Das Accelerator Programm: Gründer lernen von den Besten
Die Internationale Entrepreneurs' Organization und die Mercedes-Benz Bank bieten 32 ausgewählten Jungunternehmern im Rahmen des Accelerator Programms ein Jahr lang Coaching und Kontakte auf höchstem Niveau. Interessierte haben noch bis zum 15. September die Chance, sich zu bewerben.
Das Accelerator Programm ist vergleichbar mit einem Mini-MBA und soll jungen Unternehmern helfen, ihre Firmen erfolgreicher zu machen. Jahrelange unternehmerische Erfahrungen sind in die Gestaltung des Programms eingegangen und auch von den Jungunternehmern selbst wird erwartet, dass Sie ihren bisherigen Erfahrungsschatz teilen. Neben Networking und Coaching werden die Themengebiete Strategische Planung, Sales und Marketing, Personalwesen und Finanzen behandelt. Das Accelerator Programm verspricht den teilnehmenden Jungunternehmern Unterstützung auf ihrem Weg zur Führungspersönlichkeit, reichlich neue Kontakte, pragmatische Tipps und Strategien sowie Coaching auf Augenhöhe durch erfahrene Unternehmer.
Initiiert wird das Accelerator Programm von der Entrepreneurs’ Organization einem gemeinnützigen, international präsenten Verein mit Sitz in Alexandria, VA (USA), der bereits 1987 von Unternehmern um Michael Dell (Dell Computers) und Ted Leonsis (AOL) gegründet wurde und dem zur Zeit etwa 7.000 Mitglieder in 38 Ländern angehören. In Deutschland sind zurzeit159 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Branchen wie Design, Eventmanagementoder Internet-Dienstleistungen aktiv. Im Rahmen des Accelerator Programms kooperiert der Verein mit der Mercedes-Benz Bank, der die Entwicklungsphase des Programms partnerschaftlich begleitet und finanziell unterstützt.
"Die Teilnahme am Accelerator Programm trifft mich wie ein Tornado"
Mehrere hundert Jungunternehmer aus den USA haben das Accelerator Programm bereits erfolgreich absolviert und ihre Unternehmen nachhaltig weiterentwickelt. In Deutschland startete das Programm im Oktober 2008 und die Teilnehmer der "Klasse von 2008“ waren durchweg begeistert: "Die Teilnahme am Accelerator Programm trifft mich wie ein Tornado – und ich denke, dass es vielen Jungunternehmern ähnlich geht. Ich werde mitgerissen von der Energie und Leidenschaft der ganzen Teilnehmerschaft und sehe meine Situation als Unternehmer in einem ganz neuen Licht", berichtet etwa Christian Angele, Mitgründer der im Frühjahr 2007 gestarteten Gesundheitscommunity Imedo.
Wer ähnlich wie Angele vom Accelerator Programm mitgerissen werden möchte, sollte bis zum 15. September eine maximal fünfzeilige Kurzbeschreibung seines Unternehmens und einen Lebenslauf an Organisatorin Julia@Derndinger.de schicken. Anschließend erfolgt ein telefonisches Auswahlgespräch. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind allerdings nicht "ganz ohne": ein Jahresumsatz zwischen 250.000 und einer Million Euro sollte es schon sein. Wen das nicht abschreckt, der findet alle weiteren Informationen zur Bewerbung unter eo-accelerator.de.
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Kommentare zu Das Accelerator Programm: Gründer lernen ...
Gründer und Mindestumsatz - wie passt das zusammen?
klingt nach einer super Initiative - allerdings frage ich mich, wie es zusammenpasst, dass sich das Programm einerseits an Gründer richtet, andererseits aber einen Jahresumsatz von 250,000 € plus vorraussetzt?! Bezieht sich das auf den "geplanten" Umsatz?
Aufnahmekriterien
Guten Morgen,
Der Grund warum wir als eins der Aufnahmekriterien 250.000 $ haben, ist der, dass wir mit dem Programm Gründer ansprechen wollen, die bereits bewiesen haben, das ihr Geschäftsmodell funktioniert.
Wir wollen dabei helfen, die Firma nachhaltig erfolgreich zu machen. Zudem sollen alle Mitglieder der Gruppe ähnlich weit sein, wenn das überhaupt möglich ist. Jeder soll schon Mitarbeiter haben, erste Kunden und Umsätze. Hintergrund ist, dass die Herausforderungen ähnliche sein sollen und wir, wenn die ersten Schritte schon gegangen sind, mehr Mehrwert stiften können. Zudem ist die Chance natürlich höher, dass wir zum Erfolg kommen. Unser Ziel ist es die jungen Unternehmer innerhalb von 1 - 3 Jahren zur Umsatzmillion zu begleiten.
Grundsätzlich wäre es sicher auch eine schöne Idee - eine Art Gründerklasse zu haben, die vom Schritt eins an begleitet. Da wir das aber alle ehrenamtlich machen konzentrieren wir uns derzeit auf die oben genannte Zielgruppe.
Eine Aufnahme in das Programm ist grundsätzlich auch unterjährig möglich.
Mit unternehmerischen Grüßen,
Julia Derndinger