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12.01.12Leser-Kommentare

Der Businessplan ist (fast) tot: Lang lebe das Geschäftsmodell!

Businesspläne rauben dynamischen Gründer/innen viel Zeit, werden nur selten von den richtigen Leuten gelesen und garantieren kein funktionierendes Geschäftsmodell.

Thomas Jakel ist Geschäftsführer des Berliner Startups Strandschicht und Mit-Initiator des Idea Camp. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

Foto: Flickr/plantoo47, CC BY-SA 2.0Und weg war es. Beim Aussortieren fiel es mir in die Hände und weckte Erinnerungen an alte Zeiten. "Wie schreibt man einen Businessplan", ein Buch, in das ich mal viel Hoffnung gesetzt hatte, dem aber heute nur noch ein Platz gebührt, nämlich die Altpapiertonne.

Diese Entledigung steht bei mir symbolisch für einen Paradigmenwechsel in der Unternehmensgründung. Vielleicht hat man den Schuss noch nicht überall gehört, aber in Berlin treffe ich zunehmend Gründer/innen, die genauso ticken wie ich. Der Businessplan ist (fast) tot! Auf gute Geschäftsmodelle kommt es an. Dieser Artikel zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, mit geringem Aufwand ein Geschäftsmodell zu entwickeln, warum Businesspläne für Internet-Startups keine Rolle spielen sollten und warum sie manchmal leider doch noch nicht tot zu kriegen sind.

Warum sind Businesspläne tot?

Die erste Frage, die sich einem stellen sollte, wenn man einen Businessplan schreiben will, lautet „Liest das jemand?“. Hier liegt zumindest ein Teil des Hundes begraben. In vielen Fällen verschwinden Businesspläne in der Schublade. Kein Mensch liest über die Einleitung hinaus.

Wenn die Antwort „JA, das liest jemand“ lautet, dann wäre die nächste Frage: „Wer liest das?“. Wer trifft die Entscheidung darüber, ob der Plan in der "wirklichen Welt" funktioniert? In den meisten Fällen werden es keine Unternehmer sein, die die Chancen des Geschäftsmodells beurteilen, sondern Angestellte. Nichts gegen Angestellte. Es ist nur fragwürdig, inwiefern jemand, der selbst noch nie gegründet und ein Unternehmen aufgebaut hat, beurteilen kann, ob etwas am Markt funktioniert oder nicht.

Wer also ein "NEIN" als Antwort auf seinen Businessplan erhält, ist deswegen noch lange nicht aus dem Rennen. Und wer ein "JA" bekommt, hat deswegen noch lange kein erfolgreiches Unternehmen.

Aber egal ob "JA" oder "NEIN" die Antwort ist: Man hat viel Zeit aufgebracht, um seitenweise Text zusammen zu basteln, sich die Zahlen für die nächsten fünf Jahre auszudenken, gegenlesen zu lassen und zu formatieren, damit das Resultat im besten Fall von jemandem ohne Gründungserfahrung, im schlimmsten Fall von niemandem gelesen werden.

Daher lautet meine Ansage: Businesspläne sind tot! Sie rauben dynamischen Gründer/innen viel Zeit und damit Momentum. Wäre es nicht sinnvoller, sich die Arbeit komplett zu sparen und sich darauf zu konzentrieren, was wirklich für den Erfolg des Unternehmens wichtig ist? In der frei gewordenen Zeit könnte man ja beispielsweise schon mal mit dem Markttest beginnen, das Marketing hochfahren und die ersten Euro Umsatz machen, oder? Was ist letztendlich das Ziel? Ich zumindest habe mich entschlossen, Unternehmen aufzubauen und damit Geld zu verdienen, und nicht irgendeinen Ausschuss von Theoretikern für mich zu gewinnen.

Aber wer den Tod der Businesspläne verkündet, der muss auch einen Ersatz anbieten. Denn eins ist klar: Ohne einen Plan kommt man nicht aus.

Lang lebe das Geschäftsmodell!

Soweit ich weiß, gibt es keine einheitliche Definition für Businessmodell. Für diejenigen, die wie ich nach Ansätzen suchen, die funktionieren, und nicht auf der Suche nach Definitionen und wissenschaftlicher Korrektheit sind, werde ich kurz ein Vorgehen vorstellen, mit dem man sich ein Geschäftsmodell basteln kann, statt viel Zeit mit der Erstellung eines Businessplans zu vergeuden.

Die Schritte stark vereinfacht:

Als erstes entwickelt man eine Geschäftsidee, die einen klar erkennbaren Kundennutzen beinhaltet. Außerdem muss deutlich sein, wer für das Produkt oder den Service bezahlt. Zudem wird eine kurze Marktbetrachtung angefertigt.

Der zweite Schritt ist der Minizyklus. Er teilt sich auf in Prozess beziehungsweise Produkt, Marketing und Infrastruktur. Die Frage, die der Minizyklus beantworten soll, lautet: „Wie mache ich den ersten Umsatz mit meinem ersten zahlenden Kunden“.

Der Prozess beschreibt, welche Schritte genau durchlaufen werden, um die Leistung einmal zu erbringen oder das Produkt einmal zu verkaufen. Marketing schließt die Punkte ein, die durchgeführt werden müssen, um den ersten Kunden zu gewinnen und die Infrastruktur aufzubauen, die dafür notwendig ist.

Im nächsten Schritt wird festgelegt, über welche Komponenten der Minizyklus so skaliert werden kann, dass nicht nur ein Kunde, sondern auch zehn, zwanzig oder tausend parallel bedient werden können.

Zuletzt werden die ersten kritischen Schritte und ein Projekt definiert. Beispielsweise könnte das Projekt lauten, in einem Monat die ersten tausend Euro Umsatz zu machen oder tausend Nutzer zu gewinnen. Die ersten kritischen Schritte sollten so gewählt sein, dass sie schnell umsetzbar sind und so viel Momentum aufbauen, dass möglichst keine Motivationstiefs entstehen. Konkret: Was kann in den nächsten zwei Wochen getan werden, um das Projekt richtig ins Rollen zu bringen? Bis wann ist jeder der Schritte zu erledigen und wer ist für welchen Schritt verantwortlich?

Diese Framework ist nur eine Möglichkeit, ein Geschäftsmodell zu bauen. Ideen aus dem "Lean Startup" und "Gründen mit Komponenten" Ansatz sind mit eingeflossen.

Ein weiteres bekanntes Modell, welches ich sehr zu schätzen weiß, ist das Business Model Canvas. Hier gibt es das Modell zum Download.

Das Business Model Canvas hilft einem dabei, sich die wichtigen Fragen zum Geschäftsmodell zu stellen und diese zu beantworten:

  • Was ist die Value Proposition meiner Idee?
  • Wer sind die Kunden und wie erreiche ich sie?
  • Welche Infrastruktur wird benötigt und wofür zahlen die Kunden letztendlich?

Als Plakat ausgedruckt lädt das Modell dazu ein, die Gedanken schnell zu Papier zu bringen, ohne wichtige Punkte außen vor zu lassen. Hier liegt meiner Meinung nach die Stärke des Ansatzes. Was dann noch fehlt, sind lediglich ein Projektziel, die konkreten Schritte, die durchgeführt werden müssen, um möglichst schnell Momentum aufzubauen, sowie die Verteilung der Verantwortlichkeiten.

Beide beschriebenen Modelle können bei intensivem Arbeiten an wenigen Tagen (inklusive Ideenfindung) durchlaufen und realisiert werden. Am Ende ist man einer konkreten Umsetzung der Geschäftsidee meiner Erfahrung nach näher als nach dem Aufsetzen eines 30-seitigen Businessplans.

Wie weit wäre man an einem verlängerten Wochenende mit der Ausarbeitung des Businessplans gekommen? Wie weit kann man an einem Wochenende kommen, wenn das Motto nicht "ewig planen" sondern "Planen und Umsetzen" heißt?

Aber zurück zu der Frage, warum Businessmodelle für agile, dynamische Internet-Startups zeitgemäßer sind als Businesspläne: Sie sind schneller erstellt und blenden die Tatsache, dass ein Startup mit vielen unbekannten Variablen zu tun hat, nicht aus. Kein Businessmodell verlangt einem eine fünfjährige Finanzvorschau ab. Fantasieren wird durch schnelles Trial & Error ersetzt. Konkrete Handlungsanweisungen für die nächsten Stunden, Tage und Wochen ersetzen langfristige Zielmarken, die auf nicht getesteten Annahmen beruhen. Da ein Businessplan das Produkt oder den Service nicht voranbringt, ist die Zeit, die für das Schreiben des Businessplans aufgewendet wird, in der Regel schlecht investiert.

Ein letzter Punkt noch: Bevor man den Plan schreibt, um sich eine Finanzierung zu sichern, sollte man schauen, ob man diese wirklich braucht. "Bootstrapping" ist ein weiteres Wort der Stunde. Man kann heute, insbesondere im Internet, viele Geschäftsmodelle mit so wenig Kapital wie noch nie zuvor umsetzen. Wer keine externe Finanzierung und nur wenige Rücklagen hat, der muss bootstrappen. Und wer kreativ sein muss, um Geld zu sparen, ist oft noch heißer auf den ersten Umsatz, launcht das Produkt entsprechend früh und arbeitet härter am Produkt.

Warum haben Businesspläne so einen verteufelt langen Atem?

Auch wenn ich den Tod von Businessplänen für Internet-Startups ausrufe: Ganz so weit ist es leider noch nicht. Dafür gibt es noch zu viele Wettbewerbe, die "Businesspläne alter Schule" sehen wollen. Auch werden die Regeln für die Geldvergabe von förderungswürdigen Projekten zu einem großen Teil nach wie vor von Angestellten gemacht. Ich finde die Förderung durch die Gründerwettbewerbe durchaus richtig. Ich befürchte nur, dass viele Startups gar nicht oder erst viel zu spät anfangen, den Markt zu testen, und dass das Geld aus den Wettbewerben sinnvoller verwendet würde, wenn bereits erste Markterfahrung bestünde.

Mein Mitgründer Kalle Eberhardt hat diese Erfahrung am eigenen Leib gemacht. Er hat vor einiger Zeit einen Businessplan-Wettbewerb mit der Geschäftsidee „Einmalschuhe für Frauen im Club“ gewonnen. Die Idee war kreativ und kam deswegen gut bei den Juroren an. Der übersehende Faktor: Das Geschäftsmodell war in der Praxis nicht profitabel. Hätte man die Zeit, die man an dem Businessplan gesessen hat, für einen ersten Markttest verwendet, wäre schnell klar geworden, dass auch ein gewonnener Businessplan-Wettbewerb aus einer interessanten Idee kein funktionierendes Geschäftsmodell macht. Das ist nur durch die Feuertaufe, also einen konkreten Test am Markt möglich.

Trotzdem glaube ich, dass schon vor einiger Zeit ein Wandel eingesetzt hat. Viele Inkubatoren-Programme und Business Angels fordern keinen Businessplan. Vielmehr interessieren die Personen hinter der Idee, ihr Können, ihre Antriebskraft und zu guter Letzt das Geschäftsmodell. Fünf-Jahrespläne zu erstellen, bevor der Startschuss gefallen ist, gehört zu Recht belächelt. Genauso wie das Buch "Wie schreibe ich einen Businessplan" zu Recht in die Altpapiertonne gehört.

Ein Team von Berliner Gründern hat sich mit dem Workshop Idea Camp zum Ziel gesetzt, angehenden Entrepreneuren zu helfen, innerhalb von drei Tagen ihr eigenes Startup aufzubauen und es in wenigen Wochen zur Profitabilität zu führen. Die Philosophie der Gründer ist es, schlanke Unternehmen mit minimalem Kapitaleinsatz zu gründen. Gastautor Thomas Jakel ist Geschäftsführer des Berliner Startups Strandschicht und Mit-Initiator des Idea Camp.

(Foto: Flickr/plantoo47CC BY-SA 2.0)

Kommentare

  • Harald

    12.01.12 (09:02:22)

    Es geht wie du sagst um das Business Planning und nicht um den Business Plan. Egal mit welchem Tool - es geht darum aus mehreren Sichtachsen strukturiert am Geschäftsmodell zu feilen. Ob am Ende des Tages ein BP aus 20 Seiten Text oder aus einer Präsentation besteht spielt keine Rolle. An den Kapiteln sich entlang zu arbeiten ist um Endeffekt auch nichts anderes als ein Canvas Plakat. Frage meines Erachtens hier: Wer ist Adressat, suche ich nach business Angel? Oder ist es rein intern für mich und mein Team? Frage auch mit wie viel Zeitaufwand so ein Bp überhaupt verbunden ist? Ein Abend schreiben, ein bis zwei Abende Marktrecheche, ein Abend Finanzplanung... Viel mehr wird es nicht sein. Fazit: Business Plan = Business Planning = Feilen am Geschäftsmodell

  • Students Connect

    12.01.12 (09:40:41)

    Beim schreiben unseres Businessplans, auch für Gründerwettbewerbe, hatten wir auf jedenfall ähnliche Erfahrungen wie hier beschrieben wurden. Das ganze dauert auf jedenfall länder als ein paar Abende sondern kann sich schon über Wochen ziehen und somit verlangsamt es den Prozess. Trotzdem kann man sagen für die interne Planung ist das Verfassen hilfreich, da es Probleme aufzeigt und man erkennt, wo die Chancen und Risiken stehen. Das wie hier beschrieben Geschäftsmodell ist auf jedenfall eine gute Lösung, da wie schon von Harald geschrieben, die ähnlichen Punkte abgearbeitet werden. Aber die Sicht auf einen kürzeren Zeitraum hilft vor allem bei Internet-Startups da sich vor allem durch Trial and Error in wenigen Wochen oder Monaten heraus stellt, ob sich das Geschäftsmodell bewahrheitet oder nicht.

  • martin lindner

    12.01.12 (09:40:43)

    sehr gut: das ist genau das, was man braucht, um selber klarheit zu gewinnen. so simpel, wie es irgendwie geht. (ich war zweimal dabei, als businesspläne geschrieben wurden, und habe davon immer kopfweh bekommen. das ist das erste raster, das alles, was ich dabei unterschwellig gelernt habe, klar ausspricht und zusammmenfasst.)

  • Gründercoach

    12.01.12 (10:32:12)

    Ach hier wird sich mal wieder an dem Wort Businessplan abgearbeitet. Der Inhalt eines Businessplanes ist so flexible und immer auf die Zielperson des Entscheiders auszurichten. Da ist es auch nicht wichtig ob er schlussendlich Businessplan heißt oder sonst wie. Auch die oben genannten Schritte sind ja Bestandteil eines Businessplanes. Der Minizyklus ist auch nur eine andere Form der Vorausschau.

  • Matthias

    12.01.12 (10:49:20)

    Für mich persönlich ist der Businessplan schon tot, zumindest für die allermeisten Gründungen die etwas mit Internet und Web zu tun haben, denn die weisen oft keine große Komplexität auf. Wirklich notwendig ist er m.E. nur noch bei Gründungen die sehr schwierig zu bewerkstelligen sind, beispielsweise irgendwas aus der Chemie, Werkstofftechnik oder im Automobilsektor. Bei Internetgründungen hält für meinen Geschmack ein Businessplan den eigentlichen Prozess auf, nämlich den Prozess die Idee umzusetzen und endlich damit anzufangen, das mit dem man Geld verdienen möchte online zu stellen. Für die meisten Gründungen aus dem Webbereich dürfte ein "Mini-Businessplan", sprich eine Art Stichpunkt- oder Todo-Liste ausreichen, wo die Idee, der Zielmarkt, die geplante Form der Monetarisierung und angestrebte Marketingmaßnahmen enthalten sind. Das würde für mich als Kontrolle ausreichen. Alles andere halte ich für sinnloses aufbauschen einer eigentlich einfachen Idee. Aber vielleicht klingt es für viele einfach gut oder die Idee wirkt größer wenn man sagen kann "Ich arbeite gerade an einem Businessplan für..."

  • Armin

    12.01.12 (11:10:44)

    Businessplanwettbewerbe bewerten, wie gut (handwerklich) eine Geschäftsidee beschrieben ist. Sie bewerten nicht, wie gut die Geschäftsidee ist. Mit einem nach Anleitung perfekt durchgeturnten Beschrieb eines Hundeausführdienstes bekommt man also volle Punktzahl. Als Juror muss man also manchmal sagen: Gut beschrieben, aber mach's nicht! Hätte der Gründer dieses Feedback ohne den Businessplan bekommen? Alle Aspekte und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten klar beschreiben zu können, darauf kommt es an. Harald (#1) stimme ich zu - der Zeitaufwand hängt von der eigenen Klarheit ab, was man denn machen will. "Irgendetwas Location based" ist sicherlich nicht an "1-2 Abenden" zu machen.

  • Silvi

    12.01.12 (12:02:09)

    Hey, ich bin gerade in der Endphase meines Businessplans, und bei mir ist der notwendig, um die Bank zu überzeugen,die ihn ganz sicher lesen wird. Ich bin selbst im Existenzgründerseminar und werde mit meinem Coach zum Banktermin gehen, auch einige potentielle Werbepartner haben Interesse an meinem Businessplan angemeldet. Die Angst, daß dieser nicht gelesen wird, habe ich also nicht. Ich stimme Dir jedoch zu, daß ein gutes Geschäftsmodell bzw. eine gute oder brillante Geschäftsidee das A und O ist. Nur muß sich das in meinen Augen nicht gegenseitig ausschließen. Auf einige Aspekte stößt man auch erst durch das Schreiben des Businessplans - jedenfalls ging das mir so. Unsere Homepage ist schon seit Dezember online, auch ohne fertigen Businessplan. Insgesamt finde ich das toll, daß Ihr junge/neue Entrepreneure unterstützen wollt. 3 Tage reichen bei mir allerdings bei weitem nicht aus, hier geht es nämlich um die Gründung eines Radiosenders - aber wir waren bereits einige Male on air, sind also parallel zum Businessplan im Team sehr aktiv. Grüße! Silvi

  • Bastian Kröhnert

    12.01.12 (21:37:40)

    Ich verstehe die Postition von Harald sehr gut. Vielleicht ist die Definition von Business Plan hier wichtig. Thomas meinte sicherlich einen ausformuliertes Textdokument nach vorgegebenen Richtlinien, das einer festen Inhaltsstruktur folgt. Damit verurteilt er nicht die Planung im Allgemeinen. Natürlich muss jedes Startup ein System entwickeln, mit dem es seine Geschäftsentwicklung plant. Das geht allerdings oft innerhalb weniger Minuten oder Stunden und benötigt keine vorgegebene Form. Dafür sind die Anforderungen auch viel zu individuell. Jeden Moment kann etwas passieren, an das ich vorher noch gar nicht gedacht hatte. Dann muss ich natürlich flexibel auf die Situation reagieren. Ein Businessplan hilft mir dann aber noch am wenigsten.

  • Markus

    31.01.12 (19:55:06)

    Schon lange nicht mehr so einen Bullshit gelesen!

  • Basti

    10.07.12 (14:28:26)

    Ich muss dem Autor dieses Artikels DEUTLICH WIDERSPRECHEN. Ich habe mich auch vor 2 Jahren selbständig gemacht und damals mit einem Spezialisten gemeinsam einen Businessplan erstellt. Der Businessplan hat mir A) extrem bei der Umsetzung meiner Geschäftsidee geholfen und B) ein gutes Startkapital beschert :-) Ich kann nur JEDEM Gründer empfehlen einen Businessplan zu schreiben!!! Gruß Basti

  • Sven

    07.08.13 (14:29:43)

    Also meine Bank wollte meinen Businessplan sehen und hat den auch sehr genau durchgelesen ;) Übrigens hab dem bei den Jungs von www.unternehmenswelt.de gemacht. Hat alles super geklappt! Also Nein! Businessplan lebt!

  • SvenD

    27.09.13 (11:14:38)

    Der Kunde ist nicht berechenbar - damit ist die Ertragsseite die eigentlich die Bank interessiert schon mal tot. Wird dann mit "Krampf" versucht per Werbung den Umsatz und damit den Gewinn anzukurbeln stimmt es schon auf der Ausgabenseite nicht mehr. Es kann also nur eine Ansicht der Kostenseite geben. Der Plan wird dort wirklich gebraucht - bei der Ertragsseite kann man nur die Glaskugel auf den Tisch stellen. Man kann nie vorhersehen was der Kunde grade braucht, wieviele das Produkt ordern und muss auch mal mit dem umgekehrten Fall rechnen. (Es wird geordert und die Ware geht aus..). Also ist der Businessplan ein untauglisches Mittel.

  • Karin

    03.04.14 (19:03:41)

    Der Artikel bietet viele interessante Ansätze. Ob man es nun Businessplan nennt oder wie auch immer, Fakt ist man sollte sein Geschäftsmodell klar definieren und die Kosten gesammtheitlich von Anfang an im Auge behalten. Wir haben uns grad ausführlich mit dem Thema Investitionspan und Businessplan auseinandergesetzt. Zum Weiterlesen: http://www.taiber-unternehmensberatung.de/investitionsplan-und-businessplan-erstellen/

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