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10.11.08Leser-Kommentare

10 Webdienste aus Europa, die die Musiklandschaft verändern

Die Musikindustrie muss sich neu erfinden. Die Regeln dafür diktiert das Web. Wir stellen zehn europäische Webdienste vor, die die Neuordnung der Musiklandschaft mitgestalten.

Im Netz spielt die MusikDie Musikbranche befindet sich im wohl umfangreichsten Veränderungsprozess ihrer Geschichte. Das über Jahrzehnte hinweg prächtig funktionierende Geschäftsmodell, Tonträger der von den Plattenfirmen ausgewählten Interpreten über die Labels zu verkaufen und damit die Kassen klingeln zu lassen, steht auf immer wackligeren Beinen.

Zwar gewinnen kostenpflichtige Musikdownloads an Akzeptanz, doch die erdrutschartigen Verluste bei den CD-Absätzen lassen sich nicht durch die Zuwächse im digitalen Vertrieb ausgleichen. Vieles deutet darauf hin, dass Musik zu einem kostenfreien Gut wird. Statt für den Zugang zu einem Album zu bezahlen, geben Hörer den Musikern ihre Aufmerksamkeit, die diese anderweitig in klingende Münze umwandeln müssen (Werbevermarktung, Merchandising, Konzerte etc.).

Eine ganze Reihe innovativer Webdienste versucht auf unterschiedliche Art und Weise, die Neuordnung der Musiklandschaft mitzugestalten. Während Europäern der Zugriff auf populäre US-Dienste wie Pandora oder das kürzlich gestartete MySpace Music aufgrund rechtlicher Einschränkungen bisher verwehrt bleibt, mangelt es auch in Europa nicht an interessanten Anbietern, die ihren Beitrag zur Demontage der alten Strukturen leisten.

Wir stellen zehn Services aus Europa vor, die die Musiklandschaft verändern.

 

Deezer bietet On-Demand-Streaming von Titeln und Alben bekannter Interpreten sowie personalisierte Streams. Mehrere Millionen Stücke sind abrufbar und können unbegrenzt angehört sowie über ein Flash-Widget in externe Seiten integriert werden. Außerdem erhalten registrierte Nutzer die Möglichkeit, ihre gesamte MP3-Sammlung bei dem Dienst hochzuladen und somit online verfügbar zu machen. Erwähnenswert ist auch Deezers iPhone-Applikation, mit der man Zugriff auf diverse Radiostreams nach Genre und Interpret erhält.

Deezer hat Verträge mit dem französischen GEMA-Äquivalent SACEM sowie mit verschiedenen Plattfirmen unterzeichnet, u.a. Universal Music, Sony BMG, Warner Music International sowie The Orchard. Titel, die für ein bestimmtes Land nicht ins Lizenzabkommen einbezogen wurden, sind von dort aus dann nicht zugänglich.

Jamendo mit Sitz in Luxemburg bezeichnet sich als weltweit größte Plattform für kostenlose, unter Creative Commons lizensierte Musik. Künstler stellen ihre Produktionen kostenlos zum Download bereit. Im Sommer umfasste der Katalog 150.000 Songs, 10.000 Alben von mehr als 5.000 Musikern und Bands, mittlerweile dürften es noch einige mehr sein.

Jamendo finanziert sich durch Werbung und Spenden der User, die Einnahmen werden mit den Künstlern geteilt. Zwei Millionen unterschiedliche Besucher pro Monat und über 500.000 Songdownloads am Tag lassen darauf schließen, dass das Konzept von Jamendo den Nerv vieler Musikliebhaber getroffen hat.

Justaloud gibt unabhängigen Interpreten eine Möglichkeit, ihre Musik digital zu verkaufen. Anders als bei herkömmlichen Musikshops resultiert der Preis für ein Stück aus seiner Nachfrage. Je öfter ein Song gekauft wird, desto mehr kostet er. Jeder Titel startet bei 0 Cent und kann bis zu 99 Cent steigen.

Der Dienst aus Stuttgart will mit dem Konzept vor allem Newcomern und Independent-Bands die Möglichkeit geben, mit ihren Produktionen etwas Geld zu verdienen. Dafür setzt man auf zahlreiche Community-Features, die den Kontakt zwischen Interpreten und Fans unterstützen sowie das Entdecken neuer Musik leicht machen sollen.

Das Londoner Social Music Network Last.fm bedarf eigentlich keiner Vorstellung mehr. Der im vergangenen Jahr vom US-Medienkonzern CBS übernommene Dienst gehört zu den Lieblingsservices vieler Musikliebhaber. Last.fm ermöglicht das Anhören personalisierter Streams (in Deutschland auch das On-Demand-Streaming von Songs und Alben), das Erhalten von dem eigenen Geschmack angepassten Songempfehlungen sowie das Vernetzen mit anderen musikbegeisterten Usern. Künstler, die beim im Juli gestarteten Artist Royalty Program von Last.fm dabei sind, werden seit kurzem an den durch ihre Songs generierten Werbeeinnahmen beteiligt.

laut.fm ist ein Projekt des populären Online-Musikmagazins laut.de und läuft unter dem Slogan "User Generated Radio". Nutzer können kostenlos einen individuellen Radiostream erstellen und im Netz verbreiten. Die verwendeten Tracks kommen dabei sowohl aus dem Musikkatalog von laut.fm, der hauptsächlich elektronische und Indie-Musik enthält, als auch von der Festplatte des Anwenders.

laut.fm führt abhängig von der Spielhäufigkeit GEMA- und GVL-Abgaben ab und ist in Deutschland legal. Zum Start der Beta-Phase im März zeigte ich mich auch von laut.fms funktioneller und konzeptioneller Seite überzeugt. Für iPhone-Besitzer gibt es mittlerweile eine nette Applikation.

Über simfy haben wir schon des Öfteren berichtet. Das Startup aus Berlin erlaubt es ähnlich wie Deezer, im Netz gefundene Musik zu streamen. Im Vordergrund steht bei simfy allerdings die Möglichkeit, das persönliche MP3-Archiv hochzuladen, um von jedem beliebigen Ort mit Internetzugang darauf Zugriff zu haben und seine Sammlung mit Freunden zu teilen. Je größer das Kontakt-Netzwerk, desto mehr Musik gibt es für simfy-Nutzer auf die Ohren.

Im Rahmen von Kooperationen haben auch Anwender des Homepage-Services Jimdo sowie der Social Networks Piczo, stayblue.de und joinR Zugriff auf die simfy-Funktionen. Für Dezember ist ein Relaunch angekündigt. Was ich bisher an Screenshots gesehen habe, hat mich stark beeindruckt.

Songbeat bringt die beliebte Musiksuchmaschine SeeqPod unter Einsatz ihrer API auf den Desktop von Windows-Nutzern. Man kann nach einzelnen Songs suchen, diese streamen und bei Gefallen herunterladen. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass sich Songbeat damit auf sehr dünnes Eis begibt, weshalb die Macher aus nachvollziehbaren Gründen auf der Site mit Informationen über sich geizen. Dass der Download von urheberrechtlich geschützter Musik derartig bequem, einfach und sicher von statten gehen kann wie mit Songbeat, zeigt einmal mehr die Hilflosigkeit der Musikindustrie und die Notwendigkeit der aktuell zu beobachtenden Umwälzungen.

Auch SoundCloud dürfte den Stammlesern von netzwertig.com bekannt sein. Das Berliner Startup, das kürzlich sein Angebot für die Allgemeinheit geöffnet hat und vorrangig auf Freunde elektronischer Musik abzielt, bietet Künstlern eine funktionsreiche Plattform, um Songs, Alben oder Mixe online zu speichern und ihren Fans zugänglich zu machen.

Bei SoundCloud hochgeladene Stücke können auf Wunsch des jeweiligen Interpreten zum Download bereitgestellt und mit Hilfe eines Flash-Widgets in externe Seiten integriert werden. Das junge Unternehmen dreht das alte Geschäftsmodell der Musikindustrie kurzerhand ganz um: Während das Anhören und Herunterladen der Titel für die Nutzer kostenfrei ist, zahlen die Künstler für die Veröffentlichung ihrer Produktionen.

Spotify aus Stockholm ist eine Art iTunes in der Cloud. Über einen Desktop-Client lassen sich Millionen Songs und Alben suchen, abspielen und in Playlists organisieren - mit dem feinen Unterschied, dass die Musik nicht lokal auf der Festplatte gespeichert ist, sondern auf den Spotify-Servern liegt. Das Unternehmen hat Verträge mit den führenden Plattenfirmen geschlossen und ist in seinem Heimatland Schweden sowohl in einer kostenpflichtigen Premium-Version als auch in einer werbefinanzierten Gratis-Variante verfügbar. In Deutschland bietet Spotify derzeit nur den Premium-Dienst an. Der Start der Free-Version steht bevor.

Ähnlich wie bei simfy können Nutzer bei diesem österreichischen Startup kostenlos ihre Musiksammlung online speichern und mit Freunden teilen. Alleinstellungsmerkmale von tunesBag sind zum einen die zahlreichen Optionen zur Verknüpfung von tunesBag mit anderen Social-Web-Diensten sowie die Möglichkeit, sämtliche bei tunesBag abgelegten Titel auch wieder herunterzuladen. Somit eignet sich der Service auch als Backup-Lösung für das persönliche Musikarchiv.

Foto via Flickr/[nati]

Kommentare

  • Sachar

    10.11.08 (14:44:03)

    Gerne möchte ich die Auflistung um roccatune ergänzen. Über 1,5 Millionen Songs und viele tausend Alben, die man kostenlos und in voller Länge hören kann. Das Ganze ist werbefinanziert. Wir haben Lizenzverträge mit drei Majors (Sony, EMI und Warner) sowie 1.000 weiteren Labels. Man muss sich nicht anmelden, um das Angebot zu nutzen. Nur wenn man Alben hören oder Playlisten anlegen möchte, bedarf es einer kurzen Anmeldung.

  • Martin Weigert

    10.11.08 (14:47:54)

    Das "Problem" von roccatune lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: "Ihre IP-Adresse XYZ ist dem Land Schweden zugeordnet. Sie können von Ihrem Land aus leider keine Musik abspielen." Für meinen Geschmack damit noch nicht ganz qualifiziert für diese Auflistung. Aber natürlich gerade für Leser aus Deutschland trotzdem relevant, insofern danke für den Hinweis.

  • Sachar

    10.11.08 (14:49:52)

    Martin, das liegt daran, dass die Lizenzgeber uns den Content bisher nur für Deutschland freigegeben haben. Natürlich aber arbeiten wir daran, roccatune auch so schnell wie möglich über die Landesgrenzen hinaus anbieten zu können.

  • Lutz

    10.11.08 (15:31:53)

    Hi Martin, mal wieder ein ausgezeichneter und hilfreicher Beitrag zugleich!

  • Matias

    10.11.08 (22:34:14)

    Finetune.com fehlt eindeutig in dieser Aufzählung. Mein Lieblings-Onlineradio, das auch schon bei Webware zu den Top100 Webprojekten des letzten Jahres gehörte.

  • Martin Weigert

    10.11.08 (22:48:27)

    Danke, kannte ich noch nicht. Ist aber offensichtlich aus den USA, und das Posting bezieht sich wie erwähnt auf europäische Dienste.

  • Matias

    11.11.08 (08:27:33)

    Okay - das Argument muss ich zählen lassen. Auch wenn ich sie oft unsinnig finde, gerade auch wenn es um Musik geht. Und ich liebe Finetune. Aber es ist amerikanisch (gut).

  • Lady_Forex

    11.11.08 (08:52:43)

    Hey, das ist echt ein Problem mit der IP. Ich befinde mich oft geschäftlich im Ausland und es hat bei mir schön öfter Probleme gegeben! (Edit: URL entfernt, bitte kein SEO in den Kommentaren.)

  • joerg.

    12.11.08 (00:00:19)

    ich denke we7, die ja gerade ihr geschäftsmodell von download auf streaming switchen, könnte in zukunft noch eine rolle spielen...

  • Tropical Gertrud

    14.11.08 (16:07:32)

    Ich musste mich eines Artikels in unserer Schülerzeitung wegen mit deutschsprachigen online Musikplattformen in der Art von jamendo auseinandersetzen, war da aber zum Schluss gekommen, dass restorm.com das sinnvollste Angebot hat. Musik wird ebenfalls unter CC-Lizenzen veröffentlicht (und da stimm ich dir absolut zu, das IST die Zukunft des Musikvertriebs, unabhängig davon, dass sich kostenpflichtige Anbieter in letzter Zeit etwas mehr etablieren konnten) und eine funktionierende Verknüpfung zwischen Fans, Musikern und v.a. Clubs und Labels wird gewährleistet. Ich glaube, das ist der richtige Weg um früher oder später das Business zu demokratisieren und Künstlern mehr Unabhängigkeit zu verschaffen, bzw.. das 'man muss connections haben'-Credo zu schwächen. Zudem gefiel mir bei restorm die Benutzeroberfläche einfach am Besten ;)

  • tom

    18.11.08 (19:15:40)

    mein favorit ist derzeit neben last.fm der franösische anbieter deezer, bestückt mit sehr innovativen funktionen. bei modellen mit erlösquellen über download bin ich derzeit etwas skeptisch, speziell wenn wir hier von preisen von 0,01-0,5 cent sprechen. ist damit ein service wirklich finanzierbar? viele startups fighten zurecht um die musiksammlungen der user (tunesbag, simfy,...). ich bin gespannt, wer sich hier durchsetzen wird.

  • Thomas

    03.12.08 (13:09:58)

    Ich bin neben den oben genannten Plattformen gerade auf http://www.ciiju.de gestoßen. Meiner Meinung auch sehr interessanter Ansatz, da dort die Musik mit freunden getuascht und auch heruntergeladen werden kann.

  • bernd

    07.12.08 (22:03:46)

    Roccatune (sie posting oben) hat auch für meine Begriffe in dieser Auflistung nichts verloren. Da gebe ich dir vollkommen recht Martin. Der Service ist ähnlich wie deezer positioniert, hat aber die strategischen Fehler zu träge in der Bedienung zu sein, randvoll bis oben hin mit Werbung (sogar mit unterbrecher-werbung die man nicht abschalten kann wenn man Musik hören will) und nicht clever genug bei den Lizenzverhandlung zu sein. Die Betreiber glauben doch wohl nicht im Ernst, dass Sie in Zukunft Schritt für Schritt so umfänglich und international lizensieren werden dürfen wie es bereits andere aus deiner Liste getan haben. Zumal sie sich erst mit den Verwertungsgesellschaften in Deutschland einigen müssen mit denen Sie sich nach Aussage eines Universal Music Mitarbeiters in einem Rechtsstreit befinden. Wohl auch ein Grund weswegen Musik von Universal noch nicht bei roccatune hörbar ist. Ein langer Weg der schon bald zu Ende sein könnte. So sehr ich es ihnen Wünsche, denn Musik Streaming wird meiner Meinung nach gleichwertig zum Besitz der MP3 werden. Schöne Grüsse und danke für deinen Blog. der bernd

  • Sachar

    08.12.08 (10:52:16)

    Lieber Bernd, ich weiß nicht, woher Du Deine Informationen beziehst, aber als Mitarbeiter von roccatune kann ich Dir versichern, dass wir uns mit keinem Unternehmen - weder Verwertungsgesellschaften noch Universal Music noch sonst jemandem - in einem Rechtsstreit befinden. Im Gegenteil: Wir führen mit Universal Music, das ist kein Geheimnis, sehr konstruktive Gespräche. Mit anderen Labels übrigens auch. Mit der Celas, die das anglo-amerikanische Repertoire von EMI verwertet, haben wir als erster Streaming-Dienst überhaupt eine Kooperation abgeschlossen. Davon abgesehen gibt es bei roccatune nirgendwo die von Dir aufgeführte "Unterbrecher-Werbung". Jeder Song wird komplett ausgespielt, jedes Album wird komplett ausgespielt, jede Playlist wird komplett ausgespielt - ohne jegliche Unterbrechung. Und was die träge Bedienung angeht, kann ich Dich und alle Anderen nur einladen, roccatune zu testen. Wir haben die meisten Flächen auf Ajax umgestellt, so dass die Seite wesentlich schneller geworden ist und lange Ladezeiten der Vergangenheit angehören. Wir nehmen konstuktive Kritik, die bei uns im Blog oder auch per Mail an den Support geäußert wird, sehr ernst und reagieren sehr schnell darauf. Wer unser Blog und auch die Kommentare darin liest, stellt fest, dass wir mit unseren Usern direkt und unmittelbar kommunizieren. Bei aller (auch durchaus berechtigten) Kritik möchte ich aber doch darum bitten, in allen Belangen fair zu bleiben und keine Falschmeldungen zu verbreiten.

  • bernd

    09.12.08 (15:09:30)

    sorry Sachar: Lese gerade deinen Beitrag. Dass die rechte Hand nicht weiss was die linke tut wäre bei Universal Music nicht das erste mal. Da steht dann halt Aussage gegen Aussage. Und zu der unterbrechenden Werbung kann ich nur sagen. Wer den Leuten ein Video in voller länge einschiebt bevor das gewünschte Musikstück abspielt, der unterbricht den Musikgenuss grob mit Werbung und muss mit Fragezeichen bei den Nutzern rechnen. Euch noch viel Spass beim entwickeln, lizensieren und optimieren von roccatune. Daumen sind gedrückt.

  • Sachar

    10.12.08 (11:20:39)

    Hallo Bernd, ganz kurz noch mal: Rein faktisch sind das keine Unterbrechungen, weil die Musik noch nicht begonnen hat. Davon abgesehen dauert es technisch einige Sekunden, ein Album zu laden, die wir mit Werbung überbrücken. Uns wäre es auch lieber, auf diese Art der Werbung zu verzichten, doch um ein solches Angebot wie roccatune dauerhaft und langfristig zu etablieren, muss das komplette Modell auf wirtschaftlich gesunden Beinen stehen. Danke für Deine netten Wünsche. Wir geben unser Bestes.

  • Lars

    22.12.08 (10:59:57)

    > ganz kurz noch mal: Rein faktisch sind das keine Unterbrechungen, weil die Musik noch nicht begonnen hat. Für mich schon. Wenn ich einen Song hören will brauche ich keine vorab Berieselung mit etwas was ich nicht ausgesucht habe. Das ist eine Unterbrechung. > Davon abgesehen dauert es technisch einige Sekunden, ein Album zu laden, die wir mit Werbung überbrücken. Uns wäre es auch lieber, auf diese Art der Werbung zu verzichten, doch um ein solches Angebot wie roccatune dauerhaft und langfristig zu etablieren, muss das komplette Modell auf wirtschaftlich gesunden Beinen stehen. Sorry, aber das ist die übliche Propaganda die den Benutzer für blöd verkaufen will. Das ist einfach nicht wahr. Schau dir mal aus eurem direkten Wettbewerb einen Dienst wie zum Beispiel Spotify an. Klick - Musik spielt sofort. Sauber. Als ob die Musik direkt auf der Festplatte ist. Vielleicht müsst ihr einfach noch ein bischen mehr an der Technologie schrauben anstatt verbale Rauchbomben zu schmeissen. Sorry, aber so ein Unsinn macht einen ja ganz militant ;))

  • mudkipz

    23.12.08 (15:54:15)

    >Ich musste mich eines Artikels in unserer Schülerzeitung wegen mit deutschsprachigen online Musikplattformen in der Art von jamendo auseinandersetzen, war da aber zum Schluss gekommen, dass restorm.com das sinnvollste Angebot hat. Musik wird ebenfalls unter CC-Lizenzen veröffentlicht (und da stimm ich dir absolut zu, das IST die Zukunft des Musikvertriebs, unabhängig davon, dass sich kostenpflichtige Anbieter in letzter Zeit etwas mehr etablieren konnten) und eine funktionierende Verknüpfung zwischen Fans, Musikern und v.a. Clubs und Labels wird gewährleistet. Ich glaube, das ist der richtige Weg um früher oder später das Business zu demokratisieren und Künstlern mehr Unabhängigkeit zu verschaffen, bzw.. das ‘man muss connections haben’-Credo zu schwächen. Zudem gefiel mir bei restorm die Benutzeroberfläche einfach am Besten ;) Hellau tropictrudi, wir kennen uns vom somethingawful forum ;) ich stimme zumindest völlig zu wenn es umd die CCs gibt und finde sie hätten in solch einem Post erwähnt worden sein. Restorm als eine der sie unterstützenden Plattformen, nebst z.B. Strassencafés in Barcelona, welche nur CC-Musik im Hintergrund laufen lassen, finde ich super und unterstützenswert. Ich bin zumindest se

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