<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

19.09.08Leser-Kommentare

Client-Download nicht mehr nötig: Joost jetzt im Browser

Der Internet-TV-Dienst Joost ist jetzt auch direkt im Browser verfügbar. Download eines Clients ist nicht mehr nötig. Flash macht's möglich. Und sozialer wird man auch.

Der ehemals hochgehypte Internet-TV-Dienst Joost, um den es mittlerweile recht ruhig geworden ist, ist jetzt auch browserseitig auf Flash-Basis verfügbar . Man benötigt also nun keinen Client mehr, um via Joost TV zu schauen. Allerdings muss man sich immer noch zuerst registrieren, bevor man in den Genuss der Bewegtbilder kommt. Ebenfalls ist es noch notwendig, neben Flash ein joostspezifisches Plugin, genannt JoostHelper, zu installieren. Ab Oktober soll auch eine Version verfügbar sein, welche nur Flash benötigt.

Wie NewTeeVee berichtet, bietet Joost mittlerweile über 28.000 TV-Shows an (davon viele außerhalb der USA nicht verfügbar). Dazu gehört auch die nach eigenen Aussagen größte Sammlung an Anime im Web.

Trotzdem war der Schritt weg vom Client und hin zu einem attraktiveren Angebot über den Browser dringend nötig, denn für Joost sieht es schon eine Weile nicht mehr ganz so rosig aus wie zu Closed-Beta-Zeiten.

Das vielleicht Interessanteste an joost ist neben dem Content der weitere Ausbau sozialer Features: Der sogenannte JoostFeed wurde ebenfalls eingeführt, den paidContent.org als Last.fm-ähnlich bezeichnet. Damit können Freunde untereinander verfolgen, welche Shows man angesehen hat.

Außerdem: blinkx bietet sein joost-ähnliches BBTV, vorher auch ein runterzuladender Client, jetzt auch direkt im Browser über Flash an.

Das alles passt gut zusammen mit Googles Browser Chrome, der bekanntlich für den Betrieb von Webapplikationen optimiert wird.

Die Nutzung eines Clients ergibt nur Sinn, wenn man damit mehrere Internet-TV-Dienste auf eine Weise verbinden kann, die im Browser nicht möglich ist. Bei dem auf Mozilla aufsetzenden Miro ist das der Fall. Aber ein Client für jeden Dienst? Das wäre wie einen Fernseher für jeden TV-Sender anschaffen zu müssen. Ein bisschen gelebter Corporate-Wahnsinn. Gut, dass das sich nicht durchzusetzen scheint.

Kommentare

  • Matthias

    20.09.08 (14:16:50)

    Es passt hier nicht wirklich rein, sorry, aber es passt auch sonst nirgends rein: wo ist denn Andreas Göldi? Gerade zu Themen die grob in diese Richtung gehen (dreht sich die Situation im Valley, wo stehen die vor einem Jahr gehypten Stars, wer kann / muss / soll sich neu positionieren usw.) würde ich doch gerne mal wieder von ihm lesen. Dass er seltener schreibt - ok verstehe ich. Aber gar nicht mehr? Könnt ihr das dann offiziell verkünden? Immer wenn ich auf Netzwertig komme schaue ich zuerst ob Andreas was geschrieben hat. Oder könnte er z.B. eine monatliche Kolume machen, so dass man sich an einen Rhythmus gewöhnen könnte? (Das ist ausdrücklich nichts gegen alle anderen Autoren hier, ihr seid super. Aber Andreas hat eine spezifische Sichtweise aufgrund seiner beruflichen Laufbahn, die - bestimmt nicht nur mich - sehr interessiert).

  • Marcel Weiss

    20.09.08 (16:11:20)

    Andreas arbeitet an seinem neuen Startup, das kurz vor dem Launch steht. Er wird auf jeden Fall wieder Artikel für netzwertig.com schreiben wenn seine Zeit es zulässt. Etwas Geduld. :)

  • Matthias

    20.09.08 (18:58:19)

    ok danke für die schnelle Info

  • MacMacken

    29.11.08 (17:54:11)

    … und neuerdings auch auf dem iPod Touch und dem iPhone: http://www.aptgetupdate.de/2008/11/29/iphone-joost-ist-da/ :)

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer