Montag, 21.05.2012
Wissen für Gründer und Unternehmer
Bonität
= Kreditwürdigkeit
Die Bonität bezeichnet die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers. Sie kann auf zwei verschiedene Arten untersucht werden:
- Der Kreditgeber selbst prüft mit Hilfe von Scoring-Karten im Kreditscoring.
- Der Kreditgeber lagert die Bonitätsprüfung z.B. an eine Rating-Agentur aus.
In beiden Fällen gelten die Kriterien von Basel II. Der wichtigste Wert ist hier die Ausfallwahrscheinlichkeit.
Die Bonität kann auf zwei verschiedenen Ebenen analysiert werden:
- Die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit bezieht sich auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Kreditnehmers, die geliehene Summe zurückzuzahlen. Informationen werden hier z.B. aus Einkommensnachweisen, Bilanzen, Schufa-Auskünften gewonnen.
- Über die persönliche Kreditwürdigkeit wird anhand fachlicher und beruflicher Qualifikationen, des Lebenslaufes und der Zuverlässigkeit des Kreditnehmers entschieden.
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