<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

16.05.08Leser-Kommentare

Anschlag auf Roma in Italien: Wenn die Medien versagen

Ein aufgebrachter Mob fackelt eine Nomadensiedlung ab – wer sich aus deutschen Medien informiert, könnte bei einigen Meldungen auf die wahnwitzige Idee kommen: Recht so.

Löscharbeiten in Ponticelli bei Neapel (Bild Keystone/Ciro Fusco)'Die Aufgabe der Medien ist es, Ereignisse begreiflich zu machen, die Hintergründe zu erhellen und zur Aufklärung und zur Völkerverständigung beizutragen' --- Leider, liebe Zuhörer, müssen wir an dieser Stelle unseren Bericht von den Festreden auf dem Bundespresseball unterbrechen. Die Wirklichkeit brennt uns auf den Nägeln und sie sieht anders aus ...

So glaubt in Neapel derzeit ein abergläubischer, aufgehetzter Mob fest daran, dass die bösen Roma den ganzen Tag lang kleine Kinder entführen würden, vermutlich deshalb, weil dieses Verbrechervolk an den eigenen Kindern nicht genug hat. Dieser Pöbel ist so fest von seiner fixen Idee überzeugt, wie es einst unsere seligen Antisemiten von ihrem Wahn waren, dass Juden Brunnen vergiften und geschlachtete Säuglinge zu leckeren Matze-Plätzchen verbacken. Folgerichtig fackeln diese neapolitanischen Protofaschisten, legitimiert allein durch ihren Köhlerglauben, ganze Roma-Siedlungen ab - und Berlusconi und die italienische Presse von rechts bis links klatscht zu den brutalen Ereignissen Beifall und macht - zappzerapp! - die Opfer auch noch zu Tätern, indem sie die Pogrome zum Anlass nimmt, unter dem Asylantenpack mal richtig aufzuräumen. Was aber machen unsere Medien derweil - hier, wo alles doch ganz anders ist?

Verhältnismäßig objektiv, indem sie nämlich mit dem Zeigefinger direkt auf diesen Pöbel als eigentlichen Täter zeigen, berichten seltsamerweise vor allem die österreichischen Medien - und zwar nahezu durch die Bank: "In Neapel brennen Roma-Baracken", titelt die Presse in einer einwandfreien Headline und sie nennt auch gleich den Schuldigen dafür: "Scharfmacher aus der Berlusconi-Regierung schüren den Hass auf Immigranten". Was aber deutsche und Schweizer Medien im Genre Auslandsberichterstattung leisten, das gleicht oft einer versuchten Schuldumkehr. Ich liste einfach nur einige Titel als Beispiele.

Der Stern zählt noch zum harmlosen Mainstream, er greift in die Kitschkiste mit den Hollywood-Accessoires aus Zeiten der Katastrophenfilme: "Flammende Wut gegen Immigranten".

Die Frankfurter Rundschau fokussiert - statt auf die Opfer - auf den großen Impressario, auf den Don Silvio, der jetzt den 'Volkswillen' exekutieren dürfe. Hier die betont verharmlosende Headline der FR: "Berlusconi greift per Razzia durch". Dass er dies bei den Opfern tut, erfährt man daraus leider nicht.

ntv betitelt das, was in Neapel geschieht, als "Harter Kurs gegen Roma" und macht auch sonst reichlich Stimmung gegen "Nomadencamps". Denn - nicht wahr? - wo es solche Unordnung gibt, da dürfe man sich doch nicht wundern ...

Die Basler Zeitung schreibt: "Italien geht gegen Illegale vor" und sieht ansonsten in Neapel, wo immerhin das Eigentum von 500 Menschen abgefackelt wurde, nur einige vernachlässigenswerte "Übergriffe". Denn das korrekte Wort 'Pogrom', das scheuen sie alle ...

Das St. Galler Tagblatt meldet uns eine "Razzia gegen Roma in Italien" und konstatiert, dass es sich bei dieser napolitanischen Blutvesper wohl um das "Sicherheitspaket gegen illegale Einwanderer" gehandelt haben müsse, das die italienische Regierung derzeit umsetze.

Die NZZ weiß durch Weglassen zu überzeugen und berichtet uns im Fließtext nur, dass es "in der Vergangenheit wiederholt Ausschreitungen gegen Mitglieder dieser Minderheit gegeben (habe)". Woraus der ahnungslose Leser schließen muss, dass derzeit wohl alles ruhig verlaufe ...

Markworts Focus ist auch höchst cool drauf und titelt unter der Rubrik 'Kriminalität' auch nichts über den brandstiftenden Pöbel, sondern über die "Groß-Razzia in Italien – Berlusconi versucht Wahlversprechen zu halten". Ja - der tut was! Auch das ein schöner Gedanke angesichts brennender Vorstädte ...

So geht's überall zu, fast durch die Bank. Die taz ("Molotow-Cocktails auf Roma-Baracken") und der Tagesspiegel ("Lynchjustiz in Neapel") zählen zu den rühmlichen Ausnahmen in unserer desolaten Presselandschaft.

Ich darf zusammenfassen: Seit Rostock-Lichternhagen haben Deutschlands Medien nichts gelernt, eher viel verlernt ...

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Ugugu

    16.05.08 (11:22:38)

    Danke Chat, das musste jetzt mal gesagt sein. Hier noch der famose Filmausschnitt, was passiert, wenn einer der letzten unabhängig denkenden Journalisten sich ins Fernsehen traut. Italienischkenntnisse überflüssig, den Fascho erkennt man auch so...

  • Jochen Hoff

    16.05.08 (12:40:29)

    Es passiert das, was ich in meinem Kampf gegen Ulfkotte und die Islamophoben vorrausgesagt hatte. Es ist völlig egal ob es gegen Juden, Roma, Sinti, Jenische auch Zigeuner genannt, Linke, Schwule oder Muslime geht. Hauptsache man kann die Wut auf das was falsch läuft frei laufen lassen. Kann zuschlagen und letztendlich morden. Und wenn sich alle tausendmal im Kreis drehen, der Faschismus hebt seinen Kopf in den unterschiedlichsten Gestalten überall. Berlusconi kann die Ablenkung gut gebrauche, Frau Merkel und Herr Beck genauso. Nur bei uns sind die mit dem Verfassungsgegner Schäuble schon viel weiterer. Ich sage euch, es wird auch bei uns passieren.

  • Alessandro Melayyini

    16.05.08 (14:22:42)

    Es ist schlicht und ergreifend falsch zu behaupten, dass die italienische Presse von rechts bis links zu den brutalen Ereignissen Beifall klatscht. In der ersten Seiten des heutigen Corriere della Sera und der La Repubblica, um nur die beiden zwei großten Zeitungen zu nennen, kann man klare Missbilligungsartikel im Bezug auf diese peinliche Ereignisse lesen. Mit freundlichen Grüßen, Alessandro Melazzini

  • Klaus Jarchow

    16.05.08 (14:46:00)

    Die italienische Presse stand in diesem Artikel zwar nicht im Zentrum - aber Texte wie der folgende aus der 'Tageszeitung' sind sicherlich nicht ohne Grund entstanden: "Auch die Linke trug und trägt zur Schaffung dieses Klimas bei. Es war Walter Veltroni, der im letzten November nach einem Mord in Rom den "Rumänen-Notstand" ausrief und öffentlichkeitswirksam Barackenlager der Roma räumen ließ. Auch die seriösen Medien des Landes, darunter La Repubblica, verbreiten ganz selbstverständlich die Mär von den "Zigeunern, die Kinder stehlen". Harten Widerstand gegen Berlusconis "Sicherheits"-Maßnahmen, radikale Distanzierung vom aufgehetzten Mob - das können wir in den nächsten Monaten weder von der Linksopposition noch von den Medien erwarten". Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es sich bei der angegriffenen Bevölkerungsgruppe - Roma hin, Roma her - zunächst einmal schlicht um EU-Bürger handelt, die innerhalb der EU überall eine gesetzliche Reise- und Niederlassungsfreiheit genießen. Auch Italien hat die entsprechenden Verträge unterzeichnet. 'Peinliche Ereignisse' ist übrigens ein Euphemismus für das Geschehen: Es ist ein Pogrom ...

  • Ugugu

    16.05.08 (14:46:19)

    Tatsächlich Alessandro, bei der Repubblica sind noch nicht alle Journalisten total verblödet. Nur, wer liest denn in Italien noch Zeitung? Will sagen, das beruhigt mich noch nicht so richtig, wenn am gleichen Abend der neugekürte Aussenminister zur besten Sendezeit vor einem Millionenpublikum erklärt, er erachte die Angelegenheit quasi als eine natürliche Reaktion. Grad seh ich auf Wikipedia, dieser Katzbracken hat tatsächlich an der HSG in St. Gallen studiert. Was lernen die dort eigentlich genau?

  • Klaus Jarchow

    16.05.08 (14:49:44)

    "Traue nie Leuten, die auf Brillenbügeln herumkauen", ermahnte mich schon mein Vater ... ;-)

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (14:51:41)

    Der Titel Ihr Beitrag bezieht sich auf das angebliche Versagen der Italienischen Medien, nicht auf die Pogroms. Der Titel und den Inhalt Ihres Artikels behauptet diesbezüglich was Falsches.

  • Klaus Jarchow

    16.05.08 (14:55:38)

    Ach Gottchen - im Lead, also gleich im ersten Satz, heißt es doch eindeutig: "... und wer sich aus deutschen Medien informiert ...". Oder etwa nicht?

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (14:56:12)

    Ugugu: Die ganze Italienische Presse berichtet davon, nicht nur Repubblica. Corriere della Sera und La Stampa, z.B. Was die politische Verhältnisse des Landes angeht, das ist was anderes. Bezuglich Außländerfeindlichkeit, die gibt es aber nicht nur in Neapel, sondern auch in Deutschland (Schlichtwort: Osten und No Go Areas), wobei Deutschland die Frau Merkel hat und keiner würde behaupten, dass die deutsche Presse nicht darüber benachrichtigt.

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (14:57:51)

    Jarchow: Sie schreiben "und die italienische Presse von rechts bis links klatscht zu den brutalen Ereignissen Beifall". Das ist einfach falsch.

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (15:03:19)

    Jarchow: Kann man übrigens die Kommentaren revidieren, um Tippfehler zu beheben? Ich meinte natürlich Stichwort usw.

  • Klaus Jarchow

    16.05.08 (15:07:52)

    Hier noch ein weiteres Zitat zur Rolle der Medien in Italien aus dem Zürcher 'Tagesanzeiger': "Italiens Politik schweigt auffallend laut über den Akt von Selbstjustiz in Neapel gegen Roma-Camps, der in einem Rechtsstaat inakzeptabel ist. Das mag bei der wieder regierenden Rechten kaum überraschen. Und die Medien hantieren sorglos mit dem uralten Vorurteil von Zigeunern, die Kinder stehlen. Jahrhundertelang fingen in Europa so Pogrome an. Die Rolle des moralischen Gewissens bleibt der katholischen Kirche vorbehalten." Vom Gewissen der italienischen Medien aber steht dort nichts. Nebenbei, Herr Melazzini, wenn ein Volk mit großer Mehrheit sich eine Regierung mit Figuren wie 'Berlusconi-Fini-Bossi' an den Wahlurnen zusammenkegelt, dann dürfen Sie sich um das Image Ihres Landes in Europa und weit darüber hinaus ein wenig Sorgen machen. Gut für den Tourismus war diese Wahl - zumindest in meinen Augen - mit Sicherheit nicht ...

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (19:44:11)

    Herr Jarchow, In Ihrem Artikel wird behauptet, dass die italienische Presse von rechts bis links zu den brutalen Ereignissen von Neapel und Rom Beifall klatscht. Ich wiederhole es: das ist nicht einfach oberflächlich, sondern schlicht und ergreifend falsch wie eine Blechmünze. Anstatt die Pointe sehen zu wollen, ertilen mir hier eine politische Lehre, als ob ich nicht selber über den Zustand Italiens wüsste. Dieses Benehmen ist nicht gerade zuvorkommend. Pflichtkodex des Journalismus ist, wer eine falsche Behauptung äußert und verbreitet, der sollte sich dafür entschuldigen und korrigieren. Übrigens, was die politische Lage Italiens angeh, bin selber so froh, dass ich in Deutschland als deutscher Bürger lebe. Nicht jeder aber, der Berlusconi gewählt hat, ist ein Rassist. Das ist ja eine Vereinfachung. Natürlich das entschuldige nicht, was in Neapel und Rom passiert ist. Und Deutschland hat keine Pogroms (obwohl mittlerweile manche Journalisten von einer ?Faschistisierung der Provinz? im Osten reden), auch weil das Land im Punkto Ausländer eine viel härtere und effizientere Strafjustiz hat, die die jetzige Probleme Italiens hierzulande gar nicht ermöglicht hat.

  • Alessandro Melazzini

    16.05.08 (19:59:28)

    Noch eine Sache, Herr Jarchow und Medienlese. Abgesehen von dieser jetztigen Meinungsverschiedenheit, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen um Sie und Medienlese für Ihre Arbeit zu danken. Es ist diese ja eine wirklich interessante und nützliche Webseite.

  • Frank

    17.05.08 (11:25:03)

    Italien leidet ja nun mal sehr unter der Einseitigkeit der Medien, von denen das Fernsehen vermutlich relevanter ist als die Druckpresse (Berlusconis Medienkonzentration). Von daher ist es sicher auch ein guter beleg dafür, was eben alles passieren kann und wird, wenn die Freiheit der Medien (worunter ich auch die Unterbindung von großen Medienkonzernen verstehe) nicht mehr exisitiert. Auch hier in D gehts ja schon länger in diese Richtung. Bin mal gespannt, was uns da noch so bevorsteht. In keinem Fall glaube ich, daß wir Deutschen moralisch oder intellektuell besser dastehen als die Italiener.

  • Krummenacher

    17.05.08 (12:07:12)

    Eine richtige Diskussion von Linksextremisten hier ...

  • Sarah

    17.05.08 (13:00:06)

    Hallo, ich glaube eines der Hauptprobleme an der Diskussion ist, dass Verallgemeinert wird. Die Deutschen, die Italiener, die Roma, die Asylanten etc. Ich halte diese Verallgemeinerungen für bedenklich, zumal ich selbst nicht in so eine Einfache Schublade gesteckt werden möchte. Die Artikel über die Situation der Roma in Italien finde ich Besorgnis erregend. Für mich haben diese Ausschreitungen auch Ähnlichkeit mit Pogromen. Roma haben überall schlechte Karten und schon wieder sind sie auf der Flucht. Ich hatte die Gelegenheit mit Angehörigen über dieser Minderheit darüber zu sprechen. Aus ihnen spricht die Angst und Verzweiflung. So sagte eine Romni "Wir wissen nicht wie wir überleben sollen, man lässt uns nicht arbeiten und kein Land will uns haben und nun sollen auch meine Verwandten die schon Jahre in Italien leben vertrieben werden. Wo sollen sie denn nun hin?" Sicher ist das Einferchen in Gefangenenlagern, weil sie über keine Papiere verfügen, nicht die richtige Lösung. Zumal viele von ihnen schon in Armut aufwuchsen und manche bei ihrer Geburt von den Staaten gar nicht registriert wurden. Auch wird nicht von den Problemen der Roma in Rumänien gesprochen, denn dort fängt das eigentliche Problem an. Diese Diskussion würde aber hier den Rahmen sprengen. Klar ist jedoch, dass Hetzjagten auf bestimmte ethnische Minderheiten nicht zur Lösung der Probleme Italiens führen. Hoffentlich wacht die Bevölkerung und Europa auf bevor es zunoch größeren ausschreitungen kommt.

  • Klaus Jarchow

    17.05.08 (15:03:18)

    @ Krummenacher: 'Links' ist ein relativer Begriff, der nur die Position desjenigen näher bestimmt, der ihn verwendet.

  • arbiter

    18.05.08 (01:11:13)

    Wäre es ein "Versagen" der Medien, wäre es wohl immer noch erst nach dem Progrom. Es ist in Wirklichkeit das, was auch hierzulande für eine gewisse Zeit mit `Versagen´ schöngeredet wurde und wird: Das Versagen der Elite. Nur ist das der falsche Betrachtungswinkel. Die sogenannte Elite versagt nicht, sondern sie handelt gezielt. Sonst wäre Hitler weder denkbar noch machbar gewesen, sonst wäre Berlusconi nicht denkbar/machbar. Leider gehört es zum System, daß Medien/Journalisten sich zu den Eliten zählen. Somit ist das, was als `Versagen´wahrgenommen wird, Teil des zielgerichteten Handelns. Dies ist mit Wesensbestandteil des Faschismus. Entsprechend haben die Medien nicht erst in der Berichterstattung über ein neuerliches Progrom "versagt", sondern zielgerichtet ihre Aufgabe, der sie sich berühmen, über lange Zeit nicht wahrgenommen, gäbe es doch sonst nicht und nie das P2-Mitglied Silvio Berlusconi als Ministerpräsident. Wer von der Verbindung Berlusconi-Kirch-Media und den Quertraversen in den Holzmedien weiß, kann nicht davon ausgehen, hierzulande wenigsten kämen die Medien ihrem Auftrag nach. Ein anderer Aspekt ist, für das Judenproblem ließ sich ein Territorium zuweisen, ein europäisches Problem ohne Fortsetzung des Progroms für die letzten 60 Jahre arrangieren, auch wenn damit kein Jude sicherer und/oder geschätzter lebt. Welches Territorium wo soll den Roma zugewiesen werden? Darüber haben Europas einige Rassisten und die UN noch nicht nachgedacht!

  • cristina

    17.12.08 (22:06:00)

    Also ich als italienerin muss auch mal was sagen...;o)....ich schähme ich unheimlich für mein land das es noch so rassistisch ist....ich denke ich werde dann für viele italiener eine schande sein nur weil ich mit einem roma verlobt bin...mir ist es schon richtig unangenehm mit meinem verlobten immmer im sommer nach italien zu fahren...ständig reden die leute schlecht über romas....

  • RobynFITZPATRICK29

    12.07.10 (09:11:38)

    Every body understands that life is high priced, but different people need cash for various things and not every person earns big sums money. Thence to get quick mortgage loans and just short term loan should be a right solution.

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer