu können, heißt nicht, die deutsche Sprache vernachlässigen zu müssen. Das wird gerne vermischt. @ Matthias Gute Beschreibung. @ Carsten LTE wird Standard. Nicht morgen, aber irgendwann (hier in Stockholm soll 4G 2010 lanciert werden, mit Geschwindigkeiten von 100 Mbit+ - selbst wenn es am Ende nur 10 Mbit werden, könnte ich dann auf den physischen Anschluss ganz verzichten). Und Internet über die Telefonleitung ist für mich lediglich ein analoger Zugang, den kaum noch jemand nutzt. Für alle anderen Zugangsmöglichkeiten benötigt es im erweiterten Sinne extra Infrastruktur - selbst wenn am Ende alles aus der selben Dose kommt.

  • CarstenK

    19.05.09 (21:47:04)

    @Martin Funkübertragungen sind Kabelübertragungen in der Kapazität immer unterlegen. Ich kann den zur Verfügung stehenden Frequenzbereich in der Luft immer nur einmal nutzen. Wenn in einer Innenstadt mangels Kabel Telefonate, Fernsehen und vor allem Video on demand (Hulu/Netflix) von Hundert Leuten gleichzeitig abgefragt werden wird es mehr als nur etwas eng. Ausserdem ist Funkübertragung (breitbandig) nicht billiger als Kabelübertragung wenn die Infrastruktur schon da ist. Die Konkurrenz für das Telefonkabel ist genau wie in den USA das Fernsehkabel. Nur auf dem Land ist sinnvoll komplett auf Funkschnittstellen umzusteigen. Dann brauch ich nur ein "dickes" Kabel und ein Funkstation versorgt meine 70 Haushalte. Voip über Funk unterscheidet sich technisch nur wenig von GSM/UMTS Telefonie nur die Kosten sind andere. Das sich derzeit alle Netzbetreiber dagegen wehren liegt an der Kostenstruktur. Wenn der Voip-Anbieter die Datenmenge zahlen muss die er verbraucht wird es teurer als normales Mobiltelefonieren. Zumindest wenn man sich keinen Vertrag mit Handy hat andrehen lassen (T-Mobile "Flat" Fremdnetze -,29€). Ciao Carsten

  • Martin Weigert

    19.05.09 (21:52:39)

    Dass Funkübertragung Kabelübertragungen grundsätzlich unterlegen sind, dachte ich auch immer. Dieser Artikel zumindest (automatisch übersetzt mit Google) behauptet das Gegenteil.

  • Oliver Springer

    19.05.09 (21:57:50)

    @Martin: Geht schon klar, das Internet ist nun mal so eine disruptive Technologie, da gewöhnen wir uns besser an das Wort. Wir könnten ja mal gute Synonyme sammeln, vielleicht ein paar deutsche Wörter darunter. (?) Festnetztelefonie: Sofern das Internet nicht auch mobil ins Haus kommt - was ich als primären Weg nicht sehe - wird das nicht so schnell gehen. Zu meinem Telefonanschluss hab ich die Sprachflatrate im deutschen Festnetz so oder so drin, gibt's gar nicht ohne. Also nutz ich sie auch. SMS: Immerhin funktioniert die SMS mit jedem Telefon und zu jedem Telefon hin. Ich kann damit jedes Mobiltelefon erreichen. Ich mag Sachen, die einfach funktionieren. Die Kosten sind zwar zum Teil sehr hoch, aber transparent. Das lässt sich über mobile Internetnutzung leider noch nicht sagen. Das wird noch eine Weile reifen müssen, fürchte ich. Aber klar, die Nutzung von Instant Messaging o. ä. auf dem Handy ist im Kommen. Briefpost: Da sehe ich vor allem bürokratische Hürden. Mein Optimismus hält sich arg in Grenzen. Und was die digitalen Signaturen angeht, ist in der Praxis nicht wirklich Land in Sicht, oder? Synchronisierung: Eine gewisse Boulevardzeitung titelte zwar mal "Wir sind Papst", doch wer von uns beherrscht tatsächlich so viele Sprachen? Es gibt hierzulande eine gewisse Dominanz von US-Produktionen im TV-Markt, was im Ausland produzierte Sendungen angeht. Aber daneben sind schon noch Produktionen aus einigen anderen Ländern häufig vertreten. Das Schöne an DVDs und Pay-TV ist, dass man regelmäßig die Wahl hat, ob man sich eine Sendung im Original anschauen möchte. Ja, es würde die Englischkenntnisse sicher verbessern helfen, auf eine deutsche Synchronisation zu verzichten. Doch bis die Zuschauerschaft in nennenswertem Umfang so weit ist, dass sie den O-Ton versteht, dürfte noch viel Zeit vergehen. Wie ist das denn in den anderen Ländern? Verstehen die meisten Zuschauer tatsächlich, was gesagt wird, oder sind sie nicht eher völlig von den Untertiteln abhängig? Aufwerfen möchte ich in diesem Zusammenhang eine weitere Frage: Besteht die disruptive Wirkung des Internets vielleicht allgemein gegenüber nationalen / regionalen Kulturen (und damit auch den unterschiedlichen Sprachen)?

  • Bernd

    19.05.09 (22:01:08)

    @ SMS: da hast du absolut recht! sms machen ca. 15% des Umsatzes eines durchschnittlichen Mobilfunkanbieters in D aus und verursachen nur minimale Kosten. 10% der Umsätze werden momentan mit non-sms-Datendiensten gemacht, verursachen aber überproportional hohen kosten oder sind sogar defizitär. noch... als mobilfunkanbieter würde ich den teufel tun, hier einen schnellen wechsel zu forcieren und alternative dienste pushen/erlauben (skype, etc.). dies würde ja die wachstumsstory negativ beeinflussen... what ever! nachfrage und regulierungsbehörde (wie bei roaming) werden schon in den kommenden 3-5 jahren den teuren sms-tod erzwingen! @ Briefpost: sehe ich genau so, nur nicht so schnell wie den SMS-tod. solange die gesetzgebung eine schriftform mit eigenhändiger Unterschrift kennt, wird es die Briefpost geben. Eine digitale Unterschrift ist leider noch (Licht)jahre entfernt. aber früher oder später wird es dem Geschäftsbrief etc. ebenso ergehen wie der schönen alten Postkarte, die durch SMS, mail etc. ersetzt wurde schön, dass ihr hier bei netzwertig die Gesamtzusammenhänge im Auge habt!

  • henteaser

    19.05.09 (23:56:57)

    @hathead: "dass soetwas wie Sprache am besten zu einem Denglischen Einheitsmatsch verrührt werden soll" Was wäre denn deiner Meinung nach so schlimm ,wenn das Internet (auch) Sprachgrenzen einreisst und am Ende dieser Entwicklung ein auf dem englischen basierendes Quasi-'Esperanto' herauskäme? Mal abgesehen davon, dass wohl keine Sprache ohne äußere Einflüsse - also ohne eingewanderte Worte sowie situationsbedingte Neubildungen - entsteht. (Übrigens glaube ich noch nicht einmal, dass die Vernetzung diesen Prozess unnatürlich vorantreibt. Jedes Jahrhundert hatte seine Modesprachen.)

  • Martin Weigert

    20.05.09 (09:28:00)

    Ich betrachte das Telefonnetz separat vom Internetzugang - sofern dieser nicht direkt über die Telefonleitung kommt, sprich per Modem oder ISDN. Dass das Internet aus der selben Buchse kommt wie die Telefonie, heißt ja nicht, dass es die selbe Infrastruktur ist. Was die Filmsprache betrifft: Ich kann nur für Schweden sprechen - hier verstehen die meisten tatsächlich alles Gesagte, auch ohne schwedische Untertitel. Wobei das Lesen der Untertitel so stark im Unterbewusstsein verankert ist, dass sich die meisten dennoch mit Untertiteln wohler fühlen. Aber das ist ja auch in Ordnung so - wenn ich von Filmen im Originalton spreche, setze ich das Vorhandensein deutscher Untertitel voraus (hätte ich wohl im Artikel erwähnen sollen). Natürlich kann man nicht von jedem erwarten, perfektes Filmenglisch zu verstehen. Was meinst du mit deiner letzten Frage? Dass das Internet nationale Grenzen und Nationalgefühl zugunsten einer globalen "Weltmentalität" zerstört? Durchaus vorstellbar, denke ich. Man bedenke, wie normal für uns bereits der Austausch mit Leuten aus aller Welt über das Web ist. Langfristig könnte es da sicher zu einer deutlichen Aufweichung von Nationendenken und zum Entstehen einer "globalen Mentalität" kommen. @ Bernd. Danke. Letztlich muss man sich auch fragen, ob bestimmte Vorgänge nicht auch ohne Unterschrift ablaufen könnten. Auch hier kann ich wieder das Beispiel Schweden anbringen, wo die Unterschrift erheblich seltener zum Einsatz kommt - das meiste wird online geregelt. Ausnahme sind kritische Vertragsprozesse usw., die natürlich eine eindeutige Einwilligung benötigen. Ich kann z.B. meinen Handyvertrag telefonisch kündigen. Ein offizielles Kündigungsschreiben ist nicht notwendig.

  • Petar

    20.05.09 (09:29:47)

    Mich würde vorallem mal interessieren warum sich der Wandel bei einigen Industrien sehr schnell vollzogen hat und bei andere es bis heute noch nicht "geklappt" hat. Während Reisebüros völlig nahtlos den Sprung ins Web geschafft haben, zieren sich Musik- und Zeitungsindustrie bis heute.

  • Martin Weigert

    20.05.09 (09:33:42)

    Petar, das hat wohl damit zu tun, dass Reisebüros durch den Sprung ins Web profitabler wurden (da man ordentlich Kosten sparen konnten), während für die Medienbranche durch den Sprung ins Web die Profitabilität leidet (solange nicht ein wirklich funktionierendes Geschäftsmodell existiert).

  • Ole Begemann

    20.05.09 (14:37:21)

    Zur Synchronisation im Fernsehen: Du schreibst, wer regelmäßig online sei, müsse sich zwangsweise mit der englischen Sprache auseinandersetzten. Das halte ich für falsch. Es gibt im deutschsprachigen Netz zu sehr, sehr vielen Themen mehr als genug Inhalte. Natürlich gibt es Berufsgruppen, die auf englisch angewiesen sind (z.B. Programmierer), aber das war vor 20 Jahren auch schon so. Dass in unseren kleineren Nachbarländern nicht synchronisiert wird, liegt schlicht und einfach daran, dass es sich wirtschaftlich nicht rechnet. Und sicher trägt diese Tatsache sehr viel dazu bei, dass die Leute dort besser Englisch sprechen. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich auch der Fall, dass längst nicht alle Nierderländer oder Schweden englischsprachigen Filmen folgen können und auf die Untertitel angewiesen sind. Das könnte sogar den schönen Nebeneffekt haben, dass heimische Produktionen dadurch gestärkt werden, weil die Leute eben auch mal Sache ohne UT gucken wollen. Fazit: dieses Thema hat für mich nichts mit dem Netz zu tun. Ich würde mir fur Deutschland vor allem wünschen, dass Fernsehsender durchgängig Zweikanalton ausstrahlen. Eine andere Branche, die bald große Probleme kriegen wird, möchte ich noch erwähnen: Karten- und Geodatenverlage. OpenStreetMap hat gute Chancen, einen ähnlichen Siegeszug anzutreten wie Wikipedia. Kann gut sein, dass Hersteller von topographischen Karten, Wanderkarten, Radwegführern etc. in wenigen Jahren kein Geschäftsmodell mehr haben. Und die meisten wissen es noch gar nicht, da bin ich sicher.

  • Petar

    20.05.09 (15:03:28)

    @Martin: Was ich meine ist das z.B. die Reiseindustrie die Vorteile des Webs begriffen hat und nicht versucht krampfhaft am "physischen Reisebüromodell" festzuhalten. Bei der Distribution medialer Inhalte übers Netz gibt es die größten Kosteneinsparung überhaupt, die Kosten gehen gegen Null. Dennoch wird das Netz doch eher als Gefahr statt Chance begriffen..ich denke da nur an Gedenkspielen die Indizierung von Newsseiten zu verhindern damit Google nicht die Inhalte "klaut".

  • Martin Weigert

    20.05.09 (16:53:09)

    @Ole Begemann Klar kann man sich ausschließlich im deutschsprachigen Web aufhalten. Genug Sites, Content, Tools und Programme sind jedoch auf Englisch. Früher oder später kommt damit wohl fast jeder in Berührung. So meinte ich das. Gute Ergänzung, das mit den Karten. Google Maps sollten wir hier auch nicht vergessen. Wer z.B. ein iPhone hat, nimmt keine Straßenkarte mehr in die Hand. @ Petar Bei den Reisebüros ist die Distribution nicht entscheidend - das Produkt, nämlich Urlaub, bleibt das selbe. Für Medien ist die Art der Distribution Kern des Produktes, weshalb sich hier viel schwerer getan wird, da die Auswirkungen auf die Branche gravierender sind.

  • Ole Begemann

    20.05.09 (16:58:29)

    @Martin Klar, Google Maps hat vielleicht auch den Weg für OSM erst bereitet. An Google Maps verdienen immerhin noch die Dienstleister, von denen Google die Daten lizenzieren muss. Wer weiß, vielleicht switcht sogar Google irgendwann um zu OpenStreetMap. Denkbar wär's, denn in vielen Metropolen sind die OSM-Karten schon deutlich detaillierter als Google Maps (z.B. Berlin). Yahoo macht genau das schon teilweise: so sind einige Stadtpläne von OSM in die (sonst von Yahoo kommenden) Karten bei Flickr integriert.

  • David

    21.05.09 (21:21:56)

    Mir wäre ja zuerst die Film-Branche eingefallen (oder habe ich das überlesen?). Klar, ins Kino gehen ist irgendwie auch nett, aber DVDs kaufen oder ausleihen, wenn ich mir das demnächst irgendwann aufs Handy ziehen kann und per Pocket-Projektor (gibts ja schon) an eine Hauswand strahlen kann? Das wird nochmal orgentlich rummsen in Hollywood.... Die Kirchen-Branche fällt mir noch ein (kann sich gerade noch über Kirchensteuern refinanzieren, aber die Gebäudepflege wird demnächst einfach zu teuer werden und die Netto-Zahler sterben weg. Die meisten Kirchen kann man auch nicht einfach für irgendwas anderes benutzen. Ich sehe irgendwann Kirchen-Insolvenzen auf uns zukommen. Hat nicht wirklich was mit dem Internet zu tun (oder doch?) Und Kaufhäuser natürlich. Wer will sich schon über 4 Etagen nach oben über die Rolltreppen zwängen, wenns alles im Netz gibt? Und zwar billiger?

  • Martin

    22.05.09 (11:01:16)

    Du hast das Ende der gedruckten Zeitungen als Massenmedium verschwiegen. Auch wenn das vielleicht noch ein wenig länger dauert.

  • Martin Weigert

    22.05.09 (11:10:05)

    @ David Den Zusammenhang zwischen der Zukunft der Kirchen und dem Internet sehe ich nur begrenzt. Kaufhäuser: bin mir da noch unsicher. Onlineshopping ist zwar effizienter und bequemer, aber für viele ist der Gang ins Kaufhaus ein Erlebnis. Will heißen - erst wenn E-Commerce dieses Erlebnis komplett nachahmen kann, ist das Kaufhaus-Konzept in Gefahr. Im Bezug auf Filme bin ich anderer Meinung. Der Gang ins Kino ist für viele Filme einfach x-fach besser, als sich die Streifen auf dem heimischen Flachbildfernseher anzuschauen. Ich denke, dies sehen viele so. Dank des "Gesamterlebnis-Kino" sehe ich die Zukunft der Filmindustrie durch das Web nicht in Gefahr. @ Martin Wie am Anfang des Artikels erwähnt, habe ich die Zukunft der Musik-, Zeitungs- und Buchbranche absichtlich ausgeklammert. Darüber diskutieren wir ja zur Genüge.

  • David

    22.05.09 (11:47:31)

    @martin weigert: Zu Kaufhäusern: irgendwas läuft aber bei den Kaufhäusern falsch, sonst würden die zur Zeit nicht alle so böse Probleme haben (Hertie Inso, Karstadt angeschlagen, ....) Wahrscheinlich ist die Verlagerung hier eher zu den "Malls" auf der größen Wiese, aber früher habe ich auch mal Platten, Hif-Geräte und andere Elektrosachen bei Karstadt gekauft. Das würde man heute doch sehr viel eher online oder bei Mediamarkt/Saturn machen, oder?

  • Martin Weigert

    22.05.09 (11:53:27)

    David, stimmt. Lass uns mal "Kaufhaus" mit "stationärer Handel" ersetzen. Gut möglich, dass das Kaufhaus-Konzept als solches veraltet ist. Aber das hat erst einmal wenig mit dem Internet zu tun. Generell sehe ich den stationären Handel erst so richtig in Gefahr, wenn das emotionale Erlebnis um den eigentlichen Kaufakt herum virtuell nachgeahmt werden kann. Wann das soweit ist und wie dies geschieht, wird man sehen.

  • Ernst Haft

    03.06.09 (10:50:34)

    Synchronisierung: Es ist durchaus möglich, daß es sie irgendwann nicht mehr geben wird. Und solange es um die Eindeutschung ausländischer Produktionen geht, kann man dem (zumindest auch) positive Seiten abgewinnen, die ja schon genannt wurden. Allerdings: Ich nehme nicht an, daß Du einer kompletten sprachlichen Anglisierung der Welt das Wort reden möchtest; dazu beherrschst Du das Deutsche viel zu gut und auch der Hinweis auf die andererseits gern als unzureichend kritisierten deutschen Bloginhalte ist zutreffend. Global denken ist gut, lokale Traditionen pflegen hat jedoch ebenso mit kultureller Vielfalt zu tun. Dem folgend erwarten Zuschauer, die die Originalversion nicht verstehen, zu "Recht" eine Übersetzung, die Du ja, wenn sie in Form von Untertiteln erfolgt, auch befürwortest. Nur: Warum dann nicht auch in Tonform? Zwar kann man über die Tonmischung der deutschen Synchronisationen geteilter Meinung sein (ich zum Beispiel teile einerseits die Meinung zur sprachlichen Nuance, finde jedoch die viel zu präsenten Atmos speziell in US-Produktionen sehr nervend), aber wer mangels Originalsprachkenntnis mit Untertiteln beschäftigt ist, wird für solche Feinheiten kaum Zeit haben. Insofern finde ich Synchronisation barrierefreier. Eine Welt, in der nur noch Englisch (oder ein Einheitssprech) eingesetzt wird, empfinde ich subjektiv als unangenehme Vorstellung, aber das mag deutlich erfahrungsgeprägt sein. Stationärer Handel: Ich ziehe in den meisten Fällen als ordentlicher Beinahe-Netzeingeborener den Internethandel längst dem stationären vor, gute Gründe gibt es genug. Aber eben nicht in allen. Frischeartikel würde ich, so lange es irgend geht, unbedingt stationär kaufen. Was ich verzehren soll, will ich vorher sehen, riechen und (in Grenzen) anfassen können. Und zwar nicht über Holoprojektion und Duftsynthese, sondern 1:1.

  • Martin Weigert

    03.06.09 (11:19:03)

    aber wer mangels Originalsprachkenntnis mit Untertiteln beschäftigt ist, wird für solche Feinheiten kaum Zeit haben. Reine Gewöhnungssache. Hier in Schweden hat niemand damit ein Problem, den Untertiteln zu folgen. Und niemand würde behaupten, das wäre eine zusätzliche Anstrengung. Das ist nur am Anfang so. Es geht nicht um eine Einheitssprache sondern darum, dass Filme im Originalton mit Untertiteln nicht nur besser sind, sondern auch einen pädagogischen Mehrwert haben. Und Fakt ist nun mal: Wer heute nicht Englisch kann, dem bleiben viele Türen (sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich) verschlossen.

  • Ernst Haft

    03.06.09 (11:43:02)

    > Hier in Schweden ...ist man aber auch, wie Du zugeben mußt, den Komfort (in diesem Falle meine ich damit: Weniger intensiver Aufwand, sondern mehr extensives verfolgen) omnipräsenter Synchronisation gewöhnt. > Reine Gewöhnungssache [...] Ganz genau! Und zumindest solange es faule Leute wie mich gibt, die zudem nicht jede Originalversion klasse finden, gibt es noch einen Markt dafür. Was allerdings, das muß ich einräumen, ja auch gar nicht Kern Deines Beitrags ist (der ja eher von "irgendwann" spricht - und das kann natürlich passieren). Wenn ich(!) die Wahl zwischen OmU, Mehrkanal und Synchronfassung habe, nehme ich Mehrkanal. Habe ich die Wahl zwischen OmU und Synchron, tendiere ich - der ich übrigens ausgezeichnet Englisch und Französisch sowie noch rudimentär einige weitere Sprachen beherrsche - zu synchron. Vielleicht, weil ich primär handlungs- und nicht so sehr ethnisch orientiert bin, wenn es um visuelle (Unterhaltungs)medien geht. Nun spreche ich von mir und Du einerseits von einer (eventuellen) Zukunftsperspektive und andererseits von persönlichen Erfahrungen in einem anderen Land, innerhalb dieses Dreiecks ist selbstverständlich alles möglich. Die nächste Frage wäre also: Gibt es bereits ernstzunehmende Prognosen mit belastbarem Zahlenmaterial, die hier die Präferenzen in synchron-"verwöhnten" Ländern samt Trend dokumentieren? > Fakt ist nun mal: Wer heute nicht Englisch kann, dem bleiben viele Türen (sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich) verschlossen. Fakt ist auch: Momentan gibt es Hartz IV statt bedingungslosem Grundeinkommen. Ob man das als gottgegeben hinnehmen möchte, ist die erste Frage; ob man mit diesem (pardon!) Allgemeinplatz denjenigen, die sich mit Englisch aus welchem Grund auch immer, schwertun die Art ihrer aktiven Marktteilnahme im Bezug auf die Entscheidung für oder gegen Synchron empfehlen kann, bezweifle ich hingegen ziemlich stark. ("Wir verkaufen nur noch OmU, das ist doch viel besser für Sie, wenn Sie einen Arbeitsplatz suchen" - den Laden würde ich entweder mit Alt+F4 oder zu Fuß schleunigst verlassen ;-))

  • D.P.

    08.09.10 (22:20:51)

    Sehr interessante Informationen, vielen Dank dafür. Beschäftige mich schon eine ganze Weile damit und finde es immer Klasse die Meinung anderer zu erfahren. Also nochmals - vielen Dank.

  • Dani

    09.09.10 (16:11:52)

    Sehr interessante Informationen, vielen Dank dafür. Gruß Dani

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