Gründertagebuch von Nils Dreyer - Alles neu macht der April
09.04.09 11:00
Gründertagebuch von Nils Dreyer

Alles neu macht der April

Erfolgserlebnisse und Veränderung sind gerade für ein junges Unternehmen wie die Collective IQ wichtige Motivationsfaktoren. Wenn ein Unternehmen wächst, bedeutet dies meistens Fortschritt und Entwicklung. Reichen die Kapazitäten nicht aus, müssen Veränderungen vorgenommen werden. In seinem Gründertagebuch erzählt Nils Dreyer von einer aktuellen und bedeutenden Veränderung.

Die Gründer von netjobbing.de: Nils Dreyer (l.) und Arne Stoschek (r.).

Zu wenig Platz

Netjobbing und Textprovider entwickeln sich gut. Die Mitarbeiterzahl erhöht sich schneller als erwartet. Das Problem: Zu wenig Platz. Im alten x-Quadratmeter-Raum (aus arbeitsrechtlichen Gründen nenne ich die Zahl lieber nicht) wurden nicht nur die Arbeitsplätze mit der Zeit knapp. Zwar wird zum Teil per Home Office gearbeitet, jedoch ist die Anwesenheit im Büro vor allem dann notwendig und effektiver, wenn neue Mitarbeiter Unternehmensabläufe erst kennenlernen müssen. Vor allem die Abläufe im Projektmanagementbereich lassen sich am besten vor Ort erklären.

Auf weiter Flur

Bei so vielen Menschen auf geballten Raum ist Telefonieren oft lästig. So hat man eigentlich immer einen Mitarbeiter auf dem Flur gefunden, der dort sein Gespräch am Telefon abwickelte, damit die kreativen Köpfe ungestört im Büro schreiben und denken können. Auch Mitarbeitergespräche oder Besprechungen mussten ausgelagert werden. So fanden nicht wenige Gespräche in der Küche, in unmittelbarer Nähe zur Kaffeemaschine statt. Die Lösung: Größere Büroräume.

Wir bleiben!

Zunächst einmal wurden die Eckdaten festgelegt. Diese waren eine gute Raumaufteilung, einfache Erreichbarkeit via ÖPNV, sowie ein ordentlicher Zustand der Räume und Sanitäranlagen. Nachdem einige Besichtigungstermine in Essen, Bochum und Umgebung wahrgenommen wurden und einige angemessene und weniger angemessene Büroräume angeschaut wurden, stand der Entschluss fest: Wir bleiben!

Akkuschrauber geladen

Wir bleiben – aber nicht hier. Ein Umzug innerhalb des Technologiezentrums war nach einigen Verhandlungen das Ziel. Eine Etage höher und auf der anderen Seite des Gebäudes waren drei Räume frei, die unseren Ansprüchen gerecht wurden. Am letzten Montag war es dann soweit: Brötchen wurden geschmiert, der Akkuschrauber geladen, die IKEA-Einkaufsliste geschrieben und Gruppen und Aufgaben verteilt. 

Das Resultat

Ein großer Arbeitsraum, in dem sich flexible Arbeitsplätze befinden und jeder einen eigenen Rollcontainer besitzt, in dem er sein Arbeitsmaterial verstaut. Ein Kreativraum mit Schlafsofa (falls Überstunden mal zu lange in den Abend reichen), Fernseher und Steharbeitsplatz, sowie ein Konferenzraum finden sich in den restlichen Räumen. Natürlich alles in den netjobbing- und Textprovider-Farben Orange und Weiß. Das ein oder andere Mobiliar fehlt sicherlich noch, aber die wichtigsten Dinge sind geregelt und stehen.

Alles neu macht der April

Das Team der Collective IQ ist zufrieden und fühlt sich wohl in den neuen Räumlichkeiten. Dies nicht zuletzt aufgrund der tollen Aussicht auf das Ruhrtal direkt hinter der Ruhr-Universität in Bochum. Durch den Umzug verfügen jetzt alle Mitarbeiter der Collective IQ über großzügige Arbeitsplätze, Raum zum Telefonieren und für Gespräche und Meetings. Der Umzug steht für die Veränderung, die Textprovider mit sich bringt und gibt allen einen neuen Motivationsschub – eben alles neu macht der April.

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