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25.11.10

diaspora: Das Invite-Spielchen beginnt

diaspora hat eine selbst gehostete Variante seines als Facebook-Alternative propagierten Social Networks gestartet. Mit eurer Hilfe verteilen wir Einladungen zur geschlossenen Alpha-Version.

 

diaspora, die einzige aller aktuellen Facebook-Alternativen, die aufgrund anhaltender Aufmerksamkeit für das Projekt zumindest eine minimale und sehr theoretische Chance besitzt, irgendwann etwas gegen die aktuelle Dominanz des blau-weißen Social Networks auszurichten, hat nach der (für einige Enttäuschungen sorgenden) Veröffentlichung seines Quellcodes Mitte September wie am Mittwoch berichtet eine erste Alpha-Version auf eigenen Servern gestartet .

Mittelfristig soll diaspora zwar als dezentrale Lösung etabliert werden (genau darin liegt das primäre Unterscheidungsmerkmal gegenüber Facebook und anderen Social Networks), bei der eben nicht eine einzige Organisation die Kontrolle über die gesamte Plattform inne hat. Zu anfänglichen Testzwecken sowie zur Generierung einer initialen Nutzerschaft erscheint der Schritt einer von dem Dienst selbst gehosteten Lösung dennoch sinnvoll (zumal jederzeit das Aufsetzen eines eigenen diaspora-Servers möglich ist).

Dank Michael Seeman habe ich seit einer Stunde Zugang zur Alpha-Version von diaspora. Für einen Review ist es noch etwas zu früh, aber meinen ersten Eindruck würde ich mit "extrem simpel, aber durchaus gemütlich" beschreiben (unter der Einschränkung, dieses Urteil zu einem späteren Zeitpunkt revidieren zu können).

Jeder neu zu diaspora eingeladene Anwender scheint fünf Einladungen zur Alpha-Version zu bekommen. Da ich weiß, dass einige von euch diaspora gerne ausprobieren würden, möchte ich mit diesem Beitrag eine kleine Invite-Aktion anstoßen:

Wer von euch Interesse an einer Einladung hat, hinterlässt eine für alle sichtbare E-Mail-Adresse in einem Kommentar (Tipp: am besten eine, bei der euch der Eingang von Spam nicht stört). Ich lade mit zwei mir verbliebenen Einladungen die ersten zwei Kommentatoren ein. Diese verhalten sich solidarisch und laden ihrerseits mindestens jeweils einen weiteren netzwertig.com-Leser ein, der sich mit einem Kommentar und einer E-Mail-Adresse zu Wort gemeldet hat (möglichst in chronologischer Reihenfolge), und signalisieren anschließend in einem Kommentar, wer versorgt ist (bitte dafür die Antwort-Funktion zu dem Kommentar verwenden, der eine Einladung erhalten hat, damit dies auf den ersten Blick ersichtlich wird).

Im besten Fall gelangen so hunderte Leser dieses Blogs an einen Invite für diaspora (sofern so viel Interesse dafür besteht). Mal sehen, ob es funktioniert!

P.S. Wer mich als Kontakt hinzufügen möchte: martinweigert@joindiaspora.com

Noch ein Hinweis: Um andere User einladen zu können, müsst ihr erst einige grundlegende Daten in eurem Profil eintragen.

Update: Der Einladungsprozess scheint nur sehr träge voranzuschreiten. Insofern ist es empfehlenswert, vorerst von weiteren Kommentaren mit E-Mail-Adressen abzusehen, bis die vorhandene Liste abgearbeitet ist (falls dies überhaupt geschieht).

Update 2: diaspora macht eine kurze Pause , was die Möglichkeit zum Akzeptieren neuer Invites betrifft, um das Wachstum unter Kontrolle zu behalten. In der nächsten Woche soll es weitergehen. Einen Alternativen diaspora-Server ohne Notwendigkeit einer Einladung gibt es bei Geraspora.

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