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SaaS - Nachteile für Unternehmen

Wechselkosten

Kostenvorteile ergeben sich kurzfristig nur für Start-ups. Für Unternehmen, die bereits über ein Inhouse-System verfügen, ist der Wechsel zu SaaS zunächst mit hohen Switching-Costs verbunden. Gerade die Nutzung von CRM- und ERP-Systemen beinhaltet die genaue Aufstellung der Geschäftsprozesse. Diese Daten auf ein externes System zu übertragen ist zunächst sehr aufwendig. Viele Unternehmen gehen daher den Weg, schrittweise durch die Integration von einzelnen Applikationen auf SaaS überzugehen.


Datensicherheit

Die größten Bedenken von Unternehmen bei der Anwendung von SaaS liegen jedoch in der damit verbundenen Unsicherheit. Unternehmen sehen es als strategisches Risiko an, ihre Daten an Dritte weiterzugeben.

Obwohl die Unternehmen die Einhaltung der Datensicherheit beim Anbieter kontrollieren müssen, haben sie keinen Zugriff auf Sicherheitsmaßnahmen. Daraus resultiert die Befürchtung, dass Unternehmen in eine zu starke Abhängigkeit gegenüber dem Anbieter geraten.

Hinzu kommen die für Outsourcing typischen Befürchtungen des Verlustes von Know-how, was dazu führen kann, das Unternehmen nicht mehr eigenständig und flexibel auf veränderte Anpassungen reagieren können.

Technik

Daneben gibt es technische Unsicherheiten, die aus der einer möglichen mangelhaften Bereitstellung von SaaS durch den Anbieter resultieren können. Kein System ist hundertprozentig technisch abgesichert und Ausfälle, technische Fehler und Wartung gehören zu den üblichen Problemen. Ein technisches Problem im System bedeutet hier allerdings im schlimmsten Fall einen kompletten Dienstausfall für den Nutzer.

Schlussendlich ist die Zuverlässigkeit des SaaS ausschlaggebend für die Eindämmung der Risiken und Unsicherheiten. Der Anbieter sollte dazu im Stande sein, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und mögliche technische Schwierigkeiten von vornherein über ein geeignetes Vertragswerk kalkulierbar zu machen.

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