Entwicklung
De-Mail soll Unternehmen Geld sparen
Gründer werden schon bei ihren ersten Schritten mit Behördengängen konfrontiert – vom Anmelden einer Rechtsform bis zum Eintrag ins Handelsregister. Auch später müssen Unternehmen immer wieder mit der öffentlichen Verwaltung in Kontakt treten, teils mit hohem Zeitaufwand. Dies soll jetzt mit der De-Mail einfacher werden.
De-Mail ist ein E-Mail-Service, der zurzeit vom Bundesinnenministerium und privaten Dienstleistern entwickelt wird. Dadurch sollen sich die Online-Angebote der Verwaltung vergrößern und Unternehmen wie auch Privatpersonen eine Art elektronisches Einschreiben versenden können. Die De-Mail "wird die Onlineangebote der Verwaltung deutlich verbessern und vereinfachen“, hofft Ulrich Dietz, Präsidiumsmitglied des IT-Branchenverbandes Bitkom. „Mit der De-Mail werden wir im E-Government aufholen." Momentan liegt Deutschland bei der Nutzung der digitalen Verwaltungsangebote unter dem Durchschnitt.
Zum Vertrauen in die neuen Angebote sollen ein hoher Sicherheitsstandard und eine eindeutige Identifizierbarkeit des Absenders beitragen. Nur so lassen sich Rechtsgeschäfte überhaupt verbindlich per Internet abschließen. Die bisher bereits verwendete digitale Signatur soll nur noch in besonderen Fällen zum Einsatz kommen, etwa beim Testieren eines Jahresabschlusses durch einen Steuerberater oder bei notariellen Beglaubigungen. "Die De-Mail spart Zeit und Geld. Die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden, Wirtschaft und öffentlicher Hand aber auch zwischen Wirtschaft und Bürgern wird effizienter", meint Ulrich Dietz.
Provider, die De-Mail verwenden wollen, müssen sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) akkreditieren und zertifizieren lassen. Der Start der De-Mail ist für 2010 geplant.
anzeige
-
Berater-Netzwerk
Jetzt Mitglied werden im förderland Berater-Netzwerk.
mehr...
-
Private Krankenversicherung
Sparen Sie 2.400 EUR pro Jahr bei besserer Leistung.
mehr...
-
Sie suchen einen Steuerberater?
Jetzt kostenlos und unverbindlich.
mehr...
Beratungsförderung vom Staat
Facebook Fanpage
RSS Feed abonnieren
- Nachrichten Gründer, Start-ups, Investoren Feed abonnieren
- Aktuelle Veranstaltungen Feed abonnieren
- Aktuelle Fachbeiträge Feed abonnieren
Themen im förderland-Forum
Kolumnen & Serien
marktplatz
-
Vorlagen
Über 5000 professionelle Vorlagen
-
Franchise-Ideen
Franchise-Systeme im Vergleich.
-
Hochschulen in Deutschland
Adressen und Informationen
-
Gründungsberater in Ihrer Nähe
Finden Sie den besten Gründungsberater
-
förderland-Buchshop
Buchempfehlungen, Rezensionen
-
Kreditversicherung
Alles zum Thema Kreditversicherung.









Kommentare zu De-Mail soll Unternehmen Geld sparen
Warum unter staatlicher Hoheit?
Ja, eine gesetzliche Anerkennung der als Alternative zur meist geforderten 'Schriftform' für solche Systeme muss her. Aber, es gibt in diesem Bereich bereits Lösungen aus der Wirtschaft die technologisch zusätzliche Vorteile bieten. Der Ansatz z.B. von http://www.filebridge.de ermöglicht die Übermittlung ohne den zentralen Mailserver. Die vom BMI skizzierte Lösung ist sehr einseitig auf die Interessen großer Mailprovider ausgelegt und fördert zudem nicht die Risikobereitschaft zur Technologieentwicklung durch kleine Unternehmen. Oder gibt es weitergehende Interessen des Staates (BMI) weshalb man sich den Zugriff auf die zentrale Plattform sichern will. Dort ist jede "verschlüsselte" Nachricht greifbar!