Aktuell - Obama hilft facebook, Google stellt Dienst ein
21.01.09 12:30

Aktuell

Obama hilft facebook, Google stellt Dienst ein

Die Amtseinführung von Barack Obama als US-Präsident stieß auf große Aufmerksamkeit – auch im Internet. Wie sich das weltweite Interesse erfolgreich für Werbezwecke nutzen ließ, zeigte facebook mit einer gelungenen Kampagne.

Das Social Network integrierte seinen Dienst "facebook Connect" in die live-CNN.com-Website mit dem Stream von der Amtseinführung Obamas. Über den Connect-Service konnten sich facebook-Mitglieder einloggen, mit Freunden austauschen und Kommentare zum Gesehenen abgeben. Die Werbe-Idee war von Erfolg gekrönt: Laut Techcrunch wurden durchschnittlich 4.000 neue Beiträge pro Minute gezählt, während der Rede von Obama stieg der Schnitt sogar auf 8.500 pro Minute. +++

Weniger erfolgreich verlief Googles Ausflug in die Print-Vermarktung. Wie das Unternehmen gerade bekannt gab, wird es seinen "Print Ads"-Dienst zum 28. Februar 2009 einstellen. "Wir haben gehofft, dass Print Ads einen neuen Erlösstrom für Zeitungen generieren würde (…). Das Produkt hat nicht die Wirkung erzielt, die wir und unsere Partner sich vorgestellt hatten", heißt es dazu von Spencer Spinnell, Director bei Google Print Ads. Mit dem Service wollte sich der Suchmaschinenbetreiber weiter diversifizieren und unabhängiger von den Erlösen aus dem Internet machen. Das Programm wurde im November 2006 gestartet, etwa 800 US-Zeitungen nahmen teil. Laut Spinnell arbeitet Google jetzt mit den Verlegern an neuen Wegen der Print-Vermarktung. Details nannte er jedoch nicht.

© 2009 förderland
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