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12.09.11Leser-Kommentare

Amen: Der Vorhang lüftet sich

Das Berliner Hype-Startup Amen hat den Kreis seiner Beta-Tester in den letzten Wochen stark erweitert. Ab heute dürfen Blogger und Journalisten auch darüber berichten, wie genau der Dienst funktioniert.

 

Das sagenumwobene Berliner Startup Amen hat seine Launch-Strategie mit einer Einschränkung versehen, von der ich hoffe, dass sie nicht zu viele Nachahmer findet: Als vor drei Wochen die ersten Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase verschickt wurden, bat man alle Tester darum, sich im Netz weder in Text noch in Bild über die Funktionsweise des Dienstes zu äußern.

Diesen Hinweis am Ende der Mail mit dem Einladungscode übersah ich anfänglich, entfernte die Beschreibung und Screenshots aber auf Bitten von Amen nachträglich. Immerhin geht es uns nicht darum, neuen Startups das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und wer im kleinen Kreis testen will, ohne die Spannung zu zerstören, soll die Möglichkeit dazu bekommen.

Dennoch stellte Amen Blogger und Journalisten vor eine Geduldsproble, als es in den vergangenen Wochen zahlreiche Invites versendete. Ein gefühlt signifikanter Teil meiner Twitter-Kontakte hatte mittlerweile die Möglichkeit, sich bei Amen umzuschauen, was die "Bitte nicht berichten"-Auflage von Tag zu Tag schwerer machte.

Am heutigen Montag nun erlöst uns Amen und gibt grünes Licht für das Publizieren von Details aus dem Inneren der geschlossenen Beta-Phase. Es folgt die im Nachhinein entfernte Beschreibung aus meinem Beitrag vom 26.08.2011 mit einer zusätzlichen Beurteilung am Ende, inwieweit sich meine Einschätzung des Dienstes nach einigen Wochen verändert hat:

Was genau ist Amen?

Nach einem kurzen Registrierungprozess landete ich in Amens Mitgliederbereich und wusste im ersten Moment nicht, wie es nun weitergeht. Denn eine Erklärung oder ein Tutorial zur Funktionsweise existiert nicht, und bisher war mir von dem Service nur bekannt, dass er sich zur “besten Meinungsplattform der Welt” mausern will.

Also war Ausprobieren die Devise. Nach fünf Minuten hatte ich den Dreh dann auch raus: Bei dem englischsprachigen Dienst stehen strukturierte, pointierte Meinungsäußerungen rund um Personen, Orte oder Dinge im Mittelpunkt. Eine derartige Aussage besteht immer aus vier in ihrer Reihenfolge festgelegten Elementen: Dem Subjekt (einer Person, einem Ort oder einer Sache), der persönlichen Bewertung (zur Auswahl stehen “beste” oder “schlechteste”), einem Objekt und einer Zeitangabe (z.B. “jemals” oder “dieses Jahr”).

Ein passendes Statement wäre zum Beispiel “Lady Gaga is the best musician this year” oder “Chuck Norris is the Best Meme ever”. Jede Meinung kann von anderen Nutzern entweder mit einem “Amen” bestätigt oder durch eine alternative Nennung in Frage gestellt werden. Jedes erhaltene Amen zahlt auf das eigene Punktekonto ein. Dieses zeigt empfangene Amen (Zustimmungen) sowie die Anzahl der Meinungsaussagen an, für die man diese einheimsen konnten.

Amen baut auf das bekannte Follower-Prinzip. Aktivitäten der gefolgten Anwender erscheinen im eigenen Stream, wodurch man permanent auf neue Abstimmungen stößt, an denen man sich mit einem Vote für eine existierende Aussage oder einen eigenen Vorschlag beteiligen kann.

[photos title="Amen in Bildern"]

Strukturierte Daten

Als ich mit der Browseranwendung sowie der dazugehörigen iPhone-Applikation einige Zeit herumgespielt und eigene Statements zur Diskussion gestellt hatte (z.B. “ Prince of Persia is the best oldschool computer game ever “), fühlte ich mich ab und an durch die vordefinierte Struktur der Meinungssätze eingeschränkt. Gleichzeitig entsteht so sukzessive ein umfangreicher Katalog an strukturierten Daten rund um persönliche Vorlieben und Favoriten, was im besten Fall eines Tages die Marktforschung revolutionieren könnte. Denn angenommen, 50.000 Nutzer äußern sich zum Musiker des Jahres, dann hätte das Ergebnis durchaus Aussagekraft.

Bis dahin ist es jedoch ein langer Weg. Das Amen-Team wird viel Energie darin investieren, die “Stickiness” der Plattform zu maximieren. Denn um langfristig Erfolg zu haben, müssen sich Nutzer auch nach Wochen und Monaten noch auf der Plattform blicken lassen und sich an Debatten beteiligen. Wie lange der zu Anfang empfundene Spaß am Schlagabtausch um die Meinungshoheit anhält, ist in der jetzigen Lage schwer zu beurteilen.

Das Who-is-Who der Internetbranche ist schon dabei

Amen zielt zu Beginn auf eine bewusste, internationale und meinungsstarke Nutzerschaft ab, ähnlich wie auch die Frage-Antwort-Plattform Quora es getan hat. Beeindruckend ist in diesem Kontext, wie die Amen-Macher das Who-is-Who der internationalen Tech-, Gründer- und Investorenszene auf der Plattform versammeln konnten: Neben Hollywood-Star und Amen-Investor  Ashton Kutcher  und seiner Frau  Demi Moore  besitzen bekannte Köpfe wie die US-Investoren  Fred Wilson  und  Mike Volpi , Twitter- und Square-Gründer  Jack Dorsey , MIT Media Lab-Direktor  Joichi Ito , Open-Source-Evangelist  Chris Messina , foursquare-Gründer  Dennis Crowley  und Instagram-Gründer  Kevin Systrom  ein Konto bei Amen und sind teilweise auch schon aktiv.

Amen ist ein Quora für Meinungen

Für Quora erwies es sich als kluge Strategie, die weltweite Branchenprominenz auf der Site zu versammeln und gleichzeitig den Zugang durch ein Invite-System zu begrenzen. Amen scheint einen ähnlichen Weg zu wählen (Die Bezeichnung “Quora für Meinungen” wäre daher nicht unpassend). Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die Chancen nicht schlecht, dass diese Rechnung aufgeht. Für ein deutsches Startup wäre dies ein Novum – aber eigentlich absehbar.

Einschätzung nach drei Wochen

Noch immer halte ich die Idee hinter Amen und die Umsetzung selbiger für gelungen. Der anfängliche Suchtfaktor hat mittlerweile etwas nachgelassen. In ruhigen Momenten oder solchen, in denen mich ein akutes Mitteilungsbedürfnis überkommt, ertappe ich mich aber noch immer dabei, kurz bei Amen vorbeizuschauen, an einer Abstimmung teilzunehmen oder selbst eine anzulegen.

Dass das Amen-Team die Plattform in den nächsten Wochen und Monaten ausbauen und mit neuen Funktionen versehen wird, daran besteht kein Zweifel. Das ist auch notwendig, um Nutzer bei Laune zu halten und ihnen einen Grund zu geben, regelmäßig Amen anzusteuern. Ich bin sehr gespannt, wie das Startup aus Berlin-Mitte seinen initialen "Fame" nutzt, um nachhaltigen Erfolg zu schaffen.

Wir haben 30 Invites zur Beta von Amen. Wer Interesse hat, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe einer validen E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld. Die ersten 30 sind dabei!

Update: Die Invites sind weg.

Die ursprüngliche Überschrift dieses Beitrages lautete "Der Vorhang fällt", was aber missverstanden werden konnte.

Link: Amen

Kommentare

  • Alex

    12.09.11 (17:18:49)

    Hätte gerne einen Invite. Vielen Dank!

  • bluberle

    12.09.11 (17:20:03)

    Ich nehme gerne eine :P

  • noz

    12.09.11 (17:20:23)

    klingt interessant, invite bitte :)

  • DanielSchH

    12.09.11 (17:20:28)

    Ich glaube man muss es selber ausprobieren um es zu verstehen. Ich würde mich über einen Invite freuen.

  • Stefan

    12.09.11 (17:20:32)

    Na das schaue ich mir doch sehr gerne an und berichte dann auch über meine Erfahrungen.

  • Remo

    12.09.11 (17:21:23)

    Besten Dank für die Einladung!

  • Klaus Wolfrum

    12.09.11 (17:22:21)

    Ich mach ja überall mit;-) Danke!

  • Dennis

    12.09.11 (17:23:31)

    Vielen Dank für die Einladung!

  • Jenni

    12.09.11 (17:24:14)

    Würde mich auch über einen Invite freuen.

  • Martin Weber

    12.09.11 (17:24:22)

    Ich hätte auch gerne einen Invite; vielen Dank!

  • Max

    12.09.11 (17:25:34)

    Ich würde den Dienst auch gerne testen. Danke!

  • mak

    12.09.11 (17:25:53)

    ich hätte auch gerne ein Invite. Vielen Dank!

  • Jan

    12.09.11 (17:26:00)

    Ich bitte auch.

  • Robert

    12.09.11 (17:28:01)

    Für mich bitte auch nen Invite :-) Danke im Voraus!

  • Samuel

    12.09.11 (17:28:08)

    Hi, würde mich über einen invite freuen. Danke

  • Christoph

    12.09.11 (17:29:18)

    Hört sich sehr interessant an. Bin sehr auf die Dynamik gespannt und die Möglichkeiten, die sich hier bieten.

  • Markus Schwerdtel

    12.09.11 (17:29:19)

    Invite? Yes, please!

  • Matthias

    12.09.11 (17:29:32)

    +1 für ein invite

  • Elmar

    12.09.11 (17:29:57)

    Würde mich auch über ein Invite freuen :-)

  • Sean

    12.09.11 (17:29:58)

    Amen ist ein großer Kindergeburtstag. (und ein Armutszeugnis für alle Blogger, die sich so instrumentalisieren lassen)

  • Jan

    12.09.11 (17:30:21)

    Ein Invite wäre nett. Danke Martin!

  • Thorsten Roggendorf

    12.09.11 (17:30:36)

    Würd mich über einen Invite freuen!

  • Nancy

    12.09.11 (17:30:39)

    Tolle Sache...ich bitte :-)

  • Armin

    12.09.11 (17:30:43)

    auch im voraus danke für einen Invite...

  • Moritz

    12.09.11 (17:31:04)

    Ich hätte sehr gerne auch einen Zugang. Vielen Dank!

  • Heiko

    12.09.11 (17:31:28)

    Gerne Invite, vielen Dank.

  • Andrew

    12.09.11 (17:32:12)

    Wo kann ich denn mein Profilbild bei amen ändern? Habe schon alles durchgeklickt, aber finde nichts ^^ Thx :)

  • Gregor

    12.09.11 (17:32:42)

    Über einen Invite würde ich mich freuen. Vielen Dank!

  • Michael

    12.09.11 (17:32:54)

    Hätte auch gern einen invite - schon mal danke

  • Cora

    12.09.11 (17:33:39)

    Ich bin gerne Beta-Tester! Vielen Dank!

  • jonas harmsen

    12.09.11 (17:33:58)

    ich auch!

  • Oliver P.

    12.09.11 (17:35:00)

    Freu mich über den Invite!

  • Lioman

    12.09.11 (17:35:38)

    Und Nummer 30 - hätte auch gerne noch ein invite Mist bin schon zu spät

  • Simon

    12.09.11 (17:37:27)

    Würde mich über einen Invite sehr freuen! Danke!

  • Ninifaye

    12.09.11 (17:37:45)

    Ich würde es auch gerne mal ausprobieren. Merci.

  • Matthias

    12.09.11 (17:40:07)

    Versehentliches Wortspiel im Titel? Wenn im Theater "der Vorhang fällt", bedeutet das das Ende der Vorstellung. Beim Startup Amen soll es aber jetzt erst richtig losgehen, wobei ich mich frage, wie weit die Gründer mit ihrem Konzept kommen werden. Mich hat der Test nicht überzeugt. Was Amen kann, lässt sich auch in Twitter darstellen, man muss halt nur komplett selber formulieren. So gesehen bin ich gespannt, wann bei Amen der Vorhang fällt... ;-)

  • olli

    12.09.11 (17:40:07)

    Hallo, hätte gerne ein Invite! so sei es!

  • Lukas

    12.09.11 (17:40:11)

    Wenn's noch Invites gibt ... ich nehme eins!

  • Helen

    12.09.11 (17:50:09)

    Ich will keinen Invite und nie wieder von Amen hören.

  • Silke_S

    12.09.11 (17:52:02)

    Ich würde mich über einen Invite freuen! :-)

  • Martin Weigert

    12.09.11 (18:00:07)

    Die Invites sind weg, die ersten 30 erhalten ihren Zugang in Kürze.

  • Martin Weigert

    12.09.11 (18:00:58)

    Wo siehst du die Instrumentalisierung?

  • pkabel

    12.09.11 (18:02:00)

    Hätte auch gerne einen Invite!

  • Martin Weigert

    12.09.11 (18:03:10)

    Mh muss ich jetzt mal drüber nachdenken. Aber du könntest recht haben, besser wäre wohl "Der Vorhang lüftet sich". Ändere ich dann wohl besser ;)

  • GPF

    12.09.11 (18:40:12)

    Selten sowas uninteressantes gesehen. Also Umfragetool vielleicht ganz sinnvoll, ansonsten?

  • Patrick

    12.09.11 (18:45:02)

    Invite erwünscht! Ich bin mitteilungsbedürftig

  • Marcus

    12.09.11 (20:00:18)

    Was ich auf der Amen-Seite vermisse ist: 1: ein ordentliches Impressum 2: der Link, mit dem man sein bestehendes Konto löschen kann Ich weiß echt nicht, ob die Welt so etwas braucht. Twitter macht das schon länger und besser.

  • Miks

    12.09.11 (20:31:12)

    Oh mein Gott, was für ein Schei… benkleister. Besteht das Internet nur noch aus Fanboys und Möchtegernjournalisten aka Bloggern (Ja, ihr seid keine Journalisten sondern Quacksalber, tut mir leid!).

  • Martin Weigert

    12.09.11 (20:38:39)

    Hehe such mal bei Google News nach Amen. Es gibt da offensichtlich so einige Quacksalber bei den bekannten Nachrichtensites.

  • Markus

    13.09.11 (11:04:56)

    Leider muss ich Miks in diesem Fall Recht geben. Es ist umso schlimmer, wenn ein Beitrag in der Form zum jetzigen Zeitpunkt kommt (die einen konnten zum Glück noch rechtzeitig wenden: http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/) "In ruhigen Momenten oder solchen, in denen mich ein akutes Mitteilungsbedürfnis überkommt, ertappe ich mich aber noch immer dabei, kurz bei Amen vorbeizuschauen, an einer Abstimmung teilzunehmen oder selbst eine anzulegen." Als ob die undifferenzierten Idiotenbeiträge bei Facebook nicht schon reichen sollten, weiss man nun dank Amen, welches das beste Gemüse ist. Herzlichen Dank für die Zeitverschwendung. Auch Petersen's Beispiel der wohl sinnvollen Einschätzung der 'Digitalkamera unter 1000 Euro' find ich auch alles andere als sinnvoll bzw. gelungen, spielen doch für einen interessierten und technisch-affinen Menschen auch die individuellen Bedürfnisse eine Rolle. Diese werden hier komplett ausgeblendet und ein Schwarz-Weiss-Denken gefördert. Schade, dass viele Blogs dem Hype folgen und der Grossteil des öffentlichen Feedback durchwegs aus schwammigem Hype-Brei bestehen. Das ist definitiv kein Qualitätsjournalismus; fairerweise muss hier aber angemerkt werden, dass die Ansprüche auch nicht ganz klardefiniert wurden. Ich hoffe, das nächste Mal wird nicht einfach auf den Trendzug aufgesprungen.

  • Martin Weigert

    13.09.11 (11:18:08)

    Ich glaube, was du und andere vergessen, ist die Tatsache, dass ein Startup mehr ist als nur seine Funktionen. Amen hat ganz einfach geschafft, was bisher keinem deutschen Startup gelungen ist - nämlich in einem Frühstadium internationale Beachtung zu finden. Egal ob man die Funktionalität sinnvoll oder sinnlos hält - soetwas braucht die hiesige Startuplandschaft. Nicht den Dienst selbst, sondern die dadurch geschaffene Aufmerksamkeit.

  • Lars

    13.09.11 (11:37:35)

    Wenigstens ein paar Comments, die meine Meinung über diesen Schwachsinn stützen. Amen hat von der Funktionalität her rein nicht außergewöhnliches oder besonderes. Die Leute dahinter haben einen Account. WOW! Ich glaube die haben Ihre Strategie "gelockert", weil die meisten Amen ziemlich auseinander genommen haben, was ich echt verstehen kann, als ich mir das Teil das erste mal angesehen habe. Da ist nichts wirklich neues oder spannendes bei. Aber klar, mit viel Geld kann man Sch**** zu Gold machen. Das weiß man spätestens seit zalando & Co.

  • Markus

    13.09.11 (12:35:59)

    Ob es Sinn macht, so viel Aufmerksamkeit zu kriegen, wenn es mehr nur die Aufmerksamkeit statt um das Produkt selbst geht, ist das meiner Meinung nach mehr als fraglich. Fraglich auch, ob das die Startuplandschaft braucht, oder ob es sie dadurch nicht eher ins Lächerliche zieht, sprich: ihr schadet. Aber das werden die Nutzer entscheiden.

  • Martin Weigert

    13.09.11 (12:39:13)

    Ich wüsste zumindest nicht, wie es der Startup-Landschaft schaden würde. Im schlimmsten Fall macht Amen eines Tages dicht. Viele andere Startups aus dem deutschsprachigen Raum haben dann aber die allgemeine Aufmerksamkeit für hiesige Startups genutzt, um nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Ich sehe Amen hier also eher als Mittel zum Zweck. Siehe dazu auch ein Beitrag, der in wenigen Minuten veröffentlicht wird ;)

  • Sam Lowry

    13.09.11 (14:10:25)

    Hätte nicht gedacht, dass man mit einem so simplen Konzept so viel falsch machen kann.

  • Jan

    13.09.11 (18:00:43)

    Ähhhm, mal ne Frage an die Experten hier: Wie installiert Amen denn die iOS App? Das läuft ja definitiv nicht via AppStore oder Testflight. Dachte außer Testflight gibt es keine Möglichkeit den AppStore zu umgehen? Kann mir das jemand erklären?? (Die Anfrage zur Installation der iOS kommt wenn man per iPhone/iPad auf getamen.com geht und sich mit seinem Beta Account einloggt.)

  • Torsten

    13.09.11 (20:34:35)

    "Amen" schaut den Screenshots nach langweilig aus, Thema der Site ist langweilig. Yet another Site für Meinungsmacher und die, die es gern wären. Braucht jemand noch einen Zeitdieb?

  • sprain

    13.09.11 (23:03:19)

    Das ist also alles, was der sagenumwobene Dienst kann? Dann wird er nicht lange von Bestand sein. Amen.

  • tim

    13.09.11 (23:32:32)

    Danke Markus und danke Miks für eure wirklich treffenden Kommentare und Einschätzungen. Das Ding braucht man so dringend wie bei einem CIO-Meeting eine TIgerente. Was hat der Dienst nun wirklich am Ende des Tages zu bieten, außer das noch mehr Terrabytes sinnfreier "Das bin ich und das ist mein tolles Leben" Posts von hypegetriebenen Hipstern die Serverfarmen dieser Welt zu glühen bringen? Demi Moore, Aston Kusher WOOWOW. Wahnsinn. Ja, da gehen die Augen auf. Wenn Chuck Norris das ganze Ding mit ein paar Nickels gesponsored hätte, wäre das StartUp sicherlich schon vor dem eigentlichen Live-Gang mehrere hundert Millionen Dollar Wert. Mit Bud Spencer wahrscheinlich schon eine Milliarde... Dabei kann man sehen, dass es gerade nur noch irgendwie um die Verpackung geht, statt um den Mehrwert bei einem Dienst. In einem Gespräch mit einer grandiosen Social Media Beraterin, musste ich mir schon vor zwei Wochen anhören, dass Amen ja nun das große Ding wird und Marken sich dann überlegen müssen, wie sie damit umgehen. MMH, ja genau wir sicherlich ein ganz spannendes Projekt... Sehe schon, wie diese Leute ganz aufgeregt vor hilflosen Kunden rumspringen, die gerade die Funktion von Twitter und FaceBook adaptiert haben und nun gerne eine Amen-Beratung einkaufen. Sorry liebe Leute und sorry lieber Martin, aber bei Amen kann ich nur mit dem Kopf immer wieder mit voller Wucht auf den Schreibtisch hauen. Ich suche mal meinen alten Geocities Zugangsdaten und versuche Don Draper als Investor für eine Neuauflage zu gewinnen. Klappt bestimmt, genauso wie das bei Amen am Ende was sinnvolles rauskommt.

  • Harald

    14.09.11 (12:18:24)

    Na ja, überzeugt hat es mich nicht: Technische Mängel: - Wenn ich keine Facebook-Verknüpfung will, habe ich kein Profilbild - Mit dem Android-Smartphone kann ich nur zustimmen. Sonst nix. - Account löschen? Wohl nicht vorgesehen. - Wenn ich - z.B. - Berlin als "Beste Stadt" ablehne, werden mir als Alternativen Lokale und Geschäfte in meiner Nähe vorgeschlagen Und zum Konzept: - Langweilig.

  • Roberto

    14.09.11 (18:32:53)

    Bin ich der einzige, der das Ding total plump und unnötig findet? Selten so einen Mist gesehen, abgesehen von http://www.cloo-app.com/ ;-)

  • Jöran Herr

    15.09.11 (17:13:55)

    Bitte bitte einen invite ;-)

  • Ralf U.

    19.09.11 (18:34:12)

    Gibt es wirklich einen Bedarf für diese vollkommen sinnfreie Selbstdarstellung? Dank des geistlosen Zusammenklickens der englischen Satzfetzen durch die Autoren ("Amen is the worst blabla ever") bleiben dem genervten Leser wenigstens die zahlreichen Grammatik- und Interpunktionsfehler erspart, die andere Meinungsportale verunstalten. Daß die verblödeten Amis sich für derart geistige Tiefflüge begeistern, mag nicht verwundern. Aber müssen wir wirklich jeden "Hype" kopieren? Armes Deutschland!

  • economicon

    20.09.11 (22:40:08)

    twiter maht es...anders...

  • severint

    21.10.11 (13:04:34)

    Ich finde das Konzept von Amen nach wie vor interessant, finde aber, dass dort einige Fehler gemacht werden: http://www.severint.net/2011/10/21/wie-felix-petersen-gerade-amen-ruiniert/

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