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Welche formellen Anforderungen muss das Fahrtenbuch erfüllen, damit es von den Finanzbehörden anerkannt wird?

Das Fahrtenbuch muss lückenlos und zeitnah zu den zurückgelegten Wegstrecken geführt werden. Es ist eine Urkunde im Sinne von § 267 StGB, grundsätzlich handschriftlich zu führen und muss die unternommenen Dienstfahrten so detailliert bezeichnen, dass die private Veranlassung sowohl vom Finanzamt als auch von den Finanzgerichten ausgeschlossen werden kann.
Einzelne, miteinander nicht verbundene, lose Notizzettel genügen nicht den formellen Anforderungen. Streichungen oder Radierungen machen das Fahrtenbuch grundsätzlich ungültig. Die im Fahrtenbuch gemachten Angaben müssen aus sich heraus ohne weitere Kommentierung verständlich sein.

Allgemeine Angaben wie beispielsweise "Dienstfahrt", "Kundenbesuch" oder "Baustelle" genügen diesen Anforderungen jedenfalls dann nicht, wenn es an weitergehenden Erläuterungen fehlt. Das Fahrtenbuch sollte durchgehend für die Dauer des gesamten Veranlagungszeitraums zwischen dem 1. Januar und dem 31.Dezember geführt wird.

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