22.01.16Kommentieren

Mobilität

Die Geschäftsreise ohne Chaos antreten

Seriöses Auftreten gegenüber Businesspartnern und Kunden und das trotz Jetlag und Leben aus dem Koffer. Viele Geschäftsreisende kostet das große Anstrengung und gelingt – je nach Grad der Belastung und Dauer des Business-Trips – nicht immer. Dabei gibt es einfache Tricks, die eine Dienstreise direkt viel weniger stressig werden lassen.

Geschäftsreise ohne ChaosFotolia.com©efks

Geschäftsreisen lohnen sich: den direkten Dialog mit Kunden und einen engen Kontakt zu Businesspartnern kann auch das kommunikationsfördernde Internet nicht ersetzen. So manches Problem klärt sich einfach besser von Angesicht zu Angesicht; ein persönliches Treffen kann Geschäftsbeziehungen immer noch besser intensivieren als zehn Mails oder Skype-Konferenzen. Damit eine Dienstreise aber solche positiven Ergebnisse hervorbringt, muss der Geschäftsreisende in der Lage sein, sich selbst und das Unternehmen seriös zu präsentieren. Die Strapazen einer unzureichend geplanten Reise laufen diesem Unterfangen jedoch zuwider.

Vorsorgen für den Ernstfall

Egal, wie genau man aufpasst: leider lässt sich ein Diebstahl nie ganz ausschließen. Wenn dann sämtliche Dokumente weg sind – Reisepass, Buchungsbestätigungen und die Adressen der Businesspartner – steht man im Zweifelsfall ziemlich im Regen. Um mit dieser Eventualität zu planen und auch im Fall der Fälle nicht total hilflos zu sein, empfiehlt es sich, alle wichtigen Dokumente zu scannen und auf dem Smartphone abzulegen. Sollte es dann tatsächlich zu einem Verlust wichtiger Papiere kommen, wird es auf diese Art wesentlich leichter, dennoch zurechtzufinden. Mit einer geeigneten Geschäfts-Reiserücktrittsversicherung lässt sich auch das Reisegepäck versichern bzw. Reiseabbruch oder Assistance-Leistungen. Einen Vergleich möglicher Versicherungen finden Sie hier.

Die besonderen Herausforderungen "on the road"

Mangelnde Ortskenntnis, sprachliche Herausforderungen, zerknitterte Kleidung, zu wenig Schlaf und der Handy-Akku ist leer – auch ohne große Katastrophen wie z. B. gestohlene Reisepapiere kann ein Business-Trip schnell zum Albtraum werden. Wer hier rechtzeitig Vorkehrungen trifft, kann sich selbst eine Menge Ärger ersparen. Angefangen bei einfachen Checklisten für die Geschäftsreise , anhand derer sich der Trip detailliert planen lässt, über praktische Informationen wie die Pack-Tipps des Londoner Flughafens Heathrow bis hin zur vorzeitigen Orientierung via Google Street View, über das mittlerweile auch erste europäische Flughafenterminals überschaubar sind.

Kontrollen an Flughäfen

  • Durchleuchtung des Fluggepäcks
  • Kontrolle des Handgepäcks
  • Kontrolle des Reisenden per Torsonde oder händischer Abtastung

Sollten sich bei der Kontrolle Probleme ergeben, kann dies zu weitergehenden Untersuchungen führen. So besteht nach §5 Abs. 3 LuftSiG für die Sicherungsbehörden das Recht, das Gepäck bei hinreichendem Verdacht auch in Abwesenheit des Besitzers zu durchsuchen. Bodyscanner werden an den meisten deutschen Flughäfen aktuell hingegen nicht eingesetzt.

Was sollte in Bezug auf das Handgepäck beachtet werden?

Das Handgepäck ist völlig unabhängig von Sicherheitsgesetzen je nach Airline auf eine bestimmte Größe begrenzt. Im Regelfall dürfen laut Informationen des Airport Berlin - 6 Kilogramm nicht überschritten werden und  das Handgepäck sollte maximal die Maße von 55 x 40 x 22 cm aufweisen. Dies kann sich jedoch von Airline zu Airline durchaus unterscheiden. Darüber hinaus gibt es jedoch auch sicherheitstechnische Beschränkungen für Handgepäck, die nun genauer aufgeführt werden:  

  • Waffen aller Art sind laut der VO (EU) Nr. 185/2010 auf Flugreisen im Handgepäck grundsätzlich verboten. Dazu gehören auch Spielzeugwaffen oder harmlose Imitationen. Nach einer Anmeldung kann eine Waffe jedoch im Bordgepäck mitgeführt werden.
  • Betäubungsgeräte gehören ebenfalls zu den Gepäckstücken, die nicht mitgeführt werden dürfen. Darunter fallen auch Sprays zur Abwehr von Tieren und Insekten.
  • Spitze und scharfe Gegenstände wie Klingenwaffen, Äxte, Teppichmesser und auch Scheren sind an Bord verboten.
  • Werkzeuge mit besonderer Verletzungsgefahr wie Bohrmaschinen, Brecheisen oder Bolzenschussgeräte stehen ebenfalls auf der Verbotsliste.
  • Stumpfe Gegenstände, die als Schlagwaffe eingesetzt werden können, wie Baseballschläger, Knüppel oder Kampfsportgeräte.
  • Spreng- und Brandstoffe stehen verständlicherweise ebenfalls auf der Liste der Gegenstände, die verboten sind. Dies gilt im Übrigen auch für das Bordgepäck. 

Für Flüssigkeiten, Gele, Sprays und Pasten gilt zudem laut der Bundespolizei die Regelung, dass diese nur bis zu einer Menge von maximal 100 ml im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Zu diesem Zweck muss die Flüssigkeitsmenge in einem wiederverschließbaren, transparenten 1-Liter-Plastikbeutel mitgeführt und ohne Aufforderung vorgezeigt werden. Persönliche Medikamente dürfen mitgeführt werden, jedoch sollte ein Rezept als Nachweis für die Notwendigkeit bereitgehalten werden.

Wer sich an diese Regelungen hält und zudem seine Reisepapiere stets griffbereit hält, hat bei der Kontrolle des Handgepäcks keine Probleme zu befürchten.

Sicherheitskontrollen

Die Sicherheitskontrolle für Personen umfasst an deutschen Flughäfen im Normalfall den Gang durch eine Torsonde mit Metalldetektor und einer eventuellen Abtastung. Diese ist auf Wunsch auch in einem separaten Raum durchführbar. Eine händische Kontrolle ist unter anderem dann erforderlich, wenn der Metalldetektor einen Alarm auslöst. Wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte dies vorher mitteilen, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Alle weiteren metallischen Gegenstände (Uhren, Schmuck) werden zudem vorher in eine spezielle Schale abgelegt.

Die wichtigsten Punkte bei der Personenkontrolle im Überblick: 

  • Als Träger eines Herzschrittmachers das Personal vorher informieren
  • Alle metallischen Gegenstände vorher in die Schale legen
  • Bei einer eventuellen händischen Nachkontrolle die Ruhe bewahren

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