Geschäftsidee - Marketing und Marktforschung: Wo die Potenziale liegen
08.04.09 08:30
Geschäftsidee

Marketing und Marktforschung: Wo die Potenziale liegen

Gründer auf der Suche nach einer Geschäftsidee sollten das Geschäftsfeld der B2B-Marktforschung und das Multichannel-Marketing im Auge behalten. Laut der Studie "B2B-Marktforschung in Deutschland" von EuPD Research liegt vor allem in Marktinformationen noch großes Potenzial.

Wie die Studie zeigt, steigt der Marktforschungsbedarf im B2B-Sektor kontinuierlich an. Befragungen im Auftrag des eigenen Unternehmens haben für die Marketing-Entscheider bereits heute die größte Bedeutung. 73,1 Prozent schätzen, dass der Bedarf in den kommenden Jahren noch deutlich steigen wird. " Derzeit werden 2,4 Prozent der B2B-Umsätze in Marktforschung, 3,6 Prozent in Marketing investiert", so die Studie. "Während die Marketing-Budgets der Unternehmen in der Krise allenfalls stabil bleiben, eher aber sinken, steigen die Etats für Marktinformationen im Jahr 2009 weiter."

Im Marketing-Bereich sind Begriffe wie "Web 2.0" oder "Social Media Marketing" für viele Führungskräfte zurzeit noch unbekannt. Von den 52 befragten Marketing-Entscheidern aus mittelständischen und großen Unternehmen konnten nur wenige etwas mit Videocasts, Blogs oder Podcasts anfangen. Die Macher der Studie ziehen daraus ein nüchternes Fazit: "Auch für die nahe Zukunft planen nur wenige Marketingentscheider eigene Maßnahmen in diesem Bereich. Bezüglich der zukünftigen Potenziale dieser Marketingkanäle geben sich die Unternehmen dementsprechend zurückhaltend." Allerdings könnte man auch folgern, dass in vielen Firmen erhöhter Beratungsbedarf für die neuen Marketing-Kanäle und somit doch ein Potenzial liegt.

In Bezug auf die verfügbaren Budgets stellen die Marktforscher fest, dass im Schnitt "rund sechs Prozent der Gesamterlöse aller Unternehmen wieder ins eigene Marketing" zurückfließen. "Die Bandbreite liegt bei etwa einem Prozent im B2B-Segment bis hin zu zehn Prozent im B2C-Segment. Im B2B-Bereich liegt der Durchschnitt mit 3,6 Prozent deutlich niedriger als im B2C (6,8 Prozent)."Die größten Budgets dürften dabei externe Dienstleister ausgeben.

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