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13.01.09Leser-Kommentare

4 mobile Anwendungen, die wir 2009 sehen wollen

Das mobile Internet wird bald unseren Alltag beherrschen. Hier kommen vier noch fiktive Anwendungen, die das Leben verändern werden.

In diesem Jahr wird das mobile Internet endlich seinen großen Durchbruch erleben. Angetrieben von immer günstigeren Datentarifen sowie der Popularität des iPhones, aber auch durch den zu erwartenden Erfolg von Googles Handy-Betriebssystem Android und den allgegenwärtigen App Stores (z.B. von Blackberry und Palm), werden immer mehr Mensch gefallen an den nützlichen Surfphones finden.

Das Beste an der Entwicklung: Das mobile Web ist nicht einfach nur eine Miniaturform des "stationären" Internets. Die Möglichkeit, von überall problemlos und kostengünstig online gehen zu können, in Kombination mit dem Einsatz gängiger technischer Komponenten wie Kamera und GPS-Empfänger, eröffnet ein weites Feld an neuartigen Anwendungsformen.

Mobile Zeitgeist, ein lesenswertes Blog rund um das mobile Netz, hat kürzlich seine Leser gefragt, welche Anwendungen diese sich auf ihrem Handy wünschen. Das Resultat ist eine bunte Liste aus vielen sinnvollen und einigen zumindest sehr amüsanten Ideen. Davon inspiriert habe ich mir Gedanken gemacht, welche Funktionalität ich bisher vermisse, aber unbedingt im Jahr 2009 sehen möchte. Vier zukünftige Anwendungen liegen mir besonders am Herzen, und diese werde ich im Folgenden vorstellen:

1. GPS-basierte Version von Facebook

Mein bevorzugtes Social Network Facebook bietet bereits eine sehr gute mobile Site und installierbare Apps unter anderem für das iPhone und für Blackberrys. Was fehlt, ist eine Verknüpfung mit den in immer mehr Geräten vorhandenen GPS-Empfängern. Dann könnte man sehen, welche Kontakte sich gerade in der Nähe befinden oder schon einmal an dem jeweiligen Ort waren. Vorstellbar ist auch, dass Facebook-Mitglieder Rezensionen von Locations hinterlassen können, die mir verraten, was mein Social Graph zum jeweiligen Ort zu sagen hat.

Die Veröffentlichung einer GPS-basierten Facebook App für unterstützte Geräte im Laufe dieses Jahres ist wahrscheinlich. Zwar existieren bereits Dutzende mobiler Social Networks mit ortsbezogenen Funktionen, doch erscheint es mehr als müßig, dort erneut alle seine Kontakte sammeln zu müssen. Facebook, aber auch MySpace und andere führende Netzwerke, dürften in nächster Zeit ihre Aktivitäten im Mobile-Web-Bereich intensivieren und damit die meisten dieser speziell für Mobiltelefone geschaffenen Dienste überflüssig machen. Zumindest sollten sie dies tun.

2. Identifikation von Gegenständen

Applikationen wie Shazam oder SnapTell helfen dabei, Songs bzw. Bücher/DVDs/CDs zu identifizieren. Was ich mir wünsche, ist eine Anwendung, die diese Aufgabe für alltägliche Gegenstände übernimmt. Man fotografiert ein Kleidungsstück, ein Auto, ein Haus oder ein Denkmal. Die Applikation gleicht das Bild mit einer Datenbank ab und liefert relevante Informationen, z.B. Links zu Wikipedia, Zeitungsartikeln etc.

Ob eine funktionsfähige Anwendung dieser Art tatsächlich 2009 auf den Markt kommen könnte, ist unsicher. Zwar gibt es mittlerweile taugliche, intelligente Bildsuchmaschinen, die nicht Meta-Informationen sondern die tatsächlichen Darstellungen durchsuchen und abgleichen. Allerdings würde die App eine enorme Datenbank im Rücken benötigen und müsste sich sehr flexibel im Umgang mit unterschiedlichen Lichteffekten und Perspektiven zeigen. Aber praktisch wäre es!

3. Preisvergleich für stationären Handel

Ein Horrorszenario für den Einzelhandel: Ein Verbraucher geht in den Elektronikmarkt, sucht nach interessanten Produkten, fotografiert den Barcode, lässt sich anzeigen, wo es die Ware günstiger gibt und kauft dann dort. Ob die Händler es wollen oder nicht - so wird es kommen. Es gibt bereits die ein oder andere App, mit der sich solche Preisvergleiche recht unkompliziert durchführen lassen sollen. Von einer, die wirklich gut funktioniert und breit eingesetzt werden kann, habe ich aber noch nicht gehört.

Meine Traumanwendung in diesem Bereich liefert mir nach dem Fotografieren des Barcodes Bewertungen (z.B. von Amazon), eine Preisübersicht über Webshops SOWIE eine Liste von Läden im Umkreis, die das Produkt ebenfalls anbieten - unter Angabe des Preises natürlich. Da sich vermutlich kaum ein Händler an der Einspeisung solcher Daten beteiligen würde, müsste die App teilweise auf User Generated Content basieren. Ob damit dann tatsächlich eine Funktionalität wie beschrieben machbar ist, bleibt offen.

4. Ortsbezogene, semantische und automatisierte Empfehlungen

Wie schön wäre es, wenn man bei einem Spaziergang in der Heimatstadt oder während des touristischen Sightseeings automatisch Empfehlungen über das Mobiltelefon erhalten könnte, die nicht nur zum aktuellen Ort passen, sondern sich an den persönlichen Präferenzen und Vorlieben ausrichten? Man gibt einmalig Locations und Plätze an, die einem in einer beliebigen Stadt gut gefallen, sowie allgemeine Schlagworte zu Interessen (z.B. "Vinyl", "80er", "Schlittschuhlaufen", "Literatur"), und fortan erhält man bei eingeschalteter Applikation Tipps zu Einrichtungen, Plätzen und Veranstaltungen in der unmittelbaren Nähe, die damit übereinstimmen.

Prädestiniert für die Bereitstellung dieser Features wären Empfehlungsportale wie Qype oder Yelp, die auch bereits im mobilen Bereich aktiv sind. Als Basis für die Tipps würden die von den Nutzern eingetragenen Empfehlungen dienen, die mit Informationen aus externen Quellen angereichert und unter Einsatz semantischer Algorithmen sowie des GPS-Empfängers je nach Standort automatisch und personalisiert ausgeliefert werden. Bin ich zu anspruchsvoll?

Warten wir ab, ob einer oder mehrere meiner Wünsche bis Jahresende in Erfüllung gehen!

(Foto: Flickr)

Kommentare

  • Nils

    13.01.09 (12:15:34)

    Preisvergleich für stationären Handel ist die erhoffte mobile Killerapplikationen seit es mobile Endgeräte gibt. Defacto hat sich dies bisher jedoch eindeutig nicht herauskristallisieren können. Wieso? Keine komfortablen Endgeräte, keine Tarfie etc. Dies hat sich zwar mittlerweile gelegt, dennoch halte ich es persönlich für absurd so etwas zu nutzen. Wo benutzt man solche Preisvergleiche? Da wo es wirklich etwas zu sparen gibt. Ob die Salami bei Edeka momentan 5 Cent weniger kostet, interessiert niemanden. Kaufe ich mir ein hochpreisiges Produkt, wo Sparmargen vorhanden sind, wird dies in der Regel wohlüberlegt getan. Das bedeutet, man setzt sich mit Konkurrenzprodukten auseinander und vergleicht vorab Preise. Der mobile Preisvergleich wird demnach höchstens bei Spontankäufen Sinn machen. Stellt sich die Frage wie häufig ich mir spontan Produkte über 50 Euro kaufe. Betrachtet man nun noch die Lesbarkeit von Strichcodes mit dem Handy, muss man feststellen, dass dafür lediglich 2D Codes in Frage kommen würden. Strichcodes sind derzeit nicht lesbar. Desweiteren befindet sich dahinter idR. nicht die genaue Produktbeschreibung die ich für den Preisvergleich benötigen würde. Dies scheint von daher ein Wunschtrend zu sein, der sich auch dieses Jahr nicht bestätigen wird.. MfG Nils

  • Sandro

    13.01.09 (13:33:22)

    Nils, es kann durchaus Sinn machen bei grösseren Anschaffungen. Wie oft stand ich schon im Mediamarkt und hätte zu gern gewusst, ob der Preis dieses Teils irgendwo günstiger zu haben ist. Wenn ich das direkt mittels Barcode nachschlagen kann, spar ich mir ein paar Fahrten in den Mediamarkt. Grad diese Kette publiziert ja keinerlei Preisinfos im Internet. Habe übrigens mit dem iPhone schon öfters bei Elektronikeinkäufen Preisvergleichsportale konsultiert. Sehe da durchaus Nutzen.

  • Jan

    13.01.09 (14:11:34)

    Ein Horrorszenario für den Einzelhandel: Ein Verbraucher geht in den Elektronikmarkt, sucht nach interessanten Produkten, fotografiert den Barcode, lässt sich anzeigen, wo es die Ware günstiger gibt und kauft dann dort. das mit dem barcode wird so wahrscheinlich nicht funktionieren, da jeder händler den wert, der einem barcode zugewiesen ist, selbst konfigurieren kann - zumindest bei 1-dimensionalen strichcodes. darum lassen sich strichcodes nicht einfach so abscannen. die idee ist schon gut, aber so gehts leider nicht.

  • Bastian

    13.01.09 (14:29:05)

    Falsch, jede Retailverpackung hat einen eindeutigen EAN Code, über den sich das Produkt identifizieren lässt. http://de.wikipedia.org/wiki/European_Article_Number

  • Martin

    13.01.09 (14:54:11)

    Wir arbeiten an der Hoschschule momentan an einer Anwendung, die kostenloses mobiles telefonieren ermöglicht. Das Ganze läuft momentan auf der Android-Plattform, ließe sich aber auch leicht auf andere Plattformen portieren. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen!

  • Oliver Springer

    13.01.09 (18:37:21)

    Zu 1.GPS-basierte Version von Facebook: Während der zweite Teil des Wunsches in der Tat Mehrwert bietet und sich darum herum dazu noch interessante Geschäftsmodelle denken lassen, möchte ich ganz und gar nicht, dass jeder Schritt, den ich tue, von allen meinen Kontakten nachvollziehbar ist. Ab und an einen - ich sag jetzt einfach mal - "Marker" zu setzen, dazu dann eine kurze Notiz, einen Link oder vielleicht später noch einen Blogeintrag, ja, aber generell ist das keine gute Idee und spricht einiges dagegen. zu 2. Identifikation von Gegenständen: Das sehe ich nicht für 2009, das dauert viel länger. Außerdem wäre die Frage, welche Informationen ausgewählt werden sollen. Wenn ich etwa den Kölner Dom fotografiere, sagt mir die allwissende Datenbank dann, dass es sich a) um ein Gebäude b) um eine Kirche c) um den Kölner Dom handelt? Zusammen mit GPS-Infos innerhalb der Fotodatei wären die Erfolgschancen da sogar ziemlich gut. zu 3. Preisvergleich für stationären Handel: Noch mehr Preisdrückerei wünsche ich mir nicht. Ich hoffe, dass der Preis eines Produkts kein so hohes Gewicht im zukünftigen Wettbewerb haben wird. Das ist vielleicht kein Wunschdenken, denn über das mobil genutzte Internet könnten ja zu Händlern und Produkten andere relevante Informationen (entsprechend Userpräferenz) angezeigt werden, etwa zu Arbeitsbedingungen, Umgang mit Zulieferern / Lieferanten etc. Den Produkten sieht man nicht an, unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden, im Laden sieht man den Mitarbeitern auch nicht an, ob sie fair bezahlt werden und ob der Strom für die Beleuchtung im Laden aus Atomenergie oder erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde. In Zukunft könnten diese Informationen verfügbar sein, wie wäre es mit einer Application von Umweltverbänden, Gewerkschaften etc.? Weniger revolutionär: Infos zur Servicequalität, basierend auf Nutzerwertungen. Wenn das Handy vor dem Kundendienst des Geschäfts warnt, in dem das Produkt ein paar Euro günstiger ist, wäre das eine große Hilfe. zu 4. Ortsbezogene, semantische und automatisierte Empfehlungen: Empfehlungsportale könnten auch Apps liefern, die dann via Favebook oder ein anderes SN genutzt würden. Die Sache mit den persönlichen Interessen und Einstellungen sollte keine Arbeit erfordern. Ein Facebook-Profil könnte die relevanten Filter schon mitbringen. Grundsätzlich spannend, aber selbst wenn (ich bin verhalten optimistisch) endlich Tarifmodelle auf breiter Front angeboten werden, die eine mobile Internetnutzung "ohne Nachzudenken" ermöglichen, müssten sich diese erst am Markt durchsetzen. Es laufen ja nicht alle potenziellen Nutzer am nächsten Tag in den Handyshop, um ihren Tarif umstellen zu lassen oder um sich überhaupt erst ein passendes Endgerät (für das es vorher keinen Bedarf gab) zuzulegen. Erst auf Basis einer großen Nutzerscharr mit Flatrate und geeigneten Endgeräten lohnt es sich, die entsprechenden Anwendungen zu entwickeln.

  • Fabien

    14.01.09 (08:10:17)

    Oliver, eine Applikation die Gegenstände erkennt, gibt es! amazon hat sie vor ein paar Monaten rausgebracht, momentan aber nur im App Store in den USA. Dabei kannst Du einen Gegenstand fotografieren und Du bekommst das entsprechende Produkt bei amazon angezeigt. Funktioniert schon ziemlich gut...

  • Martin Weigert

    14.01.09 (09:01:06)

    @ Oliver, Facebooks GPS-Unterstützung müsste natürlich über die gleichen, umfangreichen Datenschutzoptionen verfügen wie die anderen Funktionen des Social Networks auch - so dass jeder ganz einfach selbst regeln kann, ob und wie er seinen aktuellen oder frühere Standorte preisgeben möchte. @ Fabien Das klingt spannend!

  • Nico

    14.01.09 (09:29:34)

    Zu 2, der Erkennung von jeglichen Gegenständen: Eine viel versprechende Technologie, die so etwas leisten könnte, ist Photosynth von Microsoft. Wird im Moment zwar dazu benutzt, aus mehreren Bildern dreidimensionale Repräsentationen zu erstellen, könnte aber dereinst auch zur Objekterkennung dienen, indem ein Foto mit auf dem Netz bestehenden Bildern verglichen und deren Metadaten dann angezeigt werden. Siehe diese TED-Präsentation zu Photosynth: http://www.ted.com/index.php/talks/blaise_aguera_y_arcas_demos_photosynth.html

  • Rico

    14.01.09 (11:54:27)

    @Oliver @Fabien @Martin @Nico Zu 2 kann ich Kooaba empfehlen. Die Jungs arbeiten erfolgreich daran. Bei Kinoplakaten und Werbung sind sie schon extrem weit. Ich hab gehört, Gebäude können sie auch machen. Siehe auch iPhone App auf ihrer Webseite.

  • Thorsten

    14.01.09 (12:29:45)

    @10 & all Konkurrenzprodukt zu Kooaba, dass schon bei der breiten Masse (z.B. Bildmobil & mittlerweile von Vodafone übernommen) angekommen ist: otello Die geforderte Gebäudeerkennung mit Link zu Wikipedia ist da schon inklusive und nein ich arbeite nicht für den Verein - finde das Produkt aber sehr spannend. Kooaba hingegen ist mir nicht ausgereift genug. Mobile Nutzung und MMS 4242 sind bei den genannten Provider kostenlos und daher nützlich.

  • Martin Weigert

    14.01.09 (14:12:36)

    Eins machen eure Kommentare deutlich: Da steht einiges an Innovation in der Pipeline. Per Mail wurden wir auch noch auf den kurz vor dem Launch stehenden Barcodescanner barcoo sowie auf die mobile Preisvergleich-App von comparis.ch hingewiesen.

  • Herbert

    14.01.09 (14:27:09)

    @11 Hallo Thorsten. Vielen Dank fuer Dein Feedback. Otello (vodafone) lizenziert eine Technologie der amerikanischen Firma Evolution Robotics und vertreibt jetzt dieses Produkt in Deutschland. Wir bei kooaba haben unsere eigene Technologie und sind in der Schweiz und Deutschland fuehrender Anbieter von Objekterkennung. Wir haben erfolgreiche Projekte mit Kunden wie BMW, Cinema, Sony, Mentos, Heineken, O2, etc. lanciert. Wie viele Gebaeude sind denn bereits in Otello's Datenbank? Hast Du das schon mal ausprobiert? Bei welchen Gebaeuden laeft es schon? Was hat denn Otello sonst noch so gemacht. Vielleicht uebersehe ich da was. Bitte siehe auch folgende objektive Konkurrenzanalyse. Es verschafft einen guten Ueberblick ueber die Branche. http://www.educatingsilicon.com/2008/11/25/a-round-up-of-mobile-visual-search-companies/

  • Chris

    14.01.09 (18:54:26)

    Ich finds immer noch faszinierend wie schnell sich z.B geotagging und die dazugehörigen Apps durchgesetzt haben. Und das in Datenschutzdeutschland. Mein Aha-Erlebnis: "kooaba" fürs apfelphone. Ich war baff. Das sind unterhaltsame Ansätze und ich bin gespannt was da noch kommt. Auf so Dinge wie "Sachen-Erkennen" kann ich verzichten; dann lieber ein paar andere Mashup-Geo-Tool-Dinger: GPS-Feedreader der mir zeigt wo die Feeds herkommen... Gibts sicher, ja; aber so das ich's lesen kann... Cyberspace, ich will mehr Cyberspace; augment reality und so! ;)

  • Oliver Springer

    16.01.09 (19:02:21)

    @Fabien: Amazon kann die Erfassung der nötigen Daten in den allgemeinen Erfassungsablauf für die eigenen Waren unter Idealbedingungen integrieren. Die Datenmenge ist trotz der großen Produktkatalogs überschaubar. Soll das mit jedwedem Gegenstand funktionieren, ist das eine weit größere Aufgabe. Und Amazon wird das zur Steigerung der Verkäufe nutzen können, ein allgemeiner Service müsste da vor dem Hintergrund der nicht unerheblichen Kosten erst einmal ein Geschäftsmodell haben. @Martin: Guter Einwand das mit den Datenschutzoptionen. Abgesehen davon, wie der Normaluser wohl davon Gebrauch macht / machen würde besteht das Problem, dass Daten, die überhaupt erst einmal gesammelt werden, missbraucht werden können. An dem Punkt bin ich nicht überempfindlich, doch ein ständiges Tracking der Position alleine ist schon nicht ohne. Bei aller Begeisterung für die möglichen Anwendungen sollte man da wachsam sein.

  • Daniel

    19.01.09 (20:05:37)

    Hier die geforderte Applikation zu Anforderung 3: "Was dort geboten wird, macht Lust auf noch mehr. Mit dem Programm ShopSavvy zum Beispiel kann man per Handy-Kamera die Barcodes beliebiger Waren einscannen. Die Software fragt dann in einer Online-Datenbank Vergleichspreise für das jeweilige Produkt ab, zeigt diese auf dem Bildschirm an - und weist per Google Maps den Weg zum nächsten Geschäft, in dem es jenes Produkt am günstigsten gibt." via http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,601981-2,00.html Handelt sich zwar um das G1, aber die Technologie ist da.

  • Gregor

    25.01.09 (07:38:06)

    was meiner Meinung noch in der Liste fehlt ist ein "location based reminder". Ich will Orten Aufgaben zu weisen und sobald ich sie das nächste mal betrete, daran erinnert werden. Oder immer Freitags nach 16 Uhr. Sowas wünsche ich mir schon lange. Wir habe so eine Applikation im letzten Jahr unseres Studiums prototypisch entwickelt, das Problem ist hier das GPS ununterbrochen aktiviert sein muss und das machen die Akkus derzeit noch nicht mit. Und die Applikation müsste natürlich auch ununterbrochen laufen, das macht zum Beispiel das iPhone von Haus aus nicht mit, aus o.g. Grund ...

  • Martin Weigert

    25.01.09 (15:48:57)

    Coole Idee Gregor, eine solche Funktion wäre in der Tat äußerst praktisch.

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