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16.08.10Leser-Kommentare

Die Zukunft des Buches: Schallplatten knistern, Papierbücher rascheln

65 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage zur Zukunft des gedruckten Buches erwarten, dass dieses niemals als Massenprodukt verschwinden wird. Wunschtraum oder realistische Prognose?

 

Stellt euch vor, wir befänden uns im Jahr 2060. Mittlerweile sieht die Welt aus wie in einem Science-Fiction-Film aus vergangener Zeit. Viele Menschen besitzen ein kleines, mit Solarstrom betriebenes Fluggerät. Egal ob zu Hause oder in öffentlichen Gebäuden - überall stößt man auf riesige Touch-Bildschirme.

Alles ist vernetzt. In der Hosentasche trägt man eine hauchdünne, zusammenfaltbare Scheibe mit sich herum, eine Kombination aus Smartphone und Notebook. Über das Gerät hat jeder Zugriff auf alle jemals veröffentlichten Informationen und Inhalte, egal ob Filme, Bücher oder Musik. Mit Hilfe einer Funkverbindung lassen sich Inhalte auf eine 3D-Brille übertragen, so dass der heimische Fernseher überflüssig geworden ist.

Doch allen technologischen Entwicklungen zum Trotz: Sobald die Bürger dieser Zukunftsgesellschaft sich eine Stunde zurücklehnen und mit einer Lektüre entspannen wollen, gehen sie zu dem einmal pro Woche von der Haushaltshilfe sorgfältig entstaubten Regal mit Papierbüchern, wählen einen Titel aus, nehmen auf ihrem bequemen Sofa platz und genießen das Rascheln der Seiten und den Geruch von gedrucktem Papier. Wenn sie irgendwo hinfahren, kommt nicht nur der 100 g leichte Faltcomputer mit, sondern auch mindestens ein Taschenbuch. Manchmal auch zwei oder drei.

Ungefähr so könnte die Welt in 50 Jahren aussehen, wenn es nach 65 Prozent der Teilnehmer an unserer Umfrage zur Zukunft von Print-Büchern geht. Auf die Frage, wie viel Zeit dem gedruckten Buch als Massenprodukt bleibt, wählten nämlich 191 Leserinnen und Leser die Antwortalternative "Printbücher werden nicht verschwinden".

25 Prozent der 294 Umfrageteilnehmer sind hingegen der Überzeugung, dass Papierbücher in spätestens 25 Jahren als Massenprodukt abgelöst worden sind.

Ich muss gestehen, dass mich dieses Ergebnis überrascht. Dass bei einer repräsentativen Befragung aller Lesefreunde in Deutschland fast zwei Drittel der Teilnehmer dem gedruckten Buch eine unendlich lange Existenz bescheinigen würde, hätte ich für möglich gehalten. Doch ein derartiges Resultat bei unserer sehr technik-affinen Leserschaft kommt für mich unerwartet.

Die Kommentare zur Umfrage geben einen Einblick in die Beweggründe der Print-Freunde, physischen Büchern auch in Zukunft einen hohen Stellenwert einzuräumen. Da wären einerseits funktionelle und technische Begrenzungen der digitalen Bücherwelt wie die Abhängigkeit von einer Stromquelle, die durch Sand und Feuchtigkeit verursachten Risiken beim Einsatz eines teuren Gadgets am Strand sowie die fehlenden Möglichkeiten, Notizen auf den Seiten von E-Books zu hinterlassen.

Zudem werden gewisse emotionale und ästhetische Faktoren als ewiges Lebenselexier für Papierbücher angesehen. Genannt wurden hier die sinnlichen Eindrücke beim Schmökern in einem Taschenbuch wie das Rascheln der Seiten oder der Einsatz eines Lesebändchens. Auch die Eignung von Bücherregalen als Dekoration sowie die Gewohnheiten der Konsumenten scheinen manche zu dem Schluss zu bringen, dass Printbücher für alle Zeit bestehen blieben.

Als dritter Kritikpunkt, der einen Durchbruch von E-Books zumindest abbremst, wurden das noch immer geringe Angebot an digitalen Büchern in deutscher Sprache, die hiesige Buchpreisbindung sowie ganz allgemein die hohen Anschaffungskosten genannt.

Ein schneller Blick auf die Contra-Argumente genügt, um zu erkennen, dass es tatsächlich eine ganze Reihe von Aspekten gibt, die aktuell noch gegen eine Ablösung von Print durch E-Books als wichtigstes Trägermedium für Bücher sprechen. Heute, im Jahr 2010, wohlgemerkt.

Gleichzeitig entsteht aber der Eindruck, als wenn Freunde des Papiers davon ausgehen, dass die technische, qualitative und quantitative Entwicklung des E-Book-Sektors für immer auf dem heutigen Stand verharren würde. Ist das realistisch?

Schon heute zeichnen sich gewisse Trends ab: E-Reader werden immer billiger (der günstigste Kindle von Amazon kostet nur noch 139 Dollar), das Angebot von E-Books wächst, während physische Bücher (in Vorreitermärkten wie den USA) auf dem Rückzug sind (Amerikas ältester unabhängiger Taschenbuchverlag Dorchester stellt gerade den gesamten Katalog auf digitale Bücher um).

Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich diese Entwicklung wieder verlangsamen wird. Im Gegenteil: Mit einem größeren Angebot an E-Books und niedrigeren Preisen für Lesegeräte steigt die Nachfrage der Verbraucher nach digitalen Büchern, was wiederum weitere Verlage und Autoren dazu veranlassen wird, neben Print auch auf E-Books zu setzen oder das Papierprodukt ganz fallen zu lassen.

Auch gibt es keinen Zweifel daran, dass die Lesegeräte Schritt für Schritt für genau die Anwendungsszenarien tauglich gemacht werden, in denen heute selbst E-Book-Besitzer noch auf robuste Taschenbücher setzen würden. Kommentator "Chräcker" brachte es mit folgender Aussage auf den Punkt: "...Dann kann man E-Books vielleicht sogar unter dem Badewannenwasserspiegel lesen."

Wenn der Niedergang anderer physischer Trägermedien uns eines gelehrt hat, dann, dass viele Verbraucher bereit sind, auf die emotionalen und ästhetischen Qualitäten von Schallplatten, CDs oder Papierfotos zu verzichten, sofern ihnen im Gegenzug nennenswerte monetäre oder quantitative Vorteile geboten werden. Sobald sich also Geld sparen lässt und sobald es möglich ist, 25 E-Books statt drei Taschenbücher bequem mit auf die Reise zu nehmen, wird das Rascheln der Seiten für viele plötzlich etwas, auf das man durchaus verzichten kann.

Vermutlich wird es selbst 2060 noch ausgewählte Titel als gedrucktes Buch zu kaufen geben, gerade auch in Hinsicht auf das relativ erschwingliche Verfahren des "Print-on- Demand". Und sicher finden sich auch 2060 noch immer dekorative Bücherregale in einigen Wohnungen.

Doch die Annahme, dass das Papierbuch auch in 50 oder 100 Jahren nicht den Status eingenommen haben wird, den die Schallplatte heute besitzt, erscheint angesichts des rasanten Tempos der Digitalisierung eher wie ein Wunschtraum denn wie eine realitische Prognose für die Zukunft. Zumal es keine große Herausforderung für E-Book-Hersteller wäre, einen "Raschel-Modus" für das virtuelle Blättern zu integrieren.

(Foto: stock.xchng)

Kommentare

  • Meeresbiologe

    16.08.10 (09:59:29)

    100 und auch 50 Jahre erscheinen mir wenig geeignete und zudem relativ nutzlose, weil kaum überschaubare Zeiträume für Zukunftsprognosen für Medien. Mag sein, dass Papierbücher in 50 oder 100 Jahren weitgehend ausgestorben sind, aber welche Relevanz hat das für die heutige Zeit, die mit Papierbüchern aufgewachsen ist. Die technische Entwicklung von E-Books und die Entwicklung ihrer Akzeptanz ist noch wenig absehbar. Der Vergleich mit der Schallplatte hinkt außerdem etwas, weil es sich bei ihr im Gegensatz zum Buch auch um ein technisches, elektronisches Medium handelte. Das Buch ist ein Kulturträger mit einer viel längeren Geschichte. Das Anfassen, der Geruch, Farbe usw. von Büchern spielt eine ganz andere, viel größere Rolle als bei anderen elektronischen Medien. Ich halte die Entwicklungsaussichten des Buches heute deshalb noch für weitgehend unabsehbar, insbesondere weil auch die Entwicklung und Verbreitung von E-Books schwer abzusehen ist. Es handelt sich hierbei um einen viel tiefgreifenderen und deshalb vermutlich auch langsameren Medienwandel als etwa der viel schnellere von Schallplatte über CD zu MP3. E-Books könnten sicher unschlagbare technische und ökonomische Vorteile entfalten - aber warten wir's doch einfach mal gelassen ab. Zur Zeit ist die ganze Geschichte technisch wie vom Angebot an digitalen Büchern noch ziemlich unausgereift und im völligen Anfangsstadium.

  • Martin Weigert

    16.08.10 (10:01:34)

    Zur Zeit ist die ganze Geschichte technisch wie vom Angebot an digitalen Büchern noch ziemlich unausgereift und im völligen Anfangsstadium. Stimmt. Aber da sind wir uns ja auch alle einig. ;)

  • Johannes

    16.08.10 (10:36:27)

    Ein grundlegender Nachteil von ebooks ist, dass man sie nicht mehr verkaufen kann. Ich als Student brauche viele (teure) Fachbücher nur wenige Wochen und finde es deshalb sehr gut, wenn ich sie gebraucht kaufen und bequem bei Amazon wieder verkaufen kann. Und was ist mit Bibliotheken? Funktionieren digitale Bibliotheken? Theoretisch bräuchten wir dann nur noch eine zentrale digitale Bibliothek, bei der mehr oder weniger alle Bücher ausleihbar sind, da es ja keine Platzprobleme gibt und durch den Verzicht auf physische Räume enorm Kosten gespart werden könnten. Doch wenn ich mir alle Bücher bequem online ausleihen könnte, warum sollte ich mir dann noch ein Buch kaufen? Das wäre ein Szenario, welches den Verlagen nicht gefallen dürfte.

  • Meeresbiologe

    16.08.10 (10:45:48)

    Digitale Bücher in Bibliotheken sind bereits heute genauso begrenzt verfügbar wie Printmedien. Nichtsdestotrotz eröffnen digitale Bücher gerade im Bibliotheksbereich interessante neue Möglichkeiten. Zur Zeit wird ja ähnlich wie bei der personalfreien Kasse im Einzelhandel auch in Bibliotheken mit der Einführung der Selbstverbuchung von Büchern durch Leser begonnen, also mit der Verbuchung und Abgabe von Bibliotheksbüchern ohne direkte Beteiligung von Bibliothekspersonal.

  • Rainer

    16.08.10 (10:54:15)

    Doch wenn ich mir alle Bücher bequem online ausleihen könnte, warum sollte ich mir dann noch ein Buch kaufen? Das wäre ein Szenario, welches den Verlagen nicht gefallen dürfte. Die Verkaufbarkeit von Büchern ist auch für mich ein wesentlicher Punkt. Ich kaufe ein Buch, also gehört es mir und nicht einem Verlag. Meines Wissens dürften Bibliotheken elektronische Bücher / Zeitschriften nur begrenzt ausleihen - eben für die Anzahl der gekauften "Expemplare", also Lizenzen. Wie sich der Markt für elektronische Bücher entwickelt? Ich denke, das hängt auch von der Art des Buches und dem Verwendungszweck ab. Bücher, die nur einmal konsumiert werden und über den Tag hinaus keinen grossen Wert haben, könnten elektronisch vertrieben werden. Bücher, die man aufheben will, die besonders gestaltet sind und die einen gewissen Wert haben - die kauft man in gedruckter Form. Viele Bücher werden verschenkt (Geburtstage, Weihnachten etc) und in gedruckter Form hat das Geschenk doch eine grösseren Wert. Gedruckte Bücher können auch für Freizeit stehen, für entspanntes Lesen. In meinem Bekanntenkreis höre ich immer wieder Aussagen wie diese: "Im Job sitze ich 10 Stunden vor dem Rechner, dann will ich zuhause nicht auch schon wieder die Kiste anschalten". Ein ebook-Reader könnte dann im übertragenen Sinne für "Arbeit" stehen - gedruckte Bücher für Freizeit.

  • Johannes

    16.08.10 (10:58:36)

    Die Auswahl ist zwar (noch) begrenzt, aber es gibt keine Grenze, wieviele Personen es gleichzeitig ausleihen können. Die personalfreie Bibliothek kostet aber auch Geld. Und nahezu jede Gemeinede hat eine Bibliothek, das heißt da kommt ein ganz schöner Batzen Geld zusammen. Dieses Geld wird durch die komplette Digitalisierung gespart und kann in die Auswahl an Titeln investiert werden.

  • Meeresbiologe

    16.08.10 (11:07:14)

    @Johannes Doch, diese Grenze, wieviele Personen gleichzeitig digitale Medien ausleihen können, gibt es und meinte ich damit. Sieht man z.B. in meiner Bibliothek daran, dass die digitalen Ausgaben aktueller Zeitschriften nur begrenzt verfügbar sind und man warten muß, wenn gerade keine verfügbar ist.

  • Chris Dreyer

    16.08.10 (11:09:27)

    Meines Erachtens ist die Frage falsch gestellt (sorry): Der Frage nach der Lebensdauer des gedruckten Buches als Massenprodukt wird eine absolute Antwortmöglichkeit ("verschwinden nicht") beigestellt, die offensichtlich wahr ist, denn Printbücher werden definitiv nicht verschwinden. Ihr Marktanteil wird vermutlich innert der nächsten 10 bis 15 Jahre auf unter 10% fallen, aber sie werden nicht "verschwinden".

  • Martin Weigert

    16.08.10 (11:09:54)

    “Im Job sitze ich 10 Stunden vor dem Rechner, dann will ich zuhause nicht auch schon wieder die Kiste anschalten” Diese Aussage kenne ich auch. Aber charakterisiert sie nicht eher ein Szenario, bei dem man sich an den Schreibtisch setzt, den Rechner hochfährt und dann relativ unentspannt auf den Bildschirm starrt? Denn genau hier setzen ja E-Book-Reader, aber auch Tablets an. Bequemer und entspannter, als ich z.B. mit dem iPad digitale Inhalte auf dem Sofa konsumiere, geht es mit einem klassischen Buch imo nicht. (Jetzt mal von dem Bildschirm-Aspekt abgesehen, der ja bei E-Book-Reader mit E-Ink-Display wegfällt).

  • Martin Weigert

    16.08.10 (11:12:44)

    Bei unter 10 Prozent ist es meines Erachtens nach kein Massenprodukt mehr. Insofern sehe ich hier kein Problem mit der Frage. Wenn in 10 bis 15 Jahren 90 Prozent der Bücher digital verkauft werden und nur 10 Prozent als gedruckte Variante, dann könnte man Print imo nicht mehr als Massen- sonden als Nischenprodukt bezeichnen.

  • Chris Dreyer

    16.08.10 (11:27:00)

    Wenn die Antwort geheissen hätte: "Printbücher verschwinden nicht als Massenprodukt", dann wäre ich einverstanden ...

  • Martin Weigert

    16.08.10 (11:30:01)

    Wenn die Frage lautet "Wie viel Zeit bleibt dem gedruckten Buch als Massenprodukt?" dann sehe ich da wenig Raum für Missverständnisse. ;)

  • Chris Dreyer

    16.08.10 (11:32:32)

    Nicht einverstanden. Ich habe sie in meinem Sinne beantwortet und bin überzeugt, dass ich nicht der einzige bin, der das so verstanden hat.

  • Martin Weigert

    16.08.10 (11:34:33)

    Ich denke, dass Teilnehmer von Umfragen die Frage genau lesen, bevor sie abstimmen, ist nicht zu viel erwartet.

  • Max

    16.08.10 (11:49:33)

    Wenn diese Umfrage eines zeigt, dann vermutlich, wie albern es ist Aussagen über die Zukunft mit Hilfe von Umfragen zu treffen. Der Untergang des gedruckten Buchs ist keine Zukunftsvision mehr, sie läuft schon lange. Während ich mir früher regelmäßig Fachliteratur gekauft habe, hole ich mir inzwischen das meiste aus dem Netz. Lediglich zum rudimentären Einstieg in ein Thema ist das schnell veraltende Medium Print-Buch noch tauglich, der Rest muss aus dem Netz kommen. Nun mögen Liebhaber das Argument der Haptik anbringen, allerdings hat dies die LP - wie im Artikel beschrieben - auch nicht gerettet. EBooks haben gigantische Vorteile, die wir dank der gerade entstehenden Lesegeräte auch endlich vernünftig nutzen können: wir können Bücher kaufen, die noch nicht fertig sind und uns mit Updates versehen lassen (bei Literatur zu Netzthemen inzwischen eher die Regel als die Ausnahme). Bücher können ohne Verlag und ohne große Kosten veröffentlicht werden, was ganz neue Lizenzmodelle wie CC ermöglicht. Dadurch, dass ich Bücher kaufen kann bevor sie fertig sind, kann es auch ganz neue Finanzierungsmodelle geben, sodass Bücher auch ohne große Vorschüsse geschrieben werden können. Bücher müssen plötzlich nicht mehr eine bestimmte Seitenzahl haben, um verkäuflich zu sein, man kann also auch eine Kurzgeschichte für ein paar Cent verkaufen. Das ermöglich Literaturformen, an die wir heute noch gar nicht denken können. Bei der Musikbranche brauchte es den iPod (+ iTunes) um den Erdrutsch auszulösen. Beim Buch fehlt die Killapplikation noch, wenn es aber so weit ist, wird es keine fünf Jahre mehr dauern, bis das Printbuch praktisch irrelevant geworden ist.

  • Meeresbiologe

    16.08.10 (11:55:41)

    Eines ist mir zumindest klar, dass durch die Kostenvorteile von E-Books wahrscheinlich auch die Preise von Büchern enorm sinken werden - wie es wohl schon bei den MP3-Musikflatrates passiert ist. Die Digitalisierung könnte dann dazu führen, dass auch bei Büchern viel mehr Waren umgesetzt werden. Das könnte neben den technischen Voraussetzungen den eigentlichen Durchbruch von E-Books bringen.

  • marco

    16.08.10 (13:06:12)

    Der gute alte Notizblock ist auch nicht verschwunden, trotz aller digitalen Ersatzmöglichkeiten. Obwohl es unbestritten in 20 Jahren technisch viel viel viel viel besser Reader geben wird als jetzt, stellt sich die Frage ob die: Von 2 meter runterfallen dürfen Nicht geklaut werden, wenn ich sie auf dem Ligestuhl liegen lasse Mich es nicht ins Elend stürzt, wenn ich diese verliere Sie im Sand einbuddeln kann Sie ins Wasser werfen kann (gut, auch nicht mit Bücher zu empfehlen) Sie für ein paar Tage auslehnen kann Meine Belesenheit mit einem riesen Regal meinen Gästen unter Beweis stellen kann Ich in Ruhe lesen kann, weil mein Mail/News/Friend Stream Gadget immer wieder blinkt, ich es aber doch nicht deaktiviere, weil ich das nicht übers Herz bringe

  • Martin Weigert

    16.08.10 (13:10:43)

    Zumindest die erste Hälfte deiner "Nutzungsbeispiele" kann man mit einem iPod auch nicht machen... und trotzdem hat er sich durchgesetzt. Ich glaube auch, dass es früher oder später einen quasi unkaputtbaren E-Reader z.B. für Kinder geben wird. Sicher von Fisher Price ;) Und zum letzten Punkt: Da ist wohl nicht der E-Reader das Problem, sondern deine Disziplin ;)

  • marco

    16.08.10 (13:16:13)

    "mit einem iPod auch nicht machen… und trotzdem hat er sich durchgesetzt." Das stimmt, aber iPod war Ersatz für den Walkman/CD Player und hat in Bezug auf meine Beispiele keine Verschlechterung gebracht. Der Reader gegenüber dem Buch aber schon. Und deshalb denke ich ebenfalls, dass es noch lange lange Bücher gibt, aber wohl eher als "Luxus Produkt", welches massgeblich teurer ist und man nur in wenigen, exklusiv intellektuellen Läden kaufen kann. Aber viel auf meine Progrnose wetten würde ich doch wieder nicht :)

  • Martin Weigert

    16.08.10 (13:20:51)

    Ok, so gesehen hast du natürlich recht! Ob die Gefahr des Herunterfallens oder die Fehlende Möglichkeit des Einbuddelns aber wirklich als Kriterium bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielt? Ich bin mir da nicht so sicher. Das mit dem Status als "Luxusprodukt" klingt realistisch.

  • marco

    16.08.10 (13:28:08)

    Ein weiterer Punkt: An einem Roman lese ich dediziert ein paar Tage/Wochen und ziehe keinen Vorteil daraus, gleichzeitig noch auf weitere Bücher Zugriff zu haben (zugegebenermasen entsteht mir aber auch kein Nachteil). Bei Musik aber will ich nicht tagelang nur das neue Album hören...

  • Martin Weigert

    16.08.10 (13:29:53)

    Wenn du nach 20 Seiten einsiehst, dass das Buch langweilig ist, und lieber ein anderes Lesen möchtest, ist das durchaus ein Vorteil... Da musst du nicht bis zum nächsten Tag warten, um zum Buchladen kraxeln zu können.

  • theomix

    16.08.10 (15:45:03)

    Voraussetzung fürs Verschwinden der Bücher wären wirklich äußerst günstige eBooks. Es müssten ja alle Schüler und Schulen damit ausgerüstet werden, um die Lektüren in e-Form zu sich nehmen zu können. Technischer Fortschritt wird nicht automatisch übernommen. Sonst müsste sich beim Pkw ja auch die Automatik gegen die Schaltung durchgesetzt haben. Es gibt da so eine Irrationalität im Menschen... Und dass die Industrie am langen Hebel sitzt, ist keine Frage. Gibt es künstlich niedrige Preise, kommt das Rascheln in die Nische wie es der Fiaker im Straßenverkehr ist. Nur, zur Zeit würde die Industrie so eine Phase nicht überstehen, so wenig ist der Markt darauf vorbereitet. Und so wenig bedarfsgerecht sind die Produkte...

  • Martin Weigert

    16.08.10 (15:57:38)

    Sonst müsste sich beim Pkw ja auch die Automatik gegen die Schaltung durchgesetzt haben. Es gibt da so eine Irrationalität im Menschen… Das nenne ich mal ein schlagfertiges Argument. Hab ich nie drüber nachgedacht. Wie kommt das eigentlich? Spontan würde ich vermuten, dass es da um den Fahrspaß geht (zumindest wenn ich von mir ausgehe). Sprich, technischer Fortschritt sollte nicht den Spaß verderben, soll er sich durchsetzen. Könnte man das so schlussfolgern? Verderben E-Books den Spaß am Lesen (ich weiß schon, was die 65 Prozent aus der Umfrage hier antworten würden ;) ) ?

  • Chris Dreyer

    16.08.10 (16:06:28)

    Ich erwarte aus zwei Gründen eine langsamere Entmaterialisierung des Buches als der Musik: Zum einen sind die Vielbuchkäufer (nicht zwingend = Vielleser) in der Tendenz wohl eher älter als der durchschnittliche Musikkonsument, was ein gefestigteres und somit trägeres Gewohnheitsmuster erwarten lässt. Diese Konsumentengruppe wird wohl erst durch demographische Alterung ersetzt werden können. Zum zweiten hat der Leser einen direkten, unmittelbareren Kontakt zum Konsumgut Sprache als bei der Musik, die erst nach dem Einsatz der einen oder anderen Form von Technik erschliessbar ist. Live-Musik wäre vermutlich das analoge Vergleichsobjekt. Wenn man diese Argumentation teilt, sollten die Verlage davon ausgehen, dass die Entmaterialisierung der Periodika schneller vonstatten gehen wird als der Bücher, weil diese eine geringere Halbwertszeit haben und schon heute stärker multimedial / graphisch ausgestattet sind. Im deutschen Sprachraum scheint diese Erkenntnis leider noch nicht Konsens zu sein.

  • Sven

    16.08.10 (17:43:04)

    Natürlich lässt sich schön ausmalen, wie das Digitale alles andere verdrängt. Aber ich bin auch der Meinung, dass gedruckte Bücher überleben werden. Technische Erneuerungen hin oder her, man ist immer erreichbar, vernetzt etc. - dies wird in der Zukunft noch weiter zunehmen. Da liebe ich es doch erst recht, ein Buch "entschleunigt" nach meinem eigenen Gusto lesen und haptisch spüren zu können.

  • Flo

    17.08.10 (09:19:49)

    Ich glaube vorallem, das Bücher schon deshalb überleben weil man auch in Zukunft sich noch etwas gönnen will, und auch anderen etwas gönnen möchte. Klar kann ich mir etwas gönnen, indem ich mir ein e-Book kaufe, aber das hab ich dann iwe schon gesagt nur auf dem immer gleichen faltbaren (oder wie auch immer) Laptop. Ein Buch ist dagegen etwas das ich mir dann zuhause hinstellen kann, hier als Deko wirkt. Wenn Freunde oder sonst wer kommt wirke ich dann belesen, und auch das will ich ja vielleicht erreichen(?)! Ach ja und ausserdem will ich ja auch in Zukunft Freunden usw. etwas schenken. Klar kann ich ihnen auch ein E-Book schenken, aber da tendiere ich dann doch eher zu greifbaren festen Gegenständen!

  • Martin Weigert

    17.08.10 (09:21:10)

    Vielleicht gibt's ja in Zukunft andere Dinge, die man verschenken kann? ;)

  • marco

    17.08.10 (09:22:56)

    Na ja, diese Argumente führt die CD Industrie auch immer an (CD ist was zu anfassen, ist ein Gesamtpaket/Kunstwerk, hat ein Booklet, kann man auspacken) usw. und niemand interessierts... Wieso sollte es beim Buch anderst sein?

  • Martin Weigert

    17.08.10 (09:24:43)

    Hehe. Mittlerweile empfinde ich es sogar als Last, eine CD geschenkt zu bekommen. Was soll ich mit der machen, nachdem ich sie als MP3 gerippt habe?

  • Flo

    17.08.10 (09:25:05)

    Mag sein das den Leuten da auch andere Dinge einfallen, z.B. irgendwelche Erlebnisgutscheine... Aber ich glaube das da irgendwann eine Sättigung eintritt. Ich kann nicht im Jahr an 50 Tagen Erlebnisse haben die andere Leute für mich ausgedacht haben...(?) Da sind Bücher, die ich zwar auch einen Tag lang lese, aber mich ganz anders fordern eine schöne Abwechslung dazu. Klar werden es weniger Bücher werden, aber ein Massenmedium bleiben sie denk ich mal ;)

  • Flo

    17.08.10 (09:28:11)

    Irgendwo in die Wohnung stellen. In zukunft sind sonst alle Wohnungen ganz leer. Ok. Ein Bett braucht man noch, vielleicht auch einen Sthul wenn der nicht in Zukunft als komplett unergonomisch abgestempelt wird, aber ansonsten schauen dann alle Zimmer gleich aus... Ich finde da muss mehr Indivituallität her. (und eine Fototapete von meiner Webseite reicht da auch nicht aus ;-P)

  • Wort Suche

    17.08.10 (09:29:17)

    Kann schon sein das das Buch vielleicht noch bei dem einen oder anderen etwas länger überlebt, aber die grosse Mehrheit wird dem Buch in Papier nichts abgewinnen können. Man sieht ja heute schon sehr schön, das etwa alle 10 Jahre, das Buch immer weniger bedeutung bekommt und in 50 Jahren wird es die die es heute noch verwenden schon sehr alt sein und eben an etwas festhalten das dann in 50 Jahren kaum noch produziert wird, insofern können sie höchsten vielleicht das eine Buch oder andere zum vierten oder fünften mal durchlesen udn das war es dann auch schon, ne weitere GEneration danach wird man in elektronischer Form nachlesen das es mal Papier gab - und Kinder werden drüber lachen wie primitiv wir gelebt haben... ;-)

  • Martin Weigert

    17.08.10 (09:39:13)

    Lustig dass du das ansprichst. Das ist nämlich ein echter Trend: "Cult of less: Living out of a hard drive" http://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-10928032 Sicher nichts für jeden. Aber ich fühle mich damit wohl. Je weniger Zeug man rumstehen hat, desto flexibler und mobiler ist man. Mir gefällt das sehr und unbewusst lebe ich auch schon einige Zeit nach diesem Motto.

  • Martin Weigert

    17.08.10 (09:40:48)

    Fototapete deiner Website... herrliche Idee :D Passt gut in den Mass Customization Markt Deutschland.

  • Thomas Kress

    17.08.10 (12:00:15)

    Wenn man über Bücher spricht, geht es hauptsächlich um den Papierblock als Trägermaterial für Inhalte und nicht über Nutzungsrechte. Ich möchte mir aber in Zukunft keine Gedanken darüber machen ob ich Text oder Musik über Papier, Tonträger, Datenträger, Clouds oder andere Systeme konsumiere. Ich möchte Nutzungsrechte erwerben und dann entscheiden, auf welchem Medium der Zugriff erfolgt. Auch nachträglich, ohne immer wieder für die gleichen Inhalte Geld bezahlen zu müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich die Geschichte eines Autors, für meine persönliche Nutzung, erwerben und nach Bedarf auch eine schöne gedruckte Ausgabe zum verschenken oder für meinen Schrank bestellen kann - und zwar für die Herstellungs- und Bereitstellungskosten des Informationsträgers. Ich finde man sollte die Inhalte vom Trägermaterial oder -system trennen. Das gleiche für Zeitungsabos, Musik, Texte, etc. so kann jeder die Inhalte nutzen wie er möchte.

  • Meeresbiologe

    18.08.10 (10:01:29)

    @marco Ein Beispiel wie das des nicht ausgestorbenen Notizblogs zeigt, dass Medienwandel eine einfache Frage des neuen Nutzens sowie von Vorteilen und Nachteilen neuer Medien sind. Der Vorteil von digitalen Notizgeräten gegenüber dem ordinären Block hält sich eben weitgehend in Grenzen. Der technische wie finanzielle Mehraufwand solcher kleinen digitalen Helferchen ist für viel schlicht größer als ihr Mehrnutzen gegenüber dem Notizblock. Beim heimischen PC sieht das schon ganz anders aus. Hier werden User sicher auch ihre Notizen zu Ergebnissen aus dem Internet praktischerweise gleich auf dem PC und in Favoriten ablegen. Insofern könnten E-Books auch bisherige Bücher insbesondere aus ihren großen technischen und finanziellen Vorteilen heraus weitgehend verdrängen. Wobei ich solche Verdrängung im professionellen Bereich (Business, Wissenschaft, Studium, Bildung/Ausbildung, evtl. auch Schule) anfangs für viel wahrscheinlicher halte als bei Privatleuten, die nur wenig Bücher kaufen.

  • Martin Weigert

    18.08.10 (10:04:03)

    Wobei ich solche Verdrängung im professionellen Bereich (Business, Wissenschaft, Studium, Bildung/Ausbildung, evtl. auch Schule) anfangs für viel wahrscheinlicher halte als bei Privatleuten, die nur wenig Bücher kaufen. Ja, dito!

  • epagee

    19.08.10 (14:10:04)

    ...ich sehe digitale Bücher eigentlich nur als Chance, mal ein veraltetes Produkt mit neuen Features zu belegen, also das Leseerlebnis zu steigern, gedruckte Exemplare werden in keinem Fall aussterben, wer kann sich schon ein Leben ohne gedruckte Bücher vorstellen....

  • Jan

    19.08.10 (15:38:43)

    …auch als Vielleser und Freund eines schmucken Bücherregals im Wohnzimmer, kann ich mir nicht vorstellen, dass das gedruckte Buch ewig existieren wird, da a) die Reader besser und vor allem billiger werden b) die Ebooks Preismodelle sicherlich überdacht werden (z.B.: "10Euro als Taschenbuch; 6 Euro als eBook"). Ich warte ja auch aufs Taschenbuch und kaufe mir nicht die gebundene Ausgabe obwohl sie wertiger und hübscher ist c) die Menschen sich durch MP3 schon an Downloadcontent gewöhnt haben d) es einfache digitale Läden geben wird (s. iTunes, Amazon) e) in 10 Jahren wohl in jedem Haushalt sowieso 1 Tablet-artiges Gerät zu finden sein wird Eben kam mir noch der Gedanke, dass gerade ältere Menschen bzw. Menschen mit schlechteren Augen Vorteile durch die Skalierbarkeit auf dem Reader haben. So kann jedes Buch als Großdruck gelesen werden. Das Strandlese-Argument finde ich in sofern unpassend, da vermutlich der geringste Anteil der Bücher dort gelesen werden. Und wenn die Lesegeräte billiger werden und es Schutzhüllen gibt, sowieso hinfällig….

  • Meeresbiologe

    19.08.10 (16:16:54)

    @epagee Wer sich schon ein Leben ohne gedruckte Bücher vorstellen kann? Ich zum Beispiel. Allerdings in eher fernerer Zukunft. Das Überleben des gedruckten Buches in nennenswertem Umfang ist ebensowenig sicher wie der totale Durchbruch von E-Books. Diese Entwicklung ist völlig offen - "ergebnisoffen", wie man so schön sagt. In der technischen Entwicklung hat es bereits die unglaublichsten Dinge gegeben. So z.B. die rasante Massenverbreitung der Handys, die ich anfangs auch belächelt habe, als sie plötzlich an Gürteln und Hinterteilen vieler Testosteronmännchen hingen und von denen ich heute bizarrerweise selbst so ein Billigding habe. Genauso könnte es auch mit E-Books passieren. E-Books bedeuten nicht nur irgendwelche neuen Features eines alten Produkts, sondern mit ihren unzähligen digitalen Möglichkeiten könnte die Nutzung, Verarbeitung, Organisation, Verfügbarkeit von Büchern auf eine völlig neue technische Stufe gehoben werden.

  • Meeresbiologe

    19.08.10 (16:33:59)

    @Jan Eine Reduzierung der Preise von E-Büchern auf lediglich 60% des Printpreises halte ich langfristig für eher untertrieben. Da könnte ich mir viel größere, heute noch wenig vorstellbare Ersparnisse vorstellen. Inklusive des weitgehenden Einsturzes der heute noch existierenden Print-Produktions- und Vertriebskette. Kassiererinnen in Supermärkten soll es ja angeblich auch irgendwann nicht mehr geben - wieso dann noch riesige Verlagshäuser? E-Books könnten auch die Art und Weise der Buchproduktion und damit das Verlagswesen völlig umkrempeln. Die Buchverlage könnten mit E-Books ebenso einer allmählichen Erosion ihrer Printpfründe anheimfallen wie heute bereits die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage.

  • gcroth

    08.12.10 (21:07:27)

    Wenn man den neuesten Umfragen glauben mag (und ich mag :)) dann wird zumindest in Deutschland die Nase wieder öfter in ein Buch gesteckt. Ich denke, dass das Buch sich noch lange halten wird. Zumindest Romane und Kurzgeschichten. Sachbücher sind auf einem E-Book vielleicht praktischer. Aber eine gemütliche Lesestunde ist für meine Vorstellung nur mit einem richtigen Buch möglich.

  • Anniica

    26.02.11 (20:40:00)

    Ich finde es ja schon schlimm genug, wie die Technik sich entwickelt und in letzter Zeit habe ich mir viele Gedanken über die Zukunft mit Computer, Internet, Iphone und was es da noch alles gibt. Wenn ich mir da vorstelle, in Zukunft geht nichts mehr ohne all diese Geräte und was noch erfunden werden wird... da wird mir einfach nur schlecht und ich könnte anfangen zu heulen. Warum kann es nicht so bleiben wie es ist? Viele mögen denken, ich hätte Probleme... aber ganz ehrlich, wollt ihr wirklich ohne gedruckte Bücher, ohne Hobbys, die man nicht mit Computer und Co. macht und dann vielleicht auch ohne Papier (wer braucht das denn dann noch?!) leben?!?!?! Und das Schlimmeste, es entwickelt sich ja alles so schnell. Ich will einfach nicht, dass es keine gedruckten Bücher mehr gibt! Das macht mich so fertig... PS: Ich bin 16!! Aber die Jugend ist ja verdorben und hängt nur vorm PC oder am Handy im Internet... Aber ich will nicht so leben mit dieser Zukunft!!

  • gcroth

    26.02.11 (22:24:45)

    @ Anniica: Abhängig sind wir ohnehin schon lange von der Technik. Aber solange Menschen aufwachsen, die auch das Offlineleben pflegen, sehe ich keinen Grund zur Panik. Irgendwann wird sich alles auf einer sinnvollen Ebene einpendeln. Das E-Book bringt auch Vorteile. Wie oben schon angemerkt wurde, z.B. für Menschen mit Sehproblemen, oder für Menschen die viel unterwegs sind und trotzdem gern lesen möchten. Die brauchen dann nicht kofferweise dicke Bücher schleppen. Du nutzt doch jetzt auch das Internet und liest und schreibst hier. Und morgen setzt du Dich gemütlich in die Sofaecke und liest ein Buch. Man muss einfach nur tun, was man für gut und richtig hält. Dann wird für jeden das richtige Angebot auch vorhanden sein.

  • Anniica

    26.02.11 (22:32:09)

    @gcroth: Sicher, sind wir abhängig und ich meine ja auch nicht, dass ich will, dass das Internet verschwindet, ich möchte nur, dass es so bleibt wie es ist. Ich bin gerne mal am Computer und manchmal bin ich Wochen nicht dran und da gibt es ja heute schon welche, dies nicht mal 1 Tag ohne ihn aushalten oder sie sind mit dem Handy online... Ich komme mir mit meiner Sichweise der Dinge manchamal echt alleine vor, wenn ich mir die anderen in meinem Alter so angucke... Aber ich weiß auch, ich kann mich da reinsteigern... Ändern kann ich ja sowieso nicht, ich muss mich mal damit abfinden, aber wenn ich dann halt wieder eine supertolle Werbung im TV sehe oder auf den Straßen die Menschen mit ihren Handys oder hier jetzt das mit dem Buch lese, fällt mir das schwer... und dann kommt sowieso wieder alles auf einmal. Ich habs hier gelesen und im Fernsehn kam eine Werbung für eine Internetflat fürs Handys...

  • pia

    23.05.11 (17:13:34)

    Ich bin für Bücher,da es viel gemütlicher ist, sich irgendwo, mit einem Buch, hinzukuscheln, statt auf ein elektronisch beleuchtetes, kopfschmerz bereitendes, handy-ähnliches ding zu gucken. Außerden ist es besser, die frischen Seiten, das Rascheln beim umblättern und den Duft von neuen Buchseiten zu berühren, hören und zu riechen. Klar, es ist handlicher, Bücher in einem Smartphone oder Notebookzu haben, aber Bücher sind viel dekorativer,und, hübsch angerichtet in einem kleinen Schränkchengut zu betrachten. Ein Buch kann auch nicht hängen bleiben, odereinfach abstürzen, wie ein PC, oder Handy,es kann höchstenzsein,dass man ausversehen eine Seite zerreißt, oder etwas darüber/ darauf gießt, aber das könnte auch bei einem handy/ PC passieren. Bücher sind besser und ich stehe zu ,, Ein Recht für die Bücher!´´

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