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06.08.08

Bit.ly, SnipSnap & twiturl: In der URL-Kürze liegt die Würze

Wir stellen 3 Dienste mit unterschiedlichem Funktionsumfang zum Kürzen von Internetadressen vor.

Ob man einen Link auf dem mit 140 Zeichen eng bemessenen Microblogging-Dienst Twitter versenden möchte oder etwa eine faz.net-Adresse - für die einen ist es eine URL, für die anderen der längste Zeichensalat der Welt - per Mail verschicken möchte, jeweils kommt ein Dienst zum Verkürzen der URL gelegen. Der erste und am weitesten verbreitete Dienst dieser Art ist tinyurl. In den letzten Wochen sind neue Dienste gestartet, die ein paar interessante Zusatzfunktionen mitbringen.

bitAls bit.ly vor einem Monat startete, waren die Techblogger in den USA sofort begeistert . bit.ly zeigte, dass im alten URL-Kürzer-Gewerbe noch einiges getan werden kann.

Die Neuerungen: Mittels Cookie merkt sich bit.ly die letzten 15 gekürzten URLs und zeigt diese bei Aufrufen der bit.ly-Startseite an.

 

bitly-cookie

Bit.ly speichert außerdem eine Kopie der verlinkten Seite, so dass man bei Ausfall der Seite sofort einen Plan B zur Hand hat. Bit.ly trackt zusätzlich die Klicks auf den Link und zeigt die Referrer mit ihren jeweiligen Klicks an. Außerdem führte bit.ly die freie Zeichenvergabe ein. Das heißt, der Link muss nicht auf /xyzuswusf enden, sondern kann auf jeden beliebigen, sofern noch freien Begriff enden. Etwas, das tinyurl kurze Zeit später ebenfalls einführte.

Last not least bietet bit.ly ein API zur einfachen Einbindung des Dienstes in andere Webangebote an.

twiturl-logoDas diese Woche von Daniel Fiene und Malte Müller gestartete twiturl hält sich bei den Features dagegen in Grenzen. Abgesehen von einer durchaus hübschen Oberfläche bietet twiturl außerdem ebenfalls das Verwenden eines eigenen Begriffs für die kurze URL. Twiturl zählt auch die Klicks auf den Link (zu finden unter stats.twiturl.de/gewählterbegriff), zeigt allerdings keine Referrer an.

snipsnap-logo

SnipSnap ist ein letzte Woche gestarteter Dienst zum URL-Kürzen der Schweizer Webagentur frappant. Das Besondere an SnipSnap ist die Möglichkeit, den Dienst gegen 25 Schweizer Franken pro Jahr auf der eigenen Domain betreiben zu können.

Viele Gründe dafür wollen mir nicht einfallen, aber vielleicht bietet es sich für Webdienste an, die diese Funktionalität einbinden wollen, ohne sie selbst programmieren zu müssen und ohne die Links auf eine Domain eines anderen Anbieters zeigen lassen zu müssen.

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