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04.07.07Leser-Kommentare

Beat Breu narrt Tele Züri mit PR-Aktion

Der ehemalige Radrennprofi Beat Breu will es noch mal wissen und plant mit bald 50 ein Comeback. Tele Züri bietet ihm und seinem Sponsor H2O3 eine unkritische Plattform.

Dienstag abend um 19:30 Uhr auf dem Zürcher Privat-TV-Sender Tele Züri: Moderator Hugo Bigi empfängt die Schweizer Radlegende Beat Breu (Tour-de-France-Etappensieger auf der Alpe d'Huez sowie zweifacher Sieger der Tour de Suisse - hier das Video des Gesprächs, Dialekt, ca. 25 Minuten).

Tele Züri Beat Breu mit Logo Beat Breu trägt ein hellblaues Hemd mit einem grossen Logo seines Sponsors H2Ohoch3. Nach der Vorstellung, der Begrüssung und einigen gesundheitlichen Erörterungen kommt das Gespräch auf den Radsport und auf Doping. Beat Breu sagt, ihn ärgere, dass nur immer der Radsport im Dopingverdacht sei. Das läge vor allem daran, dass der Radsport einen schwachen Weltverband habe - die anderen Sportarten würden ihre Dopingsünden besser vertuschen.

Letztes Update am 07.07.2007, 10:15 Uhr

 

Tele Züri Beat Breu schenkt Hugo Bigi Wasser ein

Radlegende Beat Breu schenkt ein ...

Hugo Bigi (hier sein Blog, letzter Eintrag vom 15.09.2006) interessiert das nicht. Er lässt stattdessen Beat Breu erzählen, wie er genau dann aufgehört hat, als Epo kam und das Tempo im Feld einen Zacken schneller wurde. Vom Epo über ehemalige Hilfsmittel wie Koffein und über das geplante Comeback des bald 50jährigen kommt das Gespräch nahtlos auf das neue "Mittelchen", das ihm dabei helfen soll. Es handelt sich dabei um in Flaschen abgefülltes Wasser mit dem Namen H2OHoch3, das eine entsäuernde Wirkung haben soll. Hinter den Flaschen, von denen eine (nach Angaben von Beat Breu) um die 80 Schweizer Franken (um die 50 Euro) kosten soll, steckt die Schweizer Firma SunWay Water is life GmbH in Meierskappel. Auf der Homepage der Firma kann man irritierenderweise nur Produkte bestellen, wenn man eine Kontaktperson hat:

 

Um sich als Neukunde zu registrieren, geben Sie bitte die Id-Nummer von Ihre Kontaktperson an. Es werden nur Id-Nummern von SunWay Geschäftspartnern akzeptiert.

Die SunWay Water is life GmbH ist aber nur zuständig für den Vertrieb des Produkts. Hersteller des Produkts ("Ihr täglicher Jungbrunnen") ist die Schweizer Firma ApoSmile AG in Rotkreuz, die sich mit dem Vertreiber die Homepage teilt.

Tele Züri Beat Breu prostet Hugo Bigi zu

... und prostet dem Journalist zu ...

Beat Breu, seit seinem Rücktritt als Radfahrer bekannt als origineller Lebenskünstler, der immer wieder neue Projekte angestossen hat, hat seit seinem Rücktritt allen Grund, mit der ihn betreffenden Medienberichterstattung verärgert zu sein. Nicht genug, dass der SonntagsBlick vier Jahre nach einem Hirninfarkt diesen nochmals verwertet. Auch die Einschätzung seiner Karriere als Komiker macht ihm Sorge. Im Interview sagt er (Übersetzung von mir):

 

Mein Leben ging immer rauf und runter. Das hat auch mit den Journalisten zu tun. Wenn die zum Beispiel immer schreiben, ich sei auf der Bühne gescheitert - das können Journalisten schreiben. Für mich ist klar: Ich bin nicht gescheitert. Ich bin sieben Jahre lang aufgetreten, ich habe fast siebenhundert Auftritte gehabt. Und nach sieben Jahren hatte ich einfach genug. Ich hätte etwas neues lernen müssen. Und ich bin nicht der Typ, der unbedingt auf einer Bühne stehen müsste. Ich fühlte mich jeweils besser, wenn der Auftritt fertig war als vor dem Auftritt. Und dann hab ich gesagt: Ich mache etwas anderes.

Hugo Bigi fragt ihn darauf:

 

Was hat dir das jetzt gebracht? Deine Komikerlaufbahn... sieben Jahre sagst du, hast du das gemacht... jetzt im Nachhinein...

Beat Breu:

 

Nun, ich habe nicht schlecht verdient in dieser Zeit, viele Leute kennengelernt, witzige, schöne Auftritte gehabt, manchmal auch schlechte, wie halt auch alle anderen. Vielleicht hatte ich an den Schlechten mehr zu beissen als ein Vollprofi im Showgeschäft.

Was ich nicht verstehe: Warum muss sich Beat Breu dafür rechtfertigen, dass er sein Geld während sieben Jahren im Showbiz verdient hat? Andere Leute werden genau deswegen in eine Sendung eingeladen.

Tele Züri Hugo Bigi trinkt Beat-Breu-Wasser

... was diesem gute Laune macht.

Darum sind Beat Breu oder seine Freundin, der er alles zu verdanken hat, wie er sagt, wohl völlig im Recht, wenn sie, wie es den Anschein macht, nur zu gewissen Bedingungen in die Sendung gekommen sind. Wie die waren, wissen wir nicht. Gesehen haben wir aber, wie ein Drittel der Sendung mit Produktinformationen gefüllt war. Gesehen haben wir, wie Hugo Bigi ganz ohne journalistische Ansprüche plaudert. Gesehen haben wir, wie er als willfähriger Produktetester eines wenn nicht zweifelhaften, doch verhältnismässig teuren Produkts auftritt.

Vorbei die Zeit, als Talk Täglich, die wochentägliche Talkshow auf TeleZüri, ein kritisches Format war. Vorbei die Zeit, als Roger Schawinski aus Ärger über ein Buch von Catherine Herriger dieses packte und hinter sich warf ("Die ist mir unheimlich auf die Nerven gegangen. Da hab ich irgendwann gesagt: 'Das ist so ein Schrott' und hab' das Buch einfach durchs Studio geworfen. Ich schäme mich aber noch heute dafür.").

Tele Züri Beat Breu H2o3

Gut platziert: H2O3

Alle Bilder: Videostills aus Talk Täglich von Tele Züri.

Update am 07.07.2007, 10:15 Uhr: Die Schweizer Boulevardzeitung Blick bringt Beat Breu und sein "Wunderwasser" H2O3 auf die Titelseite.

Beat Breu Titel BlickIm Kasten zum zweiseitigen Bericht ist zu lesen:

 

Seit Beat Breu für H2O3 die Werbetrommel rührt, haben bereits Tausende das Wunderwässerchen bestellt. Der TV-Sender Tele-Züri liess H2O3 von einem Labor testen. Das Resultat ist erschreckend. Das Wässerchen, das laut Breu sogar "die biologische Uhr umdrehen kann", hat fast denselben pH-Wert wie Natronlauge. Eine ätzende Chemikalie, die im Haushalt etwa als Putzmittel verwendet wird.

Die zu Verätzungen an Haut und Augen führen kann und als Lebensmittel in der Schweiz nicht zugelassen ist.

Online ist der Text nicht verfügbar.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Georges Meier

    07.07.07 (21:40:53)

    Sehr guter Bericht über eine Sendung, die nichts Neues brachte: Beat Breu ist leider darauf angewiesen, alles Mögliche und Unmögliche zu versuchen, um noch ein bisschen Geld zu verdienen. Und Hugo Bigi war wie immer, seit er seine Texte nicht mehr vom Prompter ablesen kann (als Nachrichtensprecher), hoffnungslos überfordert. Und dass er sich selber total cool findet, macht es überhaupt nicht besser.

  • Cyril

    09.07.07 (16:54:56)

    hat sich hugo bigi jetzt den hals verätzt? und wenn ja: würde das jemand merken?

  • René Lambert

    09.07.07 (17:40:57)

    Es war wunderbar, es war das Interview des Jahres. Herr Bigi ist gut auf den Ex-Strassenstar eingegangen. Er war humorvoll und nicht verletzend oder anmassend. Und Herr Breu war einmalig. Es war beste Unterhaltung. Danke Tele Züri! Natürlich pilgere ich nach Öerlikon, sollte er dort hinter dem schweren Motor*) kreisen. *)Stehersport, Steherei, Bahn-Radsportdisziplin). Es muss angenommen werden, dass Herr Breu von einem Betrüger benutzt worden ist, bei einem Schneeballgeschäft mitzumachen. Das Produkt darf in der Schweiz nicht verkauft werden, es sei nach Aussage von Ärzten so scharf wie ein Toilettenputzmittel. Bei falscher (unverdünnter) Anwendung könne es zu Verätzungen kommen auf der Haut und in den Augen. Nun nehme ich an, dass Beat Breu eine Garage voller «Wässerli» hat, diese bezahlt hat und jetzt aber auf ihnen sitzenbleiben wird. Das ist natürlich sehr unschön. Sein Plan war mit 50ig auf die Rennbahn zurückzukehren, um dort für das Entsäuerungsmittel Werbung zu machen. Als Gladiator, der es gleich selber vormacht mit dieser äussersten Mut und Fitness verlangenden Sportart. Beat Breu war der letzte grosse Strassenstar der 80iger Jahre. Nur Urs Zimmermann konnte ihn erreichen. Er war auch eine Persönlichkeit, und es war eine Zeit ohne EPO und flächendeckendem Doping, wie es heute in allen Spitzesportarten üblich ist. Herr Breu redet wie ihm als Ostschweizer der Schnabel gewachsen ist. Das Interview war einmalig und etwas vom besten und lustigsten was TeleZüri je geboten hat. Da kommt eigentlich nur der Aargauer Nationalrat Giezendanner an Herrn Breu ran, der ja gelegentlich im Suntalk bei Herrn Gilli auftritt. Sollte Herr Breu wie ein Adler auf der Bahn kreisen, dann bin ich sicher, dass unzählige Fans von ihm sich auf die Offene Rennbahn begeben werden. Mit und ohne «Wässerli». Mit freundlichen Grüssen René Lambert, 56 Jahre, Zürich.

  • Cyril

    09.07.07 (18:07:40)

    äh, ja. genau. war total unterhaltsam. so wie schlechte werbung nun einmal unterhaltsam ist. und dazu: informativ.

  • René Lambert

    09.07.07 (18:24:05)

    Lieber Cyril, seit wann ist schlechte Werbung unterhaltsam? Deine obigen 2 Zeilen sind sehr unverständlich abgefasst, was meinst du denn? Wie fühlst du dich informiert? Muss ich annehmen, dass du am «Wässerli» interessiert bist? Oder stört dich etwas ganz stark an solchen Talksendungen? Gruss von René. P.S. Vielleicht fand ich dieses «talk täglich» mit Hugo Bigi und Herrn Breu dermassen gut, weil ich an Schweizer Fernsehstationen so selten lachen muss, mangels Satyre und Kabarett. Seit Ruedi Walter, Albert Rasser und Emil gibts ja nichts mehr in dieser Richtung. Und nun war es halt wiedermal lustig am TeleZüri, dank einem Schwyzer (Bigi) und einem St. Galler (Breu), oder ist er ursprünglich sogar ein Thurgauer? Zürich ist ja für seinen «Bierernst» bekannt.

  • Cyril

    09.07.07 (18:59:36)

    ich fands einfach lächerlich.

  • René Lambert

    10.07.07 (12:03:40)

    OK, Cyril, aber dann lasses doch gut sein, was finden wir nicht alles lächerlich auf dieser Welt? Gruss!

  • Peter

    10.07.07 (18:54:09)

    Ja, Beat Breu ist von [Edit] benutzt worden. Ein Urs Surbeck von der Firma Bioquel / Aposmile / Sunway-Vertrieb (oder was noch alles) aus Pratteln behauptet, dieses "Wunderwasser" erfunden zu haben. In Wahrheit handelt es sich um Natronlauge, die man üblicherweise zur reinigung von Flaschen oder zum abbeizen von Holz verwendet. Herr Surbeck verkauft jedoch 0,5 Liter für 80 sFr als täglicher Jungbrunnen und Gesundheitsprophylaxe. [Edit durch die Redaktion: Satz gelöscht]

  • EBK-Untersuchung bei Muttergesellschaft der SunWay Water is life GmbH

    10.07.07 (21:08:51)

    Interessant ist die Tatsache, dass die Firmen ApoSmile AG und SunWay Water is life GmbH Teil eines höchst undurchsichtigen Firmengeflechts rund um die Firma NicStic AG ist. So hat die Eidgenössische Bankenkommission mittlerweile schon gegen 10 (!) personell, organisatorisch und wirtschaftlich eng verknüpften Firmen mit superprovisorischer Verfügung eine Untersuchung eingeleitet und den Firmen-Organen untersagt, ohne Zustimmung der Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Eine der von der EBK untersuchten Firmen ist die Quiver United AG, welche zu 100% Inhaberin der SunWay Water is life GmbH ist. Bei der Firma NicStic AG, welche behauptete, die weltweit erste ?rauchfreie Zigarette? auf den Markt zu bringen, ging es gar nie um diese ?rauchfreie Zigarette?. So hat NicStic AG nach eigenen Angaben (gem. öffentlich zugänglichem Protokoll der GV vom 20.06.2007) bis heute kein funktionierendes Produkt. In Wirklichkeit ging es darum, mit Hilfe dieses Vorwands eigene Aktien sozusagen unter dem Ladentisch zu vertreiben, was de facto einer Tätigkeit als Effektenhändler gleichkommt und nach Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel bewilligungspflichtig ist. Diese Art der nicht bewilligten Aktienplatzierung ist derzeit in mehreren höchst undurchsichtigen und teilweise miteinander verknüpften Firmengeflechten zu beobachten, so auch im Falle der MAX Entertainment Group AG, die sogar zu suggerieren versucht, eine börsenkotierte Firma zu sein, obschon deren Aktien nur ausserbörslich über OTC BB handelbar sind. Zwischen der am 21.07.2005 gegründeten ApoSmile AG und der NicStic AG besteht eine ganz enge Verknüpfung. So sind gemäss Handelsregister als Gründungskapital der ApoSmile AG 30'000 Inhaberaktien der NicStic AG zum Preis von CHF 100'000 als Sacheinlage eingebracht worden. Damit sind also zur Gründung der ApoSmile AG Aktien der NicStic AG als Startkapital verwendet worden, womit ApoSmile AG als Aktionär der NicStic AG gegründet worden ist. Dieses Vorgehen erfolgte bei einer ganzen Reihe von weiteren (Briefkasten)-Firmen. Der Firmensitz der ApoSmile AG, Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz Risch, eine sehr beliebte Briefkasten-Adresse, ist ebenfalls Sitz der beiden von der EBK untersuchten Firmen Elvestus Marketing & Vertrieb AG und Quiver United AG. Der bei der Firmengründung der ApoSmile AG einziger Verwaltungsrat, Heinz Biederer, deutscher Staatsangehöriger, in Hünenberg, ist ebenfalls in weiteren Firmen dieses Firmengeflechts rund um NicStic AG vertreten. So als alleiniger Verwaltungsrat der am 16.03.2005 gegründeten IFL Institut für Logosophie AG mit Sitz an der Schürmattstrasse 5 in 6331 Hünenberg (zuvor Bösch 80A in 6331 Hünenberg). Diese wurde nach dem gleichen Strickmuster wie die ApoSmile AG gegründet. So sind gemäss Handelsregister auch hier als Gründungskapital Inhaberaktien der NichStic AG als Sacheinlage eingebracht worden, in diesem Fall 100'000 zum Preis von CHF 100'000. Als Sacheinleger ist im Handelsregister namentlich Heinz Piroth erwähnt, der selber sowie via mehren Firmen Ziel der EBK-Untersuchungen ist. Auch der vom 06.12.2006 bis 26.03.2007 als Verwaltungsrats-Präsident der ApoSmile AG eingetragene Jörg Vogl deutscher Staatsangehöriger, in Meierskappel ist in weiteren Firmen dieses Firmengeflechts rund um NicStic AG vertreten. So war er alleiniger Verwaltungsrat der am 20.01.2005 durch Umbenennung eines bestehendes Aktienmantels gegründeten und am 23.08.2006 Konkurs gegangenen TopCap Marketing AG (in Liquidation). Auch bei dieser bzw. deren Vorgängerfirma (Succes Screen AG, Bösch 80A in 6331 Hünenberg, alleiniger Verwaltungsrat Bertrand Chollet, von Maracon) wurden anlässlich der Kapitalerhöhung vom 03.09.2004 Aktien der NicStic AG als Sacheinlage eingebracht, 50'000 Inhaberaktien zum Preis von CHF 150'000. TopCap Marketing AG (in Liquidation) spielte eine ganz wesentliche Rolle in der Vermarktung der NicStic AG, v.a. auch in der Network Marketing Szene. Zu bemerken ist hier, dass vorhin genannter Bertrand Chollet, von Maracon, in einer ganzen Reihe von Firmen in verschiedenen Firmengeflechten vertreten ist. Bertrand Chollet war auch alleiniger Verwaltungsrat der Kentex AG (in Liquidation), über der die Eidgenössische Bankenkommission am 28.10.2005 die Konkurseröffnung nach Bankenkonkursverfahren verfügt hat. Weiter ist Jörg Vogl auch VR-Präsident der am 29.03.2005 gegründeten Byrd Solutions AG, einer weiteren Firma, bei der als Gründungskapital Aktien der NicStic AG als Sacheinlage eingebracht worden sind, 40'000 Inhaberaktien zum Preis von CHF 100'000. Hier ist Jörg Vogl namentlich auch als Sacheinleger erwähnt, womit er selbst Inhaber dieser Aktien der NicStic AG ist/war. Auch der derzeitige VR-Präsident der ApoSmile AG, Rolf-Rainer Krapf, deutscher Staatsangehöriger, ist in einer Firma aus dem Firmengeflecht der NicStic AG vertreten, so als VR-Vizepräsident der am 28.03.2007 durch Umbenennung eines bestehendes Aktienmantels gegründeten Poker Olympiade AG mit Sitz Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz Risch. Als Inhaber der Domain poker-olympiade.com ist bei Whois die bereits oben erwähnte Byrd Solutions AG eingetragen. Bei der ApoSmile AG bestehen somit etliche direkt personelle, organisatorische wie auch wirtschaftliche Verknüpfungen zur NicStic AG. Höchst brisant wie bereits anfangs erwähnt die Besitzverhältnisse des Vertreibers von H2O3, der am 19.12.2006 durch Umbenennung eines bestehenden GmbH-Mantels gegründeten SunWay Water is life GmbH. Bis am 23.02.2007 waren im Handelsregister als Gesellschafter eingetragen ApoSmile AG (55% der Stammeinlage) und Quiver United AG (45% der Stammeinlage). Seit dem 23.02.2007 ist die Quiver United AG zu 100% Besitzerin der SunWay Water is life GmbH. Und bekanntlich hat die Eidg. Bankenkommission mit superprovisorischer Verfügung vom 16.05.2007 bei der Quiver United AG einen Untersuchungsbeauftragten eingesetzt und den Organen der Quiver United AG untersagt, ohne Zustimmung des Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Damit schliesst sich der Kreis wieder.

  • R.H.

    10.07.07 (23:09:20)

    Über die Vertriebsfirmen kann ich nichts sagen, aber das Produkt H2Ohoch3 ist tatsächlich sagenhaft. Ich habe es am 15.3.07 kennengelernt. Die Beschreibung klang im ersten Moment zwar unglaubwürdig (auch ich hatte in der Schule Chemie), auf der anderen Seite, da ich mich schon länger mit dem Thema "Gesundheit durch Entsäuerung und Entschlackung" beschäftige, aber auch plausibel. Nachdem ich grundsätzlich nichts glaube ohne eigene Erfahrung gemacht zu haben (was ich verschiedenen Schreibern hier auch empfehlen würde), probierte ich das Produkt selbst aus und verwende es inzwischen seit fast 4 Monaten konsequent. Das H2Ohoch3 ist keineswegs ätzend und schmeckt in der empfohlenen Verdünnung (10-20 ml auf 1 Liter Leitungs- oder Quellwasser) nach gar nichts. Aber es wirkte bei mir sofort. Nach ca. 3 Tagen leichter Erstverschlechterung merkte ich, dass meine Gelenke täglich beweglicher wurden. Nach ca. einer Woche bekam ich ein paar Tage lang ziemlich unreine Haut (Ausscheidungsprozess), was aber bald vorbei war. Inzwischen ist mein Hautbild besser denn je. Meine Haare, von denen vor ca. 1 1/2 Jahren sehr viele ausgefallen waren, wachsen wieder nach. Jetzt merke ich, dass ein Hautausschlag, der mich seit ca. fünf Jahren begleitet und der vom Hautarzt bereits vergeblich mit einem Hautantibiotikum behandelt wurde, am Abklingen ist. Außerdem habe ich mehr Energie als früher, obwohl ich wesentlich weniger Schlaf brauche. Andere Leute aus meinem Bekanntenkreis, die das H2Ohoch3 ebenfalls ausprobiert haben, berichten von ähnlich verblüffenden Ergebnissen. Komischerweise reagiert jeder Mensch anders darauf. Ob und wie dies alles durch das H2Ohoch3 bewirkt wurde, kann ich nicht sagen. Für mich zählt das Ergebnis. Und die 30-50 ? pro Monat ist mir meine Gesundheit und mein Wohlbefinden wert.

  • E.G.

    12.07.07 (08:56:39)

    R.H. sieht das, denk ich mal ganz richtig. Keiner kann etwas beurteilen, ohne das er es nicht selber probiert oder getestet hat. Was die Natronlauge betrifft, dürften wir keine Laugenbretzel mehr essen,die enthalten mehr Natron.

  • U.K.

    12.07.07 (13:09:39)

    Reingefallen? - auf die Blickschlagzeile? Ich nicht! Während die Chemiker schlaflose Nächte haben, um herauszufinden, warum der Erfinder 12 Jahre brauchte, um "Natronlauge" herzustellen, schlafe ich inzwischen wunderbar dank diesem "Wässerchen". Und ich schlafe nicht nur besser (nach Jahrzehnten mit Schlafstörungen) es geht mir inzwischen auch blendend und ich bin voller Energie nach chronischer Erschöpfung in den letzten Jahren. Nicht das Basenwasser hat meine Schleimhäute verätzt, sondern die Uebersäuerung vorher. Nach neun Monaten Dauereinnahme von H2O3 sind fast alle der vielen körperlichen Beschwerden verschwunden. Und schlank geworden bin ich ausserdem mühelos. Die Warnungen kommen doch nur von Jenen, welche das Wasser nie getrunken haben. Mir hat es mein Leben verändert und ich bleibe dabei. PROST!

  • Martin T.

    12.07.07 (23:22:17)

    Angesichts der Tatsache, dass hinter den beiden Firmen ?ApoSmile AG? und ?SunWay Water is life GmbH? allesamt altbekannte Personen aus dem Umfeld der NicStic AG stecken, muss die suggerierte Wirkung dieses Wässerchen H2O3 sehr stark angezweifelt werden. So ist die Firma ?SunWay Water is life GmbH? eine vollständige Tochtergesellschaft der von der EBK wegen unerlaubter Geschäftstätigkeit untersuchten Firma ?Quiver United AG?. Die angeblich weltweit erste ?rauchfreie Zigarette? NicStic hat sich bekanntlich als eine riesige Hochstaplerei entpuppt. An der am 20.06.2007 durchgeführten Generalversammlung der Firma NicStic AG, stellte sich definitiv heraus, dass die Firma über kein funktionierendes Produkt verfügt, und die von der Firma in grossen Mengen eingekauften Bauteile des Produktes NicStic sich als nicht funktionierend herausgestellt haben und nun nutzlos an Lager liegen. Damit haben die Personen hinter dem ganzen Firmengeflecht der NicStic AG, bei dem es in erster Linie um den (unerlaubten) Vertrieb von eigenen Aktien ging, jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Eine dieser Personen ist ausgerechnet der Geschäftsführer der Firma ?SunWay Water is life GmbH?. Pinocchio lässt also grüssen? die EBK-Untersuchungen sprechen wohl ebenfalls für sich.

  • Cornel

    20.07.07 (19:32:33)

    An alle UK, EG und RH`'s. Weswegen schämt Ihr Euch? Steht dazu und schreibt unter Eurem Namen. (Wenn Ihr schon Werbung macht!). Das ist so verdammt erbärmlich, feige und unglaubwürdig. CORNEL SIDLER

  • René Lambert

    21.07.07 (14:09:15)

    Ja das ist so, ich gebe Cornel recht. Es ist «hintenrum», wie man hier sagt. Jeder Leserbrief und Internetbeitrag sollte persönlich gekennzeichnet sein. Danke Cornel Sidler, Gruss von René Lambert.

  • Polizeieinsatz am Sitz der SunWay Water is life GmbH

    04.08.07 (14:03:46)

    Am Firmensitz der ?SunWay Water is life GmbH?, Stalden 9 in 6344 Meierskappel (LU), hat die Zuger Kantonspolizei Ende Juni zwei Einsätze durchgeführt. Diese (sowie ein weiterer Einsatz in Rotkreuz ZG) wurden durch die Kantonspolizei Zug auf Anfrage bestätigt (siehe Bericht im 20 Minuten Online vom 27.06.2007 sowie in der Neuen Zuger Zeitung Online vom 28.06.2007), welche jedoch mit dem Verweis auf das laufende Verfahren keine weiteren Auskünfte gab. Das Reihenhaus Stalden 9 im luzernischen Meierskappel wird durch das deutsche Ehepaar Jörg V. und Alexandra B.-V. bewohnt, welche zum Zeitpunkt der Polizeieinsätze nicht zuhause waren, und dient diesen gleichzeitig auch als Firmensitz der ?SunWay Water is life GmbH? sowie Jörg V.?s Einzelfirma. Geschäftsführer mit Einzelunterschrift der am 19.12.2006 durch Umbenennung eines bestehenden Aktienmantels gegründeten ?SunWay Water is life GmbH? ist gemäss Handelsregister Jörg V. selbst. Alleinige Gesellschafterin (Inhaberin) der ?SunWay Water is life GmbH? ist gemäss Handelsregister die ?Quiver United AG? an der Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz, gegen die die Eidgenössische Bankenkommission mit superprovisorischer Verfügung vom 16.05.2007 eine Untersuchung eingeleitet und den bisherigen Organen untersagt hat, ohne Zustimmung des Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Fast zeitgleich mit dem Polizeieinsatz im luzernischen Meierskappel hat die Zuger Kantonspolizei ebenfalls eine Hausdurchsuchung am Sitz der ?Elvestus Marketing & Vertrieb AG? im zugerischen Rotkreuz durchgeführt, welche ihren Firmensitz wie die ?Quiver United AG? an der Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz hat und gegen die die Eidgenössische Bankenkommission mit superprovisorischer Verfügung vom 08.03.2007 eine Untersuchung eingeleitet und den bisherigen Organen untersagt hat, ohne Zustimmung des Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Alleinige Verwaltungsrätin der ?Elvestus Marketing & Vertrieb AG? ist die Meierskappel wohnhafte Alexandra B.-V., welche durch die superprovisorische Verfügung keine Zeichnungsberechtigung mehr hat. Die Untersuchungen der Eidgenössischen Bankenkommission gegen insgesamt 9 Firmen und verschiedene Personen stehen in Zusammenhang mit dem Vertrieb von Aktien der ?NicStic AG?. Dabei geht es um die unbewilligte Tätigkeit als Effektenhändler ohne über eine entsprechende Bewilligung zu verfügen sowie um Verdacht auf Vermögensdelikte. Jörg V. war auch alleiniger Verwaltungsrat der am 23.08.2006 Konkurs gegangenen ?TopCap Marketing AG in Liquidation? mit Sitz ebenfalls an der Blegistrasse 1 6343 Rotkreuz, welche eine zentrale Rolle beim Vertrieb von ?NicStic AG? Aktien im Schneeballsystem spielte.

  • Konkurs-Verfügung gegen Muttergesellschaft der SunWay Water is life GmbH

    11.09.07 (23:31:01)

    Mit Verfügung vom 30.08.2007 hat die Eidgenössische Bankenkommission wegen gravierenden Gesetzesverstössen (Ausübung einer bewilligungspflichtigen Effektenhändlertätigkeit, ohne entsprechende Bewilligung) gegen NicStic AG sowie sämtliche involvierten und personell, organisatorisch und wirtschaftlich sehr eng mit NicStic AG verknüpften Firmen den Konkurs eröffnet und die sofortige Liquidation angeordnet. Unter den per Verfügung liquidierten Firmen befindet sich auch die Quiver United AG, Muttergesellschaft der SunWay Water is life GmbH. Konkurseröffnung am 31.08.2007: Elvestus Marketing und Vertrieb AG, Quiver United AG, Hematec Holding AG, Bel Air Management AG, Herma AG, Tacitus Media AG Konkurseröffnung am 07.09.2007: NicStic AG, Vencon AG, alpha swiss capital ag Die Eidgenössische Bankenkommission hat zudem gegen 9 Personen, die in verschiedenen Funktionen Drahtzieher dieses gesetzeswidrigen Firmengeflechts waren, ein ausdrückliches Werbeverbot verfügt, Zitat aus der Verfügung: ?Es wird ihnen generell verboten, unter jeglicher Bezeichnung für sich selbst oder über Dritte eine bewilligungspflichtige Effektenhändlertätigkeit auszuüben oder für eine Effektenhändlertätigkeit in Inseraten, Prospekten, Rundschreiben, elektronischen oder anderen Medien Werbung zu betreiben.? Unter den 9 Personen befindet sich auch Alexandra Barakov-Vogl, Ehefrau von Jörg Vogl dem Geschäftsführer der SunWay Water is life GmbH, sowie weiter Personen, die im Firmengeflecht rund um Nic Stic AG eine zentrale Rolle gespielt haben, und die ebenfalls in Firmen rund um das angebliche Wunderwässerchen H2O3 zu finden sind, so u.a. das Ehepaar Heinz und Silvia Piroth. http://www.ebk.ch/d/publik/insolvenz/index.html

  • weitere superprovisorische Verfügung der Eidg. Bankenkommission

    23.12.07 (12:00:24)

    Die Eidgenössische Bankenkommission hat mit superprovisorischer Verfügung vom 07.12.2007 gegen eine weitere Briefkasten-Firma im betrügerischen Firmengeflecht rund um NicStic AG eine Untersuchung angeordnet und den bisherigen Organen untersagt, weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Der bisherige Geschäftsführer wurde zudem per sofort abgesetzt. Es handelt sich hierbei um die mittlerweile domizillosen Rauchless AG mit bisherigem pro Forma Sitz an der Sinserstrasse 65 in 6330 Cham, zuvor an der Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz, wo bereits verschiedene Briefkasten-Firmen im Firmengeflecht rund um NicStic AG ihren pro Forma Sitz hatten. So auch die im Falle des angeblichen Wunderwässerchen H2O3 eine zentrale Rolle spielende ApoSmile AG sowie die mittlerweile von der Eidgenössischen Bankenkommission zwangliquidierten Quiver United AG in Liquidation, Muttergesellschaft der SunWay Water is life GmbH. Unter den Verwaltungsrats-Mitgliedern der domizillosen Rauchless AG befindet sich auch Biwer, Rüdiger, deutscher Staatsangehöriger. Dieser war auch schon Direktor der beim illegalen Vertrieb von NicStic-Aktien eine zentrale Rolle spielende und am 23.08.2006 Konkurs gegangenen TopCap Marketing AG in Liquidation, die ihren pro Forma Sitz ebenfalls an der Blegistrasse 1 in 6343 Rotkreuz hatte. Bekanntlich war bei der TopCap Marketing AG in Liquidation Vogl, Jörg, deutscher Staatsangehöriger, einziges Verwaltungsrats-Mitglied. Der selbe Jörg Vogl, der bis 26.03.2007 Verwaltungsrats-Präsident der Wunderwässerchen-Firma ApoSmile AG war und weiterhin Geschäftsführer der SunWay Water is life GmbH ist.

  • René Lambert

    23.12.07 (18:28:56)

    Interessanterweise trug auch der Schwingerkönig Jörg Abderhalden auf Pullovern immer das Signet des Wässerchens. Wie kommt denn der dazu? Was waren denn dort die Verbindungen?

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