Steht StudiVZ vor dem Verkauf?
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck soll seine Tochter, die VZ-Gruppe, mehreren Unternehmen zum Kauf angeboten haben. Das meldet der Spiegel. Für 2008 erwarte man einen Umsatz von lediglich zehn Millionen Euro. Gerechnet habe man dagegen mit 25 bis 30 Millionen Euro.
Geschäftsführer Stefan von Holtzbrinck soll facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf dessen Deutschland-Tour das Social Network angeboten haben. Dieser hätte sich zwar laut Spiegel interessiert gezeigt, wollte aber nur in facebook-Anteilen zahlen. Die Holtzbrink-Gruppe soll dagegen Cash favorisieren. Auch mit United Internet (UI) hat es laut dem Hamburger Nachrichtenmagazin bereits Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung gegeben. Dadurch könne Holtzbrinck das eigene Risiko verringern und UI für seine schwächelnden Content-Portale zusätzlichen Traffic erhalten.
Die Unklarheit um die Zukunft der VZ-Gruppe ist ein neuer Höhepunkt in der zuletzt holprigen Entwicklung der VZ-Communitys. Vor wenigen Wochen erst musste CEO Marcus Riecke gehen. Mit einer eigenen Videoserie fürs Web versuchte man die Community mit einer neuen Medienform zu bespaßen. Jetzt scheint es, als zögen Hektik und Ungeduld beim Eigentümer ein. Die nächsten Wochen dürften spannend werden.
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