- Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft zeichnet erfolgreiche Gründer mit 5.000 Euro aus!
25.10.06 17:28

Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft zeichnet erfolgreiche Gründer mit 5.000 Euro aus!

Mehr als 70 Teilnehmer aus allen Teilen des Landes nutzen STARTBAHN RUHR, den ersten und einzigen Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft, um aus ihren Ideen ausgereifte Businesspläne zu machen und so die Gründung ihres eigenen Unternehmens vorzubereiten.

Logo STARTBAHN RUHR

In den ersten sechs Wochen des zweistufigen Wettbewerbs haben die Gründer einen ersten Businessplan, bestehend aus den Kapiteln Geschäftsidee, Unternehmerteam, Markt und Wettbewerb sowie einer Executive Summary, erstellt.

24 Gutachter haben die Pläneintensiv geprüft und entschieden, welche zu den zehn besten der Phase 1 des Wettbewerbs gehören und mit jeweils 500 Euro ausgezeichnet werden. Aufgrund von Punktgleichheit werden in diesem Wettbewerb 11 Teams für ihre Leistung ausgezeichnet.

Zu den Prämierten gehört das Team „Hexmo Medizintechnik“. Mit der Idee zur Entwicklung mobiler Membranoxygenationssysteme zur ambulanten Therapie von schweren Lungenschäden direkt am Unfallort überzeugte das fünfköpfige Aachener Team um Andreas Strauß das Gutachtergremium. Nach Fertigstellung konnte das System allein in Deutschland pro Jahr mehrere hundert Leben retten.

Aus dem Bereic Medizintechnik stammt der prämierte Beitrag des Rödinghauseners Andreas Sentker. Gemeinsam mit Prof. Dr Dr. Siegert vom Prosper-Hospital hat der Hörgerätefachmann ein neues teilimplantierbares Hörgerät entwickelt. In seinem Businessplan beschreibt Sentker neben der Entwicklung des Geräts auch den künftigen Vertrieb des innovativen Geräts.

Aus Wuppertal und Darmstadt kommen die Mitglieder des Teams „TamSonic“. Dr. Somakanthan Somalingam und sein Team arbeiten an der Entwicklung laserbasierter Ultraschallgeräte zur medizinischen Diagnostik. Dadurch wird nebender konventionellen Ultraschalldiagnostik auch eine Schnittbilddarstellung – die so genannte Tomographie - ermöglicht. Das Verfahren wird in Zukunft zum Beispiel die Mammographie ersetzen und die Früherkennung bösartiger Krankheiten vereinfachen und verbessern.

Dr. Gabriele Heitner aus Steffenberg überzeugte die Gutachter mit ihrem Konzept zur Beratung und zum Projektmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen. Das maßgeschneiderte Konzept unterstützt diesebei der Produktneuentwicklung undsorgt für eine reibungslose und termingerechte Markteinführung des Produktes.

Mit der Idee zur Entwicklung eines neuen, laserbasierten Katheters für die Heilung des Vorhof-Flimmerns gehört Dr. Kai U. Markus von „Vimecon“ aus Alsdorf zu den Preisträgern. Das Produkt ist eine Alternative zur medikamentösen Behandlung und setzt auf ein jährliches Marktpotential von mehreren Millionen Euro.

Aus Bochum und Moers stammt das Team „stapeline“ um Werner Boxbücher mit der Idee, ein Generikunternehmen der Medizintechnik zu gründen. Das Unternehmen soll erfolgreiche Medizinprodukte, deren Patentschutz ausgelaufen ist, nachbauen und zu günstigen Konditionen anbieten. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen die Produkte weiter und sorgt so für Innovationen. So profitieren die Patienten gleich zweifach: die Kosten sinken, die Qualität der Versorgung steigt.

Mit einem B-I-S (Bioaktive Implantat System) möchten Harry Münster und das Team „Art Dental“ aus Bochum neuen Wind in den Markt der Dentalimplantate bringen. Sein nachsorgefreies Dental-Implantat, das in Kooperation mit Professor Telle von der RWTH Aachen entwickelt wurde, könnte Patienten in Zukunft eine schönere Ästhetik und bessere Funktionalität bei ca. 30% geringeren Herstellungskosten bieten.

Karlheinz Rubin und das Team „PGS Pflege- und Gesundheitsservice“ aus Herrenberg überzeugten die Gutachter mit ihrem Konzept für einen Intensivpflegedienst für Patienten, die künstlicher Beatmung bedürfen. Im Netzwerk mit einem Therapiezentrum, einem großen Sanitätshaus, einem medizintechnischen Unternehmen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft versorgt das Unternehmen seine Patienten auf einem höheren Niveau.

Dr. Michael Greiling vom Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen aus Münster nutzt den Wettbewerb, um ein wissenschaftliches Konzept zur systematischen Erstellung und Kalkulation von klinischen Pfaden in der Patientenversorgung praktisch umzusetzen. Diese ermöglichen Kliniken eine optimale Versorgung mit vorhandenen Mitteln zu realisieren und helfen so Prozesse im Krankenhaus kontinuierlich zu verbessern. Infos: www.iwig-institut.de

Das Team „Aqua Step“ um Ralph Kräuter aus Moers arbeitet an der Kombination von ergonomischer Funktionalität und Ästhetik von Produkten aus dem Sanitärbereich. Damit spricht das Team aus einem selbstständigen Designer und dem Vertriebsleiter einer auf Badmodernisierung spezialisierten Sanitärfirma insbesondere die Generation der über 55jährigen an. Infos: www.einfachindiewanne.de

Ausgezeichnet wurde Chemikerin Dr. Katrin Hallensleben und ihr Team aus Ärzten und Naturwissenschaftlern aus Hannover für die Entwicklung einer Software zur Automatisierung von Prozessen in Laboren. Die Entwicklung aus der Praxis hilft Laboren unabhängig von deren Automatisierungsgrad bei der Verbesserung von Arbeitsabläufen.

Wichtigstes Arbeitsfeld der Teilnehmer ist neben den Bereichen Prävention, Wellness, Reha, Homecare und Gesundheitsförderung (31% der Einsendungen) die Entwicklung medizin-technischer Produkte (29%). Jeder fünfte Teilnehmer nutzt den Wettbewerb, um IT-, Organisations- und Kommunikationslösungen für die Medizinwirtschaft zu entwickeln. 16% der Teilnehmer des vom Land und der EU geförderten Wettbewerbs konzentrieren sich auf produktbezogene Dienstleistungen.

Bis zum 30.11. bleibt den Teilnehmern Zeit, um ihre Geschäftsidee mit Hilfe des speziell für den Wettbewerb akkreditierten Expertennetzwerks und durch den Besuch von Seminaren und Fachforen auszubauen und den Businessplan zu erweitern. Mitte Dezember, zum Ende der Phase 2 des Wettbewerbs, warten insgesamt 50.000 Euro auf die besten Teilnehmer. Gute Chancen dabei haben nicht nur die Prämierten der ersten Phase, sondern auch alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbs, die mit guten Idee und Engagement an der Gründung ihres Unternehmens arbeiten. Auch im nächsten Jahr lädt STARTBAHN RUHR, der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft, interessierte Gründer und Unternehmen im ersten Jahr ihres Bestehens ein, ihre Idee aus der großen Branche Medizinwirtschaft weiterzuentwickeln und wertvolle Preise zu gewinnen. Zugleich schafft der Wettbewerb die Grundlage für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und ermöglicht so die Entstehung neuer Arbeitsplätze in der Boombranche Medizinwirtschaft. Informationen: www.startbahn-ruhr.de


© 2012 förderland
  drucken       versenden
Diesen Beitrag kommentieren:

Titel*

Name*

E-Mail*

(Wird nicht veröffentlicht!)

URL

Kommentar*

Um Spam zu vermeiden, lösen Sie bitte folgende Rechenaufgabe:

anzeige

förderland-Newsletter

Close