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Worin besteht der wirtschaftliche Nutzen eines Fahrtenbuches?

Wird ein im Betriebsvermögen unterhaltenes Kraftfahrzeug auch privat genutzt, liegt eine steuerpflichtige Entnahme vor und man spricht von gewillkürtem Betriebsvermögen. Grundsätzlich muss der Steuerpflichtige nach § 8 Abs. 2 S. 2 EStG monatlich ein Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeuges im Zeitpunkt der Erstzulassung versteuern, wenn der betrieblich veranlasste Nutzungsumfang im Veranlagungszeitraum jedenfalls 50 Prozent beträgt. Durch das nach § 8 Abs. 2 S. 4 EStG mögliche Fahrtenbuch, das gelegentlich auch als Escape-Klausel bezeichnet wird, lässt sich die pauschale Zurechnung nach § 8 Abs. 2 S. 2 EStG vermeiden.

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