Blogs - Glaubwürdigkeit, Nutzung, Auffindbarkeit
Wie sieht es mit der Nutzung, Glaubwürdigkeit und Auffindbarkeit von Weblogs aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Universität Leipzig und die Internetsuchmaschine ask.com, die für eine aktuelle Studie mehr als 600 Internetnutzer in ganz Deutschland befragten.
Über 68 Prozent der Befragten gaben an, Blogs zu studieren, da man dort etwas anderes als in anderen Medien lesen könne. In punkto Glaubwürdigkeit trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Während Fachblogs nur von 2,1 Prozent und private Blog von rund 12 Prozent der Teilnehmer eher misstrauisch beäugt würden, stünden Corporate Blog, also Blogs von Unternehmen, in Sachen Glaubwürdigkeit nicht sehr hoch im Kurs. Jeder Vierte zweifle an der Wahrhaftigkeit der dortigen Beiträge.
Die Studie offenbart zudem, dass viele User Probleme haben, Blogs überhaupt zu finden. Über 70 Prozent würden diese nur durch Verlinkungen und Einträge in anderen Blogs aufspüren. Über die Hälfte der Befragten sei auf Empfehlungen Dritter - Freunde oder Bekannte - angewiesen oder stolpere beim Surfen rein zufällig über ein Web-Tagebuch.
Für die Studie wurden Menschen befragt, die sich mit der Materie Internet bzw. Blogs auskennen ("Trendsetter" und "Heavy User"). Für den Großteil der Teilnehmer seien Blogs digitale Tagebücher. Nicht einmal zehn Prozent sähen in Blogs Informationsmedien. Für über 6 Prozent seien Blogs nutzlose Erscheinungen.
Die komplette Blogstudie 2007 finden Sie hier.
© förderland 2007
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