Kurz notiert - TechCrunch-"GeeknRolla" - Vier Münchener im Himmel
22.04.10 08:05
Kurz notiert

TechCrunch-"GeeknRolla" - Vier Münchener im Himmel

Die Social Benchmarking-Plattform graph.de hatte bereits bei TechCrunch Munich 2009 den ersten Platz belegt und konnte nun auch in London punkten: Beim TechCrunch Europe-Event "GeeknRolla" am 20. April in London gewann das Münchner Start-up den ersten Platz in der Kategorie "Auditorium" und erzielte die fünftbeste Leistung nach Bewertung der Jury. Damit krönte graph.me den offiziellen Start der Plattform, die ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar ist.

Wenn man vom TechCrunch-Chefredakteur Mike Butcher persönlich handverlesen zum Pitch geladen wird, dann ist das schon fast so etwas wie eine Oskar-Nominierung für Start-ups. So geschehen mit der Manui GmbH, einem Münchener Projekt, das ein Online-Tool zum Abstimmen und Meinungen einholen namens graph.me entwickelt hat. "GeeknRolla" – das ist ein Muss, aber leider selten ein Kann für jeden europäischen Gründer – denn hier versammelt sich die Crème de la Crème der nationalen Start-up-Eliten und die Plätze sind rar.

So liefen die "GeeknRolla"-Pitches ab


Nur 15 Kombattanten dürfen mit ihren Start-ups antreten. 400 neugierige Gesichter schauen zu, wie die Jury über das Alles oder Nichts der teilnehmenden Projekte entscheidet. Da kocht natürlich das Lampenfieber hoch. Doch René Kunkel, Marketing-Geschäftsführer von graph.me kann beruhigen: "Einen besseren Start hätten wir gar nicht hinlegen können! Unser dreiminütiger Pitch kam sehr gut an und hat uns viel Aufmerksamkeit beschert". Am Ende konnte das Saal-Publikum überzeugt werden und der erste Platz in der Kategorie: "Auditorium" war in der Tasche. Die Jury wählte sich zwar andere Favoriten, doch immerhin gelangte man hier auf den fünftbesten Platz.

Was ist überhaupt eine Social Benchmarking-Plattform?

Auf graph.me kann jeder registrierte Nutzer schnell und einfach Umfragen starten, selbst abstimmen und erhält binnen kurzer Zeit ein qualifiziertes Meinungsbild. Hierbei sind der Themenvielfalt überhaupt keine Grenzen gesetzt: "Sehe ich auch cool genug aus? Was haltet Ihr von unserem neuen Start-up? Warum ist die Banane krumm?" Außerdem können persönliche Zahlentrends im Zeitverlauf verfolgt und die eigene Entwicklung mit anderen Nutzern verglichen werden. So verfolgt man auf graph.me beispielsweise die Arbeitszeit, der Kaffeekonsum oder das Sportprogramm. Die grafische Auswertung einer Umfrage oder eines Trends kann mittels verschiedener Filter noch aussagekräftiger gemacht, die Vergleichsgruppe individuell definiert werden: Seien es die Freunde auf Facebook, Menschen eines bestimmten Alters, Frauen, Männer, Münchener, Berliner, Singles, Berufstätige.

graph.me wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des EXIST Gründerstipendiums sowie vom Entrepreneurship Center der LMU München unterstützt.

© 2012 förderland
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