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06.05.10Leser-Kommentare

Blogosphäre: Über die Furcht vor der Kommerzialisierung

Als Basic Thinking seinen RSS-Feeds kürzte, probte die Leserschaft den Aufstand - ein Beispiel von vielen für das fehlende Verständnis für Kommerzialisierung in Teilen der deutschen Blogosphäre und Gesellschaft?

Das Blog Basic Thinking hatte vor einigen Wochen bekannt gegeben, im RSS-Feed nur noch den Anfang eines jeden Artikels zu präsentieren. Der Grund: Durch erwartete zusätzliche Seitenaufrufe sollen die Einnahmen aus Onlinewerbung erhöht werden - mit der Vermarktung des RSS-Feeds war das Basic-Thinking-Team offenbar nicht zufrieden.

Die Reaktionen in den Kommentaren waren zwar gemischt, aber mit einer Tendenz zu Androhungen von Lesern, Basic Thinking nun aus dem RSS-Reader zu entfernen. Der ein oder andere sah den Schritt zwar weniger kritisch, ließ jedoch verlautbaren, ohnehin Software zum Blockieren von Werbung einzusetzen, weshalb der Nutzen für Basic Thinking gering sei.

Die Diskussion über Full- oder Teaser-Lösungen bei RSS-Feeds sowie über Werbeblocker ist ungefähr so alt wie die Blogosphäre selbst und bis heute eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Aber egal welche Einstellung man nun dazu hat, so legte die Reaktionen mancher Basic-Thinking-Leser die Vermutung nahe, dass es in Teilen der deutschen Blogosphäre Gesellschaft ein fehlendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und teilweise auch für gewinnorientiertes Handeln gibt. Ein anderes Beispiel: Gelegentlich veröffentlichen wir hier bei netzwertig.com ein «Advertorial», einen von einem Werbekunden verfassten Artikel, der eindeutig als Werbung gekennzeichnet ist. Kürzlich veranlasste das zwei Leser, sich über "als Artikel getarnte Werbung" zu beschweren bzw. es mit "So so, #netzwertig füllt jetzt schon Artikel mit #Werbung ... schön ist das nicht" zu kommentieren. Nun kann man entgegnen, dass zwei von rund 15.000 Stammlesern (RSS-Abonnenten und Twitter-Follower) nicht besonders viele sind. Geht man aber von weiteren Lesern aus, die Entsprechendes nicht öffentlich bekunden, aber denken, und betrachtet dies zusammen mit der Debatte bei Basic Thinking, dann entsteht ein Bild, das nicht unkommentiert bleiben sollte.

Kommerzielles Treiben wird von einer in ihrer Größe unbekannten, aber zumindest recht laustarken Gruppe von Nutzern nicht verstanden oder pauschal verurteilt. Diese User haben entweder keine Lust, darüber nachzudenken, oder aber kein Wissen darüber, wie sich Medienorganisationen - zu denen Blogs wie das unsere oder Basic Thinking gehören - finanzieren. Statt vor einem verurteilenden oder die Kündigung der Loyalität androhenden Kommentar oder Tweet einfach mal ein paar Minuten darüber nachzudenken, warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde, betrachten manche alles ausschließlich aus ihrer eigenen, auf bequemen Konsum der Inhalte fixierten Sichtweise.

Am Ende spielt es keine Rolle, ob Ideologie oder einfach fehlendes Know-how über kommerzielle Vorgänge der Grund für die harsche Kritik mancher Nutzer darstellt: Das Resultat ist das gleiche, nämlich fehlender Rückhalt für diejenigen, die bestrebt sind, mit Qualität ein Unternehmen aufzubauen und - gemäß der simplen Gesetze des Kapitalismus - auch irgendwann damit Geld zu verdienen.

Die deutsche Bloglandschaft hat seit jeher ein Problem damit, sich zu kommerzialisieren. Schon der Begriff "Kommerzialisierung" wird mitunter als Bedrohung wahrgenommen und mit dem Verlust von Unabhängigkeit sowie mit eiskaltem Profittreiben assoziiert. Schwarz oder weiß, etwas anderes gibt es demnach nicht.

Das hat zu einem Zustand geführt, wo auf der einen Seite "gute" Blogs stehen, die maximal ihre Kosten refinanzieren können/wollen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, und auf der anderen Seite ein paar weniger gute, bei denen tatsächlich nicht die Qualität des Inhalts, sondern die Quantität der Anzeigen sowie die Qualität der Suchmaschinenoptimierung im Vordergrund steht. In der Mitte ist es dünn.

Es ist an der Zeit, anzuerkennen, dass kommerzielles Treiben auch für Blogs legitim ist. Gelegentlich auf den Gewinn zu schauen, ist auch für Blogger keine Schande. Das Entscheidende ist, wie dies geschieht - mit harter, den Leser in den Mittelpunkt stellender Arbeit (egal ob haupt-, nebenberuflich oder in der Freizeit) oder durch liebloses Generieren von minderwertigem Inhalt, bei dem die Arme einzig und allein für das Google-Ranking hochgekrempelt werden.

Was die deutsche Blogosphäre bremst, ist in meinen Augen zu einem großen Teil die Furcht vor der Professionalisierung, die Furcht vor dem Gewinn (ich betrachte hier die professionellen oder mindestens semi-professionell ausgerichteten Blogs, nicht rein private). Denn Gewinnstreben passt nicht in das Muster der unbequemen, intellektuellen und leicht revolutionären Gegenöffentlichkeit. Man darf gerne Dinge bewegen, aber tue dies doch bitte auf Basis ideeller, intrinsischer Motive.

Ich finde, dass der nächste Schritt fällig ist. Mit Blogs, die mittlerweile auch ihren Durchlauferhitzer haben, ließe sich noch so viel mehr erreichen und so viel mehr Einfluss gewinnen, wäre der Drang zum Ausbrechen aus den eingefahrenen Strukturen des Kleinbloggersdorf größer. Und wären mehr bereit, eine Professionalisierung zu forcieren und eine Kommerzialisierung zuzulassen. Der erste Schritt ist, dies selbst zu erkennen und als Meinung entsprechend zu vertreten. Danach kann man um das Verständnis der Leser werben.

Je mehr Blogs dies tun, desto stärker würde das Bewusstsein über wirtschaftliche Zusammenhänge auch bei den Lesern entstehen. Es geht ganz einfach um Grundsatzarbeit - um das Schaffen von Wirtschaftskompetenz und einer positiven Haltung zum Thema Unternehmertum, was in Deutschland traurigerweise nicht auf dem obligatorischen Lehrplan steht. Die Konsequenzen dessen führte uns die Basic-Thinking-Debatte exemplarisch vor Augen.

Im Übrigen behaupte ich nicht, dass deshalb jeder Blogleser sich mit gekürzten RSS-Feeds zufriedenstellen sollte. Ich wünsche mir nur etwas mehr geäußertes Verständnis und etwas weniger öffentlich dargestellte Verärgerung. Den Feed aus dem RSS-Leser entfernen kann man dann immer noch, wenn man es partout nicht aushält.

Achja, dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für das, was Sascha Pallenberg auf der re:publica gebetsmühlenartig wiederholt hat: Wie man mit Blogs Geld verdienen kann. Man kann ihm zustimmen oder seine Tipps als hohle Worthülsen und reine Selbstvermarktungstaktik sehen. In jedem Fall sagt er das laut, was andere sich nicht einmal denken zu trauen. Und das ist gut so!

P.S. Keine Sorge, wir werden unseren RSS-Feed nicht kürzen.

(Foto: Flickr, CC-Lizenz)

Kommentare

  • Martin

    06.05.10 (08:09:14)

    Ich finde es schade, dass keine alternative zum gekürzten Feed angeboten wird. Ich wäre halt durchaus bereit, einen kleinen Betrag im Monat für den Vollfeed zu zahlen. Gekürzte Feeds sind einfach Mist -.-

  • Martin Weigert

    06.05.10 (08:31:37)

    Ja über die Option von kostenpflichtigen Fullfeeds habe ich auch schon einmal nachgedacht.

  • Tobias

    06.05.10 (08:34:07)

    Ich bin ein RSS-Leser. Das ist mein Kanal, wie ich meine Medien konsumiere. Wenn ein Angebot, wie beschrieben, durch gekürzte Feeds «verschwindet», dann verschwindet auch das Angebot aus meinem Reader. Oder, es bleibt noch eine Weile, ohne dass ich aber «klicke». Dies ist kein kein fehlendes Verständnis für ein Geschäftsmodell, sondern ist schlicht und einfach mein Medienverhalten. Mir ist es Wurst, wie Blogs ihr Geld verdienen. Mir ist schliesslich auch egal, wie die Zeitungen online Geld verdienen (wollen). Wenn eine Zeitung nämlich hinter Bezahlschranken verschwindet (was ihr auch auf euren Blogs gebetsmühlenartig kritisiert), dann lese ich diese Inhalte halt einfach nicht mehr. Eine solche Zeitung ist deswegen nicht auf einmal …unsympathisch, sondern sie verliert, ganz einfach, meine Aufmerksamkeit. Denn kein Medium kann Verständnis für Geschäftsmodelle von den Rezipienten fordern – sondern muss ein Angebot so gestalten – dass Geschäft möglich, und Rezipient zufrieden ist. Eine Frage, Martin: Wie viel Prozent eurer Leser nutzen RSS-Feeds? Würde sich bei euch ein solcher Schritt lohnen, selbst wenn jeder RSS-Leser so wieder eure Webseite nutzen würde? Ich gehe davon aus, dass dies ein sehr kleiner Teil ist…

  • Manuel

    06.05.10 (08:34:21)

    Gegen bezahlte Artikel habe ich nichts, wenn sie als solche gekennzeichnet sind. Die beste Lösung finde ich Affiliate-Links. Wenn man ein gezeigtes Gerät haben will kann man es direkt kaufen, der Blogbetreiber verdient was und man zahlt nicht mal mehr. Da es nur Links sind ist es nicht aufdringlich. Geht natürlich auf neuerdings.com wesentlich besser als hier... Flattr, Kachingle etc. wären auch mal einen Versuch wert, Eure Zielgruppe würde bestimmt was bezahlen.

  • Ralph Schäfer

    06.05.10 (08:43:33)

    Natürlich ist nichts dagegen zu sagen, dass man mit seinem Blog und seiner darin investieren Arbeit auch Geld verdienen will. Ich sehe darin allerdings auch die potentielle Gefahr, dass man sich dabei auf einen Weg begibt, den die kommerziellen Massenmedien bereits gegangen sind, nämlich auf kritische Berichterstattung immer mehr zu verichten um seinen Werbepartnern ein attraktives Umfeld zu bieten. Ich will damit nicht sagen, dass es im Einzelfall immer dazu kommen muß, aber man sollte diesen Aspekt bei seinen Planungen bedenken.

  • Edo Z.

    06.05.10 (08:51:17)

    Immer das selbe Geheule. Einfordern von "Wirtschaftskompetenz" und offensichtlich ein Defizit im Erkennen auch simpelster Zusammenhänge von Angebot und Nachfrage. Blogger ist in der Regel einfach kein Beruf (der Herr Pallenberg ist ein Sonderfall und die Ausnahme die die Regel bestätigt), es gibt keinen Markt für das Produkt "schlaues Geblogge". Ist das so schwer zu verstehen bei all Eurer monströsen "Wirtschaftskompetenz"? Ich fand auch alle undankbar und in ihrem Erkennen von Wirtschaftszusammenhängen defizitär, die meine in mühsamer Kleinarbeit gezüchteten Orangen mit Gurkengeschmack partout nicht kaufen wollten. Wenn Ihr meint, für Euer Geblogge von der undankbaren Menschheit nicht ausreichend entlohnt zu werden, dann lasst es halt bleiben, es wird ja niemand mit der Peitsche dazu gezwungen. Die ewig ob der undankbaren Leserschaft heulenden wannabee-Kommerzblogger erinnern mich an einen Straßenmusikanten, der einfach ungefragt auftaucht und Liedchen spielt und nach ein paar Tagen lautstark rumpöbelt, weil man ihn nicht angemessen dafür bezahlt.

  • Kacper Potega

    06.05.10 (09:02:23)

    Selbstverständlich muss sich gute Leistung, wie dieses Blog, irgendwann auf irgendeine Weise lohnen, gerne auch finanziell. Dass dieses Ziel meistens durch Werbung erreicht wird, ist vielen klar, anscheinend aber noch nicht allen. Es letzteren aber in einem »ihr habt es nur nicht begriffen«-Duktus zu erklären, wie ich es hier rausgelesen habe (vielleicht ist es auch eine Misinterpretation, so ist aber mein Eindruck jetzt), halte ich nicht für richtig.

  • Martin

    06.05.10 (09:06:00)

    @Kacper: Hör mir auf mit Werbung. Die nervt, nicht immer, aber meistens. Ja, hier im Blog ist sie vernünftig gemacht und nervt nicht. Ich bin eher bereit, einen geringen Geldbetrag zu zahlen. Aber sowas kann man ja auch als kombiniertes Modell gestalten. Nur darf das Bezahlen halt nicht zu kompliziert sein. Mal gucken was Flattr bringt.

  • André

    06.05.10 (09:14:29)

    Ich kann die Einwände bzgl. Volltext-Feed und Medienverhalten gut verstehen. Aber auch ich finde, dass in der Blogosphäre viel zu viel Gewese um das ganze Thema gemacht wird. Allein die Wort "Kommerzialisierung" und "Monetarisierung" sind fehl am Platz in dieser Diskussion, weil sie sperrig sind und negative Konnotationen haben. Ich denke auch selbst darüber nach, wie ich mein Blog langfristig ausrichte - auch finanziell. Mir schwebt da ein eher "stiller" Ansatz vor: Affiliate-Marketing sind eine Strategie, die Inhalte irgendwie aufzubereiten (z.B. als E-Book- das man für ein paar Euro verkaufen kann) eine andere. Außerdem ist das Blog als Mittel zur Vortragstätigkeit sicherlich ein schlecht messbarer, wenn auch nicht zu vernachlässigender Faktor. Von Werbung über, unter oder neben den Inhalten halte ich als Leser nichts und möchte das dann auch nicht meinen Lesern aufdrücken. (Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.) Deshalb brauche ich auch über die Kürzung des Feeds gar nicht nachzudenken. ;-) Dabei ist anzumerken, dass ich momentan keinerlei Ahnung habe, wie sich diese Aktionen überhaupt finanziell auswirken werden und ob sich das lohnt. Das muss man sicherlich einfach ausprobieren.

  • Sachar

    06.05.10 (09:28:32)

    Martin, wieso gibt es unter diesem Posting kein flattr-Button? Ich würde gerne flattrn, weil ich Dir zustimme und Euch auf diese Art und Weise gerne unterstützen würde - selbst wenn es nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein ist.

  • caschy

    06.05.10 (09:39:48)

    Und täglich grüßt das Murmeltier.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (10:20:57)

    @ Tobias Meine persönliche Meinung ist, dass wir vom Fullfeed profitieren. Die Feed-Debatte war ja auch nur ein Beispiel. Es geht mir primär um die Art der Reaktionen. Wer Teaser-Feeds nicht akzeptiert, soll sie rausschmeißen. Aber die große Frage ist doch, ob man am Ende als Leser von Blogs nicht doch daran interessiert sein sollte, dass zumindest die persönlichen Favoriten ein Geschäftsmodell finden können? Ich finde ja. @ Manuel Ja insofern wird es sehr spannend, zu sehen, wie sich Kachingle, Flattr usw entwicklen. @ Ralph In so einem Fall würde man doch aber von den Lesern sofort abgestraft werden, oder? Oder man bekommt eben eine ganz andere Leserschaft. Mashable ist ja so ein bisschen diesen Weg gegangen. Mich haben sie als Abonnent verloren, aber Millionen andere gewonnen ;) @ Edo "wannabee-Kommerzblogger" Danke dass du dich als Vorzeigebeispiel für den im Artikel genannten Leser-Typus zur Verfügung stellst. @ Kacper Potega Ich hoffe, dass jeder selbst weiß, ob er angesprochen ist oder nicht. @ André Klar, die Diskussion ist selbstreferentiell bis zum Gehtnichtmehr. Aber wenn auch nur eine einzige Person zum Nachdenken angeregt wird, finde ich, ist es dennoch nützlich. Gelegentlich. Indirekte Monetarisierung ist sicherlich eine gute Lösung. @ Sachar Flattr ist eben noch nicht ganz fehlerfrei, wie wir letztens bei der Sicherheitslücke wieder feststellen konnten. Closed Beta ist Closed Beta. Find ich ehrlich gesagt gar nicht klug, so einen Dienst in einer geschlossenen Beta-Phase zu starten. Ich hoffe, das ändert sich bald. @ caschy Selbst schuld, wenn du einen Google Alert für "Blogs" "Monetarisierung" eingerichtet hast :P

  • sprain

    06.05.10 (10:29:19)

    Absolut einverstanden. Will hier auch flattrn :)

  • Edo Z.

    06.05.10 (10:39:32)

    Gern geschehen. ;o) In Deiner "Ihr seid alle doof denn Ihr Hunde wollt nicht zahlen"-Attitüde merkst Du nicht einmal, dass Du gegenüber uns Lesern die selbe Haltung an den Tag legst, die Ihr in Euren "Internet-Checker-Artikeln" bei der Musikindustrie oder den Presseverlagen immer anprangert.

  • smeiko

    06.05.10 (10:42:26)

    Mal eine Frage an das Blogwerk-Team bzw. Martin Weigert: Warum war es denn früher möglich zu bloggen ohne dabei Geld zu verdienen? Ihr habt mal alle aus Leidenschaft angefangen zu bloggen und euch war es schlicht und einfach egal ob ihr damit Geld verdient oder nicht. Und nur, weil Jahre später, euer eigener Anspruch gestiegen ist, ihr eine größere Reichweite haben wolltet und es zu eurem Fulltime-Job machen wolltet, müssen jetzt die Leser dafür zahlen?! Es sind eure Ansprüche die gestiegen sind. Nicht die der Leser. Mir würde auch ein netzwertig-Blog von vor 2 Jahren reichen mit weniger, dafür aber qualitativeren Postings und nur einem statt mehrerer Mitarbeiter. Macht bitte nicht die Leser dafür verantwortlich, dass ihr nun das Wachstum zu einer eurer Prioritäten erkoren habt.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (11:20:21)

    Glaub mir, ich habe hier überhaupt nicht aus einer Blogwerk- oder netzwertig.com-Position geschrieben sondern aus einer die gesamte Blogosphäre betreffenden. Ich sehe die Möglichkeit, dass aus einigen Blogs das werden könnte, was viele etablierte Medienhäuser nicht hinbekommen - nämlich schlanke, qualitativ hochwertige journalistische Angebote der Zukunft. Nur ist dafür in meinen Augen ein Einstellungswandel notwendig - sowohl bei den Bloggenden, als auch bei einigen Lesern. Letztlich geht es halt nicht, sich auf der einen Seite über die Klickstrecken und schlecht recherchierten Artikel der Mainstreammedien zu beschweren, Werbung blöd zu finden, Paid Content auch, und auf der anderen Seite aber auch mit einer "Mir doch egal wie sich Blogs, die Ambitionen nach oben haben, refinanzieren"-Einstellung auf die Alternativen zu den Mainstreammedien zu schauen. Oder besser gesagt: Klar geht es - es steht jedem frei. Aber dann wird man als Leser tatsächlich nicht die Qualität bekommen, die man sich wünscht.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (11:23:37)

    “Ihr seid alle doof denn Ihr Hunde wollt nicht zahlen” Ja genau DAS steht im Artikel... Wie willst du meine Haltung den Lesern gegenüber beurteilen können, wenn du offensichtlich nicht einmal in der Lage bist, den Artikel richtig zu lesen?

  • smeiko

    06.05.10 (11:55:59)

    Fakt ist doch folgender: Jeder Mensch zahlt nur für das was ihm einen Mehrwert bietet. Daher sollte sich jedes Blog mal fragen: "Biete ich einen Mehrwert?" bzw. "Würde den Lesern etwas fehlen wenn es mein Blog nicht gäbe?". Auf die meisten Blogs bezogen kann man mit absoluter Sicherheit "Nein!" antworten. Würde es z.B. netzwertig.com nicht geben, würde ich eben heise-News, Techcrunch, YuccaTree, basicthinking, etc. lesen. Es wäre absolut kein Verlust für mich. Solange ein Blog kein Alleinstehungsmerkmal hat und nur das wiederkaut was in anderen Blogs bereits gesagt wurde, sind die Leute nunmal nicht bereit dafür zu zahlen. Warum auch? Dieser Tatsache muss jedes Blog ins Auge sehen und sie akzeptieren.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (12:00:01)

    Ich verstehe deine Herangehensweise. Und ich stimme dir zu, was das Alleinstellungsmerkmal betrifft. Daran muss jeder arbeiten. Damit wir uns nicht missverstehen: 95 Prozent der notwendigen Arbeit, um weiter an Relevanz zu gewinnen, sehe ich bei den Blogs. Die verbliebenen fünf Prozent in Form von Unterstützung und Loyalität - bei Angeboten, die der Leser wirklich mag - halte ich nicht für zu viel verlangt. Aber ja, am Ende beurteilen das natürlich die Leser. Übrigens geht es hier überhaupt nicht ums Zahlen für Inhalte!

  • Ralph Schäfer

    06.05.10 (12:40:43)

    Klar, wenn man es mit dem werbefreundlichen Umfeld gleich zu Anfang übertreibt und eigentlich nur noch "zahme" Artikel schreibt, verliert man Leser. Aber es beginnt noch mit kleinen Schritten und einer ganz kleinen Schere im Kopf. Ich bin eben der Meinung, daß man sich als Blogger eben dieser Gefahr bewußt sein sollte und wenn man diesen Weg trotzdem geht, sich eben auch klar dafür entschieden hat.

  • Das Wort

    06.05.10 (14:09:48)

    Ich denke die grosse Kritik liegt in erster Linie nicht aufgrund der Kommerzialisierung an sich, sondern einfach daran das man zuerst jahrelang etwas angeboten hat und man es nun abänderte, kürzte, etc... Das ist etwas was vielen nicht gefällt. Da der Mensch ein GEwohnheitstier ist, hätte man von Anfang an gekürzte Feeds angeboten, oder bei bestimmten Service von Anfang an Werbung eingeblendet, hätte nie jemand was kritisiert, aber da dies meist im nachhinein kommt, stossen sich dann einige vor den Kopf und kritisieren halt die Komerzialisierung ohne darüber nachzudenken, wäre die Werbung aber von Anfang an da gewesen, dann würde der gleiche der kritisert hatte dies einfach akzeptieren da dies gleich von Anfang an da war und es so als Teil des ganzen warnimmt - im nachhinein werden solche Veränderungen immer negativ oder meist negativ gesehen.

  • Nerddeutschland

    06.05.10 (14:17:53)

    @MartinWeigert DIE "Blogosphäre" und deren "Monetarisierungsproblem", so wie von Dir dargestellt gibt es imo so nicht: das ist eine Debatte, die überwiegend nur von und innerhalb Meta-Blogs geführt wird. Der Verweis auf Sascha Pallenberg passt hier an dieser Stelle deshalb nicht (obwohl dieser inhaltlich imo vollkommen richtig liegt), denn: netbooknews ist kein Meta-Blog! Wenn man davon ausgehen kann, und das kann man!, dass es nach wie vor nur wenige Komponenten sind, die das Internet in seiner Entwicklung vorantreiben, dann bleiben: Shopping, Sex, Spiele, Socializing. Auch wenn da jetzt jemand die Nase rümpfen sollte: thats it. Das sind die treibenden Kräfte, ganz einfach, weil sie in der Bedürfnispyramide der Menschen ganz weit "oben" stehen. Ein Gamesportal, dass kritisch und differenziert testet, dadurch eine entsprechende Klientel anlockt, die wiederum eine fachkundige Community bildet, das gewinnt: Menschen wird bei ihren Kaufentscheidungen oder technischen Problemen geholfen. Die Nutzer haben einen konkreten und für sie "gefühlt messbaren" Mehrwert und kommen wieder! Gleiches gilt für netbooknews: es gibt maßgeblich Hilfestellung beim Kauf von Minirechnern. Besser als jeder Ct-Test oder jede -"anzeikunden-schonende"- Beliebigkeit, die die connect von sich gibt. Oder für einige "Schnäppchenblogs" (auch wieder so ein Naserümpfen in der "Blogosphäre"): wer aber hier nicht alles und jedes -klickratengeil- als Deal verlinkt, sondern durch fundierte Informationen (verlinkte Testberichte, kritische Kommentare, relevante Bezugsgrößen, etc.) den Nutzern wirklich Hilfestellung bei der Kaufentscheidung liefert, der gewinnt. Bestes Beispiel: das Tech-Dealblog mydealz des Berliners Fabian Spielberger. Der hat kein Problem damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es geht in dieser Form immer um Eines: um Geld! 1. Sorge dafür, dass der Leser für sich sinnvoll kaufentscheidend handeln kann, dann hat er das Gefühl etwas gespart zu haben, oder sein Geld nicht vergeudet zu haben 2. Mach das so gut und so umfassend, das du einen veritablen Kundenvorteil gegenüber den Wettbewerbern in deinem Metier erlangst. Dann kommen die Leser wieder. Der Mehrwert den Social Networks darstellen und auch P0rno-Tuben ist denke ich offensichtlich, darauf muss man nicht weiter eingehen. Diese Konzepte lassen sich also auf eine rentable Basis bringen. Masse+Mehrwert richten es. "Was ist jetzt aber mit Meta-Blogs?" So gern ich basicthinking und netzwertig lese, so muss ich trotzdem konstatieren: sie sind "nicht relevant"! Nicht in dem Sinne, dass sie nicht gut gemacht wären, auch sie sind Referenzen in ihrem jeweiligen Metier, sondern "nicht relevant" in Bezug auf ihre Stellung in der Berdürfnishierarchie des menschlichen "Internet-Lebens". Denn was stellen sie dar, was SIND sie denn? Wenn man mal einen Begriff aus der "Holzwirtschaft" dahingehend bemühen möchte: sie sind Feuilleton! Hochspezialisiert, und definitiv eine großartige Bereicherung der Medienlandschaft, die man gerne liest, aber es ist Feuilleton, in diesem Fall: "Tech-Feuilleton", es kommt und geht, man schaut gern rein, begeistert sich für Gadgets, neue Entwicklungen, folgt Meta-Debatten,...whatever. "Leider" ist die Zielgruppe durch diesen Spezialisierungsgrad jedoch auch sehr klein. Klein im Verhältnis zum Anteil an Lesern den andere, massentauglichere, Webinhalte binden können. Und auch entsprechend klein ist der Anteil an Aufmerksamkeit innerhalb der EIGENEN Zielgruppe, wiederum im Verhältnis zu den Ressourcen, die oben genannte, aus der menschlichen Bedürfnisstruktur heraus bereits "höher gewichtete" Themenfelder im Internet für sich beanspruchen. Und das ist das Dilemma in dem Metablogs feststecken. Es gibt: 1. vorab sehr wenige Fans, durch den hohen Spezialisierungsgrad 2. selbst innerhalb der Zielgruppe ist der Anteil an Aufmerksamkeit erst einmal zu gewinnen. Denn auch die Zielgruppe shopped, spielt, socialized, sexed. Es ist in etwa so, als würde eine Tageszeitung versuchen, das Feuilleton als Spinoff, als eigenständiges, über Anzeigen finanziertes rentables Magazin betreiben zu wollen... Mit den bisherigen Methoden ist eine rentable Basis für Metablogs also schwierig. Was die Teaser betrifft: ist Peanuts, es wird imo signifikant nicht mehr und nicht weniger Traffic generiert, mit oder ohne Verkürzung. Da bellen einige wenige "webkommunistische Slacker" sehr laut, das war es dann. Basicthinking wird weiterhin gelesen, und auch die "kläffenden Köter" lesen weiter, klicken halt einmal mehr. Ganz einfach deshalb, weil das Blog gut ist, und weil die Inhalte eben nicht beliebig an jeder Ecke in vergleichb arer Qualität zur Verfügung gestellt werden. Der veritbale Kundenvorteil ist auf jeden Fall vorhanden. Die "unzufriedene Gesamtsituation" wird dadurch jedoch nicht verbessert. Fest steht: Special Interest Inhalte (außerhalb der Umgebeung bekannter Medien-Marken), die zudem für den Leser keinen unmittelbaren, direkten, greifbaren ökonomischen oder informellen Mehrwert liefern, sondern unter dem Label "nice to know, schaun wir mal, könnte interessant werden, interessante debatte" firmieren, haben es schwer, und werden es unter der Annahme bisheriger Vermarktungsmechanismen weiterhin schwer haben. Es kann sein, dass Social Payment-Konzepte wie flattr zu einer Entspannung, zu einer Verbesserung beitragen. Wünschenswert wäre es. Ich für meinen Teil habe mit Teasern kein Problem, im Gegenteil. Mein Stream-Konsum ist auf Effizienz ausgerichtet: möglichst viele Headlines und Teaser in möglichst kurzer Zeit im gogglereader durchscrollen. Was mich anspringt, das klicke ich auch, auch mehrmals. Der volle Artikel bläht imo eher die Timeline im googlereader übermässig auf und schadet der Gesamtübersicht. Ich lese gern und viel, und vieles in Blogs empfinde ich als Bereicherung&Wissensquelle und insofern sage ich: "JA ZU TEASERN, JA ZU JEDEM DER GUTE INHALTE PRODUZIERT, JA ZU JEDEM DER DAVON LEBEN WILL UND DESWEGEN AUCH ACKERT, KÄMPFT UND HALT AUCH MAL ZÄHNE ZEIGT-WIE ANDRE VATTER. Ein klares NEIN hingegen an die ganzen Nörgler, die meinen alles müsste bequem und kostenlos sein, und die denken, dass Geschriebenes von den Bäumen fällt, oder die meinen, dass bestimmte Dinge nicht "konform zu ihrem Medienverhalten sind": entweder ihr seit noch jung und unerfahren, dann lass ich das Gejammer einfach mal durchlaufen... Falls nicht, nun gut, dann bleibt nur zu wünschen, dass es euch in "eurer Wirklichkeit" auch weiterhin gutgehen mag...

  • Florian Steglich

    06.05.10 (14:58:56)

    » smeiko: Wie Martin schon sagt, sein Artikel ist eigentlich nicht oder nicht nur aus Blogwerk-Sicht geschrieben. Trotzdem noch als Ergänzung auf Deine Frage: Für Blogwerk stimmt das, was Du sagst, ja eigentlich nicht. Die Blogwerk-Blogs waren nie Hobbyprojekte, sondern sollten von Anfang an wachsen und früher oder später Geld verdienen, das hat also nichts mit gestiegenen Ansprüchen zu tun. Blogwerk bezahlt ja auch vom ersten Tag an allen Autoren etwas. Und ich möchte auch bei manchen anderen Blogs nicht, dass sie wie Hobbyprojekte nebenbei betrieben werden, das dauerhafte Engagement der Bildblogger etwa wäre ohne jegliche Einnahmen so sicher nicht möglich.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (16:09:41)

    @ Das Wort Da ist was dran. Dinge einschränken, die es vorher kostenlos gab, führt immer zu Problemen. Aber wie gesagt - ich bin ja auch kein Fan von Teaser-Feeds, insofern muss ich den Schritt von Basic Thinking hier auch nicht verteidigen. @ Nerddeutschland Danke dass du dir die Zeit und Mühe für einen so ausführlichen und konstruktiven Kommentar gemacht hast. Ich habe im Prinzip die ganze Zeit während des Lesens mit dem Kopf genickt. Du triffst mit deiner Analyse ins Schwarze. Wenn man also als Blog nicht direkt über diese vier von dir genannten Themen schreibt, nämlich Shopping, Sex, Spiele, Socializing, dann muss das Ziel sein, indirekt dem Leser das Erreichen dieser vier Grundbedürfnisse zu ermöglichen. Welche Konsequenzen man daraus ziehen kann, muss ich mir mal in Ruhe überlegen...

  • Nerddeutschland

    06.05.10 (16:58:14)

    “Wenn man also als Blog nicht direkt über diese vier von dir genannten Themen schreibt, nämlich Shopping, Sex, Spiele, Socializing, dann muss das Ziel sein, indirekt dem Leser das Erreichen dieser vier Grundbedürfnisse zu ermöglichen.” Etwas zynisch. Bisherige Erfolgsmodelle funktionieren aber oft nach diesem Prinzip. Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist halt da, und die “4S” “saugen” sich einen Großteil davon ab… Aber wo du es sagst: indirekt ermöglicht ihr dem Leser ja bereits auch ein Erreichen eines dieser Grundbedürfnisse: Tests und Empfehlungen zu Social-Apps, Infos zu Services wie Foursquare, Neuigkeiten zu Facebook&Twitter… Alles indirekte Hilfestellung für den Leser im Umgang mit dem was er gern mag: Soziale Netzwerke. Was können die, was gibts neues, wo kann ich mich wie “tummeln”…? “Socializing”

  • Martin Weigert

    06.05.10 (17:02:36)

    Eben. Und: Ab und an gibt's Invites zu Closed Betas - die erhöhen den Coolness-Status, und das führt zu Erfolg beim andere Geschlecht... oder so ;)

  • Vasco Sommer-Nunes

    06.05.10 (18:34:12)

    Warum soll man mit seinem Blog kein Geld verdienen, was schöneres gibt´s doch (fast) gar nicht! Und das kommt auch! Die Angst der Werbekunden vor dem "unkontrollierbaren" Umfeld weicht (wir haben einen der besten Auftragsmonate ever im April gehabt (sorry für den Salespitch)) und das Verständnis innerhalb der Blogsphäre unter Bloggern wird dafür auch besser. Insbesondere, wenn die Formate stimmen. Was Feedvermarktung angeht, sollten wir mal einen Interviewpost machen mit einigen Menschen, die mit Feedadvertising schon ihre paar hundert EUR reinholen, ist doch schon mal was. Kommt.

  • Marius

    06.05.10 (21:19:10)

    Du schreibst: „Das hat zu einem Zustand geführt, wo auf der einen Seite “gute” Blogs stehen, die maximal ihre Kosten refinanzieren können/wollen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, und auf der anderen Seite ein paar weniger gute, bei denen tatsächlich nicht die Qualität des Inhalts, sondern die Quantität der Anzeigen sowie die Qualität der Suchmaschinenoptimierung im Vordergrund steht. In der Mitte ist es dünn.“ Diese Einschätzung teile ich nicht, denn aus meiner Sicht ist es genau umgekehrt: In der Mitte ist es nicht dünn, sondern die Mitte sind alle anderen Blogs. Die beiden Fälle, die du beschreibst, sind Ausnahmen und Randerscheinungen. Die wenigsten Blogger/innen haben das im Sinn, was du hier forderst, nämlich Wirtschaftskompetenz und eine positive Haltung zum Thema Unternehmertum. Sie wollen einfach gelegentlich bloggen, und das ist, so zumindest sehe ich das, immer noch die eigentliche Natur von Blogs. Wer bloggt, muss sich keine Gedanken um kommerzielles Treiben machen, da das kommerzielle Treiben in der Minderheit ist. Wenn überhaupt müsste sich die Minderheit, also diejenigen, die ihre Blogs kommerziell betreiben möchten, Gedanken um die "normalen" Blogger machen. Zu deinem letzten Absatz: Trotzdem ich Sascha Pallenberg sehr schätze, hat er bei seinem Vortrag auf der re:publica, bei dem ich auch zugegen war, nicht gesagt, so wie du hier geschrieben hast, wie man mit Blogs Geld verdienen kann. Er hat gesagt, wie er mit seinem Blog Geld verdient, und das ist eine absolute Ausnahme und hat keine allgemeingültige Aussagekraft. Klar, Content ist King, usw., aber das reicht bei weitem nicht, zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Dass sich Blogs in Deutschland schlecht monetarisieren lassen, wissen alle diejenigen, die das schon mal versucht haben. Niemand kann uns seriös erzählen, wie MAN mit Blogs Geld verdient, genauso wenig wie jemand seriös und allgemeingültig erzählen kann, wie man zum Bundeskanzler oder Formel Eins Fahrer wird. Da spielen doch sehr viele individuelle Faktoren eine große Rolle. Die allgemeine Akzeptanz für Werbung auf Blogs, in Form von Adsense oder Affiliate Bannern, sehe ich auf jeden Fall schon längst gegeben. Da muss aus meiner Sicht keine Aufklärungsarbeit mehr geleistet werden. Dass diese Art der Werbung in der Mehrzahl jedoch nicht mehr als den berühmten Eisbecher im Monat einbringt, ist leider auch Realität. Alles in allem: Grundsatzarbeit um das Schaffen von Wirtschaftskompetenz und einer positiven Haltung zum Thema Unternehmertum für Blogger, sehe ich nicht als notwendig, weil ich solche Themen nicht in erster Linie mit Blogs assoziiere. Und ich fände es sehr schade, wenn dies die ersten Begriffe wären, die man irgendwann mit Blogs in Verbindung bringt. Man muss ja wirklich nicht alle seine Tätigkeiten kommerziell ausrichten, sonst wird auch Twitter bald von Werbetweets überschwemmt werden. Wenn man sein Blog jedoch kommerziell ausrichten möchte, soll man das natürlich tun. Aber zu verlangen, dass der kommerzielle Gedanke beim bloggen so eine Art Grundwissen werden soll, halte ich für falsch. Disclaimer: Ich selber habe überhaupt nichts gegen Werbung auf Blogs. Im Gegenteil, damit habe ich selber erfolglos experimentiert.

  • Martin Weigert

    06.05.10 (22:00:12)

    Die Grundsatzarbeit hat nichts mit Blogs direkt zu tun, sondern muss generell in der Gesellschaft erledigt werde. Wenn kommerzielles und unternehmerisches Treiben einen höheren Status hat und mehr Menschen die Zusammenhänge klar sind, wird sich das auf alles andere auswirken. Dass man Wirtschaftslehre noch nicht in jungen Jahren in der Schule lernt, ist eigentlich ein Witz. Wenn man bedenkt, wie jeder sein ganze Leben lang mit diesen Themen in Kontakt kommt. In Deutschland ist es (wie z.B. in Frankreich auch) nicht gerade angesagt, wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Das führt dann auch zu entsprechenden Diskussionen rund um das Thema Monetarisierung. Weil es immer genug gibt, die aus ideologischen Grunden oder aus Unwissen ihre Probleme damit haben, wenn irgendwo kommerziell gearbeitet wird. Wenn du findest, die meisten Blogs befinden sich in der Mitte, dann haben wir da eine grundlegende unterschiedliche Auffassung. Wer nun recht hat, müssen und können wir hier dann ohnehin nicht lösen.

  • Sascha Pallenberg

    06.05.10 (23:39:19)

    ein ganz dickes WORD! Eines muss ich aber unbedingt anmerken. Netbooknews und sein Vorgaenger Eeepcnews sind nicht entstanden, um damit Geld zu verdienen. Das hat sich einfach sehr schnell ergeben. Kaufentscheidungshilfen machen natuerlich bei der Monetarisierung den groessten Teil aus, aber ohne Berichte, Enthuellungen und den ein oder anderen persoenlichen Rant, wuerden nicht soviele User taeglich die Seite ansurfen. Mein Konzept fuer Netbooknews ist vor allen Dingen, dass es unterhalten soll und hin und wieder auch kontrovers ist. Dass es den achso tollen deutschen IT-Medien immer mal wieder den Spiegel vorhaelt und natuerlich auch die User informiert und beraet. Da faengt dann naemlich erst die Monetarisierung richtig an. Ich betreibe Mobile-Computing Lobbyismus und das ohne Ruecksicht auf Verluste, weshalb die deutsche Seite auch immer mal wieder gerne abgemahnt bzw. verklagt wird. Alleine im Jahr 2009 hat mich dieser Spass ca. 10 000 Euro gekostet. Wenn wir schon einmal beim boesen Wort Lobbyismus sind (ich glaube einfach daran, dass kostenguenstige mobile Rechner unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflussen werden und zwar im positiven Sinne), ich bin ebenfalls ein kommerzieller Blogger. Das in Deutschland zu sagen, ruft dann eine ganze Horde der "wannabe-intellectual"-Blogger auf den Plan (Edo, den konnte ich mir nicht verkneifen), die dann schnell von Schleichwerbung reden muessen und generell fuer sich den Begriff "Blogging" besetzt haben. Kommerzielles Blogging hat nichts damit zu tun, dass ich parteiisch sein kann oder will! Da wuerde ich innerhalb von 24h meine Reputation verlieren. Kommerzielles Blogging heisst auch nicht, dass meine Leser fuer irgendwas bezahlen muessen. Mein Content war, ist und bleibt komplett frei und kann sogar ohne Quellenangabe kommerziell genutzt werden! Und jetzt sollen mir mal Leute wie der durchaus leidenschaftliche Internetversteher Edo mal erklaeren, ob sie aehnliches auf die Reihe bekommen und wie ihr Beitrag zum kostenlosen Informationsaustausch ausschaut. Da kommt dann naemlich ne ganze Menge heisser Luft bei raus. @Martin dein Beitrag ist extrem wichtig und man muss diese Dinge einfach oeffentlich ansprechen. Das genau fehlt in der deutschen Blogosphaere.

  • Sascha Pallenberg

    06.05.10 (23:51:31)

    @Marius ohne die von mir genannten Punkte waehrend meines re:publica Vortrags, wirst du kein Blog monetarisieren koennen. Unmoeglich! Ich verspreche dir, wenn du dein Thema entsprechend besetzt und ordentlich Gas gibst. Ein ehemaliger Bundeskanzler wird dir sagen: geh in eine Partei, acker 8h am Tag fuer selbige, Netzwerke, kommuniziere mit deinen Waehlern und dann hast du schon einmal das Fundament geschaffen um irgendwann Bundeskanzler zu werden. Ein ehemaliger F1 Rennfahrer wird dir erzaehlen: Setz dich mit 5 ins Kart, sieh zu, dass du Talent hast, denn ansonsten kannste dann direkt aufhoeren. Wenn du schnell bist, ab zu nem Vermarkter, der Sponsoren ranholt. Dann viel netzwerken und weitere Sponsoren suchen, denn Rennsport ist teuer und dann hast du eine Chance F1 Rennfahrer zu werden. Bitte nicht falsch verstehen. Das ist nicht naiv, das ist einfach sehr pragmatisch. Viele Blogs sind aber einfach gar nicht in der Lage das zu schaffen, denn erstens fehlt der Content und zweitens die Leidenschaft sich jeden Tag hinzusetzen und 8h am Stueck zu bloggen. Natuerlich kann ich nur ueber meine Geschichte und Weg berichten, alles andere waere ja anmassend. Aber es sind gewisse Faktoren, die einfach da sein muessen. Ob als Blogger, Kuenstler, Rennfahrer, Manager, Wirtschaftsboss oder kleiner Steiger, der irgendwann mal Bergwerksdirektor wird. Ich wollte mit meinem Beitrag vor allen Dingen fundamental inspirieren und Leute auch zum Nachdenken anregen. Du hast absolut recht wenn du sagst, dass alles andere unserioes waere und auch das habe ich in der Session angesprochen, in dem ich auf all die Gluecksritter a'la "400 Euro am Tag im Internet" hingewiesen habe.

  • Daniel Niklaus

    07.05.10 (00:27:41)

    Ersetzt man "deutsche Bloggerszene" durch Musikindustrie, dann kommt mir die Argumentation doch sehr bekannt vor. Warten wir doch einfach auf den einen, der "Basic Thinking" spidert und als RSS zur Verfügung stellt. Digitales kann man ja, wie Netzwertig schon mehrfach ausführte, nicht stehlen ;-)

  • Nils

    07.05.10 (10:39:44)

    Im Grunde hast Du Recht, es ist immer einfacher eine Seite (ob nun Blog oder nicht) zu vermarkten, auf der direkt Kaufentscheidungen getroffen werden. Denn dann wird die Werbung auf Anhbieb besser funktionieren und vor allem lassen sich Werbekunden leichter überzeugen. Das heißt aber noch lange nicht, dass Werbung und somit die Vermarktung auf den von Dir als "Meta" bezeichneten Blogs nicht auch möglich wäre (was Du ja auch nicht grundsätzlich bestreitest). Denn warum sollte nicht ein Werbebanner auf netzwertig oder basicthinking eine ähnliche Wirkung auf mich haben, wie sie vielleicht auf einer Seite erzielt, die direkt die Kaufentscheidung beeinflusst. Werbung wirkt eigentlich immer zunächst im Kopf, seit es Werbung gibt, gibt es auch Werbeerinnerung, bewusst oder unbewusst. In den USA gibt es so einige Meta-Blogs, die sehr gut vermarktet sind, u.a. readwriteweb.com, mashable.com usw. Diese belegen zwar ein konkretes Umfeld (hier halt Social Media und Internet-Nerd-Stuff), eine Kaufentscheidung oder Kaufhilfe werde ich dort aber wohl nicht finden. Liegt es also allein an deren vergleichsweise großen Reichweite? Aus meiner Sicht ist Reichweite hier nur ein Part. Der andere ist eine grundlegend andere Einstellung der Leser und vor allem auch der werbenden Unternehmen (die durch die Leser quasi dazu getrieben werden).

  • Nerddeutschland

    07.05.10 (18:46:40)

    @Nils "Liegt es also allein an deren vergleichsweise großen Reichweite?" Bestimmt nicht allein, es mag wohl auch gesellschaftspolitische Gründe geben, die evtl. für eine allgemein höhere Akzeptanz von Blogs in den USA verantwortlich sind. Aber -ich glaube Robert Basic war es, der diese These mal in einem Interview aufgestellt hat- es wird auch an der Reichweite liegen. Wobei angemerkt wurde, dass ja nicht nur der US-Markt dabei betrachtet werden sollte, sondern die Reichweite nochmal weit höher sei, da diese Blogs ja auch viel im weiteren englischsprachigen bzw. "englischkundigen" Ausland gelesen würden. Die höhere Reichweite macht diese Blogs natürlich für Werbekunden attraktiver, so dass -im Gegensatz zu Deutschland- ein kommerzieller Erfolg mit "Nischen"-Themen einfacher zu realisieren ist. Es würde mich mal interessieren, wie das im nicht-anglikanisch geprägten europäischen Ausland funktioniert. Dann hätte man bzgl. der "Korrelation" Reichweite/kommerzieller Erfolg eine passende Bezugsgröße.

  • Vasco Sommer-Nunes

    07.05.10 (19:03:30)

    @nerddeutschland Wenn Du keine Reichweite hast, ist das ein absoluter Neckbreaker für jeden Deal. Für 100.000 UU im Monat nimmt kein Mediaplaner den Hörer in die Hand. Deswegen haben wir ja zunächst die Blogcommunities in einem Netzwerk vereint, um Reichweite zu aggregrieren und nehmen jetzt einzelne Blogger auf, um thematische Umfelder auszubauen. Sieht gut aus. Reichweite ist aber unbedingt notwendig.

  • andy lenz

    08.05.10 (10:26:15)

    puh, das hat dann doch mal nen paar minuten gedauert um sich durch den post und die vielen extrem spannenden kommentare durchzuwühlen... neben den kommentaren von nerddeutschland die ich fast zu 100% akkordieren kann stimme ich fast allen mehr oder weniger zu und möchte es mal ganz einfach machen: der fehlende erfolg bei der monetarisierung liegt einzig und allein an folgendem fakt: man kümmert sich nicht oder nur sporadisch um das thema vermarktung sondern bloggt lieber sporadisch geld verdienen wird wohl maximal mittelgut funktionieren ;) es wird keine regelmäßige konsequente akquise betrieben, es gibt keine ordentliche integration von adsense, mögliche vermarktungspartner die einen teil der einnahmen sicher stellen würden, werden nicht integriert, mediadaten oder eine unterseite mit möglichen werbeformen ist schlecht zu finden, es werden werbeformen angeboten die nicht convertieren, das pricing stimmt nicht, man hat angst vor sponsored posts und man tauscht sich viel zuwenig mit anderen bloggern und publishern aus. in allen erfahrungen und gesprächen mit kollegen wie frank (rivva), andre (basicthinking), sascha (adnation), peter (blogwerk), vasco (mokono), alex (deutsche startups) oder mit mr. pallenberg kürzlich auf der re:publica, kam immer eines deutlich rüber: es liegt nicht an fehlenden budgets der werber, der furcht vor einer kommerzialisierung oder der mangelnden akzeptanz von werbemitteln sonder einzig und allein an der aktivität und am vertriebssetup der blogger und/oder betreiber. macht euch doch mal frei vom konsumenten bzw. leser, die bekommen z.b. hier auf netzwertig seit jahren den geilsten content und ständig business relevante infos für umme! consultants und andere informationsdienstleister wie z.b. ibuisness vertikken know how wie dieses für nen heiden geld... scheißen doch auf die beiden meckerköpe die es unter 1.000 lesern immmer gibt, sobald das wort "webrung" fällt. leser sind oft viel tolleranter und leidensfähiger als man denkt, hauptsache eben sie bekommen weiter cooles lesefutter. blogbetreiber die vom bloggen leben wollen, müssen lerner vertriebsorientierter zu denken und zu handeln. sie müssen aktiver werden, ihr setup optimieren und ihren arsch akquisemäßig in die luft bekommen und die verschiedenen werbeformen testen. spenden per flattr und katschingel oder wie das heißt, werden niemanden vollständig glücklich machen, es geht immer um die richtige mischung von tools und möglichkeiten zur einnahmengenerierung. ich träume zwar auch seit jahren von einer vollautomatisierten onclick werbeflächenverkaufsmaschine wie buysellads im englischsprachigen raum, aber auch dies wird eher wieder ein ergänzder faktor sein... #techblogger treffen auf der next wie von sascha pallenberg auf der re:publica angeregt, sollte man in blogger- und publisherkreisen mehr und besser networken. und um hier nich länger rumzusabbeln, schlage ich vor, dass alle techblogger (mein kontext) die nächste woche in berlin sind oder sein können und am thema vertriebsoptimierung interessiert sind, sich am dienstag abend in berlin treffen. da die next am dienstag beginnt, denke ich, dass einige vor ort sein sollten? techblogger die lust haben dabei zu sein, melden sich einfach per twitter oder xing bei mir.

  • freeblog

    08.05.10 (17:32:48)

    1. Bloggen ist ein Hobby, wer kein Geld dafür hat sollte es aufgeben oder sich andere Wege suchen es zu finanzieren. 2. Sind nicht die Leser eines Blogs dafür verantwortlich ihn zu finanzieren durch einen klick auf Banner oder etc... 3. Bloggen ist immernoch ein Hobby und sollte nicht Kommerz werden, sonst könnte man diese seite schon ein Magazin nennen, ich finde das sollte ganz klar getrennt werden.

  • Sascha Pallenberg

    09.05.10 (01:32:31)

    wer bestimmt eigentlich was blogging ist und was es nicht ist?

  • Mark

    09.05.10 (11:51:42)

    Für mich als jemand, der nicht sehr tief in der Blogosphäre drin steckt, ist das hier eine aufschlussreiche Diskussion. Netzwertig ist mehr oder weniger der einzige Blog, den ich regelmäßig lese (ist Startseite in meinem Browser!). Durch die Verknüpfung mit startwerk und neuerdings usw. lande ich auch dort immer mal. Ich staune jedoch immer wieder darüber, welch interessanten Themen hier vorgestellt werden und auf welch hohem Niveau. Das verdient auf jeden Fall Anerkennung! Wenn nun über irgendwelche Wege versucht wird, mit diesen jahrelang gepflegten Blogjekten auch mal ein bisschen Kohle reinzuholen, hört sich das für mich mehr als legitim an. Affiliate, ein paar Links, ein Flattr-Button oder mal ein Banner - so lange es nicht übertrieben wird, nicht aufdringlich ist und die Unabhängigkeit gewahrt bleibt: please - macht das. Einzelne Meckerer wird es immer geben, was auch gut so ist. Ich würde mich jedoch auch nicht davon abbringen lassen, ein gut geführtes Angebot sinnvoll auszubauen - um mal in neutralen Vokabeln zu sprechen. Danke Euch!

  • Tarik

    09.05.10 (20:56:47)

    Gegen Kommerzialisierung spricht ja nichts. Nur gibt es immer wieder Blogs, die dann nur den Gewinn im Auge haben. Während vorher vor allem der Spaß am Bloggen im Vordergrund stand, wechselt der Blog auf die wirtschaftliche Ebene und schreibt Artikel nur noch, wenn damit Gewinn zu erreichen ist. Natürlich spricht nichts gegen Finanzierung, auch nichts gegen Gewinnabsichten, man darf auch gerne versuchen, von seinem Blog / seinen Blogs zu leben, aber man sollte auch gleichzeitig seinen Lesern treu bleiben, was manche Blogs eben nicht beherzigen. Ein Blog ist wie ein kleiner Laden. Natürlich führt man den Laden, um Geld zu verdienen. Man sollte aber trotzdem nicht die Katze im Sack verkaufen oder immer nur den finanziellen Aspekt im Auge halten. Oft kann Werbung auch Nutzen für beide Seiten ziehen, der Leser erhält zusätzliche Informationen oder direkt den Link zu einem Produkt, dass das ein Partnerlink ist, stört den User wohl kaum. Auch GoogleAds können oft hilfreich sein und ein Thema erweitern. Mit bezahlten Beiträgen aber sollte man es zum Beispiel nicht übertreiben und wirklich nur passende Beiträge einstellen. Darüber hinaus sollte man Layer und riesige Banner sowie PopUps natürlich eher vermeiden..

  • Martin Weigert

    09.05.10 (21:28:44)

    @ andy Ja, gerade für Ein-Mann- bzw. Ein-Frau-Blog ist die Vermarktung sicher etwas, das häufig aus Zeitgründen vernachlässigt wird. Aber je mehr Zeit oder Personal man in die Vermarktung investiert, desto höher müssen auch die Werbeerlöse sein, damit es sich rechnet. Sprich, wer (theoretisch) eine Vollzeit-Saleskraft hat, muss eben erst einmal 5.000 Euro pro Monat eintreiben, nur um die Salesausgaben zu refinanzieren. Und hat damit noch immer null Euro Gewinn. Und egal wie viele Cold Calls gemacht werden - selbst bei aktiver Akquisearbeit gibt es für einen Nischen-Blog eben eine maximale Einnahmegrenze durch Werbung, bevor durch Überladung mit Werbung die Attraktivität des Blogs zerstört wird. @ freeblog Saschas Frag ist berechtigt. Ein Blog ist nichts anderes als ein recht simples CMS. Warum sollte man das nur für Hobby-Zwecke einsetzen dürfen? @ Mark Vielen Dank, so etwas hören wir natürlich sehr gerne! @ Tarik Ja, einen Blog zu betreiben, ohne Spaß daran zu haben, ist imo ziemlich dumm. Wer "nur" Geld verdienen will, hat dafür eine Million bessere Wege. ;)

  • Webknigge - Der Online-Gentleman

    15.05.10 (12:34:58)

    WER DEFINIERT HIER DIE REGELN? Ich finde die Diskussion gut. Es wäre doch schön von seiner Passion, dem Bloggen leben zu können. Reine Kommerzblogs, sind natürlich fürn AR... Spaß muss sein und vielleicht schaffen es einige aus Spaß Ernst zu machen. With gentle Hugs Der Online-Gentleman

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