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14.01.09Leser-Kommentare

17 Webtools, die uns produktiver machen

Wir stellen täglich bei uns im Einsatz befindliche Webdienste vor. Heraus kommt eine Übersicht über 17 empfehlenswerte Tools für unterschiedlichste Einsatzzwecke.

Wir schreiben nicht nur über Webtools, sondern wir setzen sie auch täglich ein.

Jeder Autor von netzwertig.com hat die bei ihm täglich im Einsatz befindlichen Webtools aufgeschrieben. Herausgekommen ist eine Übersicht über 17 Webdienste, die dabei helfen, produktiv zu arbeiten und schnell und effizient an das gewünschte Ziel zu gelangen.

 

Andreas Göldi:

Evernote

Evernote ist der erste Service, der wirklich verschiedene Device-Welten für persönliches Informationsmanagement reibungslos verbindet. Ob lokal auf dem Mac oder PC, per Web oder per iPhone, auf Evernote geschriebene Notizen stehen sofort auf den anderen Geräten zur Verfügung. Die intelligente Schrifterkennung, die sogar Whiteboard-Gekrakel volltextsuchbar macht, ist eine wertvolle Zugabe.

Google Sites

Google Sites ist sicher nicht das leistungsfähigste Wiki auf dem Markt, aber gut genug für 95% der Anwendungsfälle. Einfach aufzusetzen als Teil von Google Apps, flexibel und idiotensicher zu bedienen. Auch User, die keine Ahnung haben, was ein Wiki überhaupt ist, kommen mit diesem Tool problemlos zurecht.

Amazon EC2

Wer Linux- oder Windows-Server braucht, um eigene Applikationen, Datenbanken oder ähnliches zu hosten, sollte sich Amazon EC2 (Elastic Compute Cloud) unbedingt ansehen -- traditionelle Hoster sehen da alt aus. Zur Verfügung als Mietrechner stehen verschiedenste Servergrössen vom einfachen Billigrechner bis zum 8-CPU-Monster. Und das Beste: Abgerechnet wird pro Stunde, wer also nur mal ein paar Stunden was durchrechnen muss, zahlt nur die wirklich verbrauchte Zeit. Aber selbst für normales Hosting ist EC2 noch preislich konkurrenzfähig. Die exzellente Infrastruktur von Amazon garantiert hohe Verfügbarkeit und optimale Antwortzeiten.

Intrade.com

Intrade.com ist für's Zocken zwischendurch: Auf diesem "Prediction Market" kann man auf realweltliche Ereignisse aller Art setzen, von Wahlen über Wirtschaftszahlen bis zu kriegerischen Ereignissen. Mit ein paar Dollars kann man sich virtuelle Aktien kaufen, die den Ausgang bestimmter Ereignisse repräsentieren. Die Kurse fluktuieren gemäss der Wahrscheinlichkeiten, und wer richtig tippt, gewinnt am Schluss. Spassig und zudem ein guter Massstab für die öffentliche Meinung, denn Intrade liegt verblüffend oft richtig: Der Markt sagte bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen eine Woche vor Schluss das Endresultat korrekt voraus.

Martin Weigert:

Dropbox

Dropbox ist ein exzellenter Service, um Dateien zwischen mehreren Computern zu synchronisieren, sowie bequem mit anderen zu teilen. Neben der Desktop-Applikation für Windows, Mac und Linux sind sämtliche bei Dropbox abgelegten Dateien auch über eine Weboberfläche zugänglich. Alles, was im Public-Ordner liegt, erhält einen eigenen, für alle gültigen http-Download-Link. iPhone-Besitzer haben über eine angepasste Site Zugriff auf ihre Files. Das kostenlose Angebot beinhaltet zwei Gigabyte Speicher und unbegrenzten Traffic. Wer mehr Platz braucht, kann in ein kostenpflichtiges Paket wechseln. Es vergeht kaum ein Tag, an dem Dropbox bei mir nicht zum Einsatz kommt.

Digsby

Neben Skype nutze ich Digsby für Echtzeit-Kommunikation im Netz. Digsby vereint nicht nur die gängigen Instant Messenger wie ICQ, AIM, MSN und Google Talk, sondern bringt auch Facebook Chat auf meinen Desktop. Dies ist äußert praktisch, da ich viele meiner Facebook-Kontakte in keinem anderen Messenger-Programm hinzugefügt habe. Dank Digsby kann ich mit meinen Freunden bei Facebook chatten, ohne im Browser eingeloggt sein zu müssen. Nebenbei fungiert Digsby auch als Twitter-Client meiner Wahl. Es gibt sicher bessere Twitter-Tools, aber gerne opfere ich den Funktionsumfang zugunsten einer All-in-One-Lösung.

Netvouz

Bei Netvouz handelt es sich um einen simplen Social-Bookmarking-Dienst, der sich vor allem in einem Punkt von den meisten Konkurrenten abhebt: Er unterstützt nicht nur Schlagwörter, sondern ermöglicht auch das Speichern von Favoriten in spezifischen Ordnern. Um mich ganz auf Tags zu verlassen, bin ich offensichtlich zu altmodisch. Täglich speichere ich rund zehn bis 15 Links zu informativen Artikeln bei Netvouz, die als Quellen für zukünftige netzwertig.com-Beiträge in Frage kommen könnten.

Google Docs

Jedes Blogposting von mir entsteht in Googles kostenlosem Textverarbeitungsservice Google Docs . Da ich mehr als einen Computer im regelmäßigen Einsatz habe, vermeide ich so ungünstige Situationen, in denen ich einen angefangenen Artikel fortsetzen möchte, der jedoch lokal auf einem anderen Rechner gespeichert ist. Google Docs nutze ich auch, um spontane Ideen aufzuschreiben, sowie ab und zu als "manuelles" Bookmarking Tool.

Markus Spath:

Mindmeister

Mindmeister ist einfach ein grossartiges Tool. Gegebenes Interesse am Mindmapping vorausgesetzt, steht Mindmeister den Desktop-Anwendungen um nichts nach, bietet aber alle kollaborativen Vorteile einer webbasierten Anwendung.

Yahoo Pipes

Yahoo Pipes ist das Schweizer Taschenmesser zur Manipulation des persönlichen Informationshaushalts. Mit wenig Aufwand kann man RSS-Feeds so manipulieren, dass man mehr Interessantes und weniger Uninteressantes zu lesen bekommt. Schon einfache und schnell gemachte Pipes können ausgesprochen nützlich sein, und je mehr man sich damit beschäftigt, desto nützlicher wird es.

Instapaper

Instapaper ist eines jener Tools, die Workflows nachhaltig verändern. Meine Bookmarks organisiere ich seit Jahren in delicious , aber Instapaper ist es gelungen, sich als Zwischenschicht zu etablieren. Sehr einfach aber sehr praktisch.

Marcel Weiß:

Backpack

Backpack dürfte zu den besten, im Netz zu findenden To-Do-Listen gehören. Backpack merkt man seine Herkunft 37signals an. Durchdachte Features und Handhabung haben Backpack zu einem meiner Favoriten gemacht. Der Einsatz von Backpack als To-Do-Liste ist dabei eigentlich schon fast sträflich, kann das Tool in einer der kostenpflichtigen Versionen doch mittlerweile als sofort einsatzbereites Intranet zum Einsatz kommen.

Google Reader

Google Reader ist seit einiger Zeit zum weltweit führenden Feedreader aufgestiegen. Kein Wunder: Erlaubt die Organisation der Feeds in Tags doch eine ausgesprochen flexible Organisation. Außerdem kann man seine abonnierten Feeds auf unterschiedlichste Arten konsumieren, so dass sich die Nutzung dem eigenen Workflow anpasst. Ich verbringe einen Großteil meiner Online-Zeit im Google Reader. Da auch die iPhone-Version sehr gut ist, wird mir auch in Warteschlangen nicht mehr langweilig. Ich habe in meinem Leben bereits Feedreader im mittleren zweistelligen Bereich benutzt oder ausprobiert, keiner kommt an die Handhabung und Flexibilität des Google Readers heran.

Diigo

Diigo ist ein Onlinebookmarkingdienst. Obwohl der Pionier delicious nach wie vor Marktführer im Onlinebookmarking-Sektor ist, erarbeitet sich Diigo immer mehr treue Nutzer. Das ist auch nicht verwunderlich: Diigo kommt mit so vielen Features, dass Einige es als delicious auf Steroiden bezeichnen. Einen englischen Überblick über die meisten der vielen Features findet man in diesem Artikel. Diigo lässt mich auf einfache Art Websites für später archivieren. Das Addon für Firefox bringt enorm viele, gut durchdachte Features mit. Besonders praktisch dabei ist die Möglichkeit, wichtige Textpassagen hervorzuheben. Die Hervorhebungen werden mit dem Lesezeichen gespeichert und sind sowohl auf Diigo als auch auf der gebookmarkten Site sichtbar. So weiß man später immer gleich, warum man den entsprechenden Artikel gespeichert hat. Diigo ist aktuell das in meinen Augen beste und umfangreichste Tool für Onlinerecherchen.

laterloop

Wie Instapaper bei Markus hat sich bei mir laterloop als weiterer Bookmarking-Dienst für zwischendurch etabliert. Laterloop ist für mich quasi die Zwischenablage im Web. Artikel, die ich später lesen will oder die ich für einen Artikel benötige, kann ich auf laterloop kurz zwischenspeichern. Besonders für die werktäglichen Linkwertig-Beiträge ist laterloop mittlerweile unverzichtbar geworden. Ohne laterloop hätte ich wahrscheinlich längst den Verstand verloren. Für weitere Infos zu laterloop siehe auch unseren Artikel über laterloop vom Juni letzten Jahres.

 

FriendFeed

Das seit Anfang Dezember auf deutsch verfügbare FriendFeed hat sich längst vom Lifestreaming-Dienst zu etwas anderem, eigenen entwickelt. Die dort anwesende Techcommunity versorgt mich regelmäßig mit Breaking News und Einsichten hinter die Kulissen der Webbranche, die ich anderweitig nicht erhalten würde. FriendFeed hat in den letzten Monaten Features spendiert bekommen, die es auch nützlich machen für Leute, die an den Community-Aspekten kein Interesse haben: Die Realtime-Ansicht und die Anzeige von FriendFeed-Einträgen über Instant Messaging machen FriendFeed zu einem mächtigen Tool für Nachrichtenjunkies und -produzenten. FriendFeed entwickelt sich langsam aber sicher zum unverzichtbaren Tool für Journalisten und Blogger. FriendFeed dürfte einen knappen zweiten Platz hinter GoogleReader bei meiner täglichen Web-Nutzung belegen.

Pixlr

Für das Bearbeiten von Fotos und Screenshots verwende ich zunehmend den Online-Fotoeditor Pixlr, den ich hier neben drei weiteren Online-Bildeditoren vorgestellt hatte. Unkompliziert und schnell.

Zum Abschluss: Unsere Kollegen von imgriff.com haben letzten Sommer eine Übersicht über Tools geschrieben, die Blogwerk-intern zur Organisation und Kommunikation eingesetzt werden. Allerdings, wie immer in unserer schnelllebigen Zeit, ist das nicht mehr ganz aktuell.

Welche Webtools setzt Ihr bei der täglichen (Online-)Arbeit ein?

Kommentare

  • Ludwig

    14.01.09 (19:53:47)

    Google Sites? Das fand ich wiederum im Gegensatz zu anderen webbasierten Wikis eben nicht intuitiv. Und bei meinem letzten Besuch vor ein paar Monaten wurde kein RSS angeboten - was keinen Sinn macht und ich für unverzichtbar halte. Da lob ich mir wetpaint oder pbwiki. Viele Grüße

  • Andreas Göldi

    14.01.09 (21:23:14)

    @Ludwig: Das ist richtig, derzeit bietet Google Sites kein RSS (auch wenn das fuer spaetere Versionen versprochen ist). Dafuer kann man sich aber per E-Mail ueber Aenderungen informieren lassen. Und die Realitaet ist halt, dass das fuer Non-Geeks (d.h. ca. 95% der User) die praktikablere Variante ist.

  • Floppy

    14.01.09 (21:43:42)

    Intrade bräuchte man mal für Themen die Deutschland eher betreffen. Doch die Idee ist echt cool!

  • Marco Thomann

    15.01.09 (00:01:34)

    Die Blogger von netzwertig und imgriff scheinen ihre Daten offensichtlich grosszügig rund um die Welt auf irgendwelche Services, bzw. Anbieter zu verteilen. Habt Ihr Euch eigentlich schon mal Gedanken über die rechtlichen Konsequenzen gemacht? Gemäss OR müssen Geschäftsakten und -korrespondenz (inkl. E-Mail) mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Wie stellt Ihr das sicher? Habt Ihr entsprechende Verträge mit den jeweiligen Anbietern oder kümmert Ihr Euch selbst um die Archivierung? Oder sind Online-Tools für bilanztechnisch relevante Aktivitäten Tabu?

  • Andreas Göldi

    15.01.09 (02:31:09)

    @Marco Thomann: Die Aufbewahrungspflicht gilt meines Wissens nur fuer das elektronische Aequivalent von "Handelsbriefen", also Korrespondenz, die in Zusammenhang mit einem Geschaeftsabschluss steht, nicht hingegen fuer normale interne Korrespondenz. Handelsabschluesse betreibt bei Blogwerk nicht die Redaktion, sondern nur der Verlag. Insofern stellt sich das Problem hier nicht konkret. Doch wie auch immer: Sinnvollerweise haelt man sowieso immer lokale Sicherheitskopien von e-Mails etc. vor. Das ist bei praktisch allen Anbietern auch kein Problem (ueber die jeweils angebotenen Exportschnittstellen oder andere Protokolle) und lediglich eine Frage der eigenen Disziplin, nicht technischer oder rechtlicher Einschraenkungen. Davon auszugehen, dass man gerade im internationalen Kontext einen Anbieter vertraglich zur dauerhaften Speicherung zwingen kann, ist hingegen ziemlich weltfremd. Da ist man schon selbst verantwortlich. In jedem Fall wird die zunehmende Verwendung von Online-Tools noch fuer zahlreiche rechtliche Probleme sorgen. Wie immer hinkt das Rechtssystem der technischen Realitaet nach, und das nicht nur im Online-Bereich. Es gab soviel ich weiss auch schon Gerichtsbeschluesse, die z.B. die Archivierung elektronischer Korrespondenz auf CD-ROMs als ausreichend erachtet, ohne zu beruecksichtigen, dass so manche CD-ROM schon nach ein paar Jahren nicht mehr lesbar ist.

  • Mari*us

    15.01.09 (05:49:56)

    Vielen dank für den umfangreichen überblick. Als feedreader schwöre ich auf netvibes.com. Da lassen sich mehr dienste als nur rss-feeds verwalten (twitter...). Als arbeitsinstrument nutze ich seit einiger zeit pbwiki.com.die handhabung hat mich gegenüber den googledocs überzeugt. Und fürs bloggen ist bei mir scribefire (firefox addon,kein webtool) im einsatz. So kann ich in mehreren blogs schreiben ohne in die verwaltungsoberfläche zu müssen. Werde nachher mal ein paar vorgestellte services testen :)

  • Pascal

    15.01.09 (07:01:01)

    Hallo! Ich habe ein WebTool zu ergänzen. http://www.doodle.com/ Absolut super für Terminplanung unter mehreren Teilnehmern! Einfach mal ausprobieren! Gruss

  • Martin Weigert

    15.01.09 (08:01:03)

    @ Marco Ergänzend zu dem, was Andreas geschrieben hat, möchte ich noch darauf hinweisen, dass diese Tools von uns individuell und quasi "privat" für nicht kritische Anwendungsbereiche eingesetzt werden. Ob ich z.B. für meine Recherchen interessante Links online speichere oder nicht, bleibt mir überlassen. Was kritische, Blogwerk-interne Prozesse betrifft, gelten andere Regeln. Dazu noch mal der Verweis auf den Artikel von unseren imgriff.com-Kollegen.

  • Thorsten Spraul

    15.01.09 (08:19:18)

    Ich nutze sehr oft Ubiquity für Mozilla. OK, ist vermutlich in dem Sinne kein "traditioneller" Webservice, aber erleichtert die Arbeit ungemein, gerade wenn es darum geht, einzelne Wörter per Klick zu übersetzen (mein Standard-Use-Case). Gruß Thorsten

  • Gabriel

    15.01.09 (08:35:45)

    Font Picker... Danke für diesen tollen ausführlichen Artikel. Einige Dienste kannte ich noch nicht und werde mich mal damit befeassen!

  • Hans-Peter

    15.01.09 (09:24:55)

    neben Instapaper gibt es da auch noch Readbag welches um einiges intuitiver ist als Instapaper.

  • Martin Weigert

    15.01.09 (09:33:28)

    Hans-Peter, heißer Tipp, danke. Gefällt mir gut, optisch auch besser als Instapaper. Wird in den nächsten Tagen testweise eingesetzt.

  • Hans-Peter

    15.01.09 (09:36:22)

    ja, v.a. ist Thomas Marban dahinter (founder popurls.com) und der steckt immer einiges an herzblut in seine projekte. z.B.: integration mit iphone vice versa.

  • Denny

    15.01.09 (10:14:00)

    Webseiten/Artikel, die ich später lesen möchte, merke ich mir ganz Oldschool per Bookmark in Firefox mit dem Tag "@read". Meine Bookmarks synchronisiere ich per Foxmarks, sodass sie überall verfügbar sind. Dieses System benutze ich auch für andere Dinge: "@install" für Software, die ich mir testhalber mal installieren will "@watch" für Videos "@download" für... Downloads (wer hätte es gedacht) Vorteil: man ist flexibel und auf keinen zusätzlichen Dienst (ausser vielleicht Foxmarks zum syncen der Bookmarks, aber das würde ich sowieso benutzen) angewiesen.

  • Marco Thomann

    15.01.09 (13:43:03)

    @Andreas Göldi, Martin Weigert Gemäss Art. 957 im OR muss sämliche "Geschäftskorrespondenz" aufbewahrt werden. Eine Linksammlung gehört sicher nicht in diese Kategorie, aber eine interne Nachricht kann durchaus dazugehören - wenn sie z.B. in irgend einer Form Auskunft gibt über den Abschluss und/oder die Abwicklung eines Rechtsgeschäfts (nicht nur mit Dritten, sondern auch zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber). Es gibt übrigens Bestrebungen das Belegprinzip (soweit ein verbuchter Geschäftsvorfall durch einen Buchungsbeleg nachgewiesen ist, ist jene Geschäftskorrespondenz, die allein diesen Sachverhalt gleichwertig nachweist, nicht aufbewahrungspflichtig) einzuführen. Nicht vorgeschrieben ist der Lagerort der Daten; man kann also getrost Online-Tools einsetzen. Man muss sich einfach bewusst sein, dass bei fehlender vertraglicher Zusicherung der Langzeitspeicherung die lokalen Sicherheitskopien nicht nur sinnvoll sondern eigentlich eine gesetzlich vorgeschriebene Notwendigkeit sind. Betreffend Datenträger (CD-ROM): Die Aufbewahrung auf Datenträgern ist zumindest in der Schweiz klar geregelt und zwar in der Geschäftsbücherverordnung (GeBüV, Ergängzung zum Art. 957 betreffend Buchführungspflicht im OR). In Artikel 10 ist da z.B. zu lesen: "Die Informationsträger sind regelmässig auf ihre Integrität und Lesbarkeit zu prüfen". Im selben Artikel sind auch die Voraussetzungen definiert, welche bei einer allfällig nötigen Datenmigration erfüllt sein müssen.

  • The Anonymous

    15.01.09 (16:03:00)

    Also als Digsby Alterative kann man auch Pidgin nehmen mit 2 Plug ins kann man damit auch twittern und Facebook nutzen. Email Benachrichtigung geht auch. Allerduings sieht Digsby auch interessant aus muss das wohl ma testen :-) . Interessante Liste jedenfalls.

  • Anna

    15.01.09 (17:11:49)

    Immer wieder super, die Artikel und auch die Kommentare! Klasse.

  • Martin

    16.01.09 (01:50:37)

    Sowas wie Intrade nur für Deutschland wirds bald geben unter www.markttrend.com

  • Robert

    16.01.09 (07:17:15)

    Hallo, ein Tool fehlt mir hier wirklich: Remember the Milk ! Das ist meiner Meinung nach besser als Evernote! Und geht auch auf allen Devices (iPhone, Win Mobile, Google Gears (also auch On und Offline)). Es erinnert per eMail, SMS (auch in De kostenlos), Instant Messenger (ICQ, Skype, Twitter) es integriert sich in Google Mail. Insgesamt auch sehr durchdacht: man kann bei ToDo Einträgen bei "Fälligkeit" auch einfach "heute", "morgen, 10 Uhr" etc. eingeben und es wird richtig erkannt! Ich kann das Tool nur empfehlen! lg, Robert

  • Radicke

    16.01.09 (09:58:52)

    Ich stimme zwar zu, dass Amazon Web Service (in der Theorie) der richtige Ansatz für Cloud-Computing sind, aber kennt jemand richtig gute und einfache (!) Applikationen für Datenbackup etc. die darauf aufbauen? Ich nutze Jungle Disk mit Amazon s3, aber so richtig 100% zufrieden bin ich nicht...

  • Martin Weigert

    16.01.09 (10:23:58)

    @ Robert Bezüglich Remember The Milk: Wollte ich gestern wieder mal auf meinem iPhone starten und erhalte die Meldung, dass die 30-tägige Testphase ausgelaufen ist. Weiternutzung nur mit Premium-Account. Ich habe nichts dagegen, für einen guten Service zu zahlen. Aber Todo-Listen sind mir dann doch wieder einen Tick zu banal, um dafür wirklich Geld auszugeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Webdiensten, für die ich zahlen würde (und dies teilweise auch tue).

  • Markus M. Müller

    16.01.09 (11:48:06)

    Wonach ich schon lange suche und was es offenbar nicht gibt: Eine kleine, einfache Online-Buchhaltung für KMU oder Finanzverwaltung (Konti, Zahlungen, Anlagen) für Privatpersonen - kennt jemand so etwas? Oder ist die Angst zu gross?

  • Ludwig

    16.01.09 (12:09:27)

    @ Markus M. Müller: Nicht dass ich es selbst ausprobiert hätte, aber auf foerderland.de las ich kürzlich von kontoblick.de - vielleicht was für dich? Hier der Artikel dazu: http://www.foerderland.de/419+M51c6893f4ab.0.html .Viele Grüße

  • w3Projekt

    16.01.09 (19:26:05)

    Eine gute Übersicht - nur frage ich mich immer öfter, weshalb es kaum nennenswerte deutsche oder zumindest deutschsprachige Online-Dienste dieser Art gibt. Okay, Google-Services sind meist auch auf deutsch verfügbar aber die Amis sind da offensichtlich deutlich innovativer oder die Deutschen Anbieter sind einfach zu unbekannt. Ich glaub schon, dass es den einen oder anderen interessanten Start-Up auch im deutschen Raum gibt, diese sollten dann mehr für sich werben - z.B. über entsprechende Blogs oder Pressemitteilungen. Ich selbst würde darüber dann auch gern berichten.

  • MacMacken

    16.01.09 (21:31:51)

    Ich stimme zwar zu, dass Amazon Web Service (in der Theorie) der richtige Ansatz für Cloud-Computing sind, aber kennt jemand richtig gute und einfache (!) Applikationen für Datenbackup etc. die darauf aufbauen? Ich nutze Jungle Disk mit Amazon s3, aber so richtig 100% zufrieden bin ich nicht… Inwiefern bist Du mit Jungle Disk nicht zufrieden?

  • radicke

    17.01.09 (14:26:58)

    @MacMacken: - die webbased oberfläche ist sehr dürftig... - wenn man einen ordner umnennt, werden die kompletten (ungeänderten) Daten darin neu hochgeladen - bisher nutzen die die s3-Datenzentren in den USA (es gibt inzwischen welche in Europa)

  • MacMacken

    17.01.09 (15:48:17)

    - die webbased oberfläche ist sehr dürftig… Verwende ich nicht – aus Sicherheitsgründen, denn damit könnte ich mir das Verschlüsseln gleich sparen. - wenn man einen ordner umnennt, werden die kompletten (ungeänderten) Daten darin neu hochgeladen Seit Jungle Disk 2.x ist beim Umbenennen kein erneutes Hochladen mehr notwendig. - bisher nutzen die die s3-Datenzentren in den USA (es gibt inzwischen welche in Europa) Jungle Disk funktioniert seit einiger Zeit auch mit europäischen Amazon S3-Buckets, Jungle Disk Plus mit der neuen 2.5er-Version. Jungle Disk hat einige Macken, steht aber in zwei Bereichen weitgehend konkurrenzlos da: 1. Trennung von Software und Speicherort, so dass man notfalls auch ohne Jungle Disk noch auf seine Daten zugreifen kann. 2. Lokale Verschlüsselung der zu sichernden Daten.

  • Robert

    21.01.09 (22:00:39)

    Super! Dank euch für die Auflistung. Mal ne kurze Frage: Wenn ihr die Wahl zwischen http://www.pixlr.com und http://www.picnik.com hättet, für welches Bildbearbeitungsprogramm würdet ihr euch entscheiden? Mfg, Robert

  • Ralf Becher

    05.05.09 (12:29:14)

    Hallo zusammen, einer der ersten Dienste auf diesem Gebiet wurde leider vergessen: box.net Gruß Ralf

  • schilke

    20.06.09 (09:58:45)

    @Hans-Peter, Martin: nach Instapaper und Readbag (in der Reihenfolge) nutze ich mittlerweile ausschließlich "toread", das mit einem etwas anderen Ansatz arbeitet: die gemerkten Seiten werden an eine meiner E-Mail-Adressen geschickt. Via Google Mail kann ich so ebenfalls von mehreren Orten und Geräten aus zugreifen, habe aber darüberhinaus gleich eine Kopie archiviert.

  • Martin Weigert

    20.06.09 (10:26:18)

    Danke für den Tipp, gerade die Funktion des "E-Mail Diggest" fehlt mir nämlich bei Instapaper (und Readbag ist mittlerweile kostenpflichtig).

  • bee

    26.08.09 (15:19:49)

    Schön, dass ihr Netvouz erwähnt habt! Ich bin seit nem Jahr dort und überglücklich (Ordnerfanatiker ;) ). Leider scheint das kaum einer zu kennen oder wahrzunehmen. Kann ich net verstehn...

  • Martin Weigert

    26.08.09 (15:26:41)

    Wobei ich mittlerweile zu Diigo umgezogen bin, da Netvouz noch immer nicht mit Chrome funktioniert und keine vernünftige mobile Site hat. Das mit den Ordnern kann man sich tatsächlich abgewöhnen - wenn man sich dazu zwingt ;)

  • blubb

    02.02.10 (21:03:37)

    Wie schon jemand gesagt hat, ist Pidgin eine sehr gute Alternative zu Digsby und neben den bereits erwähnten Plugins für Facebook und Twitter gibt es auch ein Skype-Plugin. Dazu muss Skype zwar noch im Hintergrund laufen, die Kommunikation funktioniert aber komplett über Pidgin. Außerdem kann man sich mit ein bisschen Aufwand auch den StudiVZ Plauderkasten integrieren, was für den ein oder anderen sicherlich auch interessant sein könnte.

  • Yago

    26.02.11 (00:13:23)

    danke für den tollen Beitrag

  • Sweety

    14.12.13 (12:00:08)

    Hallo. Ich hab ne frage: kennt jmd ein Programm, mit dem ich meine Facebook Nachrichten archivieren kann? Sprich, Sichern und vllt auch mit einem notizprogramn verknüpfen, welche Nachrichten ich zu welchem thema noch beantworten muss. 2. meine fb Kontakte mit anderen andressbüchern synchron und sichern kann?

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